Wildwarnerei immer bunter (und teurer ?)

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#1
Schon wieder ein neues "Wildwarnsystem".
Diesmal AntiMot oder so.
Irgendwie bekommt man das Gefühl, dass das Thema zunehmend von kommerziellen Interessen gespielt wird.
Jetzt sollen es die Autofahrer also selbst richten, dabei hat es doch immer geheissen , man solle aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht wegen Wild abrupt bremsen oder ausweichen ?!
Wenn man sich überlegt, wie viel Wild sich so in der Nähe der Strasse aufhält, kann das eine ordentliche Blinkerei geben, gerade wenn sich die Leitpfosten dann noch gegenseitig aktivieren.
Für einen flächendeckenden Einsatz doch absehbar viel zu teuer, nicht praktikabel und wegen der Gefahr von Auffahrunfällen ev. sogar gefährlich.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/neues-wildwarnsystem-teil-der-b303-wird-zur-teststrecke,RGpedA7

https://www.infranken.de/regional/f...strassen-wird-es-installiert;art58454,4025644
 
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#2
Fände ich toll, wenn das funktioneren würde, es geht ja darum die Geschwindigkeit zeitgerecht anzupassen, von gefährlichen Bremsmanövern ist nicht die Rede.
sca
 
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#3
Zum Gruße,
das Problem ist, "wenn sich ein Tier der Fahrbahn nähert" ....
W a n n ist eine Annäherung gegeben ? Bei 15m Abstand zur Straße ist bei Landstraßentempo die Vorwarnzeit zu kurz, ich gehe aber mal davon aus, dass man das ausprobiert hat, hoffe es jedenfalls.
 
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#4
Und wie viele

Fahrer würden tatsächlich den Fuß vom Gas nehmen? Eben.

Bei den meisten muss es leider erst einmal richtig knallen, bevor sie schlau werden. Oder es müssten Elche oder Wisente herumlaufen. Und auch dann würde "et hätt noch imma jutt jejange" dominieren.

Gruß,

Mbogo
 
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#5
Noch mehr graut mir vor den Fahrer(INNE)n, die wegen einem Fehlalarm voll in die Eisen steigen.
Wenn man ein Auto vor sich hat, werden dadurch auch noch oft die Leitpfosten in Fahrtrichtung verdeckt und man kann den (Fehl)Alarm selbst also gar nicht sehen.
 
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#6
Aus meiner Sicht zu teuer und kompliziert. Sinnvoller ist der Ansatz, dass eine (Wärme)Kamera im Auto Tiere in Straßennähe in ausreichender Entfernung erkennt und die Fahrer im Display über ein optisches und/oder akustisches Signal warnt. Es kann auch die Tiersilhouette selbst im Display dargestellt werden, damit der Fahrer die Gefahrensituation besser einschätzen kann. Die Größe der Tiere, ab der eine Warnung erfolgt, ist einstellbar (z. B. Katze nein, Reh ja). Die Kosten könnten durch geringere Kfz-Versicherungsbeiträge kompensiert werden. Das wird so oder so kommen, es dauert nur ein paar Jahre...
 
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#7
Ich weiß nicht..
Bei einer durchnschnittliche Fahrleistung von 30.000km pro Jahr seit Anfang der 90er Jahre, und davon zwei Drittel Überlandfahrten, blieb die ein oder andere Begegnung mit Wild nicht aus. Jedoch war ich immer in der Lage auszuweichen oder zum Stehen zu kommen, so dass bisher keine Kollision stattgefunden hat. Meiner Frau geht es bei geringerer Fahrleistung ebenso.

Ich bin wahrlich kein Schleicher, aber mit Glück alleine hat dies aus meiner Sicht wenig zu tun. Ich passe meine Geschwindigkeit eben den Bedingingen an, bereite mich durch Fahrtrainings regelmäßig auf brenzlige Situationen vor und sorge dafür, dass meine Autowagen in technisch einwandfreien Zustand sind.

Grundsätzlich beführworte ich jede technische Errungenschaft, die Wild und Fahrer vor Schaden schützt, gerade als Jägern sollte uns dies am Herzen liegen.

Aber in diesem Land versuchen wir an jeder Ecke, durch immer mehr Regeln, Schilder und technische Vorkehrungen dafür zu sorgen, dass sich alles im rechtlich und versicherungstechnisch abgedeckten Rahmen befindet.

An den gesunden Menschenverstand wird in unserer Gesellschaft immer weniger appeliert und man kann ihn leider nicht mehr als gegeben voraussetzen.
Darüber sollte man nachdenken.

Da Grandler
 
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#9
Diese Schilder werden vom deutschen Autofahrer regelmäßig übersehen
 
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#10
Aus meiner Sicht zu teuer und kompliziert. Sinnvoller ist der Ansatz, dass eine (Wärme)Kamera im Auto Tiere in Straßennähe in ausreichender Entfernung erkennt und die Fahrer im Display über ein optisches und/oder akustisches Signal warnt. Es kann auch die Tiersilhouette selbst im Display dargestellt werden, damit der Fahrer die Gefahrensituation besser einschätzen kann. Die Größe der Tiere, ab der eine Warnung erfolgt, ist einstellbar (z. B. Katze nein, Reh ja). Die Kosten könnten durch geringere Kfz-Versicherungsbeiträge kompensiert werden. Das wird so oder so kommen, es dauert nur ein paar Jahre...
Das gibt es schon viiiiele Jahre. Es sieht so aus:

1549293498856.png
Welche E-plakette es hat musst du selbst herausfinden.

tømrer
 
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#15
es wird vornehmlich aufs I-Phone Display oder stur gerade geschaut, links und rechts kennt niemand mehr. Vor einigen Jahren ist ein Rothirsch auf eine vielbefahrene Straße zu geflüchtet, über 1 km blanker Acker einsehbar, dann hat sogar noch son Idiot gehupt, als ich angehalten und den Warnblinker angemacht habe. Mehrfach im Jahr hole ich verunfalltes Wild von Stellen die links und rechts auf viele hundert Meter einsehbar sind... Man versteht es nicht.
 
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