Wie findet man Fuchsbauten?

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Eine andere Möglichkeit die Fuchsbaue zu finden ist, bevor die hänge richtig belaubt sind einmal mit dem Glas ableuchten.Ich habe auf diese Weise bei einm Morgenansitz in einem Hang 5 in Worten fünf Baue finden können und das auf gerade mal 150 Meter wovon 2 eindeutig vom Dachs befahren waren und einer gerade mal 10 Meter hinter einer Ansitzleiter.

Gruß Matthias
 
A

anonym

Guest
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Foxhunter:
Mal ganz ehrlich gemeinte Fragen an unseren "I" :

Nach Deiner (und Nutrias) Theorie würden sich die Fuchsbestände ja irgendwann (???) einpendeln, wenn wir Jäger die Füchse nicht bejagen würden.

-Warum sind die Fuchsbestände querbeet in Deutschland seit der "Tollwutimmunisierung" mindestens um das fünf- (oder mehrfache) ihres damaligen Bestandes gestiegen ?
- Warum tritt das Problem der immensen Bestandserhöhung der "Stadtfüchse" auf. Hier wird im Regelfall überhaupt nicht gejagd ?
- Warum gibts eigentlich Stadtfüchse ?
(Als wir in Europa noch regelmässig regelrechte "Tollwutwellen" hatten, gabs das Problem "Stadtfüchse" noch nicht.)

Ich hoffe auf fachlich fundierte, nachprüfbare Fakten/Antworten.
(Dag Frommhold und ähnliche "Eperten" würde ich in dem Zusammenhang ungern akzeptieren.)

[ 15. April 2003: Beitrag editiert von: Foxhunter ]
<HR></BLOCKQUOTE>


Vergiß das, Foxhunter, diese Konsorten haben noch nie auf sachliche Fragen fundierte Antworten gegeben. Die werden sie Dir immer schuldig bleiben, weil ihnen schlicht die Argumente fehlen.
I steht im Zweifelsfall für Ideologie, Ignoranz oder noch ganz andere Substantive.

[ 16. April 2003: Beitrag editiert von: 9x19 ]
 
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Hallo 9*19,

ich weiss sehr wohl, daß die erwähnten "Damen und Herren" (kann schliesslich nicht wissen, wer sich wirklich hinter den Nicks verbirgt) noch kaum - oder eher eigentlich nie, bei konkreten Fragen auch konkret geantwortet haben.
Nur, nachdem sich "I" hier ja mal wieder für das "am Leben lassen aller Füchse" ausgesprochen hat, wollte ich ihm Gelegenheit geben seine Begründung für seine Sicht der Dinge darzulegen. Mir war/ist sehr wohl bewusst, daß diese Leute fundierten Diskussionen eher ausweichen - wollen sie ja auch nicht - stänkern etc. ist ja auch viel einfacher.
Mit dem niedlichen "Nutria" hab ich mich schliesslich hier schön öfter etwas "gezofft" - auch er hat konkrete Fragen noch nie beantwortet. Als Antworten kamen halt Phrasen, neue Provokationen oder gelegentlich ne kleine Märchenstunde rüber.
 
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Eigentlich sollte jeder sein Revier kennen. Im flachen Land ist auch jedes Stück noch unterschiedlich. Wenn ich eine Fläche von 10ha oder mehr vor mir habe, wird es immer Stellen geben, die etwas höher sind. Zu 95% ist da der Bau, wenn einer da ist.
 
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Hallo,
Hänge, bevorzugt an der Südseite, alles, was irgendwie eine Erhebung oder ein Loch darstellt.
Ansonsten Augen auf und fragen und selber nachsehen.
@Blaser
Zu dem Zeitpunkt sollte man es wissen.
Weidmannsheil
Norbert
 
A

anonym

Guest
Original erstellt von Himmelsziege:
[QB]Einfach mal einen Teckel im Revier abhauen lassen, der findet die Baue sicher. Du mußt dann nur noch den Teckel finden und dann ist alles paletti!!
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Nee,nee,nee so geht`s nicht.
1.-haue ich nicht einfach ab u.
2.-finden wird man mich schon gar nicht-wenn ich das nicht wünsche !!!
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Ansonsten immer "der Nase" nach.

Mit mirnicht Gruss

Teckel
 
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@ Casti

wenn du wirklich nicht durchs Revier laufen willst, hilft nur ein Fax an Tschortsch Dabbelyou Busch. Schreibe Ihm doch das du verdächtige Erdlöcher im Revier hast. Der schickt dann bestimmt einen Spähtrupp der Ues-Armii. Weil die finden in anderen Ländern auch nochwas wo garnichts ist.
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Mitwerkeinefuchsbautenfindetkannauchnichthineintretengruss

vom Dasselfliegen Tschie Ei Äeih
 

I

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Foxhunter:
Mal ganz ehrlich gemeinte Fragen an unseren "I" :

Nach Deiner (und Nutrias) Theorie würden sich die Fuchsbestände ja irgendwann (???) einpendeln, wenn wir Jäger die Füchse nicht bejagen würden.

