Wie sichert man sein Geld?

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#46
Am besten abgesichert ist man (in aufsteigender Reihenfolge) mit einem anerkannten Mint-Studium, handwerklichen Fähigkeiten, einer Leidenschaft für abgewetzte Hosen und löchrige Socken, so wie einer schneidigen, attraktiven und lebenslustigen Frau, die einen bei dieser Leidenschaft zur rechten Zeit bremst-glaube ich zumindest.
 
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#50
Gold kann ja immer noch anonym gekauft werden. Habe auch mal gelesen, dass bei drohenden Verboten plötzlich die Zahl der Wohnungseinbrüche bei Waffen- und Goldbesitzern enorm gestiegen ist.
 
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#51
Gold hat viele Vorteile: Einmal gekauft, tut man sich schwer es wieder zu verkaufen. Hat man das Geld auf den Konto, so wird bei jedem monetärem Engpass auf das Ersparte zugegriffen, Gold dagegen ermuntert einen eben sparsam zu sein weil das Habenwollen des Goldes einfach einen grösseren Reiz ausübt als sporadische Geld verschleudern Panikattacken zu Weihnachten, zum Frühling für ein neues Cabrio usw. Dann zur Aufbewahrung: Man lege sein Gold in eine Tupperware und schlage ein Loch irgendwo in In die Kellermauer. Betoniere das Gold dort ein und vergiss nicht die ganze Wand neu zu streichen! Ich bemerke: Nur Gesehenes oder Gewusstes von Fremden wird einem geklaut. Wer den Mund halten kann, und niemandem erzählt dass es etwas zu klauen, zu beschlagnahmen oder zu versteuern gibt, der kann Nachts ruhig schlafen. Ich kann mir nicht vorstellen dass das Finanzamt mit dem Minensuchgerät deine Mauern absucht, und einem Einbrecher fehlt die Zeit dazu. Und in Krisenzeiten, ob mit oder ohne Goldverbot, wird man immer besser da stehen als ohne! Wem wird der Bauer sein letztes Schwein verkaufen, dem der mit einer Schubkarre voll Banknoten zu ihm kommt, oder der der einen 1 Unzen Krügerrand In der Tasche hat?
 
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#52
Das sind Szenarien, die ich nicht nachvollziehen kann.
Genauso kannst Du dann wieder wie 1945ff wildern gehen, um Dich ernähren zu können.
Für mich nicht real!
 
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#54
Wem wird der Bauer sein letztes Schwein verkaufen, dem der mit einer Schubkarre voll Banknoten zu ihm kommt, oder der der einen 1 Unzen Krügerrand In der Tasche hat
Die Frage ist eher ob du mit deinem Krügerrand bis zum Bauern und mit dem Schwein bis nach Hause kommst.

In dem Szenario was du dir zusamnen spinnst fährst du nämlich kein Auto mehr und ziemlich viele ohne Krügerrand haben Hunger. Auch Polizisten und Soldaten.
 
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#55
Bevor man sein Geld "in Sicherheit bringt", sollte man sich erstmal die Frage beantworten vor wem oder was man sein Vermögen schützen möchte!

Reden wir hier von einer "Wirtschaftskrise" bei dem der Aktienmarkt einbricht, Banken pleite gehen eventuell sogar eine Währungsreform droht oder reden wir von einem totalen Chaos, zum Beispiel einem Krieg bei dem sich die gesellschaftliche Ordnung wie wir Sie kennen und lieben komplett auflöst?

Beides verlangt recht unterschiedliche "Anlagestrategien"!
 
