Wie "nachtragend" ist Rehwild?!

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#31
Wie soll ein Reh merken, wie weit vorbeigeschossen wurde ??

Glaub mir, es merkt das sicher. Das entsteht ein ziemlicher Luftzug.

ääääh war da nicht mal was mit Radialluft :p

Robert
 
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#32
Ich hätte es jetzt das Pfeifen der Kugel genannt :p
Wobei, wie schießt man weiter dran vorbei?! Schuss löst sich beim ins Ziel gehen oder so?!
 
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#33
Nach unzähligen Dubletten oder Erlegungen eines von mehreren Rehen, hält sich die "Beleidigung" in Grenzen. Im Feld zieht Rehwild noch am gleichen Tag wieder zur gleichen Äsung, wenn sonst nix da ist. Einmal springt es ab, einmal wirft es auf, dann wieder hält es den Fehlschuss aus - es gilt auf der Jagd die Regel, dass es keine Regel gibt.
 

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#34
Hatten wir ja ganz am Anfang schon, man pirscht sich das Revier eher leer als das man es leer schießt. Ich denke Rehwild hat im Vergleich zu Schwarzwildrotten auch weniger Erfahrung mit Schüssen bzw. beschossen zu werden. Oft erlegt man ein mehr oder weniger einzeln stehendes Stück, da ist der Informationsfluss schon ein wenig eingeschränkt ;)
 
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#35
Hatten wir ja ganz am Anfang schon, man pirscht sich das Revier eher leer als das man es leer schießt. Ich denke Rehwild hat im Vergleich zu Schwarzwildrotten auch weniger Erfahrung mit Schüssen bzw. beschossen zu werden. Oft erlegt man ein mehr oder weniger einzeln stehendes Stück, da ist der Informationsfluss schon ein wenig eingeschränkt ;)
Dann schieß mal einer Geis zweimal nacheinander (Jahr) ein Kitz weg. Die ist dir sehr lange beleidigt.
 
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#36
Wobei es schon alte Tanten gibt, die genau wissen, wo die Stände stehen. Die sichern genau zum Stand bevor sie austreten.
Ist auch ein Grund, warum ich fast nur noch Scherenleiter habe die ich jedes Jahr verstelle. Zumindest einen großen Teil davon. Bilde mir ein, dass dies dem Jagderfolg zuträglich ist.


Robert
 
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#38
Dann schieß mal einer Geis zweimal nacheinander (Jahr) ein Kitz weg.
Da reicht schon ein mal, wenn sie dann noch zusehen wie man es einsammelt.


Überhaupt ist das schon so eine Sache, Reh und doof würde ich nicht sagen, sie stellen sich relativ schnell auf Bejagung ein und im Wald ist nochmal eine andere Hausnummer als im offenen oder halboffenen Land.


Wobei, wie schießt man weiter dran vorbei?!
Ist mir einmal passsiert, darauf bezogen sich meine "30 min" - drauf und klick, gespannt und Waffe Richtung Dreck gehalten und BUMM, Reh springt ab. 30min Kopfschütteln - Bock liegt.



CdB
 
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#40
Hallo liebe Waidgenossen,

ich würde gerne um eure Einschätzung bitten.

Wie lange ist oder ist Rehwild überhaupt nachtragend/vergrämt nachdem es beschossen wurde?
Man stelle sich folgende Situation vor:

Bock äst auf Acker, wird beschossen, aber gefehlt. Schreckt auf, springt ab, nimmt einen Wechsel in den Bestand und flüchtet noch einige Male schreckend durch den Wald. Nach zweihundert Metern verhofft er nochmal auf einem Waldweg, schreckt und zieht in die Dickung.
Getroffen, also krankgeschossen, wurde auf keinen Fall.

Vielleicht ist es von Bock zu Bock unterschiedlich, aber gerade weil Böcke nun schon ihre Reviere beziehen, ist es ja nicht abwegig zu glauben, dass er nach kurzer Zeit den Acker wieder annimmt, oder?!
Schreckendes Rehwild ist meist für 1-2 Tage vergrämt.
 
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#41
Dann schieß mal einer Geis zweimal nacheinander (Jahr) ein Kitz weg. Die ist dir sehr lange beleidigt.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Böcke und Einjährige sind halt oftmals alleine unterwegens, und haben damit einen eingeschränkten Erfahrungshorizont. Wobei das im Wald extrem schwer zu beurteilen ist, weshalb da eisern die Regel gilt, nach dem Schuß NICHT sofort abzubaumen, sondern am besten noch im Knall durchrepetieren und dann erstmal nicht vorhanden sein.
 
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#42
Wie soll ein Reh merken, wie weit vorbeigeschossen wurde ??

Glaub mir, es merkt das sicher. Das entsteht ein ziemlicher Luftzug.

ääääh war da nicht mal was mit Radialluft :p

Robert
Je nachdem, wo die Kugel einschlägt, ist das auch ein ziemlicher Rumms vor der Nase oder unter den Läufen, oder es fliegen die Holzspreißel um die Lauscher. Das ist schon ein erheblicher Unterschied, ob das zig Meter hinter dem Stück passiert, oder im unmittelbaren Umfeld.

Ich hatte doch neulich den Jahrling vllt 25 m neben der Geiß mit Kitz weggeknipst, die hat nicht mal mit den Lauschern gewackelt. Vllt auch, weil der nach ein paar Sätzen weiterzog wie normal. Umgekehrt hab ich auch schon aus ner Dreiergruppe (Geiß, Kitz, Schmal) das Schmal geschossen, das sprang ab, das Kitz hatte wohl den Einschlag der Kugel vor den Füßen und sprang auch ab, da blieb die 5 m weiter äsende Geiß natürlich auch nicht so gelassen. Sprang ein paar Meter, verhoffte und guckte, und machte sich ebenfalls vom Acker. Also der Wildwiese. Im Wald.
 
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#43
Ich hatte vorletztes Jahr eine "Kitzdublette" von 2 unterschiedlichen Geißen.
Die erste Geiß kam mit ihrem schwachen Bockkitz auf die Wildwiese und ich konnte das Bockkitz am Platz bannen. Die Geiß sprang aber trotzdem ab, obwohl Sie den Abschuss nicht eräugen konnte.
Keine Minute später zieht von der gegenseite (die Wildwiese ist ca. 30 m breit) noch eine Geiß mit fast identisch schwachen Bockkitz auf die Wildwiese.
Sie ging sogar an das eben geschossene Kitz, zeigte aber keinerlei Reaktion und 2 min später lag auch das 2. Kitz am Platz.
Beide hatten keine 9 kg.
 
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#44
Was ist "unbemerkt"?
Bevor (Reh-) Wild einen spitzkriegt, etwas "unklares" Geräusch machen, wie plaudern (erst leise, dann lauter werdend), Ästchen knacken oder sonst was.
.., in der Art, völlig deiner Meinung. Unbemerkt geht bei mir leichter ,da ich fast ausschl. vom Tarnschirm aus jage.
 
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#45
Hallo liebe Waidgenossen,

ich würde gerne um eure Einschätzung bitten.

Wie lange ist oder ist Rehwild überhaupt nachtragend/vergrämt nachdem es beschossen wurde?
Meine waren sehr nachtragend, sie haben nie wieder ein Wort mit mir gesprochen....

Aber geschmeckt haben sie ;)
 
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