Wildschwein Anschusskontrolle, etc.

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Als nicht bestätigter Nachsuchenführer halten sich die Anzahl und Häufigkeit von Grenzübertritten in Grenzen. Da ist mir ein vorstehender Fahrer, der mir nach der Nachsuche Zeit und Weg zurück zu meinem Auto spart, deutlich willkommener, denn in der Woche muss ja noch gearbeitet werden.
Und es hat wenig mit der Herkunft zu tun, ob man weiß, wer einen anruft. Ich habe Jahr für Jahr meine Zusagen z.B. zu Maisjagden heruntergefahren, weil sich vermeintlich professionelle Jagdfreunde hochkomplexen „NahkampfSituationen“ nicht gewachsen zeigten. Dann muss man einmal klären, wie man sich die Nachsuche vorstellt und dann geht das auch. Es rufen auch Revierinhaber an, die keine Zeit haben und den Jungjäger mitschicken, denn der hätte ja geschossen. kenn ik och nich... also mindestens weg mit den Kanonen. Und dann ist da die Wiedergänge erzeugende alte miese Bache, die plötzlich zwischen mir und dem Begleiter steht und dieser steht dann im Weg, weil er in meinem Schussfeld steht...ne, mudd nich sin.
 
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glaub mir im realen Leben wird sich keiner der hier teilweise als Maulheld auftretenden zeigen. Ist leider so. Hinter der Tastatur sind sie alle große Helden. Ärger dich nicht aber glaub mir das wird nix mit sparring im echten Leben. Dafür müsste man wirklich Eier in der Hose haben und nicht nur flinke Finger auf der Tastatur.
Munter bleiben.
christian.
 
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7 Nov 2015
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Wenn wir uns nochmals über Anschusskontrolle unterhalten wollen, glaube ich mich entsinnen
zu können, dass vor einiger Zeit auf der Seite www.nachsuche.at
die ganzen Anschusszeichen, Schwierigkeitsgrade usw. in Tabellenform dargestellt waren.
Ein mir bekannter Hundeführer, der in diesem Bezirk wohnt, sagte mir auch, dass dies bei
der Jungjägerprüfung zum Prüfungsstoff gehört.
 
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Ich mag das im Dunklen auch nicht. Gefressen hat mich aber noch keine.
Der Tipp mit der Stirnlampe ist für die Füße , schießen kann man damit nicht.
Im Grunde ist es aber wie bei Tage.
Anschusskontrolle , wenn der Anschuss nicht so gut aussieht geht man am nächsten Tag nach bzw. bei Tage nach Wartezeit und wenn der Anschuss vielversprechend aussieht kann man hinterher stiefeln. Wenn du hintergehst gehst du eh Schritt für Schritt, dann haste die Lauscher auf und eine Wutz springt dich nicht lautlos wie ein Leo an. Wenn nach 100m kein Schweiß mehr ist, dann ist eh ein Fall für den Hund.
Wenn am Anschuss viel Schweiß ist und nach 15-20 Schritt schon weniger, sprich Leber dann lässt du die Sau lieber verbluten.
Ich mache immer Fotos vom Anschuss bzw. Pirschzeichen. Dann erfolgt ne Whatsapp an den SHF mit Zeichnen des Wildes und Kurzbeschreibung der Situation . Verbrechen mach ich immer mit Tempo Taschentücher.
Zum Mitgehen mit Waffe : ich bin mit als auch ohne Waffe mitgegangen. Gebraucht habe ich die nie. Ich mag das auch nicht bevormundet zu werden, aber brauchen tut man die wirklich nicht. Und wenn sich der SHF besser fühlt, was soll`s. In der Regel nimmt man ab und zu den Riemen auf oder hält mal den Hund fest. Es ist spannender den Hund zu beobachten und auf Zeichen zu achten. Denn der SHF sieht auch nicht alles und muss das ganze Gerödel schleppen.
 
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Eventuell wäre der mit einem Erste-Hilfe-Päckchen ausgerüstete Begleiter dem bewaffneten vorzuziehen.
MAn mag es bald für nicht möglich halten: Man kann beides dabeihaben ;)
Für mich ist das albernes Gekasper, um irgendwas zu bestimmen und so rufe ich eben vernünftigere an (sofern sie überhaupt mal gebraucht würden).

Waffen in einem nicht beaufsichtigten Kfz zurücklassen ist auch keine Option.
Das kostet einen am ende noch die Zuverlässigkeit.
 
