Wildbret Vermarktungsplattform - sinnvoll?

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Taugt das was bzw. könnte das etwas beitragen?

  • Ja

    Abstimmungen: 19 44,2%
  • Nein

    Abstimmungen: 6 14,0%
  • Vielleicht

    Abstimmungen: 7 16,3%
  • Ja - in bestimmten Regionen (Stadtnähe zB.)

    Abstimmungen: 11 25,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    43
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#1
Hallo zusammen,

es wird ja immer wieder im Forum diskutiert, dass es schwer ist Abnehmer für Wildbret zu finden bzw. dass die Vermarktung ein Problem darstellt.

Ich denke es ist kein Allheilmittel aber - ich meine ich habe einen solchen Vorstoß schon als kommerzielle Idee auf Facebook gesehen - dass in der heutigen Digitalen Gesellschaft es auch eine Möglichkeit wäre hierüber Endkunden oder sporadisch kaufende Gaststätten zu aquirieren.

Häufig weiß die breite Öffentlichkeit gar nicht (mehr) wer denn der örtliche JAB/Jäger ist, der einem Wildbret anbieten könnte bzw. kann.

Ich hab Zeit und Lust das evtl. selbst umzusetzen ohne dass es was für die Nutzer kosten soll.

Ich denke an eine suchmaschinenoptimierte Seite auf der sich der Anbieter registrieren und präsentieren kann. Was er anbietet (Wildarten) wie (ganz in der Decke, zerwirkt, vakuumiert usw.) usw. und dort kann er auch seine Kontaktdaten hinterlegen.

Wenn er mag kann er dies für alle sichtbar machen oder nur für registrierte Nutzer. Die Käufer können sich registrieren und auch Interesse an einem bestimmten Produkt (zB Stück) bekunden und sich benachrichtigen lassen wenn jemand in der Nähe so etwas anbietet.

Die Features müsste man genauer durchdenken und festlegen...

Aber wenn man das Ganze hübsch mit Content (Inhalt) aufpeppt und auf gesund - nachhaltig - frisch - aus der Region - trimmt... warum nicht?

Auch dafür müsste es eine Zielgruppe geben.

Hier haben wir einen Laden der auf mega-nachhaltig und regional setzt. In Zusammenarbeit mit der Uni kann man von dem Brot die ganze Wertschöpfung nachvollziehen. Der Bauer der das Getreide angebaut hat, der Müller der’s gemahlen hat, die Hefe aus dem Werk... der Bäcker...

Der ist schweineteuer und trotzdem macht der Hippie ein riesen Geschäft.

Wird ja keiner gezwungen aber was sagt ihr aus dem Bauch raus?!
 
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#2
Na endlich kommt mal einer auf die Idee, dass Wildpret vermarktet werden müsste. Und dann gleich noch mit Plattform! Sowas gab's ja noch nie. Warum bin ich da nicht drauf gekommen?
 
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#3
edit

@deepSky ich schreib Dir morgen mal, ja sowas gabs schon und gibt’s noch, aber da man sieht wie alle jammern und ihr Zeug nicht loswerden und da es einen Wandel gibt in der Gesellschaft der zu mehr Regionalem, Bio etc Konsum etc führt, kanns ja mal irgendwann einen win win geben. Mich wunderts nicht, dass vieles nicht klappt wenn der erste Input den man von den eigenen Reihen bekommt sowas ist...
 
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#4
Plattformen gibt es bereits genug, um nur mal zwei größere zu nennen: Wild-auf-wild.de oder auch Ebay Kleinanzeigen

Wer Gesetzeskonform verkaufen will benötigt entspechende Voraussetzungen und hat idR. bereits einen Absatzmarkt, sonst hätte er nicht entsprechend investiert. Wer im Bekanntenkreis abgibt benötigt keine Plattform.

Ein Problem haben doch nur die Leute, die sich um nichts kümmern wollen und dann meckern dass der Wildhandel schlecht zahlt oder wegen Corona gar nichts abnimmt.

Ich kenne keinen privaten Jäger mit Revier persönlich der Absatzschwieigkeiten hat, ja der ein oder andere meckert über den Preis aber das sind die selben, die nur in der Decke an Endverbraucher abgeben wollen weil es ihnen zu viel arbeit ist. Das löst keine Plattform,
 
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#5
Plattformen gibt es bereits genug, um nur mal zwei größere zu nennen: Wild-auf-wild.de oder auch Ebay Kleinanzeigen

Wer Gesetzeskonform verkaufen will benötigt entspechende Voraussetzungen und hat idR. bereits einen Absatzmarkt, sonst hätte er nicht entsprechend investiert. Wer im Bekanntenkreis abgibt benötigt keine Plattform.

Ein Problem haben doch nur die Leute, die sich um nichts kümmern wollen und dann meckern dass der Wildhandel schlecht zahlt oder wegen Corona gar nichts abnimmt.

Ich kenne keinen privaten Jäger mit Revier persönlich der Absatzschwieigkeiten hat, ja der ein oder andere meckert über den Preis aber das sind die selben, die nur in der Decke an Endverbraucher abgeben wollen weil es ihnen zu viel arbeit ist. Das löst keine Plattform,
EBay Kleinanzeigen halte ich für ungeeignet.

Wild auf Wild habe ich gefunden - herrlich lieblos. Eine Ausgabe von Adressen, ist ja wie die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung für die Suche nach einem Proktologen.

