Wie bekomme ich meinen Hund ruhiger?

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z/7

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Sorry, war nicht Rütter, sondern Dr. Rückert. Lässt sich nicht mehr ausbessern... trotzdem Quatsch?
Ja. In dieser Pauschalität auf jeden Fall. Kommt auf die Menge an. Könnt ja wahnsinnige geben, die ihre Hunde täglich mit Rinderdrosseln zuschmeissen. Meine Vierläufer bekommen immer die Drosseln von etwelchen Rehen. Verputzen komplette Häupter mit allem und scharf. Bisher 0 Schilddrüsenprobleme.

Auch der Rückert hat ein Klientel, das er berücksichtigen muß. Zielgruppe und so. Magst den Artikel verlinken?
 
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Ja. In dieser Pauschalität auf jeden Fall. Kommt auf die Menge an. Könnt ja wahnsinnige geben, die ihre Hunde täglich mit Rinderdrosseln zuschmeissen. Meine Vierläufer bekommen immer die Drosseln von etwelchen Rehen. Verputzen komplette Häupter mit allem und scharf. Bisher 0 Schilddrüsenprobleme.

Auch der Rückert hat ein Klientel, das er berücksichtigen muß. Zielgruppe und so. Magst den Artikel verlinken?
Hier der Link zum Artikel: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18182

Da ich ja immer wieder an Rotwildaufbrüche komme, hab ich die Drossel gerne dem Hund zum Verknuspern gegeben. Jetzt bin ich etwas verunsichert, ist ja doch viel mehr von der Menge her als ne kleine Rehdrossel...
Rehhäupter gehen auch im ganzen in den Hund...;)
 

z/7

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Arg sparsam, die Info da. Würde mich interessieren, wie das begründet wird. Imho überleben nicht viele Verbindungen das Salzsäurebad im Hundemagen. Muß mal googeln.

So, Ergebnis: https://www.hinx.at/barf-ratgeber.html
Unter 'Schilddrüse' sind die Zusammenhänge ganz gut erklärt.

Fazit: Reaktion auf artfremde Schilddrüsenhormone extrem selten und sehr auffällig. Wenn Dein Hund die nicht vertragen würde, hättest Du das längst gemerkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Danke dir für die Info! (y) Werd aber in Zukunft die Drossel trotzdem abknipsen. Ist ja der Schlund noch groß genug, den muss ich eh teilen, weil mein Fressmonster schlingt den sonst komplett hinunter. Meist trockne ich die aufgeschnittenen Stücke nun, damit sie mehr gekaut werden...:cool:
 
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Halte ich für Quark. Da müßten ja sämtliche Prädatoren ein Problem haben, was die alles an Drüsen futtern...

Ich denke vielmehr, daß Barf an sich das Problem ist; der Hund ist von seinem Verdauungstrakt her nicht mehr darauf ausgelegt, ausschließlich rohe Nahrung zu verwerten. Die haben schlicht Mangelerscheinungen. Und daß durch die ganze Züchterei auch immer mehr nicht lebensfähige Individuen mit Gewalt alt werden müssen, kommt erschwerend hinzu.
Ned ganz. Als Kauartikel ist Schlund relativ beliebt und das in zu großen Mengen kann schon Probleme machen.
Wobei das mit den nicht lebensfähigen Individuen durchaus auch wahr sein kann.
 
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Ned ganz. Als Kauartikel ist Schlund relativ beliebt und das in zu großen Mengen kann schon Probleme machen.
Wobei das mit den nicht lebensfähigen Individuen durchaus auch wahr sein kann.
Schlund ist ja auch kein Thema, es ging um die Drossel wegen der Hormone der Schilddrüse...;)
 
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Der Hund stammt nicht aus der besten Zucht. Er ist mir quasi zugefallen. Der Züchter fand den "unglaublichen Trieb" toll. Mir war von Beginn an klar, dass das sehr schwer werden wird. Mit solchen Hunden sollte man nicht züchten...

Hier der Befund. Der Hund ist zweieinhalb Jahre alt.

Anhang anzeigen 47628

Anhang anzeigen 47630
Würde den Befund gerne lesen, ist aber nicht mehr online.

Kannst du ihn bitte nochmal online stellen?
 
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Schlund ist ja auch kein Thema, es ging um die Drossel wegen der Hormone der Schilddrüse...;)
Ne. Es geht schon um Schlund.
https://www.easy-dogs.net/schilddruesenunterfunktion-ernaehrung/

Zitat von dort
"Eine mittlerweile recht bekannte Beeinflussung des Schilddrüsenstoffwechsels besteht in der (unbeabsichtigten) Verfütterung von Schilddrüsengewebe. Herkunft dieses Schilddrüsengewebes ist in der Regel Rinder-Schlundfleisch. Wurde die Schilddrüse im Rahmen des Verarbeitungsprozesses nicht vollständig entfernt, nimmt der Hund beim Verzehr Schilddrüsenhormone auf. Unabhängig davon, ob das Schlundfleisch getrocknet, gefroren oder in Form von Dosenfutter angeboten wird, haben die Hormone im Körper des Hundes eine biologische Wirkung....."
 
