Wiederlade-(K)einsteiger: Set kaufen oder Einzelbestandteile oder alles lassen?

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#1
Hallo, Freunde des gepflegten Pulverdampfes.

Ich habe immer mal mit dem Gedanken gespielt, selber zu laden bzw. wiederzuladen.
Es geht mir weniger um irgendwelche Einsparungen als mehr um Optimierung. Ich mag es grundsätzlich, irgendwie alles in der Hand zu haben.
Ich habe auch noch eine Rasiermessersammlung, die schärfe ich auch grundsätzlich komplett selber, während andere schärfen lassen. Dieses Gefühl autark zu sein finde ich nett.

Doch bevor ich mich in ein finanzielles Abenteuer stürze (ich kenne mich. Genau da endet es nämlich immer: "dieses eine Zubehörteil wäre noch super. Nur dieses eine"), möchte ich abschätzen, was da auf mich zukommt. Klar, am Anfang steht der Wiederladekurs. Was kommt danach? Sollte man sich ein Einsteiger-Set kaufen (seitdem ich mir ein paar Folgen "Reloading with Rosie", *schmacht*, angesehen habe und auch noch GMX verschieße, wäre vielleicht auch ein Hornady-Set sinnig?) oder macht man so was eigentlich nicht und stellt sich eher Komponenten zusammen?
Oder sollte ich was Gebrauchtes (nahezu buchstäblich) "schießen"?

Ich wäre für jede Antwort dankbar. Ach ja, die Suchfunktion kenne und nutze ich.;-)

Waidmannsheil!
 
A

anonym

Guest
#2
frag mal C.....

der ist in der selben Lage, hat aber (??) wohl schon den Kurs

Wiederlader unterliegen einem Suchtfaktor, der Präzision

Dabei entstehen Kosten, und nochmal Kosten, ...... aber wenn es erstmal Klappt, Egal

mache es, gerade dann, wenn Du dich von der Masse abheben willst,
aber !!!!!

Bist Du zur Perfektion kommst, liegen Tausende von Ladungen dazwischen, gerade dann, wen Du keinen Mentor hast, der dich mal Korrigiert
 
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#4
Du machst zu wenige Angaben um eine Einschätzung abgeben zu können.

Was willst du widerladen ?

Langwaffe, Kurzwaffe, Schrot ?

1,2,3 oder wieviele Kaliber ?

Wieviel Schuß per Anno ?

Welche Kaliber ?
 
A

anonym

Guest
#5
bleib entspannt,

lege dich erst mal auf ein Kaliber fest

Teste, Probiere und sammle Erfahrung
lass aber erst mal "rein" Zylindrische Patronen aussen vor.
dann klappt das
Nutze erst mal geprüfte Labo´s, ohne an das max oder min zu gehen

die Spielereien mit max/min, ob Ladung oder L-6 kommen noch.

aber der Erfolg gibt recht :)
 
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#6
Set würde ich keins kaufen.

Ich fummel mir alles langsam zusammen. Es summiert sich.
Wenn ich so weiter mache komme ich bei 4 Kalibern round about auf 800€ für den Anfang. Die Presse bekam ich geschenkt.
Die käme sonst noch drauf.
Bis jetzt ist alles grün. Es gibt auch billigere Anbieter. Muss jeder selbst wissen.

Bei mir war der Auslöser zwei etwas exotische Kaliber, die zwei Standardkaliber laufen so mit.

Geld kann man beim richtigen Händler sparen. Lohnen tut es dich eigentlich nur wegen der Präzision oder eben bri selteneren Kalibern. Übrigens zwei mit Zylinderhülsen.:)
Geld sparen können nur Sportschützen die wirklich viel schiessen. Es ist ein Hobby neben der Jagd.
Kosten verursachen auch Literatur, diverse Handbücher und Quickload.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#7
Vielen Dank für alle antworten.

