"Wiederladen für Jäger" von Klups

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#46
Hallo SJ,

ja genau das meine ich. Druckwellenüberlagerung durch SEE. Die Ladedaten der TLM-Hesrteller sind so ausgelegt, daß sie vom Minimal- bis Maximalbereich absolut sicher sind. Abbruchladungen gehen in Standartpatronen mit schnellen und mittleren TLM, bei großvolumigen Hülsen und langsamen TLM kann der Schuß allerdings nach hinten losgehen. Gerade hier sollte man sich penibelst an die vorgegeben Daten halten und bei schwächeren Ladungen eher auf schnellere TLM ausweichen.
Die DuPont SR Pulver waren dafür konstruiert aus großvolumigen Patronen angenehm zu schießede Schwachladungen (Scheibenladungen) zu verfeuern. Mit dem 200grs. Nosler Ball.-Tip und SR4759 konnte ich in meiner .340 Weatherby Mag. auch auf Rehwild gute erfahrungen sammeln (Energie ungefähr wie die alte 9,3x72R mit dem 12,5g TMF).
Leider ist das SR bei uns nicht mehr (oder nur noch schwer) erhältlich.

Grüße
Saturn
 
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#47
@schwarzer Jäger:
Ist es das was Du befürchtest und hast Du irgendwann wenigstens Anzeichen eines solchen Effektes bemerkt?

Wenn man sie bemerkt, ist es zu spät :shock:
 
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#48
Sir Henry hat gesagt.:
@schwarzer Jäger:
Ist es das was Du befürchtest und hast Du irgendwann wenigstens Anzeichen eines solchen Effektes bemerkt?

Wenn man sie bemerkt, ist es zu spät :shock:
Wieso, Druckanstieg durch Überladung über pmax aber noch unter p"Um die Ohren flieg" kann man an verschiedenen Anzeichen erkennen; warum also nicht auch Druckanstieg durch Unterladung?

Ich habe noch von keinem reproduzierbaren SEE gehört. Und falls der SEE tatsächlich mit Amplitudenanstieg durch Überlagerung von Druckwellen erklärbar ist, warum muss immer eine maximale Verstärkung resultieren? Du kannst dies als Experte sicher noch besser erklären.

Ist irgend jemanden hier eigentlich die Beschreibung eines SEE von einer seriösen Seite her bekannt, z.B. BAM, PTB, etc.?

SJ
 
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#49
@schwarzer Jäger:
Ich habe noch von keinem reproduzierbaren SEE gehört.

Genau - und deshalb ist es so schwierig Anzeichen für einen SEE zu erkennen.
Wenn es gerummst hat - dann war´s einer

Sowas wurde in ballistischen Labors untersucht und man tut gut dran, die Minimium-Ladung nicht zu unterschreiten. Dort sitzen auch die Experten.
 
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#50
Hallo,

ein Zeichen ist z.B. eine implodierte Hülse, d.h. in der Hülsenwand ist eine tiefe Eindellung. Wer so eine Hülse aus seiner Waffe rausbefördert hat einfach nur riesenschwein gehabt, daß ihm das Teil nicht um die Ohren geflogen ist.
Selbst habe ich nur Bilder davon gesehen (bei großvolumigen N.E.-Patronen im .577er oder .600er Kaliber, die damals nach den Empfehlungen von "Fachmännern" mit schnellem IMR3031als Cordit-Ersatz 1:1 geladen waren. Das IMR3031 hat zwar eine ähnliche Abbrandgeschwindigkeit wie Cordit, aber nicht den hohen Füllgrad). Mittlerweile gibt es für diese Extrempatronen TLM mit mehr "Volumen", so das auch sichere Ladedichten erreicht werden können.

Grüße
Saturn
 
A

anonym

Guest
#51
Rosenberger "Jagdpatronen"

Da der eigentliche Thread eh schon abgehandelt scheint - und "Wiederladen für Jäger" mein Buch-Budget wohl nicht belasten wird...
Ich frage also jetzt einfach mal hier, ohne einen extra Thread dafür aufzumachen.

Hat jemand von Euch eine Ahnung ob irgendwo noch Manfred Rosenbergers Buch "Jagdpatronen" rumsteht? - NICHT "Jagdgeschosse", das ist noch im Handel überall zu bekommmen.
"Jagdpatronen" hingegen würde mir auch noch in der Sammlung fehlen.
Zum Buch selber bin ich mir im Klaren was ich da kaufen würde, es ist also nicht weiter nötig hier auf die Subjektivität die stellenweise, genau wie im immer noch erhältlichen Buch, vorhanden sein wird weiter einzugehen.

Jemand eine Ahnung? Vielleicht hat ja jemand bei seinem Büxer um die Ecke noch ein Exemplar stehen sehen. Ansonsten sieht es momentan mit der Verfügbarkeit Zappenduster aus.
 
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#52
Saturn hat gesagt.:
Hallo,

ein Zeichen ist z.B. eine implodierte Hülse, d.h. in der Hülsenwand ist eine tiefe Eindellung. ...
Grüße
Saturn
Hallo Saturn,

ich hätte bei einer Delle erstmal an Hülsenfett gedacht. Wie auch immer, die Möglichkeit einer stehenden Stoßwelle in einer Gewehrpatrone erscheint mir etwas weit hergeholt. Aber trotzdem, bis das Gegenteil bewiesen ist, kann ich diese Möglichkeit nicht ausschließen. Mich würden dazu aber (auch aus beruflichem Interesse) Fachartikel mit Bezug zu Patronen interessieren. Wer also solche Quellen kennt, ...

SJ
 
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