Westfälische Dachsbracke

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Über unser Interesse an den Olper Bracken und nach einem Besuch einer aktiven Züchterin im DBC sind wir irgendwie auf eine westfälische Dachsbracke gekommen und bei diesen feinen Tieren hängen geblieben.

Gibt es hier Jäger, die dieser Rasse offen gegenüber stehen oder vielleicht sogar einen solchen Hund führen? Im Moment stehen einige Würfe an. Die Welpen sind wahrscheinlich schon alle vergeben und ich denke, das wird noch eine Weile dauern, bis wir mit der Entscheidung durch sind. Aber ich mache mich lieber vorher schlau...
 
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Ja hier. Habe eine Deutsche Bracke vom kleinen Schlag. 44cm. Sowie einige Freunde mit der WDBr in meinem Umfeld.

Setzt dich bei mehreren Züchtern auf die Warteliste. Du glaubst garnicht wieviele Jäger erst zusagen und dann kurz vorm abholen abspringen. Ein Kollege hatte letzter Jahr 6 Welpen der WDBr. Keiner von denen die ein halbes Jahr Vorher auf der Liste standen haben am Ende einen Hund geholt. Gesprochen hat mit ein paar dutzend.
 
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Über unser Interesse an den Olper Bracken und nach einem Besuch einer aktiven Züchterin im DBC sind wir irgendwie auf eine westfälische Dachsbracke gekommen und bei diesen feinen Tieren hängen geblieben.

Gibt es hier Jäger, die dieser Rasse offen gegenüber stehen oder vielleicht sogar einen solchen Hund führen? Im Moment stehen einige Würfe an. Die Welpen sind wahrscheinlich schon alle vergeben und ich denke, das wird noch eine Weile dauern, bis wir mit der Entscheidung durch sind. Aber ich mache mich lieber vorher schlau...

Auch Dachsbracken sind Bracken und wollen und können grundsätzlich so eingesetzt werden.
Körperliche Einschränkungen gibt´s bei sehr anspruchsvollen Geländeverhältnissen (steile Hanglagen z.B. der Mittelgebirge), da sind die hochläufigen beweglicher.
 
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Ein klein wenig habe ich Angst vor der Fehlstellung der Vorderläufe bei Rüden... bei der WDBr finden wir im übrigen dieHündinnen besonderst... wobei eine Hündin für uns eigentlich immer ein No Go war.
 
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Ein klein wenig habe ich Angst vor der Fehlstellung der Vorderläufe bei Rüden... bei der WDBr finden wir im übrigen dieHündinnen besondersten... wobei eine Hündinn füruns eigentlich immer ein No Go waren...

Ich glaube ich weiß was du meinst.Mir gefallen einige Rüden vom Körperbau überhaupt nicht. Einfach unausgewogen. Einen schönen Rüden muss man suchen, aber es gibt sie. Die Maulwurffüße sind unterschiedlich stark ausgeprägt, allerdings werden die Hunde auch damit Alt.
 
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Ein klein wenig habe ich Angst vor der Fehlstellung der Vorderläufe bei Rüden... bei der WDBr finden wir im übrigen dieHündinnen besondersten... wobei eine Hündinn füruns eigentlich immer ein No Go waren...

die Fehlstellung
- ist eigentlich keine der Vorderläufe, sondern eine solche der Pfoten, begründet im unterschiedlichen Längenwachstum von Elle und Speiche der Vorderhand;
- ist m.E. insgesamt rückläufig, da in den letzten Jahren darauf ein besonderes Augenmerk gelegt wird;
- ist NICHT geschlechtsspezifisch!
 
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Das Aussehenspektrum bei den ADBr ist ja extrem breit gestreut, vom „Überdackel“ über den Idealtyp bis zu „ausgewachsenen“ Bracken! Ist das bei den Westfalen auch so?
 
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Es tut sich glaube im Moment bei der Farbe Recht viel. Durch die Einkreuzng des Drever vielleicht?
 
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Hallo.
Ich habe ein paar Führer von WDbr über die Jahre kennengelernt. Allen Hunden war gemein, dass sie gejagd haben wie die Teufel. Was mich persönlich bei allen etwas störte, dass sie zu lange unterwegs waren und sich teilweise zu sehr an eine Fährte hielten. Dadurch waren sie i.d.R. für die eigentliche Jagd nutzlos. Das geht auch nur bei entsprechend großen Jagden und geringer Verkehrsdichte. Es kam auch häufiger vor, dass die Hunde nach der Jagd nicht beim Führer waren. Sie kehrten vielfach erst später zurück.
Ob dies nun zufällig bei den mir bekannten Hunden so war oder dies mehr oder weniger die Regel ist kann ich nicht beurteilen.

wipi
 
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Ich treffe jedes Jahr einen (DBC-aktiven ;))WFD-Führer auf bestimmten Jagden in Hessen, oft hatten wir schon benachbarte Stände.
Ja, seine Hunde jagen auch wie der Teufel, sie sind fährtensichere und ausdauernde Jäger.
Sie arbeiten nicht immer solo, das ist dem gemeinsamen Schnallen geschuldet. Im wenig kupierten Gelände sind sie auch nicht gerade langsam, aber wesentlich beweglicher als jeder Teckel.

Ein Ortungsgerät sollte man haben, das versteht sich für jeden Stöberer unabhängig von der Rasse von selbst.

Das lange Dranbleiben mit sicherem Laut auf einer Spur ist auf diesen großräumigen Waldjagden genau das, was viele andere dort zu beobachtenden Hunde eben leider nicht zeigen.
Aus jagdpraktischer Sicht sind diese und andere genau jene Hunde, die Wild vor die Schützen bringen. In deckungsreichen Beständen verkümmeln sich Reh- und auch Schwarzwild sonst gerade mal in die nächste noch dichtere Deckung, wenn sie nur kurz angejagt werden und niemand hat was davon.


Beim kleinen 100 ha Drückerchen mag solches Jagdverhalten nat. unerwünscht sein.

Wenn diese beschriebenen Hunde zu hören sind - ich kenne mittlerweile ihren Laut genau - sollte man die Büchse bereit haben!
 
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Genau dazu wurden bzw. werden die Bracken gezüchtet - deswegen eignen sie sich auch weniger für Durchgeher und man kann ja auch sehen, wozu es führt, wenn Bracken als Durchgeherhunde gezüchtet werden!
 
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