-Warum sind die Fuchsbestände querbeet in Deutschland seit der "Tollwutimmunisierung" mindestens um das fünf- (oder mehrfache) ihres damaligen Bestandes gestiegen ?
<HR></BLOCKQUOTE>
Die zeitliche Übereinstimmung der Tollwutimpfungen und anschliessender Anstieg der Fuchsbestände lassen logischerweise den Schluss zu, daß beides in einem Zusammenhang steht. Ich will das auch garnicht abstreiten. Aber ich streite ab, daß die Fuchsbestände durch die Jagd "reguliert" werden können. Das gelingt allenfalls lokal, aber nie flächendeckend.
In unbejagten Gebieten bilden sich unter Füchsen feste Familiengemeinschaften in der nur der Fuchsrüde mit seiner Fähe Nachwuchs zur Welt bringt. Ausserdem werden Reviere gebildet, deren Grenzen die Füchse meistens einhalten.
Sind die Füchse jedoch starker Verfolgung ausgesetzt, brechen diese Familiengemeinschaften auseinander, bzw. können sich garnicht erst bilden. Junge Fuchsrüden streifen quer durch die Gegend und versuchen bei jeder Fähe, die ihnen über den Weg läuft, ihr Glück. Ausserdem bringen die Fähen mehr Junge zur Welt, um die starken Verluste wieder auszugleichen.
Letztendlich erhöht die Bejagung die Bestände sogar, hinzu kommt, daß durch die Wanderungen der Füchse, Tollwut und Fuchsbandwurm sogar noch viel schneller verbreitet werden als in Gebieten mit Revierbildung und halbwegs gefestigten Sozialstrukturen. Fuchsjagd erfüllt also nicht den angestrebten Zweck der Bestandsdezimierung und ist hinsichtlich Seuchenschutz sogar kontraprodutiv.

Quellen:
MACDONALD, D. (1993): Unter Füchsen. Eine Verhaltensstudie. Knesebeck, München.
ZIMEN, E. (1980): Fox social ecology and rabies control. Biogeographica Vol. 18. The Red Fox. Symposium on Behavior and Ecology. Dr. W. Junk, London.
LABHARDT, F. (1991): Zur Ernährungsstrategie von Rotfüchsen im Saarland. Fuchs-Symposium Koblenz, 2.-3.März 1990.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>- Warum tritt das Problem der immensen Bestandserhöhung der "Stadtfüchse" auf. Hier wird im Regelfall überhaupt nicht gejagd ?
- Warum gibts eigentlich Stadtfüchse ?
(Als wir in Europa noch regelmässig regelrechte "Tollwutwellen" hatten, gabs das Problem "Stadtfüchse" noch nicht.)
<HR></BLOCKQUOTE>
Sie haben Ihre Frage zum Teil schon selbst beantwortet. In der Stadt wird nicht gejagt, das nutzen die Füchse aus. Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich das aber nicht als "Problem" an.
Das Nahrungsangebot ist sehr gut in der Stadt , denn mal abgesehen von den Mülltonnen als Nahrungsquellen, verrichten auch dort die Füchse eine nützliche Funktion als Ratten- und Mäusevertilger. Ich glaube, die meisten Städter akzeptieren lieber umherstreifende Füchse im Vorgarten/Hinterhof, als Ratten&Mäuse im Keller oder gar in der Wohnung.
Was die Sache mit dem Fuchsbandwurm angeht... neben den vielen Hundehaufen fallen die paar Fuchshaufen wohl kaum ins Gewicht, wobei Hundehaufen unter Umständen ebenfalls gefährliche Parasiten/Bakterien enthalten können. Händewaschen nach Gartenarbeit, bzw. Strassenarbeit ist so oder so empfehlenswert.
Eine Bekämpfung des Fuchsbandwurmes ist überhaupt nicht nötig, da zwei
unabhängige Studien von der Uni Ulm und Stuttgart gezeigt haben, dass
selbst Risikiopersonen (Waldarbeiter, Förster etc.) nicht am
Fuchsbandwurm erkranken, obwohl sie bereits Kontakt mit diesem Parasiten
hatten.
Die kontaminierten Personen entwicklten nämlich Antikörper gegen diese
Eindringlinge und sind somit immun gegen diese Krankheit.
Zitat von Prof. Nothdurft Infektologe der Uni München im Spiegel 44/01:
"Die Wahrscheinlichkeit an den Folgen des kl. Fuchsbandwurmes zu
erkranken sind geringer als die Möglichkeit, dass einem ein Dachziegel
auf den Kopf fällt!"

[ 16. April 2003: Beitrag editiert von: I ]

[ 17. April 2003: Beitrag editiert von: I ]
 
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Mensch I,

was erzählst Du für einen Mist.

Widersprichst Dir ständig KAPITAL selber.


