Wie man (k)einen Rehbock abfängt

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Die Frage ist warum die Waffe überhaupt unterladen war?

Entweder ich hab das Ding geladen, oder es ist leer.
Unterladen kommt praktisch nicht vor. Zu was?
 
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[QUOTE="Chris481, post: 4492997, member: 21607“Schützenverein, ein Mantelfragment traf einen zweiten Schützen auf dem Stand, eventuell Abpraller, Schütze 1 und Schütze 2 ab ins örtliche Krankenhaus[/QUOTE]

Deshalb eine Schießbrille. Sieht man aber meist nur bei Schrotschützen.
 
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Deshalb eine Schießbrille. Sieht man aber meist nur bei Schrotschützen.

Das Mantelfragment stecke im Speckmantel, da hätte die Brille nicht geholfen :ROFLMAO:
Aber ja, Schutzbrille ist kein Fehler, ganz im Gegenteil.

Ob jemand Funktionär ist, bedeutet für mich noch lange nicht das er funktioniert :sneaky:
Schon gar nicht unter Stress.
Bei uns sind die Funktionäre häufig genau die die mit dem geschlossenen Drilling am Streckplatz stehen... weil man das eben vor gut 50 Jahren auch schon so gemacht hat.
Passion und das nötige Zeit Budget haben nichts mit Waffensicherheit zu tun.

Das hat aber alles nichts mit dem Thema zu tun, wenn jemand nach nem Schweine Nahkampf (Hammer, klingt das beeindruckend), seinen Sch*** nicht auf die Kannte bekommt hat er weder was an der Waffe noch auf dem Schießstand zu suchen!
"Beschwer dich mal nicht über das Loch in der Decke! Ich habe grade nen 120kg Keiler bezwungen!!" *sonst gehts noch oder* o_O
 
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In deinem Satz fehlt das Wort "auch", sein Vergehen heilt dass des anderen nicht.
Und ob ein Richter tatsächlich den Arzt zur Rechenschaft zieht wenn er im waffenfreundlichen Deutschland einen wertvollen Tipp für das nächste JS Entzugsverfahren gibt?? :unsure:
1. Sehe ich nach dem "Tathergang" kein Vergehen am Schießstand. Nur eine Straftat des Arztes im Krh.
2. Wenn nach Anzeige wg. § 203 dieser nicht nachgegangen wird, würde sich der Richter der Rechtsbeugung schuldig machen.
Die ärztliche oder priesterliche Schweigepflicht wird in D immer noch hoch gehalten.
Und das ist auch gut so!
Wir sind jedenfalls weit OT!
3. Richtig: OT
Aber die Kenntnis vom Umfang der ärztlichen Schweigepflicht könnte mal für einen Jäger existenziell sein. Auch wenn seine Blödheit weniger tödliche Folgen hat als hier.
 
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Die Polizei hat im Behandlungstrakt nichts verloren.
Als ich noch in einer großen Rettungsstelle arbeitete, wurde von der FW ein junger Mann eingeliefert, der sich mit einer Schreckschusspistole ein Diabolo in die Hand geschossen hatte. Da er gegenüber der FW sich verquatscht hatte, kam nach einiger Zeit die Polizei und wollte von mir näheres wissen. Ich fragte sie, ob sie mich zum Bruch der Schweigepflicht anstiften wollte - und erinnerte auch das Personal an seine Pflichten.
 
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Die Frage ist warum die Waffe überhaupt unterladen war?

Entweder ich hab das Ding geladen, oder es ist leer.
Unterladen kommt praktisch nicht vor. Zu was?

1. Bitte keine „cast wusste es besser Diskussion“. Die brachte hier selten was, und bei Waffenhandhabung belächle ich sowas auch egal von wem es kommt. Für Jagdpraktiker: Es gibt sehr wohl Gründe, das Gewehr unterladen zu haben, z.B. der HF auf einer Nachsuche mit Hund. Auch: Falls bei ner NS der HF den (ihm vertrauten) Jäger mitgehen lässt und der HF es so entscheidet, der HF will ja idR keine fremde geladene Waffe um sich herum.

2. Mir gings um die Verdeutlichung von „procedure trap“ und was man dagegen tun kann.
 
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Unterladen führte ich z. B. eine kurze Repetierflinte auf einer Böhmischen Streife im Senf: 2 Überläufer rollierten jeweils 5 m vor mir.
 
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Auch beim Durchgehen ist es hie und da schlicht nicht mehr möglich erst noch zu laden. Immerhin hat man da die Waffe zum Selbstschutz dabei und eher selten lässt sich die anstürmende Wutz dazu überreden nochmal kurz innezuhalten bis man geladen hat, eh sie einem umrennt.
 
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Auch beim Durchgehen ist es hie und da schlicht nicht mehr möglich erst noch zu laden. Immerhin hat man da die Waffe zum Selbstschutz dabei und eher selten lässt sich die anstürmende Wutz dazu überreden nochmal kurz innezuhalten bis man geladen hat, eh sie einem umrennt.

DJ ist im Jagdjahr doch für die meisten untergeordnet und die wenigsten gehen mit dem Hund durch.
Ansitz und Pirsch sind die Regel. Da ist das Ding geladen oder eben nicht. Unterladen macht da keinen Sinn.
 
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Ansitz und Pirsch sind die Regel. Da ist das Ding geladen oder eben nicht. Unterladen macht da keinen Sinn.
Kanone kommt ausm Auto, spannen, sichern, Magazin rein und dann zum Sitz und oben wird fertig geladen.
Beim abbaumen entladen, Murmel aus dem Lager zurück ins Magazin, Verschluss zu und zurück zum Auto.
Gleiche Vorgehensweise geht auch beim abfährten, kirren etc.
Ich mach es so, ohne irgendwelche bekannte/unbekannte Folgen und du darfst es gern anders machen.
 
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