Wie der LJV RLP sich völlig zu Recht selbst abschafft

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#32
Man muss die Fakten immer im Auge behalten, Hasi.

Kein Mensch interessiert sich mehr für Internetforen.
 
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#34
ich verstehe Dein Interesse nicht. Du warst unzufrieden und bist ausgetreten. Gut, Deine Entscheidung. Was willst Du jetzt mit Nachtreten erreichen? Sollen alle anderen Dir folgen, gründest Du jetzt einen eigenen Verband, oder was?
Mir geht dieses Schexx Lamentieren auf den Keks, hebt Eure Hintern hoch, macht selber was. Übernehmt einen Hegering, werdet Vorsitzender, KJM was auch immer, aber hört auf zu meckern!
In 2 Wochen ist "unsere" Ferienpaßaktion "Ein Abend unter Jägern" Bisheute hat sich noch niemand bei mir gemeldet und Hilfe angeboten, nicht wir machen, ich mache, kotzt mich auch an, ist aber so. Morgen Abend beim Jagdhornblasen werde ich einige wieder Zwangsverpflichten, dazu ein paar Telefonate und fertig...
 
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#36
Der LJV RLP. Braucht den noch jemand oder kann der weg?
Ansichtssache. Rund 20.000 Mitglieder glauben ja, bei steigender Tendenz.

Am Wochenende gab es wieder einen internationalen Flintenschieß-Wettkampf auf einer besonderes schönen und teuren Anlage im Pfälzer Wald.
Du weißt ja noch nicht einmal, welcher Wettbewerb das war.....

Nur: Welchen jagdlichen Nutzen haben heute noch Schrotflinten und gehört Flintenschiessen zum dringend benötigten jagdlichen Handwerkszeug oder ist das nachrangig?
Also gehören Niederwildjagd und Flintenschiessen nicht mehr zur Jagd? Ernsthaft? Die Jägerprüfungsordnung sieht das zB auch noch anders. Zum Glück. Wildboarfeverdrückjagdnomade?

Die meisten LJV Schießstände waren lange Jahre nicht für bleifrei zugelassen, als schon sehr oft die Jagd mit bleifreien Geschossen gefordert war.
Welche und bis wann?

Um wenigstens ein Schiesskino für das dringend erforderliche Drückjagd Training hat sich der LJV bis heute nicht in für mich irgendwie erkennbare Weise bemüht.
Wieso soll der LJV irgendwo in RLP ein Schiesskino aufmachen? Es gibt eine ausreichende Versorgung durch private Betreiber. Ich jedenfalls habe im Umkreis von 0,5 Autofahrstunden mehr Schiesskinos als Schiessstände in der Nähe. Weiteres Problem: der LJV könnte und dürfte ein Kino niemals kostendeckend betreiben, weil die Mitglieder eine stark vergünstigte Nutzung erwarten - wie schon heute auf den Ständen. Hinzu kommt die Organisationsproblematik. Aber: wenn du ein tragfähiges Konzept hast, dann mal raus damit. Oder noch besser: mach’s einfach und werde stinkreich.

Und wenn ich mal ehrlich bin: Wenn ich von irgend etwas höre, um daß sich der LJV bemüht, dann habe ist stets den Eindruck, daß man sich in erster Linie um seine eigenen Arbeitsplätze kümmert.
Genau. WFW, Niederwildsymposium, Schiessstände, Schweisshundewesen, Hundeunfallversicherung, Fortbildungen und Lehrgänge, politische Arbeit, der Einsatz Hunderter Ehrenamtler - alles nur egomanisch und aus eigenen finanziellen Interessen.

Auch die MASSIVE Gebührenerhöhung vor wenigen Jahren zeigte einmal wieder: Andere Verbände arbeiten wirtschaftlich erfolgreich.
20,00 EUR im Jahr waren es, glaube ich. Nach mehr als 5-7 Jahren stabiler Beiträge.

Der LJV RLP ruht gemütlich in der Erkenntnis, daß angeblich mehr als 90% der Jäger in RLP auch dort Mitglied seien.
Ich glaube nicht dass er ruht. Extern gibt es herausragende Leuchtturmprojekte. Intern hat man erkannt, dass die Mitgliederzahlen nicht so stark steigen, wie die der Jagdcheininhaber. Ich gehe davon aus, dass man an diesem Thema arbeitet.

