Wie der LJV RLP sich völlig zu Recht selbst abschafft

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#1
Der LJV RLP. Braucht den noch jemand oder kann der weg?

Am Wochenende gab es wieder einen internationalen Flintenschieß-Wettkampf auf einer besonderes schönen und teuren Anlage im Pfälzer Wald.

Und irgend jemand, von dem ich noch nie gehört habe, hat dort gewonnen. Das ist nett.

Nur: Welchen jagdlichen Nutzen haben heute noch Schrotflinten und gehört Flintenschiessen zum dringend benötigten jagdlichen Handwerkszeug oder ist das nachrangig?

Die meisten LJV Schießstände waren lange Jahre nicht für bleifrei zugelassen, als schon sehr oft die Jagd mit bleifreien Geschossen gefordert war.

Um wenigstens ein Schiesskino für das dringend erforderliche Drückjagd Training hat sich der LJV bis heute nicht in für mich irgendwie erkennbare Weise bemüht.

Und wenn ich mal ehrlich bin: Wenn ich von irgend etwas höre, um daß sich der LJV bemüht, dann habe ist stets den Eindruck, daß man sich in erster Linie um seine eigenen Arbeitsplätze kümmert.

Auch die MASSIVE Gebührenerhöhung vor wenigen Jahren zeigte einmal wieder: Andere Verbände arbeiten wirtschaftlich erfolgreich.

Der LJV RLP ruht gemütlich in der Erkenntnis, daß angeblich mehr als 90% der Jäger in RLP auch dort Mitglied seien. Hoffentlich sterben die nicht zu schnell weg in den nächsten Jahren ......

Auch öffentliche Äußerungen des Verbandes zum Waffenrecht lassen zumindest mich immer wieder kopfschüttelnd zurück und ich warte auf den Tag, an dem man weitere Verschärfungen fordert.

Peinliche Internetfilmchen mit dem akademischen Jagdwirt, der sich im persönlichen Gespräch mit mir für den gezielten Abschuß trächtiger Bachen eingesetzt hat (ich hoffe ja sehr, daß er dies inzwischen nicht mehr oder nicht mehr so laut macht) und dann mit "Feuchtgebiete" Charlotte Roch auf der Kanzel filosofiert geben dem Ganzen eine besondere Geruchsnote .....

Man kann nur bei jeder Gelegenheit ungäubig den Kopf schütteln.

Nein, ich bin ganz bestimmt nicht im ÖJV.

Aber wünsche mir mal einen Jagdverband, der die Interessen der Jäger vertritt .....
 
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#2
Ja, seit der Herr Pütz nicht mehr Landes-Schießobmann ist, ist da irgendwie die Luft raus.
Man kann froh sein, wenn man noch eine etwas aktive Kreisgruppe oder Hegering hat, indem das jagdl. Schießen einen gewissen Stellenwert erfährt.
 
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#3
Den wünsche ich mir auch.
In Sachsen haben wir jetzt das 3. Präsidium in den letzten vier Jahren und es ist kein Ende abzusehen.
Letzte Aktion - da haben wir nun endlich einen neuen Schatzmeister der auch mit Geld umzugehen versteht und dies auch durchsetzen will. Aber da sitzen noch ein paar alte Hofschranzen und entscheiden jedesmal dagegen. Und das bei einem nicht ausgeglichenen Haushalt und Fehlbeträgen in knapp fünfstelliger Höhe! Der Schatzmeister hat die Schnauze voll, schmeißt hin und siehe da - zum drauffolgenden Landesjägertag alles wieder in Ordnung?!?
Ich kann die Kreisjagdverbände schon verstehen die dann einfach aus dem LJV austreten weil - Schnauze voll!

Gruß der olle pudlich
 
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#5
Über die Unterstützung des LJV RLP für Schießstätten betrifft, kann ich hier in der Trierer Gegend nicht klagen.

Was PR angeht, die wirksam ist, geschweige denn nicht nach hinten los geht, braucht es Expertise, die man in der Regel nicht für lau zur Verfügung hat. Insofern lässt sich da gut drüber streiten.
 
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#8
Der LJV RLP. Braucht den noch jemand oder kann der weg?

Am Wochenende gab es wieder einen internationalen Flintenschieß-Wettkampf auf einer besonderes schönen und teuren Anlage im Pfälzer Wald.

Und irgend jemand, von dem ich noch nie gehört habe, hat dort gewonnen. Das ist nett.

Nur: Welchen jagdlichen Nutzen haben heute noch Schrotflinten und gehört Flintenschiessen zum dringend benötigten jagdlichen Handwerkszeug oder ist das nachrangig?

Die meisten LJV Schießstände waren lange Jahre nicht für bleifrei zugelassen, als schon sehr oft die Jagd mit bleifreien Geschossen gefordert war.

Um wenigstens ein Schiesskino für das dringend erforderliche Drückjagd Training hat sich der LJV bis heute nicht in für mich irgendwie erkennbare Weise bemüht.

