Wer schiesst die .17 Remington?

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#1
Seit vielen Jahren habe ich eine Remington 700 in .17 Remington. Alle paar Jahre spiele ich ganz gerne damit und hab auch schon Füchse erlegt - an diesen Tagen hatte ich aber immer zwei Waffen dabei, was nervt.

Auf dem Schiessstand ist es schon eine schöne Sache und mit welcher Waffe sonst bekommt na drei Löcher in eine Centmünze geschossen?

Mich würde interessieren, wer so etwas hat und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.
 
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#2
Wenn das Kaliber selbst fast den Durchmesser einer Centmünze hat, wird damit dem Schussbild schwieriger.
Aber wieso soll sowas mit ner 5,6er oder 6,5er nicht gehen.
Wird wohl nicht umsonst so wenige geben, die die nicht gerade lauschonende und windanfällige 17 Rem nutzen🤷🏼‍♂️
 
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#4
Hättest ja mal erwähnen können, dass es Dir darum geht.
Aber es gibt sicher auch andere Kaliber, bei denen die Füchse gut aussehen, kommt ja wie immer auch aufs Geschoss an
 
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#5
Schieße die 17 Rem auch in einer Rem 700 BDL. Die Schussleistung ist extrem gut, auch auf 300 m. War jedenfalls besser als eine Sako Varmint in 243 Win ......
Ich schieße nur das Rem 25 gr HPPL ( Lebensvorrat) und das liefert immer Ausschuss.
Die Wirkung ist mit einer 222 vergleichbar, die Windanfälligkeit allerdings sehr groß ....
Letztens mit RL 15 geladen, da fehlten etliche m/s zu den Herstellerangaben .....

WTO
 
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#9
Ich wünsche mir keinen Ausschuss, er ist eben da.
Erlegt wird, was das Gesetz hergibt, hauptsächlich Fuchs.
Und gestreift wird der Fuchs bei uns schon lange nicht mehr.
Dessen Bejagung im Niederwildrevier ist aber unerlässlich.

Ein bekannter Wildcatter hat vor Jahren hier im Forum über die Erlegung
von schwerem Schalenwild mit der 17 Rem berichtet. Das soll sich aber in
Frankreich abgespielt haben. Was die dortigen Jagdgesetze dazu sagen, weiß ich nicht.

WTO
 
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#10
Naja, immerhin soll P.O. Ackley selbst mit der 17 Remington auch Weisswedelhirsche geschossen haben und die sind etwas grösser als Rehwild.

Gerüchteweise sei ja die E100 von 1000 Joule für Rehwild eigens eingeführt worden sein, um die Verwendung der 17 Remington zu unterbinden, denn das wird wohl auch heute noch gerade eben so nicht reichen.

Zeitgleich sind haufenweise Leute mit der 45-70 und SEHR kurzläufigen UHR unterwegs, die nie und nimmer das liefern, was auf der Munitionsschachtel steht.

So oder so würde ich das auf Rehwild nicht verwenden wollen.
 
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#12
So oder so würde ich das auf Rehwild nicht verwenden wollen.
Es gibt immer "Experimentierfreudige" die sich um Gesetzt nicht kümmern ....
Ein bereits verstorbener Jäger ließ sich eine Steyr SL mit einem 17 Rem _Lauf
ausrüsten, um vornehmlich Gänse auf weite Entfernungen zu erlegen. Wenn es regnete,
hat er nicht geschossen, weil den das Geschoß nicht aushielt. Der hat auch von gelegentlichen
Rehwildabschüssen gesprochen, wenn es sich halt so ergab .....

WTO
 
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#14
Ich halte ja grundsätzlich ein Mindestkaliber für sinnvoll, letztlich geht es darum unnötiges Tierleid zu verhindern. Natürlich kann man auch mit einer .17 Rem. Schalenwild erlegen, aber eine gesicherte Wirkung im Ziel wird nicht gewährleistet, da haben stärkere Kaliber einen realen Vorteil.
 
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#15
Ich hab damit schon sitzende Krähen vom Ansitz erlegt (während der zulässigen Jagdzeit und es waren wirklich Krähen, wie ich betonen möchte!) und selbst da hatte ich keinen Ausschuss.

Die haben sich dann die Füchse geholt und ich habe wiederum deren Anzahl reduziert ...
 
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