wipprohrfalle im eigenbau, aber wie?

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#1
hallo,
ich möchte mir gerne eine wipprohrfalle selber schweißen / bauen, die rohr dazu hab ich, ich habs auch schonmal versucht, aber die auslösung scheint mir doch anders zu funktionieren al ich mir gedacht habe, bei mir war das mittlere (wipp-)rohr nicht in der mittelstellung zu halten oder man konnte es nur sehr schwer auslösen.
ich weiß nicht was ich falsch mache oder wie genau die unterkonstruktion des wipprohres aussieht, liegt die wippe auf einem u-eisen?winkel eisen? wie halte ich die wippe mit beiden enden in der luft ohne das das auslösegwicht zu hoch wird?
Fragen über Fragen, vllt hat ja mal einer die falle nachgebaut und weiß rat oder hat detaillierte fotos / zeichnungen von der unterkonstruktion des mittelrohres.
ich wäre sehr dankbar für jede hilfe
 
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#2
Ich hab zwar keine Falle gebaut oder in Betrieb, habe dem Steve aber beim Einbau geholfen. Vielleicht helfen dir die Bilder weiter.



 
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#3


hallo redstag,
mich interessieren die kegenzeichneten teile..... worauf liegt das untergestell vom mittelrohr und wie wird das tarriert?[/img]
 
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#4
Also rechts und links, dass sind Flügelmutter, die kann man nach unten drehen, damit die Falle nicht wackelt, wenn sie auf Durchlauf steht.

Das Mittelrohr stand glaube ich auf einem "Dreieck". Das Rohr muss mit seinem Schwerpunkt genau über der Mitte des Dreiecks stehen. Gehalten wird das Rohr im Gleichgewicht durch den Scharfstellmechanismuss oben.
 

steve

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#5
Vielleicht kanns der 30.06 Spr mal erklären. Der hats a) gesehen und ist b) vom Fach. Wenn ich jetzt anfange das zu erklären, dann bauste am Ende noch ne Atombombe... :? :oops: :lol:
 
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#6
steve hat gesagt.:
Vielleicht kanns der 30.06 Spr mal erklären. Der hats a) gesehen und ist b) vom Fach. Wenn ich jetzt anfange das zu erklären, dann bauste am Ende noch ne Atombombe... :? :oops: :lol:
JETZT, will ichs aber hören :lol:
 
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#7
Hallo duckhunter,

unten siehst du eine Wippe aus meinen Wippfallen. Zwei meterlange Winkeleisen sind milimetergenau mittig auf ein umgedrehtes Winkeleisen geschweißt. Dieses umgedrehte Winkeleisen ist die Wippe. Zur Stabilisierung sind vorn und hinten zwei Flacheisen angeschweißt.Die parallelen meterlangen Winkeleisen sind soweit auseinander, dass ein 30er Rohr gerade dazwischen gelegt werden kann. Das Rohr liegt dann also auf den beiden erwähnten Flacheisen hinten und vorne und vor allem auf dem in der Mitte befindlichen umgedrehten Winkeleisen und liegt durch das hohe Eigengewicht von ca. 115 kg bombenfest. Du kannst erkennen, dass an das umgedrehte Winkeleisen außerhalb der parallelen Winkeleisen ein weiteres Winkeleisen im rechten Winkel nach oben angeschweißt ist. Dieses Winkeleisen ist oben mit einem 10er oder 12eer Rundstahl verlängert. Dieser Rundstahl ist ein Teil der Stellung.
Auf der Seite, wo dieses Winkeleisen rechtwinkelig angeschweißt ist, sieht du rechts und links in der Verlängerung der Flacheisen je eine 10er Flügelschraube. Damit kann die Wippe so eingestellt werden, dass sie jeweils nach rechts und links lediglich um die Breite des Rundsthals ausschlägt. Das hat den großen Vorteil, dass du die Rohre sehr nah aneinander stellen und somit die Zwischenräume sehr klein halten kannst.
Das wichtigste hätte ich fast vergessen: In dem du das Rohr in der Wippe solange hin und her schiebst, manchmal nur wenige Millimeter, erreichtst du, dass das Rohr letztentlich nahezu gleichgewichtig auf der Wippe liegt und du das Gefühl hast, wenn du den erwähnten Rundstahl festhälst, dass die Wippe mit dem Rohr fast von selbst waagerecht stehen bleibt. Dann ist das Wipprohr richtig eingestellt. Das Auslösegewicht der Wippe stellst du an den beiden Rundstählen ein, die du auf dem zweiten Foto siehst. Je größer der Winkel zwischen beiden Rundstählen ist, um so größer das Auslösegewicht, je paralleler die beiden Rundstangen aneinander liegen, um so geringer ist das Gewicht. Den Winkel kann man ganz einfach verändern,in dem man den Rundstahl auf dem Winkeleisen nach vorne oder nach hinten biegt. Funktioniert ausgezeichnet.
Foto gelöscht
Foto gelöscht
 
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#8
aahhhh jetzt wirds mir klar....
das mittelrohr steht also wirklich nur auf einem umgedrehten winkeleisen, unglaublich....
dann gehts am wochenende wohl ans schweißen...

danke dafür...
 
