Wie verfahren bei angeschnittenen Fleisch?

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#18
:unsure:
Sind das eigentlich die gleichen Leute, die hier grad ganz laut Iiiiihhhhgittt schreien und dann ihre Fiffis nachts mit ins Bett nehmen oder sich von ihnen übers Gesicht lecken lassen????

Anschneiden geht garned. Klar.
Allerdings ist es eben notwendig, dass der Hund zuverlässig zupackt. Grad bei der Saujagd am gestellten Stück ist das für den Hundeführer oftmals lebensnotwendig.
Da kann es vorkommen, dass die Sau ein paar Löcher hat.
Beim Auspacken entscheidet man, was abgeschärft und verworfen wird. Ein hysterisches Gepampel drum machen, ist allerdings überflüssig.
 
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#19
Die DJ Situation das Hunde am warmen Wild das kurz vorher erlegt wurde, kurz innehalten und auch zupacken ob noch Leben drin ist ist normal und auch erwünscht.Krankes Wild sollen die ja auch binden.
Kaltes Wild,aufgebrochenes Wild etc hat die Hunde nicht zu intressieren.
Anschneiden geht gar nicht,das Stück würde ich dem Hundeführer auf meiner DJ auch komplett in Rechnung stellen.Hunde die NW knautschen bis der Brustkorb knackt dürfen sich auch mit ihrem Führer freuen,der darf das ganze Wild kaufen und gibt Abends noch ein paar Runden aus.
 
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#20
Im aktuellen YT-Video von jagenNRW wird das Problem ja auch beleuchtet. Er löst das "Problem" dann so, dass er den Stand verläßt und das Reh birgt. "Bin hier ganz allein." Und dann kommen sie wieder, die magic bullets.
 
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#21
Moin, seien wir dochmal ehrlich, bei jeder Drückjagd sieht man wie die Hunde das Stück ablecken und auch reinbeissen. Der DD meines Pächters hat neulich eine Ente apportieren sollen und dabei in die Brust gebissen. Reicht es hier die Bissstellen auszuschneiden oder alles entsorgen? In die Rehkeule hat er auch schon oft gebissen so das unter der Decke Bissstellen zu sehen waren! Vielen Dank
Ablecken am erlegten Stück ist m.E. kein Problem, da ich weder etwas vom Schusskanal noch die Decke esse. Reinbeissen oder sogar Anschneiden ist immer ein Problem, da sich die Bakterien ja bei Verletzung ausbreiten und je nachdem wie lange es dann bis zum Zerwirken dauert, auch nicht ganz unproblematisch ist. Wie schnell da geht hängt von zig Faktoren ab, auch wo angeschnitten wurde. Das es nach 2 Tagen anders aussieht als einen halben Tag nach Erlegen, ist wohl klar.

Bei Reh ist das oft klarer als bei Sauen, wenn die Schwarte dick und die Saue feist ist, ist es m.E. kein Problem, sofern der Biss nicht durchgeht.

Du wolltest es hygienetechnisch wissen, generell geht beides nicht.

Praktisch lässt sich das schnelle Beuteln manchmal gar nicht vermeiden - trotz der vielen tollen ausgebildeten Hunde hier. Habe es schon oft genug gesehen, dass Hunde hinter einem Stück her sind, das wird beschossen, liegt und die Hunde gehen ran. Da zuckt mal ein Lauf und schon wird zugepackt. Meiner hing mal an der Sau, die war mausetot, quickte aber noch.

Liegt das Stück "fest" oder ist sogar aufgebrochen bin ich ein Freund des schnellen Trittes und komme so meinem Ausbildungsauftrag nach. Nicht Anschneiden oder Knautschen zu lernen ist gänzlich ohne robuste Methoden möglich.

Und ganz praktisch: wenn die Jagd gut organisiert ist, wird auch mal das ein oder andere Stück von den Treibern zum Stand gezogen und der Jäger kann dann auch Anschneiden besser vermeiden
 
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#22
Einge hier haben Hunde, die zu 100% nur machen was das Herrchen will. Toll
Zum Thema. Esst Ihr Euer Fleisch ganz roh, oder wird es zubereitet. Oder
leiden die Meisten an Bazillenschreck. Glaubt man dass man das machen muss, kann man ja um die zwei Löcher etwas rumsäubern. Ein grosses Stek verwerfen deshalb, na ja, da sag ich besser nichts dazu.
 
