Wiederladen von Schrotmunition, sinnvoll oder nicht?

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Moin,
ich schlage mich mit dem Gedanken rum, Schrotmuni selber wiederzuladen, da ich sehr viel auf dem Stand bin.
Bei Preisen von RWS-Muni ( Skeet Streu oder Trapp ) sind ja für eine Schachtel ( 25 St. ) je nach Menge unter 6,-€ kaum etwas zu bekommen, andere Hersteller mal außen vor.
Meine Flinte mag aber auch nicht alle Marken ( bilde (?) ich mir ein ), darum möchte ich ein paar Erkenntnisse des Forums ( bzgl. Schrotpatronen wiederladen ) nutzen, ob es sich wirklich rechnet.

Und da ich als Rentner sehr faul geworden bin und wenig Zeit habe auszurechnen, was günstiger ist, frage ich mal hier, ob es wirklich sinnvoll und preisgünstiger ist. Ich könnte mehrere Sorten/Hersteller ausprobieren und abwägen, aber hier sind die Angebote der Verkäufer an Schrotmuni sehr begrenzt. Wenn ich eine größere Menge ( 5000 - 6000/Jahr ) z.B. bei F bestelle incl. Lieferung etc. gehen die Preise doch schon hoch.
D.T.
 
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Mit einer Dillonpresse sicher machbar, mit einer Lee Load all eher nervig…..
 
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Oder man kann die Hülsen wieder verwenden. Bei dem heutigen Mist kaum möglich.

Größere Mengen kann man nur sinnvoll mittels progressiv Pressen herstellen.
Ponsness Warren

 
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Die Sache steht und fällt IMHO mit den verfügbaren Hülsen.

Die Hülsen unterscheiden sich mehr als bei den Büchsenpatronen. Deshalb muss man eine Laborierung bei den Schrotpatronen für jede Hülse mehr oder weniger neu entwickeln. Gleichzeitig ist die Lebensdauer der Kunststoffhülsen bedingt durch das Verschließen wiederum sehr begrenzt.

Umgehen könnte man das Dilemma mit den Messinghülsen (CBC Magtech) , die es immer wieder zu kaufen gibt.
Bei denen hast aber dann das Problem den Inhalt sicher festzulegen. Heißkleber scheint recht beliebt zu sein, ob das (immer) reicht vermag ich nicht zu sagen.

Egal wie Du es anfängst, im Grunde musst einkalkulieren eine Dauerbaustelle zu haben.
 
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Deswegen legt man eine Ladung fest für die jeweilige Hülse und bleibt dabei.
Im Idealfall gibts die gleiche Hülse in verschiedenen Farben für unterschiedliche Schrotstärken.

Heutzutage ist das ganz eher Spielerei die viel Geld kostet ohne tatsächliche Vorteile zu bieten.
 
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Ich hatte in den 70ziger Jahren schon einmal Schrotmunition von einem Bekannten machen lassen, am besten waren die Hülsen von Winchester AA, die ließen sich ohne Probleme gut wiederladen und auch gut verschließen.

An Hülsen heran zukommen dürfte keine Schwierigkeit sein, bin ja ständig auf dem Stand und kann verschiedene Sorten aussuchen und dann die besten zum Wiederladen nehmen.

Es ist, wie @ Cast schrieb, natürlich auch ein bischen "Spielerei", aber die Wintertage sind kurz und die dunklen Stunden sollen genutzt werden ;)!
Ps.: Hat jemand event. auch eine Empfehlung, welche Ladestation sich am besten eignet?
D.T.
 
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Habe ich verlinkt.

Ponsness Warren.

Mein JH hat eine seit über 40 Jahren, gleichzeitig mit einem ehemaligen Foristen angeschafft.
Oben zwei Trichter für Pulver und Schrot, seitlich Zuführung der Zünder.

Mit drei Mann kann man richtige Mengen produzieren. Einer steckt die Hülsen nach, einer das Zwischenmittel und einer betätigt den Hebel.
 
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Habe ich verlinkt.

Ponsness Warren.

Mein JH hat eine seit über 40 Jahren, gleichzeitig mit einem ehemaligen Foristen angeschafft.
Oben zwei Trichter für Pulver und Schrot, seitlich Zuführung der Zünder.