A

anonym

Guest
#9
steve hat gesagt.:
Vielleicht kanns der 30.06 Spr mal erklären. Der hats a) gesehen und ist b) vom Fach. Wenn ich jetzt anfange das zu erklären, dann bauste am Ende noch ne Atombombe... :? :oops: :lol:
:lol:
 
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#10
Hallo und vielen Dank für die Fotos ...

Könntet Ihr vielleicht mal ein Zentimetermaß mit ins Revier nehmen und nachmessen, wie stark und breit die verwendeten Teile sind ?

Wie ich sehe, verwendet Ihr verzinkte Flach- und Winkeleisen + Rundstäbe, dann noch Bleche für die Schieber.

Eine Materialliste wäre PRIMA !

(Ich weiß, das ist Arbeit, aber im Netz habe ich nichts ergoogeln können ... und das wäre AUCH Hilfe zur Niederwildhege)

Benutzt Ihr 3 oder 5 Betonrohre ?

Spielt das Gewicht der (Beton-)Rohre bei der Auslösung / Ausbalancierung der Falle eine entscheidene Rolle, oder kann man auch leichtere Rohre aus Faserzement nehmen ?

Wenn 5 Rohre, kann man die äußeren Rohre nur mit 20cm Durchmesser nehmen, um Dachsfänge zu vermeiden ?

Macht es Sinn, in das mittlere (Wipp-) Rohr eine Öffnung zum Ködern zu flexen ?

Wo bringt Ihr den Köder aus, genau in der Mitte, oder spielt das keine Rolle, da das Raubwild sowieso durch die gnaze Falle läuft (auf der einen Seite rein, auf der anderen raus) ?

Waidmannheil, WB
 
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#11
Habe nur beim Einbauen geholfen...

Wautzebautz hat gesagt.:
(Ich weiß, das ist Arbeit, aber im Netz habe ich nichts ergoogeln können ... und das wäre AUCH Hilfe zur Niederwildhege)

Benutzt Ihr 3 oder 5 Betonrohre ?
5, 3 liegen auf dem Fallenmechanismus.

Wenn 5 Rohre, kann man die äußeren Rohre nur mit 20cm Durchmesser nehmen, um Dachsfänge zu vermeiden ?
Warum möchtest du keine Dachse fangen? In der Schonzeit kannst du sie wieder freilassen. Ich glaube auch, dass der Übergang nicht sehr erfolgsversprechend ist. Sprichwort "glatter Gang....."

Macht es Sinn, in das mittlere (Wipp-) Rohr eine Öffnung zum Ködern zu flexen ?
Oben auf den Bildern siehst du eine solche Öffnung
:wink:
 
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#12
REDSTAG hat gesagt.:
steve hat gesagt.:
Vielleicht kanns der 30.06 Spr mal erklären. Der hats a) gesehen und ist b) vom Fach. Wenn ich jetzt anfange das zu erklären, dann bauste am Ende noch ne Atombombe... :? :oops: :lol:
JETZT, will ichs aber hören :lol:
Wie eine Atombombe funktioniert: Du besorgst die etwa 60kg Uran-235 (Plutonium ginge auch), machst zwei Halbkugeln draus. Diese in eine Blechdose, vor die eine einen Sprengsatz, damit die auf die andere Halbkugel gedrückt wird. Dazu dann noch etwas Radium und Beryllium gemischt, fertig ist deine kleine Bombe. :wink:

Achja, für evtl. entstandene Schäden hafte ich nicht!!!!
 

steve

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#13
@ wautze-bautz: Gesetzt dem Fall rotfuchs2 findet diesen Thread, dann bin ich mir fast sicher, dass er Dir die meisten Frage kompetent beantworten kann. :wink: Wenn nicht messe ich Dir das aus und ne Materialliste müsste mein Mitjäger haben, der unsere Fallen nämlich gebaut.

Wir ködern übrigens in den Endröhren und in der Mitte.

Wh

Steve
 
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#15
@wautzebautz

ich würde dir gerne eine Materialliste geben, aber ich habe eine solche nicht. Ich habe mir seinerzeit eine solche Falle aus Schleswig-Holstein gekauft und sie meinem sehr schweißerfahrenen Rentner gegeben. Da die Falle handwerklich recht schlecht verarbeitet war und ich sowieso einige wichtige Dinge geändert haben wollte, habe ich das mit meinem Rentner besprochen. Dann hat er mir 8 normal lange und 7 verkürzte Fallen gebaut. Alle Fallen sind eingebaut, vermessen kann ich die leider nicht mehr.
 
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