Einerseits regulieren die Füchse die Population selber und in der Stadt nutzen Sie ( auch unbejagt ) auf einmal die Chance und kommen in hohen Dichten vor
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@I
Habe gerade Deine ausgesprochen fundierte Abhandlung nebst Quellenangabe über den Fuchs gelesen.

Zusammenfassend kann man also sagen, die Jagd auf dem Lande erhöht letztendlich die Fuchsbesätze und in der Stadt sind die Fuchsbesätze hoch, weil dort nicht gejagt wird.

Ich glaube deutlicher als Du selbst, hätte niemand Deine Inkompetenz zu diesem Thema darstellen können!

Urian
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von blaserr93:



Und dann ?
<HR></BLOCKQUOTE>

Handeln!
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Saubazi:


Handeln!
<HR></BLOCKQUOTE>

Würde ich ab Mitte Mai auch gerne, aber ich muss immer bis September warten.
 
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Mal ne Frage :

Wenn der Fuchs sich einen Bau mit dem Dachs teilt, zieht der Fuchs dann auch hier seine Welpen heran oder sucht er sich dafür einen ungestörteren Platz ?


PS.

Bei uns im Revier sucht der Fuchs sich meist sandigere Böden, wo das Graben einfacher ist. Der Großteil der Bauten befindet sich bei uns in einem sandigen Hang !

[ 17. April 2003: Beitrag editiert von: REDSTAG ]
 

I

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Schüsseltreiber:
Mensch I,

was erzählst Du für einen Mist.

Widersprichst Dir ständig KAPITAL selber.

Einerseits regulieren die Füchse die Population selber und in der Stadt nutzen Sie ( auch unbejagt ) auf einmal die Chance und kommen in hohen Dichten vor
icon_confused.gif
<HR></BLOCKQUOTE>
Das habe ich überhaupt nicht gesagt. Ich wollte nur klarmachen, warum die Füchse die Städte als neuen Lebensraum für sich entdecken. Natürlich regulieren sich auch hier die Bestände selber.
Ausser Pöbeleien kam bisher leider keine vernünftige Gegenargumentation. Schade, da wird von mir immer Sachlichkeit verlangt und wenn ich mich darum bemühe, kommen trotzdem nur Beleidigungen.
Irgendwo war hier auch noch dieser Thread über die Fuchsbestandsuntersuchungen in England, wo es meines Wissens nach ebenfalls so gut wie keine Tollwut gibt. Das Ergebnis der Studie war jedenfalls, daß während der 1,5 Jahre, in denen die Fuchsjagd ausgesetzt wurde, die Bestände sogar leicht zurückgingen.
Hinzu kommt, daß in jagdfreien Nationalparks, wie z.B. Gran Paradiso, ebenfalls keine ausufernden Fuchsbestände vorkommen.
In Deutschland dagegen, wo selbst in Nationalparks gejagt wird, nehmen die Bestände nicht trotz, sondern wegen intensiver Bejagung offenbar weiter zu, zumindest klettern die Zahlen vulpiner Opfer in den Streckenstatistiken immer weiter nach oben.

Sie sind dran.

[ 17. April 2003: Beitrag editiert von: I ]
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von I:

Das habe ich überhaupt nicht gesagt. Ich wollte nur klarmachen, warum die Füchse die Städte als neuen Lebensraum für sich entdecken. Natürlich regulieren sich auch hier die Bestände selber.
Ausser Pöbeleien kam bisher leider keine vernünftige Gegenargumentation. Schade, da wird von mir immer Sachlichkeit verlangt und wenn ich mich darum bemühe, kommen trotzdem nur Beleidigungen.
Irgendwo war hier auch noch dieser Thread über die Fuchsbestandsuntersuchungen in England, wo es meines Wissens nach ebenfalls so gut wie keine Tollwut gibt. Das Ergebnis der Studie war jedenfalls, daß während der 1,5 Jahre, in denen die Fuchsjagd ausgesetzt wurde, die Bestände sogar leicht zurückgingen.
Hinzu kommt, daß in jagdfreien Nationalparks, wie z.B. Gran Paradiso, ebenfalls keine ausufernden Fuchsbestände vorkommen.
In Deutschland dagegen, wo selbst in Nationalparks gejagt wird, nehmen die Bestände nicht trotz, sondern wegen intensiver Bejagung offenbar weiter zu, zumindest klettern die Zahlen vulpiner Opfer in den Streckenstatistiken immer weiter nach oben.

Sie sind dran.

[ 17. April 2003: Beitrag editiert von: I ]
<HR></BLOCKQUOTE>

1.) In den 1,5 Jahren wurde lediglich die Jagd mit der Hundemeute nicht ausgeübt! Es ist also schlichtweg falsch zu behaupten, ohne Fuchsjagd wären die Bestände leicht zurückgegangen.

2.) Die Selbstregulation von Ratten und Mäusen ist ungleich besser untersucht als die der Füchse! Trotzdem habe ich noch keinen Tierschützer getroffen der sich öffentlich für ein Verbot von Mäusegift und Rattenfalle stark gemacht hätte.


BW
 
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