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Wenn wir uns nochmals über Anschusskontrolle unterhalten wollen, glaube ich mich entsinnen
zu können, dass vor einiger Zeit auf der Seite www.nachsuche.at
die ganzen Anschusszeichen, Schwierigkeitsgrade usw. in Tabellenform dargestellt waren.
Ein mir bekannter Hundeführer, der in diesem Bezirk wohnt, sagte mir auch, dass dies bei
der Jungjägerprüfung zum Prüfungsstoff gehört.
Bei uns war es Teil der Ausbildung und der Prüfung. Es ging mir eher darum, machen das Andere auch so wie wir es im Revier handhaben. Bis jetzt passt das bis auf Kleinigkeiten ganz gut.
 
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Aber es ging des TS um anderes...

Sei beruhigt, wenn Du umsichtig schießt, frisst Dich so schnell im Jägerleben keine Sau.
Die paar Meter ins Gebüsch bei allen günstig einzuschützenden Umständen haben noch niemand umgebracht.
Die Wahrscheinlichkeit ist höchst gering, sei Dir sicher.

Sicher ist die Ansprache von Sauanschüssen nicht immer so eindeutig, aber verlass Dich auf genaues Beobachten, auf durch den Schuß sehen und aufs Gehör.
Eine weiter abgehende Sau macht irgendwo immer nochmal Krach...
Ein paar laute Todesfluchten und dann Ruhe ist das beste Zeichen, selbst wenn Du dann am Anschuß nichts findest.
Bei Kammerschüssen schweißen Sauen gern erst nach einigen Metern und dann wirds mehr.
Die "Schweißlache" am Anschuß und dann schnell weniger werdender Schweiß sind dagegen ein mieses Zeichen.
 
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Gilt die Regel nicht mehr ?
Der SHF ist bei Nachsuche der Jagdleiter und seiner Anweisung ist Folge zu leisten...
Welchen seiner Anweisungen?
Rechtsgrundlage für das Folge leisten?
Welche Folge entsteht durch Nichteinhaltung der Anweisung?

Aber am einfachsten ist es, einfach einen den richtigen NSF auszuwählen.
Dann gibts diesen Kokolores garnicht erst ;)

NAchtrag: Das unbeaufsichtigte zurücklassen von Schusswaffen ist aber tatsächlich gesetzlich sanktioniert ;)
 
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Tja, es gibt auch Praxis-Jagdregeln, die stehen in keinem Gesetz, haben aber ihren Sinn.
Da braucht es keine juristischen Spitzfindigkeiten.

Die meisten NSF, die ich kenne, wollen weder den Schützen noch irgendeinen Unbekannten bewaffnet hinter sich her tappen haben; wenn überhaupt nehmen sie einen Mann ihres Vertrauens mit, der das Metier kennt...und die wissen, warum !

Soll doch der Schlumpschütze (Ähnlichkeit mit lebend. Foristen rein zufällig) gern bei seinem Wagen und seinem Schießgewehr bleiben....
 
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ICh kennen soclhe NSF nicht und das finde ich auch gut.
Wir bewegen uns hier als Menschen auf Augenhöhe.

Jeder hat eben die Verantwortung für sein Handeln. Beide stimmen sich ab und wenn es einem nicht passt, wird das Personal ausgewechselt.
In der regel sind aber beide ganz vernünftige Leute und erledigen gemeinsam und mit Passion das worum es geht.
 
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Jagdleiter sind durchaus weisungsberechtigt, da sie Verantwortung übernehmen.
Nenn es Weisung statt Anweisung, es ist sowas von schnuppe...

Wenn mehrere Menschen mit scharfen Knarren durch den Busch laufen und alle hochmotiviert, emotional und leider auch einige unberechenbar auftreten, ist es nie verkehrt, wenn einer sagt, wo es langgeht.

Ich bevorzuge normalerweise auch Umgang auf Augenhöhe, habe aber leider bei der Jagd schon manches erlebt, wozu Augenhöhe in keinem Fall nutzt. Deshalb bin ich in den meisten Fällen auch gern für mich alleinverantwortlicher Einzeljäger.
 
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Udn so regeln es dann auch die Parteien.
Es erfolgt eine Selektion, wer genommen wird und wer nicht.

Das ist aber allein angelegenehit der Beteiligten und keiner hat zu sagen, wie die Dinge grundsätzlich zu laufen haben.
Schon garnicht aus der Ferne als Unbeteiligter.
Die einen machen es so. Die anderen so.
 
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