Und wenn ich mal ehrlich bin: Wenn ich von irgend etwas höre, um daß sich der LJV bemüht, dann habe ist stets den Eindruck, daß man sich in erster Linie um seine eigenen Arbeitsplätze kümmert.

Auch die MASSIVE Gebührenerhöhung vor wenigen Jahren zeigte einmal wieder: Andere Verbände arbeiten wirtschaftlich erfolgreich.

Der LJV RLP ruht gemütlich in der Erkenntnis, daß angeblich mehr als 90% der Jäger in RLP auch dort Mitglied seien. Hoffentlich sterben die nicht zu schnell weg in den nächsten Jahren ......

Auch öffentliche Äußerungen des Verbandes zum Waffenrecht lassen zumindest mich immer wieder kopfschüttelnd zurück und ich warte auf den Tag, an dem man weitere Verschärfungen fordert.

Peinliche Internetfilmchen mit dem akademischen Jagdwirt, der sich im persönlichen Gespräch mit mir für den gezielten Abschuß trächtiger Bachen eingesetzt hat (ich hoffe ja sehr, daß er dies inzwischen nicht mehr oder nicht mehr so laut macht) und dann mit "Feuchtgebiete" Charlotte Roch auf der Kanzel filosofiert geben dem Ganzen eine besondere Geruchsnote .....

Man kann nur bei jeder Gelegenheit ungäubig den Kopf schütteln.

Nein, ich bin ganz bestimmt nicht im ÖJV.

Aber wünsche mir mal einen Jagdverband, der die Interessen der Jäger vertritt .....
Was Du hier schreibst entbehrt jeder Grundlage des Wissens über das jagdl. Schießen.
Der Internationale Wettkampf war die Landesmeisterschaft von Rheinland-Pfalz im jagdlichen Schiessen und der Sieger ist Dir persönlich unbekannt, weil Du Dich mit der Materie bisher nicht beschäftigt hast. Das Ergebnis 335 Pkt. bei einer Landesmeisterschaft allein reicht, um zu erkennen, dass es sich hier um einen TOP Schützen handelt!

Und wieso schafft sich ein LJV ab, weil er eine Meisterschaft ausrichtet?!


Wer das Flintenschießen als Jäger nicht beherrscht, der wird auch selten ein guter jagdlicher Schütze sein, sowie das momentan gebraucht wird (Sauen und Drückjagd etc.)

Die MASSIVE Gebührenerhöhung wurde zum größten Teil für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet!

edit admin UT
 
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#9
Wenn der Stand immer unatraktiver wird,weil Teile unbenutzbar sind, und ständig über "neue Pläne in arbeit" palavert wird , laufen irgendwann die Schützen weg.

In Ebersheim wurden Landesmeisterschaften ausgeführt, der Skeet/Trappstand war so voll , dass die Leut schon eine Stunde früher zum "Kartenplästern" ankamen... und heut ?
Laufender Keiler geht nur wenn einer im Bunker hockt,da währen immer genug Schützen da... aber zuwenig Aufsichten.
Eine einfache elektronische Auswertung und jede Menge Karten könnten verkauft werden.

Ja man hört seit mehrereren Jahren wieder von neuen Plänen !!!
Die alten wurden umgeplant... Es soll sogar was ganz neues in Planung sein!


geht mer doch fort...:mad:
 
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#11
Ich denke nicht, dass der Zustand einer Schießanlage unmittelbar etwas mit den Funktionären des LJV zu tun hat. Auf lokaler Ebene sind da viel eher die Verantwortlichen vor Ort zu finden.

Wir haben auch hin und wieder fehlende Aufsichten am Stand der Kreisgruppe. Glücklicherweise sind meist Aushilfen kurzfristig verfügbar, so dass sich der Leerlauf in Grenzen hält, aber ich wäre da nicht auf die Idee gekommen, jemand anderen als den Schießobmann der KG dafür verantwortlich zu machen.

Eine LM wird ausgerichtet, das ist eine logistische Aufgabe. Wenn man nur einmal im Jahr in die Verlegenheit kommt, dass machen zu müssen, ist die Lernkurve flach.
 
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#12
W
Die MASSIVE Gebührenerhöhung wurde zum größten Teil für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet!
.
Ja, z.B. für den endgeilen Film über den Akademischen Jagdwirt und Charlotte "Muschigeruch" * Roche ..... (* Zitat aus dem Buch der Dame)

Es gibt einfach Jagdscheininhaber, die den genau in dem Verband Mitglied sind, den sie auch verdient haben ......

Wenn ich einen Verband suche, der jagdlich völlig sinnfreie Schießsportveranstaltungen ausrichtet, dann trete ich einfach in einen Schießsportverband ein.
 
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#13
Dort würdest du aber die Basics noch viel gezielter trainieren als beim DJV. So wird das nichts.
 
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#15
Solche Veranstaltungen helfen bei der Nutzung der Stände, es werden im Vorfeld meist kleine Reperaturen erledigt und Defizite abgestellt. Ehrenamtliche sind motiviert "ihren" Stand sauber zu presentieren, dies kommt mittelfristig allen zugute.(y)
 
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