Mit drei Mann kann man richtige Mengen produzieren. Einer steckt die Hülsen nach, einer das Zwischenmittel und einer betätigt den Hebel.
habe ich gerade einmal angeschaut, Lieferzeiten bis zu einem Jahr!
D.T.
 
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An Hülsen heran zukommen dürfte keine Schwierigkeit sein, bin ja ständig auf dem Stand und kann verschiedene Sorten aussuchen und dann die besten zum Wiederladen nehmen.
Du verstehst mein Posting nicht. :rolleyes:
Genau das ist bei den Schrothülsen eben nicht so einfach!
Die individuelle Hülse hat wesentlich mehr Einfluss auf die Gesamtlaborierung. Du brauchst eine möglichst große Menge GLEICHER Hülsen. Nur so bleibt eine funktionierende Laborierung auch erhalten sobald man sie gefunden hat.

Für Deine 5-6000 pro Jahr heißt das mindestens 2000 Stück Hülsen aus einem Los zu besorgen. Der letzte Schrot-Wiederlader, mit dem ich geredet habe, sprach von realistischen 2-3 mal Wiederladen ehe die Hülsen "fertig" sind.
Wenn Du das Hülsenlos verschlissen hast fängst wieder mit der Ladungsentwicklung von vorne an!

Die Hülsen aus der Tonne haben schon 1x Falten hinter sich ehe sie zu Dir kommen. 2000 Stück für eine Laborierung nur für ein Jahr sind da noch optimistisch gerechnet.
Für das nächste Jahr musst zwangsweise wieder neu anfangen. Hülsen finden, Laborierung drauf abstimmen...

Immer gleiche Hülsen kaufen (statt sie aus der Tonne zu nehmen) ist abhängig von der Versorgungslage. Und treibt Dir die Kosten wieder in die Höhe.
Es ist, wie @ Cast schrieb,
Erstens lese ich den nicht. Zweitens hat er in dem Fachgebiet keinerlei Kompetenz, die kriegst da nicht vom Auswendiglernen von Katalogdaten.

Du fischst einfach nach Zuspruch. Das mag Dir argumentativ helfen Deine Pläne zu rechtfertigen. (Wobei ich nicht wüsste vor wem man das müsste, wenn man Lust drauf hat dann ist das doch Grund genug!)
Diese Fischerei wird aber der Realität nicht gerecht.

Machs halt einfach ein paar Jahre. Dann schauen wir ob Du dabei bleibst.
Ich kenne jede Menge Leute, die wegen ihrem hohen Munitionsverbrauch angefangen haben mit dem Wiederladen. Flintenschützen die dabei auf Dauer geblieben sind hingegen keinen einzigen.
 
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Wahrscheinlich habe ich schon öfter Schrot wiedergeladen als du....
Die alten Hülsen von Winchester und Remington Peters lassen sich fast unbegrenzt wiederladen, Nur gibts heute so eine Qualität nicht mehr.

Deswegen hat sich das wiederladen von Schrot hierzulande praktisch erledigt.
 
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Thema Hülsen - hatte gerade die Freude im MSZU ein paar Tontauben zu schießen. Dort ist nur die eigene Muni von ihnen erlaubt - Somit hättest du bei freundlicher Nachfrage immer das selbe Los an RWS Hülsen... Fraglich ist nur ob sie diese hergeben bzw. wie weit du von Ulm wohnst.
 
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Du verstehst mein Posting nicht.
Ich habe Dich schon verstanden!
Als ich die wiedergeladenen Schrotp. von meinem Bekannten bekommen habe, waren die Hülsen ( alle von Winchester AA ) auch aus der Tonne, unterschiede in der "Leistung" habe ich damals nicht feststellen können, obwohl die wohl auch nicht alle aus einem Los waren, aber siehe hierzu auch #14.
@ Cast hat ja nicht mehr wiedergegeben als Du es hier auch machst, aber diese Argumentation ist nicht der Sinn und Zweck meines Postings.
Um Zuspruch für mein Handeln zu bekommen, frage ich meine Frau ( Sie ist für die Finanzen zuständig ) und nicht das Forum. Ich wollte Erfahrungen aus dem Forum sammeln ob es preisgünstiger ist Schrot wiederzuladen.
Und wenn ich die benötigte Menge die ich verschieße mal nicht herstellen kann, muss ich halt ein paar zukaufen.
D.T.
 

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