Wild droht im Schnee zu verhungern!

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#1
Unser Prof. Dr. Vocke in seinem Element: https://www.br.de/nachrichten/bayer...rn-wild-droht-im-schnee-zu-verhungern,REr2M4E

Bitte berichtigt einen dummen Jungjäger: Hubschrauber? Wegen - zugegeben sehr viel - Schnee, der aber noch keine 3 Tage liegt? Irgendwie hatten wir auch schon längere Frostperioden mit länger liegendem Schnee als heuer... Aber es ist immerhin medienwirksam und bringt die Jäger mal positiv als Heger in die Presse.
 
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#2
.......... Irgendwie hatten wir auch schon längere Frostperioden mit länger liegendem Schnee als heuer...
Wenn du länger und scharf nachdenkst, ( Ich weiß, Nachdenken ist kein Fachgebiet bei der Jägerausbildung) könnte dir in den Sinn kommen, dass es für das Wild bei der Erreichbarkeit von Futter einen Unterschied macht, ob 30cm ode 3m Schnee liegen-unabhängig von der Länge der Frostperiode.
 
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#4
Wäre das Wild so auf uns angewiesen, wie die BJV-Jünger immer behaupten, wäre es schon lange ausgestorben. Ja, gut möglich, dass die Schneemassen in den Alpen auch einige Opfer fordern, das ist aber ein völlig normaler, natürlicher Vorgang und wird wohl kaum den Untergang des Wildes bedeuten. Kein Wild muss gefüttert werden! Dafür ist es Wild und kein Weidevieh.
 
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#5
Unser Prof. Dr. Vocke in seinem Element: https://www.br.de/nachrichten/bayer...rn-wild-droht-im-schnee-zu-verhungern,REr2M4E

Bitte berichtigt einen dummen Jungjäger: Hubschrauber? Wegen - zugegeben sehr viel - Schnee, der aber noch keine 3 Tage liegt? Irgendwie hatten wir auch schon längere Frostperioden mit länger liegendem Schnee als heuer... Aber es ist immerhin medienwirksam und bringt die Jäger mal positiv als Heger in die Presse.
Meinst du, dem Hirsch auf dem Bild im Link wäre mit einem Heuballen geholfen.
Vocke halt! Wenn er Hubschrauber will, soll er sie bezahlen und das Heu auch noch.
Dieser Winter wird beim Wild im Gebirge den Zehnten fordern, keine Frage. Ob abgeworfenes Futter da hilft, wage ich zu bezweifeln. Wild kann jetzt nichts anderes machen als einschneien lassen und abwarten. So schnell verhungert da keines. Ausser es muß die verbleibende Energie aufwenden um es dann doch nicht zum Futter zu schaffen.
Ich denke sogar, dass Futter abwerfen kontraproduktiv ist. Das Wild wittert es und will hin. Die Schneemassen verhindern aber das Fortkommen oder Hinkommen, wie du willst.
 
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#6
Meinst du, dem Hirsch auf dem Bild im Link wäre mit einem Heuballen geholfen.
Vocke halt! Wenn er Hubschrauber will, soll er sie bezahlen und das Heu auch noch.
...
Welche flugfähigen Hubschrauber in .de sollen das machen?
Ok, der ADAC hat wohl noch einsatzfähige, aber dann wird es eng.
 
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#8
Das der ADAC für seine Helicopter Aussenlastrigs hat und die Piloten dafür ausgebildet sind wage ich zu bezweifeln. Es ist schon ein Unterschied ob ich " nur" Rettung fliege oder 500kg External Cargo langen Aussenlastgehänge im Gebirge fliege. Nicht umsonst ist das a. ein Ausbildungsabschnitt und b. jährlich zu übendes Verfahren für z.B. Militärbesatzungen.

Von External Cargo bei Neumond, Regen und ordentlich Wind auf das Landedeck einer Fregatte ganz zu schweigen, da trennt sich die Spreu vom Weizen.

A.
 
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#9
Wäre das Wild so auf uns angewiesen, wie die BJV-Jünger immer behaupten, wäre es schon lange ausgestorben. Ja, gut möglich, dass die Schneemassen in den Alpen auch einige Opfer fordern, das ist aber ein völlig normaler, natürlicher Vorgang und wird wohl kaum den Untergang des Wildes bedeuten. Kein Wild muss gefüttert werden! Dafür ist es Wild und kein Weidevieh.
Bravo hast Du gut aufgepasst bei den ÖJV-Sitzungen. Du solltest aber auch mal das Jagdsetz diesbezüglich etwas genauer studieren.
 
