Wie kann das passieren ?

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#1
Futterbär war gestern Abend mit seinen Mitjägern im Schiesskino. Es wurden 4er Serien geschossen.
Fb führt seinen FR8 in .308. Obendrauf montiert ein Varipoint Drückjagdglas. Fb schiesst und im nächsten Moment schmerzt es zwischen den Augenbrauen und danach poltert es...
Auf dem Boden liegt das Drückjagdglas und auf der Strin malt sich ein roter Halbmund ab :evil::evil::evil:
Damit war der Schiesskinobesuch für mich zuende.

Sicher ist, dass die beiden Schrauben der Montage des Drückjagdglases bündig am Hülsenkopf abgerissen sind.
Zusätzlich war die Monatge geklebt. Das Geweher ist so von meinem Büchsenmacher montiert worden und vor hat diesem Kinobesuch noch einen weiteren Kinobesuch mit auch so 60 Schuss mitgemacht.

Die Waffe habe ich heute meinen Büma übergeben und ausserdem ihm meine Stirn gezeigt.
Weiterhin das angebrochene Paket der Munition und ein weiteres aus dieser Charge.

Nun soll die Montage reklamiert und die Munition überprüft werden.
Ich möchte den Hersteller der Monatge nicht nennen, solange dieser keine Stellungnahme abgegeben hat. Nur soviel, es war keine billig Montage.

Hat jemand schon einmal sowas erlebt ?

WMH
FB
 
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#2
...
Hat jemand schon einmal sowas erlebt ?

WMH
FB
Ja.
Der Kleber hat nicht abgebunden. Irgend eien Klebestelle hat nicht gehalten.
Ich vermute, dass die Oberfläche des FR8 nicht sauber entfettet war oder ggef die Phosphatierung (der FR8 nach meiner Einschätzung ist nicht brüniert) unterwander war.

Interesannt wäre nunzu wissen, wo sich die Verklebung gelöst hat: An der Montage, an der Waffe oder waren Kleberreste an beiden Bauteilen?

Zudem steht dei Frag im Raume, wie die hinter Montage aufgesetz wurde. Der FR8 hat auf der hinteren Brücke ein Dioptervisier. Diese muss be verwendung einer "normalen" 98er Visierung abgenommen werden. Bei zu hoher lokaler Hitezentwicklung kann es schon mal passieren, dass dei Oberflächenbeschichtung nicht mehr sauber trägt.
Dazu noch dei Frage, welche Schrauben den verwendet wurden.
Haben die Schrauben in der Montage "Luft" (Eigendlich haben die Schrauben Passschäfte damit sie ohen Spiel montiert werden).
Der FR8 hat von Hause aus keine vorgesehen Bohrungen in den Brücken, die müssen von Hand gemacht werden. Sollet es da zu ungenauigkeiten kommen, so werden gelegendlich dan zum ausglich die Bohrungen in den Montagegestecken aufgeweitet.
Wen dan der Klber nicht hält, reissen die Schrauben ab.

Die Montage wird durch den Kleber gehalten, die Schrauben dienen nur zur Fxerung.
 
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#3
Ja.
...

Interesannt wäre nun zu wissen, wo sich die Verklebung gelöst hat: An der Montage, an der Waffe oder waren Kleberreste an beiden Bauteilen?
FB: Der Kleber ist an der Montage, nicht an der Waffe.

Zudem steht dei Frag im Raume, wie die hinter Montage aufgesetz wurde. Der FR8 hat auf der hinteren Brücke ein Dioptervisier. Diese muss be verwendung einer "normalen" 98er Visierung abgenommen werden. Bei zu hoher lokaler Hitezentwicklung kann es schon mal passieren, dass dei Oberflächenbeschichtung nicht mehr sauber trägt.
FB: Nur der vordere Teil der Montage ist abgerissen. Der hintere Teil blieb an der Waffe.

Dazu noch dei Frage, welche Schrauben den verwendet wurden.
FB: Laut Büma, die mit der Montage gelieferten.

Haben die Schrauben in der Montage "Luft" (Eigendlich haben die Schrauben Passschäfte damit sie ohen Spiel montiert werden).
Der FR8 hat von Hause aus keine vorgesehen Bohrungen in den Brücken, die müssen von Hand gemacht werden. Sollet es da zu ungenauigkeiten kommen, so werden gelegendlich dan zum ausglich die Bohrungen in den Montagegestecken aufgeweitet.
Wen dan der Klber nicht hält, reissen die Schrauben ab.
FB: Für mich als Laien, sah das korrekt aus. Bohrlöcher angesenkt, Schraubenreste ohne Spiel im Gewinde.

Die Montage wird durch den Kleber gehalten, die Schrauben dienen nur zur Fxerung.
FB: Das wusste ich nicht.
 
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#4
Das ist nicht die erste Montage die das Dauerfeuer nicht aushält. Der Fr8 zumindest mit originalschaft klopft ganz ordentlich. Ich würde kein Fass aufmachen und den Büma bitten nochmal zu montieren aber so das es hält. Bei uns sind am Stand schon mehrfach Gläser runter gefallen und Schäfte gebrochen. Am unwahrscheinlichsten ist die Montage schuld, am ehesten deren nicht ganz einwandfreie Montage.

Nix aussergewöhnliches.

Füxlein
 
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#5
Hi,

meiner Meinung nach ist die einzig brauchbare Montage für ein Zielfernrohr die Seitenmontage von EAW. Und selbst bei der würde ich kein 56er Glas montieren (wg. Gewicht und Trägheit). Allerdings sind die FR8, die ich kenne, fast alle Original weil sie fürs Ordonnanzschießen genommen werden.

