Wildbret bei Drückjagden

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Wenn die DJ beim Forst ist, kannst du ein paar Tage später das Wild zum normalen Preis am Hof kaufen (wie also jeder "normalo" Bürger). Wenn die DJ privat ist wirst du im Normalfall was kaufen können. Wenn du Glück hast ist ein Wildhändler vor Ort und du kannst ihm sagen das du (nach Absprache mit dem Pächter natürlich) Wild XY nimmst und er macht es dir dann fertig gegen Unkostenbeitrag. Praktisch wenn man selber keine Möglichkeit hat.
 
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Bei unserer Bauernjagd, kann jeder sich anmelden, Wildbret günstig zu kaufen.

Bei einer anderen Jagd bekommen die Hundeführer z. B. eine Keule Wildbret.

Leber stehen idr. den Treibern zu. Allerdings durch die Trichin Untersuchung bei SW ist es nicht mehr so einfach.

Ps: Ich finde es gut, das du als Treiber mitgehst. So kann man Jagdbetrieb und auch das Revier gut kennen lernen.
 
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G
Geschenkt kenne ich weder bei Staat noch privat.
Kaufmöglichkeit ist deutlich weniger geworden aber durchaus möglich.
Geschenkt gab's mal Frischlinge beim Forst an Treiber und Beteiligte, weil die der Wildhändler halt nicht mitnehmen wollte wegen Mindestgewicht.
Schade finde ich, daß man beim Forst die regulären Stücke meist nicht erwerben kann, weil die schon dem Wildhändler versprochen sind.
 
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Hier bei uns wird einige Tage nach der DJ und nach Abschluss der Untersuchung jeder Treiber mit einem KOSTENLOSEN Stück Wildbraten bedacht. 😁 Das sichert mir als Pächter ausreichend Treiber , dafür gibt es keine Kohle.Verpflegung und Getränke sind ebenfalls frei. Wie überall in DE gibt es Unterschiede.

Gruß Seppel
 
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Wenn Du Glück hast, gilt die Alte Regel noch: Rote Arbeit = Kleines Jägerrecht.
Bedeutet, wer aufbricht, bekommt die Innereien. War bei meiner ersten Drückjagd in der Ausbildung (für mich überraschenderweise) auch so. Die Geschichte wird in meiner Familie heute noch erzählt.
 
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Wenn Du Glück hast, gilt die Alte Regel noch: Rote Arbeit = Kleines Jägerrecht.
Bedeutet, wer aufbricht, bekommt die Innereien. War bei meiner ersten Drückjagd in der Ausbildung (für mich überraschenderweise) auch so. Die Geschichte wird in meiner Familie heute noch erzählt.
So kenne ich es auch, insbesondere, weil kaum noch jemand Interesse an den Innereien hat. Umso besser für mich :)
 
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9 Mai 2016
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Also ich esse den adrenalinversifften Kram von der Drückjagd NICHT.
Da ist leider was dran. Man vergleiche auf dem Schneidetisch das Wildbret von Drückjagdwild und von "mit Liebe geschossenen" Stücken aus der Einzeljagd. Drückjagdwild liegt fast immer "im eigenen Saft" und ist aus meiner Sicht schlicht minderwertig.
Frage war aber, ob jeder Teilnehmer einer Drückjagd Wildbret bekommt. Antwort: in Schweden durchaus üblich, in Deutschland nicht. Möglichkeit: aufbrechen lernen und können. Nichts ist nebenbei so schnell ausgelöst und in der "Lebertüte" verschwunden wie die Filets...;)
 
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Also ich esse den adrenalinversifften Kram von der Drückjagd NICHT.

Das kommt immer auf die Art der DJ an. Ob da 20 Hunde und 20 Treiber durch den Busch rennen, oder fünf bis sechs Mann ruhig und langsam durch den Bestand laufen. Bringt immer Wild auf die Läufe.
Zum Thema noch, bei meiner ersten Gesellschaftsjagd hat jeder Treiber ein Fasan mitbekommen als Dank.😁 Ich auch , auf den müssen alle geschossen haben.😁

Gruß Seppel
 
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Das kommt immer auf die Art der DJ an. Ob da 20 Hunde und 20 Treiber durch den Busch rennen, oder fünf bis sechs Mann ruhig und langsam durch den Bestand laufen. Bringt immer Wild auf die Läufe.
Zum Thema noch, bei meiner ersten Gesellschaftsjagd hat jeder Treiber ein Fasan mitbekommen als Dank.😁 Ich auch , auf den müssen alle geschossen haben.😁

Gruß Seppel
36g Fasan und 1kg Schrot ? ;-)
 
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Also ich esse den adrenalinversifften Kram von der Drückjagd NICHT.
Und Du meinst, sonstiges Schlachtvieh/Geflügel/... , inkl. Bio, hat vor der Tötung kein Adrenalin ausgeschüttet?

Aber davon abgesehen: Du selbst kannst essen was Du willst. Und von mir aus auch sachlich diskutieren. Aber so einen Spruch - von Inhalt und Wortwahl - hier zu schreiben, geht gar nicht. Und ist ein Bärendienst an der Jägerschaft.
 
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Aber davon abgesehen: Du selbst kannst essen was Du willst. Und von mir aus auch sachlich diskutieren. Aber so einen Spruch - von Inhalt und Wortwahl - hier zu schreiben, geht gar nicht. Und ist ein Bärendienst an der Jägerschaft.

Davon abgesehen auch nachweislich pauschal unsinnig. Bei der Drückjagd kommt es auf einige Faktoren an.
Die meisten würden "Drückjagdfleisch" nicht von "Hochsitzfleisch" unterscheiden können.
Wenn ich mich recht entsinne, gab es vor Jahren mal einen Verkostungstest in einer Jagdzeitschrift.
 
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Und Du meinst, sonstiges Schlachtvieh/Geflügel/... , inkl. Bio, hat vor der Tötung kein Adrenalin ausgeschüttet?

Aber davon abgesehen: Du selbst kannst essen was Du willst. Und von mir aus auch sachlich diskutieren. Aber so einen Spruch - von Inhalt und Wortwahl - hier zu schreiben, geht gar nicht. Und ist ein Bärendienst an der Jägerschaft.
An der Jägerschaft wohl weniger, mehrheitlich eher an den Forstverwaltungen.

Und was und wie ich schreibe, lass mal bitte schön meine Sorge sein. Wenns dir nicht gefällt - lies es einfach nicht.
Es ist allseits bekannt, dass Stress Adrenalin freisetzt, umso mehr, je höher der Stressfaktor ist. Und das Adrenalin nicht gerade die Fleischqualität hebt, sollte auch bekannt sein.
 
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