Wild für alle

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#2
Die Zeit hat gesagt.:
Beginnen muss die Reise allerdings dort, wo das Wildschwein zu Hause ist und für viele ein Problem darstellt: im Wald.
...
Wolfgang Kornder, 62, ... Vorsitzender des Ökologischen Jagdverbands Bayerns und promovierter Theologe, hauptberuflich arbeitet er als Musik- und Religionslehrer. Er sucht nach Spuren. Wildschweine wühlen gern tiefe Löcher in die Erde, um an Engerlinge, Würmer und Wurzeln zu gelangen. ... In seinem Stück Wald findet er nichts dergleichen. Wolfgang Kornder freut das – er hat alles richtig gemacht. ...
:censored: ... was sagen denn die Förster hier zum Schaden durch SW im Wald ?!

Nicht missverstehen: Die Werbung für Wildbret finde ich natürlich super (y)
 
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#4
Ja, Werbung ist gut.

Der Text des ÖJV´lers ist mäßig, teilt gegenüber dem Vorpächter (als Fütterer) aus und gibt ein schwarz/weißes Bild der Wildvermarktung ab.

Zitat Zeit, Kordner (ÖJV) "Wenn ich rein ökonomisch denken würde, müsste ich jedes Wildschwein, das ich schieße, ins nächste Gebüsch schmeißen."
Und ökonomisch ist es erst Recht nicht, wenn die erlegte Sau ins Gebüsch geworfen wird, denn dann steht den erbrachten Kosten (für Munition, Trichinenuntersuchung, Zeit, Revierkosten etc.) keine Leistung mehr gegenüber.
 
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#6
Und ökonomisch ist es erst Recht nicht, wenn die erlegte Sau ins Gebüsch geworfen wird, denn dann steht den erbrachten Kosten (für Munition, Trichinenuntersuchung, Zeit, Revierkosten etc.) keine Leistung mehr gegenüber.
Wirtschaftlich läßt sich Wild doch eh nicht nutzen, da sind wir uns wohl alle einig. Man kann allenfalls einen mehr oder weniger großen Deckungsbeitrag für die Kosten erzielen, die einem durch diese Tätigkeit entstehen.
 
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#8
Zitat aus dem Artikel:
Es gibt so viele Wildschweine, weil sie von vielen Jägern gefüttert werden und keine natürlichen Feinde haben. Wegen der immer milder werdenden Winter finden sie im Wald über das ganze Jahr Futter. Noch dazu bieten ihnen die riesigen Raps- und Mais-Äcker, die heute die Landwirtschaft prägen, sicheren Unterschlupf.

Prima, die Bauern können aufatmen: Die Jäger füttern die Schweine und der Mais auf dem Feld wird nicht gefressen sondern nur als Unterschlupf genutzt.

Boah ey
 
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#9
Das alles was grün angehaucht ist ewig den erhobenen Veganerfinger hatt und gegen andere auskeilt, kotzt mich dermaßen an. Die sind nie Schuld immer die anderen.
Raucher Dieselfahrer Jäger und Nazis mehr existiert scheinbar nicht auf der Welt in deren kranken Köpfen :poop:
 
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#10
Man hat die Wahl:
"Über den Tellerrand hinaus schauen bzw. denken."

oder

"Schuster bleib bei deinen Leisten."
 
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#12
Da bin ich aber auf konkrete Zahlen gespannt.
na komm -
deine Aussage "Wirtschaftlich läßt sich Wild doch eh nicht nutzen" kann so nicht stehen bleiben; und wenn es nur dieser Deckungsbeitrag ist, wie du beschreibst, so hat das doch einen Wirtschaftlichen Nutzen. (dass dies besser sein könnten, wissen wir ja alle.)


Schreib lieber mal was zu meiner Frage (s.o.), was dieser Religionslehrer da für Schäden durch Schwarzwild am Wald feststellt.
 
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#13
Ihr seid aber auch Unwissende, da muß erst ein Ökojäger kommen und Euch erklären, wie einfach es doch ist Wildschweinfreie Zonen zu schaffen und Bestände abzusenken, lernt Ihr denn Garnichts bei den Jägerschaftskursen?:p
Und der Vorschlag, dass "Die Deutschen" doch endlich mehr Wildschwein essen sollen, ist der Knaller überhaupt, wie sang schon Grölemeyer… Die Armeen aus Gummibärchen, die Panzer aus Marzipan, Kriege werden aufgegessen. In einem Land wo es geschälte Kartoffeln in Gläsern zu kaufen gibt und Obst püriert und in Plastikflaschen verpackt wird und die Fertiggerichte vom Bofrostmann, Tante Maggi und weiteren, stellen Menschen ohne Mikrowelle schon vor unlösbare Probleme. Da wird die Masse sicher ein Ragout aus wilder Sau zubereiten können:unsure:
 
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#14
Da bin ich aber auf konkrete Zahlen gespannt.
Haha, netter Versuch, getreu dem Motto: Stelle eine flache Pauschalbehauptung auf und fordere dann den Gegenbeweis in Fakten und Zahlen.

Du hast doch behauptet, das würde nicht gehen. Na dann raus mit den Zahlen für Kosten und Erlöse. Aber rechne jetzt bitte keine Beamtengehälter gegen -Hauptsache runter vom Hof- losgeschlagene Forststrecken.

Wirtschaftlich läßt sich Wild doch eh nicht nutzen, da sind wir uns wohl alle einig
Wirtschaftlich wird Wild auch, aber nicht nur zum Essen genutzt. Es vermietet eine Menge Ferienwohnungen und Hotelzimmer, bringt Einnahmen für Jagdteilnahmen und Führungen aller Art, Abschussgebühren, Trophenbearbeitung, sorgt für Präparate für Museen und Schulen, Jungjäger- und Hundeausbildung ...

Sicher wird man davon nicht reich, aber einige leben schon davon.
 
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