Wildbret bei Drückjagden

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Hallo Liebe Jäger/innen,

ich habe mich gefragt, wie es gehandhabt wird, mit dem Wildbret bei den Drückjagden. Wird das Wildbret verkauft? Bekommt jeder, der teilnimmt (Treiber und Jäger) etwas von dem Wildbret?

Ich mache ab November den Jagdschein und es ist erwünscht, dass man mit auf Drückjagden als Treiber geht, während der Ausbildung. Deshalb habe ich mich gefragt, ob für mich neben der Erfahrung und den Sozialen Kontakten auch Wildbret dabei herausspringt.

Liebe Grüße

Stefan
 
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Sehr unterschiedlich.
mich kenne Jagden beim Forst da hat nicht mal der Schütze das Vorkaufsrecht seiner erlegten Stücken. Alles geht an den Wildhändler.
fast immer ist es so dass die Treiber gerne die Innereien (Leber vorrangig) übernehmen können.
selbst bei privat kann es sein dass der Jagdherr die Strecke selber übernimmt, da er bedarf hat.
bei vielen Jagden ist es aber so dass die Treiber und schützen vom Streckenplatz weg kaufen können.
Wildbret an sich wirst du denke ich nicht geschenkt bekommen.
wohl aber die Verpflegung und Getränke 😉
Wenn es dir wichtig ist vorher beim Jagdherren anfragen was mit der Strecke passiert.
 
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Da gibt es alle Varianten. Du wirst aber wahrscheinlich nix geschenkt bekommen und wenn wirst du ein ganzes Stück in der Decke übernehmen können.
 
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Hallo Liebe Jäger/innen,

ich habe mich gefragt, wie es gehandhabt wird, mit dem Wildbret bei den Drückjagden. Wird das Wildbret verkauft? Bekommt jeder, der teilnimmt (Treiber und Jäger) etwas von dem Wildbret?

Ich mache ab November den Jagdschein und es ist erwünscht, dass man mit auf Drückjagden als Treiber geht, während der Ausbildung. Deshalb habe ich mich gefragt, ob für mich neben der Erfahrung und den Sozialen Kontakten auch Wildbret dabei herausspringt.

Liebe Grüße

Stefan
Wenn du mit "herausspringt" meinst, dass du was von der Strecke geschenkt bekommst, dann nein. Wenn du frühzeitig beim Jagdherrn nachfragst, wird sich vielleicht was ergeben. Gegen finanzielle Übernahme, versteht sich. Es sei denn, der Jagdherr hat eine soziale Ader. Kann sein, muss aber nicht, geh mal eher vom Gegenteil aus. HH
 

Wheelgunner_45ACP

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Als Treiber geht man erst mal für Ruhm und Ehre mit durch. Normalerweise geht dann beim Schüsseltreiben ein Hut rum, den die Schüzen füllen dürfen. Das damit gesammelte Geld wird dann normalerweise durch die noch anwesenden Treiber geteilt, zusätzlich ist die Verpflegung einschließlich Schüsseltreiben am Tag mit dabei. So zumindest hier bei uns.

Das erlegte Wildpret gehört erst mal den Veranstalter, der kann es natürlich zum Verkauf anbieten. Dabei gibt es durchaus auch Gepflogenheiten für weich geschossenes Wild oder falsch angesprochen, da wird dann schnell aus den "übernehmen können" anderes. Denk nur mal an die Situation, RW-Spießer freigegeben aber einen alten, reifen Hirsch geschossen. Das kann wirklich teuer werden
 
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ich habe damals als jj als treiber teilgenommen. habe beim aufbrechen anschließen zugeguckt. bin dann gefragt worden, ob ich leber mit heim nehmen möchte und hatte vom rotwild gut 1kg geschenkt bekommen. fand ich toll und hat es dann abends bei uns zu hause gegeben. hatte auch einen überläufer hochgemacht, den ein schütze dann in meiner nähe erlegt hat. den haben wir treiber an den weg gezogen. den habe ich quasi nicht mehr aus den augen gelassen. hätte ihn mit der markierung auch über den staatsforst erwerben können. ich fand den tag dann schon als etwas besonderes.
 
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Da gibt es alle Varianten. Du wirst aber wahrscheinlich nix geschenkt bekommen und wenn wirst du ein ganzes Stück in der Decke übernehmen können.
Ja, das ganze Stück in der Decke ist manchmal möglich.

ABER ACHTUNG: Schwarzwild (Wildschwein) muss vor Verzehr zuerst auf Trichinen und ggf. Radioaktivität (Bequerel-Probe) untersucht werden ! Da hast Du als Jagdschüler noch gar nicht selbst die Möglichkeiten zu (Schulung zur Probenentnahme, ggf. Registrierung, Kontaktadressen). Da musst Du unbedingt nach fragen, ob diese Probe für Dich mitgemacht wird. Bevor ein unbedenkliches Ergebnis vorliegt, darfst Du das Fleisch nicht in Verkehr bringen (Straftat!)!
 
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Ja, das ganze Stück in der Decke ist manchmal möglich.

ABER ACHTUNG: Schwarzwild (Wildschwein) muss vor Verzehr zuerst auf Trichinen und ggf. Radioaktivität (Bequerel-Probe) untersucht werden ! Da hast Du als Jagdschüler noch gar nicht selbst die Möglichkeiten zu (Schulung zur Probenentnahme, ggf. Registrierung, Kontaktadressen). Da musst Du unbedingt nach fragen, ob diese Probe für Dich mitgemacht wird. Bevor ein unbedenkliches Ergebnis vorliegt, darfst Du das Fleisch nicht in Verkehr bringen (Straftat!)!
Einfach mal davon ausgehen, dass der Pächter das vor dem Verkauf macht...

Probe auf Radioaktivität betrifft nur kleine Teile im Süden der Republik. Ist also ehr selten der Fall.
 
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Hallo Liebe Jäger/innen,

ich habe mich gefragt, wie es gehandhabt wird, mit dem Wildbret bei den Drückjagden. Wird das Wildbret verkauft? Bekommt jeder, der teilnimmt (Treiber und Jäger) etwas von dem Wildbret?

Ich mache ab November den Jagdschein und es ist erwünscht, dass man mit auf Drückjagden als Treiber geht, während der Ausbildung. Deshalb habe ich mich gefragt, ob für mich neben der Erfahrung und den Sozialen Kontakten auch Wildbret dabei herausspringt.

Liebe Grüße

Stefan
Geschenkt gibt es beim Schalenwild selten was. Fleißig mit anpacken, dann hast du eventuell Glück, wenn die Strecke sehr hoch ist.

Wir verschenken manchmal schwache Frischlinge, wenn wir viel Waidmannsheil hatten und nicht alles selbst verwerten können.
Ist die Strecke mager, wird nicht einmal was verkauft.
 
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Einfach mal davon ausgehen, dass der Pächter das vor dem Verkauf macht...

Probe auf Radioaktivität betrifft nur kleine Teile im Süden der Republik. Ist also ehr selten der Fall.
Ne ist klar. Stillschweigend davon ausgehen, dass ein anderer es macht? Prinzip Hoffnung ?

Es sind zwar nur wenige positive Proben jedes Jahr, aber er sollte es dennoch wissen, was er da ggf. tut.
 

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