Wie lange am Morgenansitz bleiben, eure Erfahrungen?

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#61
Ich mag es auch am liebsten wenn die Pirschwege gemacht sind und man möglichst leise an den Sitz kommt, aber bei meinen letzten 3 Böcken warst nicht möglich. Zuletzt bin ich zuerst mit dem Hund gassi gegangen und hab im Anschluss den Klettersitz aufgebaut, dann das Auto weggefahren und ca 15min später aufgebaumt. Ca 1h später trat dann ein Bock total vertraut aus... so ähnlich lief es bei dem Bock davor, nur ohne Klettersitz.
 
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#62
Ich kann mich da @ Busch anschließen, ich ziehe wenn möglich immer den Morgenansitz vor. Ins helle zu jagen finde ich persönlich viel schöner. Ausgenommen Flächen direkt nach der Ernte, da geh ich auch gern am selben Abend raus oder beim Mond am Luderplatz. Sonst erlege ich allerdings 85% meiner Strecke( auch Fuchs) beim morgendlichen Ansitz.
Auch ich mag gepflegte Pirschwege, nutze aber auch oft Pflugfurchen, Fahrgspuren im Getreide oder gemähte Wiesen weil ich auch gern mit dem Sitzstock unterwegs bin.
 
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#63
Ins helle zu jagen wäre viel schöner, wenn man nicht so verd.mmt früh aufstehen müsste.

Wild ist bei mir gerade so etwa um 17.00 Uhr auf den Läufen. Muss das mal nutzen.
 
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#65
Ich kenne so einige Jäger, die sich immer beklagen, über das frühe Aufstehen oder dass gaaanz wichtige Familien-Angelegenheiten morgens tun sind zwischen 5 und 8 h....da kann ich nur lachen !
Gerade diese Jungs beklagen sich immer über zuwenig Anblick und Jagderfolg. :rolleyes:

Die Stunden frühmorgens gehören mir, weniger den Joggern, Hundemamis, Bauern oder Forstwirten...!
Ich genieße es und wenn man das ab Mitte April wie in diesem Jahr trainiert, ist 4 h-4.30h aufstehen, kein Problem, abends früh in die Sasse (der Schlaf vor Mitternacht!) und man wird fast ohne Weckerhilfe rechtzeitig wach !
Ich erlege sicher 85-90% meines Wildes morgens.
Ich führe damit auch eine Familientradition fort, mein Vater weckte mich als Junge stets früh und ich kenne überhaupt kein Ausschlafen am Wochenende, wozu auch ?!
Raus in die erwachende und noch ruhige Natur, das ist mir das Schönste ! Im Bett rumliegen kriegt man nur Rückenschmerzen.

Nutzt die Zeit , die Tage werden schon bald wieder kürzer !
 
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#66
Ich muss ab und zu verdammt früh aufstehen, weil ich zum Flughafen muss. Das fällt mir viel leichter, wenn ich mir sage: Naja, für die Jagd wärst auch aufgestanden...😎
 
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#67
Auch ich sitze lieber "in den Tag", in der Regel ab ca. 60 - 30 Min. vor Sonnenaufgang (deswegen bin ich auch ein Befürworter der Sommerzeit) und dann für etwa 2,5 - 3 Std. (Viel länger geht meist nicht, weil dann der "Kupferbolzen"anfängt zu drücken smilie_iek_049.gif )
... Oft kommt am vormittag Schalenwild nochmal raus. Die Älteren kennen das unter dem Begriff "Kirchgang". Gibt´s den Begriff noch, oder ist der auch der political correctness geopfert worden?
Ich kenne den Begriff eigentlich nur beim Rotwild, wenn dieses am Morgen "zu Holze zieht"
 
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#68
Lieber Busch,

du hast hoffentlich bemerkt, dass ich dich nicht persönlich angehen oder Deine jagdliche Kompetenz anzweifeln wollte. Kenne dich ja gar nicht.

Mir geht es darum, dass nun halt mal nicht alle Revierverhältnisse gleich sind. Ich jedenfalls weiß im naturverjüngten Wald nachts bei Neumond bei völliger Dunkelheit 800m vom nächsten Weg entfernt eine (grüne oder rote) Lampe zu schätzen.

WMH
JTIEG
Ich will jetzt nicht bestreiten, dass es in Deutschland doch noch irgendwo einen Wald gibt, wo man auf 800m keinen Forstweg findet.
Aber in den allermeisten Forsten (Wäldern, auch im Gebirge oder wie hier im Bayerwald) findet man so alle 300-400m eine PKW taugliche Forststraße. Dazu, gerade im naturverjüngtem Wald alle 30m eine Rückegasse.
 
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#69
"Wie lange am Morgenansitz bleiben, eure Erfahrungen?"

Mindestens bis der Bäcker offen hat :cool: Ansonsten bis die ersten Gassi Geher, Reiter, Fahrradfahrer oder sonst jemand kommt.
 
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#71
Ich bleibe beim Morgenansitz nicht lange, was bei Sonnenaufgang noch nicht da ist kommt nicht mehr. Dann noch eine Gummipirsch und fertig. Heute war ich um 6 schon wieder zuhause.

Abends sitze ich länger, heute schon um 1900-ca 2130.

Am effektivsten ist noch immer die Gummipirsch. Sehe ich was fahr ich weiter bis ich Deckung hab und pirsche dann zu Fuß zurück bzw. schieße aus großer Entfernung. Wichtig ist nicht mit dem Auto stehen bleiben und keine Überlebenden Zeugen.
 
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#73
Ich bleibe beim Morgenansitz nicht lange, was bei Sonnenaufgang noch nicht da ist kommt nicht mehr. Dann noch eine Gummipirsch und fertig. Heute war ich um 6 schon wieder zuhause.

Abends sitze ich länger, heute schon um 1900-ca 2130.

Am effektivsten ist noch immer die Gummipirsch. Sehe ich was fahr ich weiter bis ich Deckung hab und pirsche dann zu Fuß zurück bzw. schieße aus großer Entfernung. Wichtig ist nicht mit dem Auto stehen bleiben und keine Überlebenden Zeugen.
Wetten dass eine Stunde nach Sonnenaufgang die Bühne wackelt.
Ich geh bei Sonnenaufgang erst los.
 
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#74
schließlich muss jeder selbst wissen wann er sein revier betritt. auch kommt es sicher auch auf die strucktur an. 1000 ha reines waldrevier sind sicher anders zu bejagen als die gleiche fläche feldrevier. ein anderer hat für 120 ha waldrevier beim fiskus einen BGS wahrscheinlich geht er die jagd ganz anders, als wenn jemand ein gemeinschaftliches revier mit Feld / wald / wasseranteil gepachtet hat.
 
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