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#56
Um euch allen zu antworten: Es gibt keine Anlagenstrategien! Viele europäische Länder sind überverschuldet, können ihre Schulden nicht zurück zahlen und Politiker sehen immer nur einen Weg um Schulden zu begleichen: nämlich anstatt die Ausgaben einzuschränken, wird der Bürger immer mehr zur Kasse gebeten! „Geschröpft„ könnte man das auch nennen. Um die Negativzinsen, sprich die Erosion des Kapitals und der Staatsschulden zu gewährleisten, bleibt nur der Weg, die Bürger zu zwingen ihr Geld bei der Bank zu belassen, sprich das reale Geld abzuschaffen und auf digitales Geld umzuwechseln. Da kann sich niemand mehr der Erosion seiner Ersparnisse entziehen! Man wird nicht mehr wie bei der Griechenlandkrise, sein Geld von der Bank abheben können. Physisches Gold in Privatbesitz wird auch eventuell verboten werden. Wer aber welches hat der hat’s und man wäre blöd wenn man es abgeben würde! Es ist regelrechter Beschiss am Bürger, unserer Politiker, um ihre jahrelange Misswirtschaft auszugleichen! Da sind Aktien und andere Wertpapiere nutzlos, wenn das Geld erodiert, erodiert auch der Wert der Wertpapiere! Es geht einfach darum die Schulden abzubauen. Wie soll Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, und Deutschland, die extrem hoch verschuldet sind, sonst aus der Schuldenfalle heraus kommen? Erosion des Kapitals, Inflation um mit abgewertetem Geld die Schulden zu zahlen, sind der einzige Weg. Physisches Gold ist davon nicht betroffnen, und das stört die Regierungen ungemein!
 
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#57
Gold kann man auch nicht essen und wenn eine richtige Krise kommt, kann dir der Bäcker für ein Brot auf einen Krügerrand auch nicht herausgeben.
Gegenmaßnahme, kleine Stückelungen (1 gr. Barren) anschaffen. Nachteil: Sehr Teures Gold.

Solange die Menschen noch von Anlagestrategien sprechen, geht es ihnen noch gut, denn sie haben was zum anlegen.

Alternativ zum Goldbesitz: Grundstücke und / oder Immobilien kaufen.
Nichts großes, und wenn es nur ein Gemüsegarten ist, auf dem man im Notfall Lebensmittel anbauen kann.

Wenn der private Goldbesitz verboten ist, kann man auch mit Schwarzgold nicht mehr bezahlen. (Im III. Reich war der private Goldbesitz mit der Todesstrafe bedroht, soviel ich weiß)

Alternativ zu dem ganzen Dilemma: Auswandern. Wenn man jung genug ist, geht das.
 
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#58
Bevor man sein Geld "in Sicherheit bringt", sollte man sich erstmal die Frage beantworten vor wem oder was man sein Vermögen schützen möchte!

Reden wir hier von einer "Wirtschaftskrise" bei dem der Aktienmarkt einbricht, Banken pleite gehen eventuell sogar eine Währungsreform droht oder reden wir von einem totalen Chaos, zum Beispiel einem Krieg bei dem sich die gesellschaftliche Ordnung wie wir Sie kennen und lieben komplett auflöst?

Beides verlangt recht unterschiedliche "Anlagestrategien"!
Da hat man doch tatsächlich einen großen Vorteil, wenn man noch mit der Nachkriegsgeneration aufgewachsen ist. Die hatten damals auch keine Autos und haben ihre im Schrank lagernde neue Bettwäsche, das Silberbesteck oder sogar die Nähmaschine als Tauschobjekt, im Kinder-oder Handwagen, zum Bauern geschleppt. Der Unterschied zu damals ist, dass es die sog. kleinen Bauern kaum noch gibt.
Es gibt nicht wenige kompetente Leute, die für die kommende Krise bürgerkriegsähnliche Zustände voraussagen. Wir haben doch tatsächlich in D ein unheimlich großes Potenzial an Leuten die vom Staat leben und auch nichts anderes kennen. Was werden die wohl machen, wenn der Staat nicht mehr liefert? Was werden die in der Krise abgestürzten fleißigen Bürger wohl für Gefühle für diese Gruppe der ständigen Leistungsempfänger entwickeln?
 
G

Gelöschtes Mitglied 4585

Guest
#60
Wir stehen nicht vor einer Dystopie- Sehe ich auch nicht.

Ganz im Gegenteil.
 
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