Ja, die FR8 tritt wie ein oller Esel, gerade das macht den Spaß aus, den man damit haben kann. :cool:


beste Grüße,
Eric, der FR8-Liebhaber :biggrin:
 
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#6
Mein FR8 ist in einem Hogue Schaft gebettet. Damit tritt er für mich subjektiv unwesentlich mehr als meine Sauer 90 in .308 mit grossem Glas.

Ich habe nicht die grosse Welle beim Büma gemacht, sonder FR8, Montage, Glas und Stirn vorgezeigt.

Was mich ein wenig wundert ist, dass nach der Meinung des Bümas das Glas hätte nach vorne fallen müssen, wie er sagt wegen Masseträgheit. Fakt ist, dass ich es im Gesicht hatte und nun die die passende Narbe mit Beule dazu.
Er meint weiterhin, dass wir die Munition untersuchen sollten. Die Original Hülse habe ich leider nicht, habe etwas benommen repetiert um die Waffe zu entladen. Die Packung aus der die Kugel entstammte, habe ich mit einer weiteren Packung des gleichen Loses beim Büma gelassen.

WMH
FB
 
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#7
Hi,



Ja, die FR8 tritt wie ein oller Esel, gerade das macht den Spaß aus, den man damit haben kann. :cool:


beste Grüße,
Eric, der FR8-Liebhaber :biggrin:
Aus der Überlegung der Militärischen Beschaffungsbürokratie steht und stand die Überlegung das mit einem Standart eine möglichst breite Nutzung möglich sein soll;
nun kommen kurze ( oder kleine ) Menschen mit einem zun langen Schaft aber weniger gut klar wie große Menschen mit einem zu kurzen Schaft...

der große Mensch wird mit einem kurzen SChaft schießen und treffen können; der kleine Mensch mit einem langen SChaft nicht mal schießen; geschweige den treffen.

Ergo sind die Miltärschäfte längenmäsig für Personen konstruiert die Erwachsenen in stehender Körperhaltung nur knapp über den Bauchnabel reichen....:biggrin:

Heimatland der FR8 war Spanien; und da ist die Durchschnitsgröße keine größe, sondern kürze.....also Schaftlängen eher wie im Zivilisierten Deutschland bei einer KW oder Kindergewehr...

Zum Vielseitigen Einsatz dieser Kurzplempe bei Häuserkampf und " Zähneeinschlagen" und um Verschleiß bei Exerzierübungen ( H-a-bb-----A-c-ht !!.... ACHTUNG !... und Stramstehen bei gleichzeitigen Aufknallen des Schaftendes auf den Asphalt) wurden die SChaftenden mit Schneidezahnunfreundlichen Stahlkappen versehen..

dazu eine Schaftsenkung die das schießen aus Schützengraben ohne Freihaltung des Kopfes ermöglicht ( also große Senkung ) sind das alles Konstruktive Maßnahmen die den
Spassfaktor beim schießen solcher Krawummeisen eher für Sado-Maso-Anhänger intersant macht...


TM
EX-FR8-Schütze...
 
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#8
Hallo,

schau mal im trööt Waffenmißgeschicke rein. Da hab ich einen Beitrag über meine Weatherby MkV und das Pecar 4-10x52 geschrieben.
Da waren von der Brückenschwenkmontage alle 4 Schrauben abgeschert.
Gottseidank lief´s bei mir ohne Verletzungen und beschädigtem ZF ab.
Seitdem gibt´s bei Kaliber ab 7x64, .308, .30-06 etc. bei mir nur noch festlöten anstatt festkleben.

Grüße
Sirius
 
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#9
Die Montage wird durch den Kleber gehalten, die Schrauben dienen nur zur Fxerung.
Woher hast Du denn den Blödsinn?
Erklär' mir doch bitte mal wie die Montagen auf meinen Waffen halten?
Da ist nämlich kein Kleber (lediglich ein Tropfen Schraubensicherung auf den Basenschrauben) - zumindest bei den von mir selbst montierten Montagen.
.223 Rem, .308 Win, .300 WinMag, 9,3x62 - und alle halten ohne Kleber an den Basen und in den Ringen.


WaiHei
 
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Guest
#10
.... und trotzdem werden immer noch neue Waffen, die zu 99,9% dafür gedacht sind mit einem ZF ausgerüstet zu werden, mit simplen Montagebohrungen auf Hülse und Brücke auf den Markt gebracht und auch noch gekauft. Ich versteh's nicht::no:

Auf eine Waffe, auf die ein ZF montiert werden soll, gehöhren wie auch immer geartete Fräsungen, die solche Kräfte aufnehmen können. Siehe Sako, Tikka, CZ, Blaser, AS.H und wenige andere.
 
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#11
.... und trotzdem werden immer noch neue Waffen, die zu 99,9% dafür gedacht sind mit einem ZF ausgerüstet zu werden, mit simplen Montagebohrungen auf Hülse und Brücke auf den Markt gebracht und auch noch gekauft. Ich versteh's nicht:
Naja, wieviele hundert ZF´s wir so montiert haben und bis jetzt ist noch nie eins runter gefallen..... Wird wohl auch Glück dabei gewesen sein.
 
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#12
Wie sahen denn die Scherstellen der Schrauben aus?
Vielleicht waren die Sacklöcher an der Hülse nicht tief genug und die Schrauben deshalb überdreht?
 
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