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Ne. Es geht schon um Schlund.
https://www.easy-dogs.net/schilddruesenunterfunktion-ernaehrung/

Zitat von dort
"Eine mittlerweile recht bekannte Beeinflussung des Schilddrüsenstoffwechsels besteht in der (unbeabsichtigten) Verfütterung von Schilddrüsengewebe. Herkunft dieses Schilddrüsengewebes ist in der Regel Rinder-Schlundfleisch. Wurde die Schilddrüse im Rahmen des Verarbeitungsprozesses nicht vollständig entfernt, nimmt der Hund beim Verzehr Schilddrüsenhormone auf. Unabhängig davon, ob das Schlundfleisch getrocknet, gefroren oder in Form von Dosenfutter angeboten wird, haben die Hormone im Körper des Hundes eine biologische Wirkung....."
Wo sitzt denn nun die Schilddrüse? Dachte, am Drosselkopf? Kann mal jemand aufklären? 😉
 
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Artikel gelesen?
Da gehts um industriell hergestelltes Hundefutter, bei dem bei der Zerlegung eben nicht alle Teile der Schilddrüse entfernt werden. Ganz egal, wo sie nun exakt angebaut ist.
Axo! Hier hatte ich nen Denkfehler 🙈. Hatte zwar den Artikel gelesen, aber nicht an die Industrie gedacht..., danke für die Aufklärung 👍😉
 

z/7

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Wo sitzt denn nun die Schilddrüse? Dachte, am Drosselkopf? Kann mal jemand aufklären? 😉
Auf der von mir verlinkten Seite sind Bilder, wo sie beim Rind ist. Da steht aber glaub ich auch, daß das nur ne ungefähre Angabe ist, weil das von Individuum zu Individuum variiert, und bei anderen Arten kann das natürlich auch etwas anders angeordnet sein. Und daß die regelmäßig entfernt wird, weil man sie an die Pharmaindustrie verkauft. Denke, die achten schon drauf, daß ihnen nicht zuviel entgeht, wenn man da gutes Geld für kriegt.
 
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Hallo, liebes Forum,

meinen Hund, KlM Rüde, führe ich in ca. 4 Wochen auf die VJP (bin Erstlingsführer). Es hat sich in den Übungen, aber auch schon vorher gezeigt, dass er - wie fast der gesamte Wurf (das konnte man bei Geschwistertreffen sehen) - "hochpassioniert" :18:ist.
Ich stelle immer wieder fest, dass wenn ein anderer Hund gerade eine Hasenspur arbeitet und er zusieht, er zunehmend nervös wird, auch einmal jault oder kurz kläfft, unerwünschtes Verhalten, das ist mir klar. Er wird im Laufe der Zeit ruhiger, das Ganze dauert halt etwas. Wenn er selbst einmal dran war und es dann an eine andere Disziplin geht (Vorstehen etc.) ist er sichtlich entspannter (fiept aber immer noch leicht!).
Jetzt die Frage aller Fragen: Wie bekomme ich den Hund ruhiger, entspannter? Wenn ich ihn aus der Situation herausnehme, ein paar Schritte weggehe klappt das ganz gut, aber ich kann ja bei der VJP nicht ständig in Bewegung sein.... Ins Down bringen geht auch, es folgen Übersprungshandlungen wie Gras fressen oder ein wenig im Dreck scharren. Vielleicht habt ihr einen Tipp?:help:

Gruß und Waidmannsheil

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass sehr viele Hunde, egal ob Gebrauchshund oder Sofaheld, auf einer Skala von 0 bis 10 nur im Schlaf die nötige Entspannung finden. Was man dem Hund nicht verübeln kann, denn er spiegelt seinen Führer respektive sein Umfeld.
Hast Du schon mal versucht Deinen Hund, außerhalb der jagdlichen Arbeit, aktiv in die Entspannung zu bringen? Das ist Hundearbeit ohne Kommando und fordert vom HF den Entspannungsgrad den er vom Hund erwartet in sich selbst zu erzeugen. Wie geht es dir in den Situationen die du beschrieben hast. Bist du entspannt oder hast du den Stress im Hirn, dass dein Hund gleich wieder unerwünschtes Verhalten zeigt? Die „Ursache“ findet sich nicht selten am Ende der Leine!
Gruß, mcmilan
 