Auch öffentliche Äußerungen des Verbandes zum Waffenrecht lassen zumindest mich immer wieder kopfschüttelnd zurück
Welche genau, wann und wo?

Peinliche Internetfilmchen mit dem akademischen Jagdwirt, der sich im persönlichen Gespräch mit mir für den gezielten Abschuß trächtiger Bachen eingesetzt hat (ich hoffe ja sehr, daß er dies inzwischen nicht mehr oder nicht mehr so laut macht) und dann mit "Feuchtgebiete" Charlotte Roch auf der Kanzel filosofiert geben dem Ganzen eine besondere Geruchsnote .....
Das war eine Produktion von arte/ZDF, nicht vom LJV, die ich weitestgehend gelungen fand. Das man aus gemischten Rotten im Herbst/Winter am besten nachrangige Bachen schießen sollte, wird mittlerweile von vielen Jagdpraktikern vertreten und ich teile diese Auffassung. Können wir gerne in einem separaten Thread diskutieren.

Eine einfache elektronische Auswertung und jede Menge Karten könnten verkauft werden.
Genau. Stände erneuern kostet allerdings auch Geld. Und das nicht wenig.

Ja, z.B. für den endgeilen Film über den Akademischen Jagdwirt und Charlotte "Muschigeruch" * Roche ..... (* Zitat aus dem Buch der Dame)
Siehe oben: Produktion von arte/ ZDF vor über 10 Jahren. Hat mit Beitragserhöhungen null zu tun.

Wirklich, ich bereue es bitter, aus dem LJV ausgetreten zu sein.
Das lobe ich mir: nichts zahlen, nichts beisteuern, trotzdem mitabgreifen und dann noch anonym mosern. Top, so geht es voran.

Das ist natürlich eine Meinung, aber sie ist halt aber seltsam, wenn die Verbandsvertreter häufig und gerne öffentlich beklagen, daß sie zu vielen Themen von den Organen der Landesregierung nicht angefragt und zu angeblich wichtigen Sitzungen nicht eingeladen würden.
Wann hat sich wer genau darüber beklagt? Ich habe nicht den Eindruck, dass der LJV aktuell ein Problem mit Blick auf die Regierung hätte - obwohl er ein grünes Ministerium gegenüber hat. Das spricht eher für seine gute politische Arbeit.

Den glorreichen Erfolg des LJV bezüglich der Fallenjagdsache vor ein oder zwei Jahren habe ich auch noch nicht vergessen.
Der Erfolg, das die Fallenjagd in RLP anders als in anderen Bundesländern nicht weiter eingeschränkt wird? Stimmt, das hat er gut hinbekommen gegenüber dem grünen Ministerium, das aktuell mit WFW ein Projekt sogar finanziell fördert, bei dem es auch um Fallenjagd geht. Läuft also für den LJV.

Ansonsten bestreite ich nicht, daß mich seit meiner Jagdaufseher Ausbildung einen ganz bestimmten akademischen Jagdwirt (den mit dem festen Händedruck) besonders ins Herz geschlossen habe.
Aha. Also was persönliches.

Mangels geeigneter Freiwilliger sind hier immer wieder mal Kreisvorsitzende anzutreffen, denen selbst die Fähigkeit fehlt, einen einigermaßen fehlerfreien Brief in ihrer Muttersprache zu verfassen
Ja, in der Tat ein Problem. Gute Leute haben oft wenig Zeit, obwohl das Gros der KGV in RLP ebenso kompetent und engagiert ist.
 
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#43
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#44
Es gibt sicherlich Sachen die könnte der LJV RLP besser machen, aber ein Blühstreifen-, Niederwild- und Fallenjagdprojekt mit einem Finanzvolumen von 1 Million Euro zu organisieren ist sicherlich eine gute Leistung.
Weiß nicht, ob es vergleichbare Projekte in andere Landesverbänden gibt, zumindest in Hessen nicht.
 
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