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#23
Einge hier haben Hunde, die zu 100% nur machen was das Herrchen will. Toll
Zum Thema. Esst Ihr Euer Fleisch ganz roh, oder wird es zubereitet. Oder
leiden die Meisten an Bazillenschreck. Glaubt man dass man das machen muss, kann man ja um die zwei Löcher etwas rumsäubern. Ein grosses Stek verwerfen deshalb, na ja, da sag ich besser nichts dazu.
Das ist unter anderem auch eine Geschmacksfrage. Vorverdautes mundet in der Regel seltsam, und nix anderes passiert da. Anschnitt so zügig wie möglich vollständig entfernen, besser wird das nimmer.
 
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#24
Der Köter der Wild anschneidet bekommt in der Axxx getreten.
Knautscher kommen nur einmal mit.

Das sind Hunde ohne Ausbildung und die haben auf der Jagd nix verloren.

Was kennt ihr nur für Hunde(besitzer)?
Tritt meinen Hund und lass es mich sehen! Gibt gratis ne Jagdreise ins nächste KKH. :cool:
 
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#26
Der Köter der Wild anschneidet bekommt in der Axxx getreten.
Knautscher kommen nur einmal mit.

Das sind Hunde ohne Ausbildung und die haben auf der Jagd nix verloren.

Was kennt ihr nur für Hunde(besitzer)?
Mir gehen schon die Nackenhaare hoch wenn ich diese Bezeichnung "Köter" höre oder lese!
Es gibt aber auch "Jäger" die haben eine andere Bezeichnung verdient!
Vor allem auch die, die der Meinung sind Hunde für ihr Fehlverhalten zu treten! Bei solch einer Situation würde ich dem "Treter" einen sogennaten körperlichen Verweiss in Form eines Totalschadens erteilen!
Es ist immer wieder interessant was es doch für "Halbgötter" auf diversen Jagden gibt, die da Meinen, daß der eine oder andere Hund keine Ausbildung hätte und das nur weil dieser HG natürlich alles besser kann und vor allem DIE Ahnung hat!
Hundebesitzer derer kenne ich sehr viele! "Jäger" die über alles erhaben sind, keine!
Diese "Typen" sind mir sehr suspekt und werden schnellstens Adakta gelegt!
 
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#27
Anschneiden ist übrigens was anderes als bei einer Sau zuzupacken.
Wenn er anschneidet gehört ihm noch mehr als ein Tritt und seinem Chef auch noch einer.

Sorry, da wird ein Lebensmittel produziert, der Hund soll seinen Job machen und wenn er eine Sau packt macht er den, wenn er sie anschneidet macht er den nicht.
Knautscher auf der Niederwildjagd sind genau solche Köter, aber wenn man den Besitzer fragt, natürlich der Beste.
 
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#28
Moin,

meine bescheidene Meinung dazu :whistle:.

Wenn (ausgebildete) Hunde anschneiden, dann verstehe ich darunter, dass sie eine Extraportion Fleisch=Wildbret vertilgen - das ist meiner Meinung nach bei einem gut ausgebildeten, geprüften Hund nicht akzeptabel. Solche Hunde haben auf einer Jagd nichts zu suchen.
Beuteln ist nicht anschneiden, genauso wenig wie Festhalten/Binden einer Sau - das ist meiner Meinung nach völlig in Ordnung und gewünscht (schaut Euch mal die Jämthunde in Schweden an, wie die den erlegten Elch "rupfen").

Knautschen wiederum bedeutet für mich, dass der Hund im Apport nicht gut genug durchgearbeitet wurde, sprich: ihm wurde nicht beigebracht, das Niederwild ohne "Härtebiss" zu bringen ist. Ein weiches Gebiss kann man einem Hund beim Apport mit Geduld und Ausdauer beibringen - die notwendige Härte bei angebleitem Wild oder bei Nachsuchen ist angewölft und absolut notwendig. Das hat aber mit Knautschen absolut nichts zu tun.

munter bleiben!!

hobo
 
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#29
Anschneiden ist übrigens was anderes als bei einer Sau zuzupacken.
Wenn er anschneidet gehört ihm noch mehr als ein Tritt und seinem Chef auch noch einer.

Sorry, da wird ein Lebensmittel produziert, der Hund soll seinen Job machen und wenn er eine Sau packt macht er den, wenn er sie anschneidet macht er den nicht.
Knautscher auf der Niederwildjagd sind genau solche Köter, aber wenn man den Besitzer fragt, natürlich der Beste.
Irgendwie beschleicht mich der Eindruck, user „cast“ könne sich alles leisten, kennt jedes Produkt, aber wenn‘s ums echte Leben geht, um Dinge, die kein Preisschild tragen wie einen Jagdhund selbst auszubilden wird es etwas dünn im Erfahrungsbereich.

Kann mich natürlich vollkommen irren, dann bitte nix für ungut!

Und ja: Anschneiden ist inakzeptabel!
Aber das macht einen Jagdhund noch lange nicht zum Köter.
 
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