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#10
Wäre das Wild so auf uns angewiesen, wie die BJV-Jünger immer behaupten, wäre es schon lange ausgestorben. Ja, gut möglich, dass die Schneemassen in den Alpen auch einige Opfer fordern, das ist aber ein völlig normaler, natürlicher Vorgang und wird wohl kaum den Untergang des Wildes bedeuten. Kein Wild muss gefüttert werden! Dafür ist es Wild und kein Weidevieh.
Mein Gott! Mit Verlaub, Du bist ein elendiger Schwafelkopf. Haben sie dir das auch alles in der ausbildungstechnischen Schnellbedampfung zum Jagdschein verabreicht oder ist das auswendig gelerntes ÖJV Gedankengut im ersten Jagdjahr? Wird da auch schon die Universalkompetenz zum Wild im alpinen Lebensraum in Flaschen abgefüllt?

Dem Bergwild ist der ehemalige Zugang zu den Tälern inzwischen mehrheitlich durch Bebauung und Verkehrsinfrastruktur verwehrt. Das war 'früher' nicht so. In unserem Revier sind die Flächen in denen früher im Winter das Rotwild im Tal stand nicht mehr zugänglich. Bei entsprechenden Schneelagen mühen sich selbst die Gams teilweise bis in Tal zu kommen. Die Winterverluste bei solchen Schneelagen und den resultierenden Lawinen sind üblicherweise heftig.

Entsprechend ist es in Tirol nach wie vor richtigerweise geboten, das Bergwild zu füttern. Erspare dir also bitte deine kompetenzfreien Ferndiagnosen.


Grosso
 
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#11
Bravo hast Du gut aufgepasst bei den ÖJV-Sitzungen. Du solltest aber auch mal das Jagdsetz diesbezüglich etwas genauer studieren.
Die haben keine Zeit, das Jagdgesetz zu lesen, geschweige denn eingehend zu studieren. Entweder sie schießen, was sie sehen oder sie lernen das Waldgesetz auswendig, wenn sie gerade nix sehen. Das reicht völlig, um zu erklären,, dass die ökologisch bedingte Mortalität des Wildes im Winter ein völlig natürlicher Vorgang ist, welcher im Sinne der Entwicklung des Klimaschutzwaldes nicht beeinträchtigt werden darf und der böse Jäger durch Fütterung angepasste Wildbestände für den Klimaschutz verhindert. Ist dann das Jahr darauf der Klimaschutzwald zu sehr verbissen, weil das Wild im Schnee keine Nahrung mehr gefunden hat, ist der böse Jäger auch wieder schuld, weil er vor dem Schneefall zuwenig geschossen hat und deshalb zuviel Wild im Winter wg. fehlender Nahrung den Klimaschutzwald verbissen hat.
 
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#12
@grosso: so sieht es aus. Nicht umsonst sind früher die Berghirsche teils bis in die Auwälder gezogen. Bestimmt nicht aus Jux und Dollerei.
Wo soll das Wild denn jetzt hin? Für irgendwelche Exotische Sumpfkröten am Arxch der Welt gehen unsere grünen Weltverbesserer und co auf die Barrikaden, aber dass das Wild in unserem Land artgerecht seine Einstände im Winter wechseln kann interessiert keine Sau.

A.
 
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#14
Mein Gott! Mit Verlaub, Du bist ein elendiger Schwafelkopf. Haben sie dir das auch alles in der ausbildungstechnischen Schnellbedampfung zum Jagdschein verabreicht oder ist das auswendig gelerntes ÖJV Gedankengut im ersten Jagdjahr? Wird da auch schon die Universalkompetenz zum Wild im alpinen Lebensraum in Flaschen abgefüllt?

Dem Bergwild ist der ehemalige Zugang zu den Tälern inzwischen mehrheitlich durch Bebauung und Verkehrsinfrastruktur verwehrt. Das war 'früher' nicht so. In unserem Revier sind die Flächen in denen früher im Winter das Rotwild im Tal stand nicht mehr zugänglich. Bei entsprechenden Schneelagen mühen sich selbst die Gams teilweise bis in Tal zu kommen. Die Winterverluste bei solchen Schneelagen und den resultierenden Lawinen sind üblicherweise heftig.

Entsprechend ist es in Tirol nach wie vor richtigerweise geboten, das Bergwild zu füttern. Erspare dir also bitte deine kompetenzfreien Ferndiagnosen.


Grosso
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#15
Was sie bei 3 m Schneehöhe noch verbeißen können, ist herzlich egal.

Hier gehts nicht um den üblichen Winter, den der Gesetzgeber vor Augen hatte....
 
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