Also zu einigen Rückfragen:

- Wie viel Schuss pro Jahr? Gute Frage. Jagdlich wenig. Aber soll sich steigern. Und auf den Schießstand würde ich vermutlich öfter gehen, wenn ich wiederlade
- Kaliber: Derzeit beabsichtige ich nur eines zu laden, .300 Win. Mag. Die Präzision der Werksmunition ist noch OK (ca. 4 cm/100m), hier verspreche ich mir einfach noch Optimierungspotenzial.
 
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#8
Na das passt.

Ich würde im Gegensatz zu Cast ein Set kaufen.

Lee ist preiswert.

Gebraucht kann man aber Geld sparen.

Wenn du eine grobe Preisvorstellung benötigst kann ich grob überschlagen
 
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#10
Wiederladen ist ein Hobby.
und jedes Hobby kostet Zeit und Geld.
Zeit, die dir evtl. bei der Jagd fehlt.
da muß man Prioritäten setzen.
Ich habe angefangen mit der 30 M1 Carb.
da gab es keine Teilmantelmunition.
aufgehört, da eine Rehwild-taugliche Munition
bei bestem Willen nicht möglich war,
und die Präzision unterirdisch war.
Weitergemacht mit der .38 Spec. -
50 Schuß die Woche, da lohnte sich das.
10 Dpf. zu 30 Dpf.....
...und wenn man schon die Ausrüstung hat....
und Zeit - dann macht es Spaß.
Lohnen - nein....
P.:)
P.S. Ich habe jetzt bei Ordnen meines Archiv
festgestellt, daß ich seit 1961 wiederlade....:roll:
P.:)
 
A

anonym

Guest
#11
Vielen Dank für alle antworten.

Also zu einigen Rückfragen:

- Wie viel Schuss pro Jahr? Gute Frage. Jagdlich wenig. Aber soll sich steigern. Und auf den Schießstand würde ich vermutlich öfter gehen, wenn ich wiederlade
- Kaliber: Derzeit beabsichtige ich nur eines zu laden, .300 Win. Mag. Die Präzision der Werksmunition ist noch OK (ca. 4 cm/100m), hier verspreche ich mir einfach noch Optimierungspotenzial.
Lohnenswert, aber nicht leicht
das Kaliber will an der oberen Druckgrenze geladen sein
RCBS reicht.
Problem dürfte das Optimale Pulver sein, je nach Geschossgewicht.

Dafür sollte man mit einer Präzi unter 10mm/100m belohn werden
 
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#12
Ich würde im Gegensatz zu Cast ein Set kaufen.
Da bekomme ich Sachen, die ich nicht brauche.

In meinem Fall war die Presse schon da. Also scheidet praktisch jedes Set aus.
Darüberhinaus bekommt man fast immer eine mechanische Waage plus Pulverfüller und eventuell einen Trickler. Ich habe die Chargemaster Lite gekauft.

Es kommt darauf an was man will.
 
A

anonym

Guest
#14
Erntekeiler fängt vermutlich bei NULL an
daher ist ein Set, zb. von RCBS sinnvoll

eine mechanische Waage reicht voll und ganz aus.
Da vermutlich keine Stückzahl von + 1000 Schuss geladen wird.
Die elektronischen Waagen haben diffs, wenn sie warm werden, von bis zu 1/2 grain, lt meiner Erfahrung.
Nachwiegen (mechanisch) schadet nicht.
gerade das erwähnte Kaliber ist nicht einfach

also Locker bleiben :)
 
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#15
mit dem Set bist du für den Anfang gut aufgestellt.
Hast du mal zusammengerechnet was die Teile einzeln kosten?

Umgekehrt, die elektronischen Waagen haben Probleme, wenn die nicht warm sind.
20 min Vorlaufzeit, dann kalibrieren und zwischendurch mal nullen.
Ein Freund lädt mit Lymansystem seit Jahren. Mir hat die neue RCBS gefallen und wenn man alles zusammenrechnet auch nicht deutlich teurer, aber komfortabler.
 
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