Wie werde ich Bauer

Anzeige
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
10.005
Gefällt mir
18.089
Das bringt für die Feldvögel mehr als das "Lärchenfenster", daß schnell zum Rabenvögel-Airport wird. Aber großflächige Strukturen sind für Beutegreifer nur schwer zu kontrollieren im Gegensatz zu Streifen- o. Fensterstrukturen.

Diese Maßnahme kombiniert mit Stoppelbrache bis zur (Direkt-)Maissaat, wäre in meinen Augen der Königsweg für das Niederwild + Feldvögel.

Aber da brauche ich dann wieder das böse Glyphosat, sonst bekomme ich den Acker nur mit Eisen + Diesel sauber = Erosion + CO2
Volle Zustimmung, von den Lerchenfenstern halt ich auch nicht viel, sind so theoretische Hirnfürze. Die meisten Lerchen findet man in großen Feldern. Ja und man muss endlich aufhören, die Streifen überzubewerten. Sind sicher besser als nichts, aber Niederwild braucht die flächigen Strukturen. Lineare Strukturen sind immer gut fürs Raubwild.
 
Mitglied seit
7 Jul 2020
Beiträge
698
Gefällt mir
1.169
Volle Zustimmung, von den Lerchenfenstern halt ich auch nicht viel, sind so theoretische Hirnfürze. Die meisten Lerchen findet man in großen Feldern. Ja und man muss endlich aufhören, die Streifen überzubewerten. Sind sicher besser als nichts, aber Niederwild braucht die flächigen Strukturen. Lineare Strukturen sind immer gut fürs Raubwild.
Streifen haben allerdings bei Insekten ein vernetzenden Effekt.
Bei uns im Ballungsraum Ruhrpott werden Streifen von der Bevölkerung als Wege zweckentfremdet. Brachflächen muss man auch geschickt anlegen, sonst werden das Hundeauslaufflächen. Der Naturschutz mag keine Brombeeren. Ich sage denen immer, egal ob ihr die mögt, am Anfang eines Streifens oder zwischen Weg und Brache sind die Gold wert.
 
Mitglied seit
16 Mai 2001
Beiträge
6.330
Gefällt mir
1.442
Da es im Forum ja einige Mitglieder gibt die ständig ihr Mißfallen über die heutige Landwirtschaft äußern, vor allem um deren Finanzierung auf Regimentskosten, manche nennen es Steuerzahler, stelle ich mal eine Überlegung in den Raum, wie das möglicherweise zu ändern wäre.
...
Dazu verweise ich auf Immobilienangebote diverser Landwirtschaftlicher Immobilienhändler, zB die TOP Agrar.
Da kann man sich doch einen der beliebig groß angebotenen Betriebe pachten.
Pächter sind Schmächter sagte schon meine Oma. Spaß macht das Ganze erst mit einem ordentlichen Erbhof, also irgendwas größer 100ha und mit ordentlichem Boden. Also nicht irgendein Sandzeug oder so. Da pachtet man dann noch ein paar Hektar dazu und hält so 2000 plus x Schweine, dann kann man schon ordentlich Geld verdienen. Ist so, weiß ich ganz sicher weil ich Einblick in die Zahlen von ein paar derartigen Betrieben habe.

Im Osten auf Karnickelsand mit ganz geringer Eigentums- und Eigenkapitalquote und ohne vernünftige Ställe sieht das schon anders aus, das ist schon klar und das kann man sich auch nicht geben wenn man das durchdenkt. Dort könnte man ohne Subventionen allenfalls ein paar Rinder in die Prärie jagen. Dann braucht man sich aber auch nicht wundern, wenns trotz Subventionen schwierig wird.
 
Mitglied seit
7 Jul 2020
Beiträge
698
Gefällt mir
1.169
Pächter sind Schmächter sagte schon meine Oma. Spaß macht das Ganze erst mit einem ordentlichen Erbhof, also irgendwas größer 100ha und mit ordentlichem Boden. Also nicht irgendein Sandzeug oder so. Da pachtet man dann noch ein paar Hektar dazu und hält so 2000 plus x Schweine, dann kann man schon ordentlich Geld verdienen. Ist so, weiß ich ganz sicher weil ich Einblick in die Zahlen von ein paar derartigen Betrieben habe.

Im Osten auf Karnickelsand mit ganz geringer Eigentums- und Eigenkapitalquote und ohne vernünftige Ställe sieht das schon anders aus, das ist schon klar und das kann man sich auch nicht geben wenn man das durchdenkt. Dort könnte man ohne Subventionen allenfalls ein paar Rinder in die Prärie jagen. Dann braucht man sich aber auch nicht wundern, wenns trotz Subventionen schwierig wird.
Oder man verpachtet im Westmünsterland oder Weser/Ems seine 100 ha für 1200€/ha, also 120.000 €/Jahr, kauft sich eine neue Flinte und macht außer jagen nichts mehr. Na ja vielleicht noch ein bisschen Kommunalpolitik.
 
Mitglied seit
31 Okt 2014
Beiträge
2.655
Gefällt mir
2.345
Wer nix erheiratet oder erbt bleibt ein armer Hund bis er sterbt.

Fürs nix tun 5000€ pro Monat netto, lebenslang und vererbar? Wo kann ich unterschreiben?
Cast rettet eine gute Fee vor dem bösen Wolf und hat 3 Wünsche frei.

Ich will superschnelles Internet damit ich immer sofort auf jeden Unfug reagieren kann! Schwupps und die Leitung steht.

Ich will ein tolles Jagdrevier mit einem Jagdherren, bei dem Geld keine Rolle spielt, der alles notwendige bereit stellt und wo ich nur ab und zu mal auflaufen muss! Schwupps und der Wunsch ist erfüllt.

Ich will nie wieder arbeiten und 5000€ netto im Monat! Schwupps und Cast sitzt wieder im Baucontainer und tippt sein 100.000stes posting.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
57.714
Gefällt mir
9.769
Für seine Eltern kann man nix, für seine Schwiegereltern schon....
 
Gefällt mir: Jon
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben