Wildbret Verwertung bei Nachsuche am Folge Tag

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#1
Hallo Jagdkollegen
Ich hatte Gestern eine Heiße Diskussion über die Verwertung von Wildbret das erst am Nächsten Tag bei einer Nachsuche schon verendet gefunden wird.
Wie macht ihr das mit dem Wildbret?
Verwerfen oder Eigenverbrauch oder Vermarkten.
Danke schon mal für Eure Antworten.
 
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#4
Zum Gruße,
so es einen Kammerschuss hat und kein "Grünzeug" ausgetreten ist, Vermarktung oder Eigenverbrauch - bei den paar Rehen im Revier, in dem ich jage, wird kaum vermarktet.
Ist Panseninhalt ausgetreten, sehe ich bei der herrschenden Temperatur immer noch keinen Grund, es nicht zu verwerten - nach gründlicher Säuberung natürlich.
Sollte es bereits "müffeln", lass' es dem Wolf...:ROFLMAO:
 
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#8
Natürlich aber je stärker ein Stück ist und je kompakter desto besser hält es die Körperwärme nach dem verenden was wiederum Keimbildung begünstigt.
Der Post #5 war auch in Ergänzung zu meinem Post#2 gemeint.

Grüße
 
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#9
Mir ist das scheixx egal was das Gesetzt sagt, ob die Sonne vom Himmel brennt, oder der Hintern abfriert, unaufgebrochenes Fleisch vom Folgetag geht nicht in den Handel und auch nicht bei mir auf den Tisch, das wird gespendet zum Verfüttern an Raubtiere, meinetwegen auch Hinterzaunwölfe. Das hat schon mein pingeliger Vater so gemacht und damals war Fleisch ja bekanntlicht erst gut wenn es stank. Apropo Wolf, wer die im Revier hat sollte sie besser nicht noch füttern. Das hat sich bei uns nicht bewährt.
sca.
 
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#11
Abgesehen, dass wir die Diskussion schon mal hatten:
Vermarkten geht m.E. überhaupt nicht und würden wir in unserer Metzgerei nie machen - selber essen kann jeder was er gerne möchte. Bei den jeztigen Nachttemperaturen geht das bei Rehwild m.E. schon, bei einer kompakten Sau, die viel länger braucht bis sie ausgekühlt ist würde ich persönlich das Verzehren sein lassen.
Und wenn es jemand ganz genau nimmt, dann muss alles was nicht binnen max 60 Minuten nach der Erlegung aufgebrochen wurde, verworfen werden.

CD
 
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#13
Abgesehen, dass wir die Diskussion schon mal hatten:
Vermarkten geht m.E. überhaupt nicht und würden wir in unserer Metzgerei nie machen - selber essen kann jeder was er gerne möchte. Bei den jeztigen Nachttemperaturen geht das bei Rehwild m.E. schon, bei einer kompakten Sau, die viel länger braucht bis sie ausgekühlt ist würde ich persönlich das Verzehren sein lassen.
Und wenn es jemand ganz genau nimmt, dann muss alles was nicht binnen max 60 Minuten nach der Erlegung aufgebrochen wurde, verworfen werden.

CD
60??
 
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#14
Kommt drauf an....
Wildart,
Zeitraum,
Temperatur

wie immer eine "einfache" Antwort gibt es nicht.
Dem kann ich mich nur anschließen. Nach der Zeit gegebene Angaben helfen nicht so weiter finde ich. Ich hörte mal von 20 Grad 20 Minuten - und das finde ich gar nicht mal so schlecht im Sommer. Im Winter sind die Karten ganz anders gemischt.

Jedoch würde ich das Wildbret vom "Folgetag" unter keinen Umständen an andere weitergeben. Wenn ich es denn überhaupt noch selbst essen würde...
 
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