Ich stell mir das moderner vor, mehr Message, mehr Botschaft, Intuitiver von der Benutzung her ... Auch kommunikativer. Der JAB soll melden können wenn er was abzugeben hat, die Nutzer eine Nachricht bekommen um dann auch sagen zu können, hey, das nehm ich.

Der Käufer soll auch ein Gesuch aufgeben können, JABs sollen sich bei ihm melden können nach dem Motto „du suchst n Reh? Hab‘ gestern eins geschossen und ich bin xx km entfernt. Kannste haben!“

Reine Adressausgabe nach Entfernung wo ich dann auf jeden Fall selber alle abklappern und telefonieren muss? Ne.

Und es soll bewusst der mit Wild unerfahrene Nutzer angesprochen und an die Hand genommen werden...
 
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#6
Könnte ich mir als Jäger gut vorstellen wie auch als Verbraucher. 👍
Bitte verfolge deine Idee weiter!
 
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#7
Ich hatte da auch schon eine Idee, aber keine Zeit und was sonst noch gebraucht wird für die Umsetzung.

Eine App in der der Erleger sein Stück einstellen kann (Bock 17 kg, Deadline 30.5.2020). Der Interessent kann sich registrieren. Bei der Registration kann er angeben was er sucht, welcher Umkreis interessant ist, ob er Meldungen haben will, ob er bestimmte Jäger ein oder ausschließen will . Auch Interessenten müssen für den Jäger ein/ausgeschlossen werden können... jeder kennt seine Pappheimer die immer nicht zahlen oder wo die Chemie zwischen Jäger/Interessent halt nicht stimmt, das kann ja viele Gründe haben.
Zeitliche Optionen (1x im Jahr nen Reh, oder nur im Dezember die Rehkeule) sollten auch einstellbar sein.
Eine normale Suche (erstmal ohne Anmeldung) muss natürlich auch gehen.

Nach dem Erlegen in die App das Stück mit Wunschpreis einstellen.. Push wird an Interessenten (kann ja auch nen Wirt sein) geschickt. Besteht Kaufinteresse kann man das Stück reservieren (oder bezahlen etc.)

Notwendige Optionen für alle Punkte muss es natürlich geben. Wild in der Decke, Wild zerwirkt, Wild zerwirkt durch Metzger (nicht jeder darf immer und überall Wild zerwirkt verkaufen). Wenn zerlegt, wie wird es dann zerlegt (Bratstücke, Gulasch etc.).

Erst wenn es für den Normalo einfach ist mit 1-2 Klicks an das Wild zu kommen und auch der Jäger mit 1-2 KLicks das Stück quasi noch in der Wildkammer einstellen kann, dann wird ein Schuh daraus.

Sollte jemand das wirklich umsetzen wollen bin ich gerne bereit "beratend" (Inhalte & Technik) mitzuhelfen, aber Umsetzung geht von der Zeit her nicht.
 
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#8
Die Frage ist doch wie du es aufbauen willst?

Mit Onlineshop und Versand wo du Jägern die Plattform leihst und Kunden über dich Regional bestellen können und du Gebühren mitschneidest?

Wie Willst du die Gesetzlichen Vorgaben erfüllen wenn du das Produkt nicht kontrollieren kannst ?

Jetzt hast an Schlampertatsch dabei der Weichgeschossene Stücke so über dich verkauft dann kannst du gerade Stehen dafür. Oder Jemand liefert nicht die Qualität oder haut mehr Knochen als Fleisch rein....
 
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#10
Die Frage ist doch wie du es aufbauen willst?

Mit Onlineshop und Versand wo du Jägern die Plattform leihst und Kunden über dich Regional bestellen können und du Gebühren mitschneidest?

Wie Willst du die Gesetzlichen Vorgaben erfüllen wenn du das Produkt nicht kontrollieren kannst ?

Jetzt hast an Schlampertatsch dabei der Weichgeschossene Stücke so über dich verkauft dann kannst du gerade Stehen dafür. Oder Jemand liefert nicht die Qualität oder haut mehr Knochen als Fleisch rein....
Ohne Gebühren.

Reine Kontaktbörse, Nix kaufen und verkaufen...
 
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#11
Gut fände ich eine anonyme Kontaktaufnahme. Ich möchte nicht mit Namen und Kontaktdaten in so einem Tool erscheinen.
 
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#12
Ist auf jeden Fall keine schlechte Idee.

Meiner Meinung nach ist für den Absatz ein guter Draht zum örtlichen Metzger aber auch Gold wert.
 
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#13
Gute Idee. Eine Art Kontaktbörse, Kunden/Interessenten als "Follower" die benachrichtigt werden, wenn ich mein Stück Wild in den Kühlschrank hänge. (Bildlich gesprochen;) ).
Vielleicht noch eine Funktion die Metzgern und Gastwirten ein Vorkaufsrecht in der Decke ermöglicht, falls vom Verkäufer gewünscht.
 

WUH-Mod

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#14
In Baden-Württemberg wird aktuell eine Plattform entwickelt (initiiert vom MLR), auch Revierwelt hat so was. Das Problem ist ja nicht die Plattform selbst, sondern die Kunden dafür.
 
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#15
Meine Gedanken kreisen auch seit geraumer Zeit um die Schaffung einer zeitgemäßen Plattform für die Vermarktung von Wildbret.

Die Haftung für das Produkt muss immer beim Inverkehrbringer sein, nicht beim Vermittler. Beispiel Facebook- hier gibts ne ganz einfache Suche-Biete-Gruppe: "Wildfleisch, Wildbret und Wildspezialitäten für Jedermann".

By the way es gab auch mal das "Beutehaus" ist aber wieder eingestellt.
 
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