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Um auf BARF und die Rinderschilddrüse zurück zu kommen: Meine Frau füttert unsere Hunde seit etwa 5 Jahren auch nurnoch mit Rohkost und ohne Trockenfutter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu einer Mangelernährung führt. Der Speiseplan sieht dabei aber auch nicht nur Rinderkopffleisch vor. Pansen/Blättermagen, Ochsenschwanzstücke, Gänse und Hühnerhälse, Rindertalg, Kuheuter, Kälberknochen etc. kommt alle paar Wochen per Tiefkühllieferung ins Haus. Dazu alle Rehwildaufbrüche, teilweise die Rehhäupter (Überwiegend, wenn die Hund zur Fütterung witterungsbedingt aus dem Haus geschickt werden können) sowie die Rippen von jungen Rehen und natürlich frisch verunfalltes Rehwild. Ab und zu den ein oder anderen Döbel, den ich beim Fischen mitnehm, damit der aus dem Salmoniden Wasser raus ist. Dazu gibts jeden Tag 4 bis 500g Gemüse oder Obst und einen Spritzer Lachs- oder Leinöl. Die Hunde haben beide ein perfekt glänzendes Fell und auch sonst keine Stoffwechselprobleme. Ab und zu leidet man still auf der Couch, wenn einer von den Fiffis einen abzieht und sich dann in den Flur verkriecht, aber bei welchem Hund kennt man das nicht?!?

Die Überbelastung mit Hormonen und Giftstoffen aus der Schilddrüse seh ich bestenfalls bei Rindern, die vor der Schlachtung Probleme hatten. Beim Wild seh ich da weniger Probleme, die werden i.d.R: auch nicht mit Medikamenten behandelt werden.

BTW: Was glaubt Ihr eigentlich, aus was das Trockenfutter hergestellt wird? Aus Rinderfilets???
 
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Um auf BARF und die Rinderschilddrüse zurück zu kommen: Meine Frau füttert unsere Hunde seit etwa 5 Jahren auch nurnoch mit Rohkost und ohne Trockenfutter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu einer Mangelernährung führt. Der Speiseplan sieht dabei aber auch nicht nur Rinderkopffleisch vor. Pansen/Blättermagen, Ochsenschwanzstücke, Gänse und Hühnerhälse, Rindertalg, Kuheuter, Kälberknochen etc. kommt alle paar Wochen per Tiefkühllieferung ins Haus. Dazu alle Rehwildaufbrüche, teilweise die Rehhäupter (Überwiegend, wenn die Hund zur Fütterung witterungsbedingt aus dem Haus geschickt werden können) sowie die Rippen von jungen Rehen und natürlich frisch verunfalltes Rehwild. Ab und zu den ein oder anderen Döbel, den ich beim Fischen mitnehm, damit der aus dem Salmoniden Wasser raus ist. Dazu gibts jeden Tag 4 bis 500g Gemüse oder Obst und einen Spritzer Lachs- oder Leinöl. Die Hunde haben beide ein perfekt glänzendes Fell und auch sonst keine Stoffwechselprobleme. Ab und zu leidet man still auf der Couch, wenn einer von den Fiffis einen abzieht und sich dann in den Flur verkriecht, aber bei welchem Hund kennt man das nicht?!?

Die Überbelastung mit Hormonen und Giftstoffen aus der Schilddrüse seh ich bestenfalls bei Rindern, die vor der Schlachtung Probleme hatten. Beim Wild seh ich da weniger Probleme, die werden i.d.R: auch nicht mit Medikamenten behandelt werden.

BTW: Was glaubt Ihr eigentlich, aus was das Trockenfutter hergestellt wird? Aus Rinderfilets???
Aus dem größten Dreck wird das Hundefutter hergestellt.

Freund von mir wartet Brandschutzanlagen - auch in einer Tierfutterfabrik. Er sagt das Zeug das die da benutzen als Ausgangsmaterial würde er nichtmal auf den Luderplatz Karren.

Was sagst du zu diesen Vorwürfen: BARF bekommen die Hunde kein Blut. Das brauchen die aber. (Schlachtabfälle von ausgebluteten Schlachttieren die ins HuFu gehen... Ja.) Eisen...

BARF ist teurer als selbst das hochwertigste Hundefutter.

Was für Hunde hast du und was zahlst du für das Futter so im Durchschnitt?

Beim Aufbruch - Mit Magen und Darminhalt?

Unser Nachbarshund, DD im jagdlichen Einsatz war aggressiv, stur, unbrauchbar... hatte so viele Allergien, wurde dann auf Kangaroo Fleisch umgestellt. Strauß etc. Danach mustergültig! Binnen Wochenfrist!
 
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