Wie sichert man sein Geld?

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#76
Mag sein. Keine Ahnung wie das ablief. Vom Jahrgang her nicht meine Zeit. Mein Grossvater war Jahrgang 1903, 1989 verstorben.
Evtl. hat er auch seine Goldbarren nicht gefunden, weil gut versteckt? Ich kann mich nur daran schwach erinnern, dass das Wort „Kohldampf“ oft gefallen ist.

Sorry für OT
 
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#77
Ich weiss dass die heutige Generation die richtige Krise im Krieg nicht miterlebt hat. Aber schaut euch nur um wie es neulich in Griechenland und Spanien war. In Barcelona lagen auf einmal ganz normale Menschen auf der Strasse zum schlafen weil sie ihre Wohnungen verloren! Da ist es nicht abwegig, sich einen Apfel für den Durst zu sparen! Ich meine damit, sich eine ordentliche Reserve anzusparen. Und alles was auf Papier gedruckt ist oder Digital gespeichert wird, kann sich von heute auf morgen in Luft auflösen. Aber eine abbezahlte Immobilie am besten mit Garten und ein paar Krügerränder sind nie verkehrt!
 
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#78
… und gegen Inflation und Geldentwertung kann man sich mit Gold scheinbar doch nicht so gut wappnen, da gibt es deutlich bessere Anlageformen. Und ob ich mit Gold gerade in Krisenzeiten (z.B. nach dem 3. Weltkrieg) wirklich noch so viel anfangen kann - für mich höchst zweifelhaft. Vielleicht wäre da ein Aluhut noch besser ... der schützt zumindest gegen Regen.
Gold ist immerhin seit etlichen tausend Jahren eine bewährte Wertanlage.
Aber man muss um jeden Schlaumeier froh sein, der sein Vermögen in (griechischen) Staasanleihen anlegt, denn dadurch wird der Crash mit solchem Privatvermögen noch eine Weile hinausgeschoben.
 
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#81
40% Aktien !!
40% Immobilien
10% Bar
10% Wertsachen /Schmuck usw.
All die genannten Investitionen fallen sofort zusammen, wenn Systeme kollabieren.

Immobilien sind was ganz Tolles, um Geld zu investieren - bes. Gebäude! Pumpt bitte 3x den vertraglich vereinbarten Kaufpreis in ein Gebäude. Dann könnt Ihr annehmen, dass es Euch nicht die letzten Borsten von der Glatze frisst. Liefere gern jeden Beweis - nur nicht hier.
 
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#82
Ganz richtig, in solchen Extremsituationen kann eine Immobilie schnell enteignet oder mit hohen Abgaben belegt werden, was dann schnell aufs selbe hinausläuft. Gold ist unverzinslich, kann verloren oder gestohlen werden und unterliegt großen Wertschwankungen. Die beste Basis sind immer noch global gestreute Aktien oder besser ETFs. Den Rest beimischen nach Risikofreude und Bedarf.
 
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#84
...... Es ist ein Fakt dass die meisten Krisen nach 3-5 Jahren vorbei sind!
Sag das mal der Bevölkerung von Afghanistan, wo seit 40 Jahren Krieg und Unsicherheit herrscht.

Oder den Leuten in Irak, seit 20 Jahren Krieg.

Oder den Menschen in Syrien....

Nicht generell ist alles nach 3-5 Jahren vorbei.


Gut, bei uns in Europa sind die Menschen mehr bestrebt wieder zur Normalität zurückzukehren. Da hat es mit dem 3-5 Jahren Krise wohl hin.

Grüßle

hircus
 
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#86
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#87
...... Die beste Basis sind immer noch global gestreute Aktien oder besser ETFs. Den Rest beimischen nach Risikofreude und Bedarf.
Damit legst du alle Eier in einen Korb. Mutig. Und der Korb ist eine Kontonummer und ein Passwort. Und das womöglich bei einer Bank ohne Filialen.
Ich hab so meine Zweifel, dass das die beste Basis ist.
 
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#88
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#89
Ganz richtig, in solchen Extremsituationen kann eine Immobilie schnell enteignet oder mit hohen Abgaben belegt werden, was dann schnell aufs selbe hinausläuft. Gold ist unverzinslich, kann verloren oder gestohlen werden und unterliegt großen Wertschwankungen. Die beste Basis sind immer noch global gestreute Aktien oder besser ETFs. Den Rest beimischen nach Risikofreude und Bedarf.
Ich rate dir einmal bei Wikipedia den 25. Oktober 1929 „Schwarzer Freitag“ genannt, nachzuschlagen. Ich würde niemals in Wertpapiere egal welcher Art investieren! Weil man da sein Geld irgend einem Firmen-Vorstand anvertraut oder aber bei Staatsanleihen, Politikern die mit deinem Geld machen was sie wollen. Wenn ich wirklich Geld zum Sch..... en habe und nix mehr mit der Knete anzufangen weis, dann gehe ich weder ins Spielkasino noch kaufe ich Wertpapiere, sondern ich verteile ein bisschen meines Reichtums an arme Leute! Nur Zocker spielen in dem Hof der ganz Grossen mit und haben nicht verstanden dass wenn die Grossen Gewinne machen, müssen die kleinen dafür bluten! Und höhre mir ja auf uns zu erzählen wieviel Geld du schon mit Aktien verdient hast. Kommt ein neuer „Schwarzer Freitag“ so stürzt du dich die Brücke hinunter. Ich hatte einen Bekannten der war Brocker, und im selben Schützenverein wie ich. Zuerst zeigte er mir einen schönen neuen S&W mod 29 mit 8 3/8 Zoll Lauf in 44 Mag. Drei Monate später schoss er sich damit ein Stück Blei durch die Birne! Er hatte Geld geliehen und auf einen „Geheimtip“ gesetzt, er war ruiniert, Arsch voller Schulden, Familie ruiniert und kaputt, und zu guter letzt dann einfach Kabummmm! Und jetzt wirst du mir erzählen dass er doof war und du gescheit! Meine Immobilien sind bezahlt und meine Krügerränder gut versteckt, da entscheidet kein Fremder ob ich morgen reicher oder Bettelarm bin!
 
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#90
Immer dieses Denken in Extremen.

Wenn ich wirklich denke, dass sich 1945 morgen wiederholt, dann lege ich mein Geld in Konserven an. Bringt keine Rendite, aber man kann essen.

Denke ich, 1929 wiederholt sich morgen, dann lege ich mein Geld nicht in Aktien an.

Tatsache ist aber, dass man seit 70 Jahren mit Konserven keine Rendite hatte, und mit Aktien (breit gestreut) nachweislich die beste. Immobilien waren (zumindest in bestimmten Perioden) auch nicht schlecht. Gold war eher mittelprächtig.

Wenn man - wie die deutsche Bevölkerung in den Ostgebieten - vertrieben wird, dann hat man von seinen Immobilien auch nichts. Ob man noch Zeit hat, seine Goldmünzen zu holen - fraglich. Ob einem die Russen die damals nicht abgenommen hätten - wahrscheinlich.

Um es einmal ganz klar zu sagen - Steuern zahlen, sich politisch engagieren, damit der Staat funktioniert, Geld an die EU abdrücken, damit wir in Europa keinen Krieg bekommen - das macht zwar nicht unbedingt Spaß, sichert unseren Wohlstand aber am meisten.
 
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