Wir müssen zusammen halten! Nächste Verschärfung schon geplant!

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Es gibt keine Verschwörungen gegen den Waffenbesitzer, schon gar nicht weitreichende Pläne, warum man das macht, weil man irgendwann vor hat, dass Volk zu unterdrücken. Einmal halte ich Politiker und Verwaltung nicht intelligent genug für sowas. Auf der anderen Seite zeigt gerade unsere Geschichte der letzten 100 Jahre, dass wir deutsche uns nicht bewaffnet gegen unsere Machthaber zur Wehr setzten. Terrorismus mal außen vorgelassen.
Nein. Die Politik mit dem Mainstream ist einfach gegen Waffen im Volk, in entsprechenden Abstufungen von möglichen Notwendigkeiten. Und so sehe ich unsere Interessenvertreter in der Pflicht, hier mit entsprechender Lobbyarbeit einen Mittelweg zu finden. Ich persönlich seh in dieser Hinsicht unser Waffengesetz sehr ausgewogen. Ob man nun der Meinung ist, der Schießsport, die Jagd wäre nun ohne den nach 2004 erwerbbaren SLBs nicht mehr möglich gewesen, über lasse ich jedem selbst. Auf der anderen Seite hat es immer schon auch SLBs gegeben, selbst ARs in entsprechender Form. Ohne dass man sich seit 1971 öffentliche Straßenschlachten gegeben hätte.
Ähnlich seh ich es mit SSW. Ich hab sowas nicht. Aber die Diskussion täuscht darüber hin weg, dass vor Einführung des kl. Waffenscheins die Dinger ganz ohne geführt werden durften. In meiner Schulzeit, 8-10 Klasse hatten alle Yugos und Türken eine "Gasa", auch immer dabei. Wüsste nicht, auch wenn es ganz sicher nicht OK war, dass da was passiert ist. Ggf. passiert gerade heute mehr, was nicht am kleinen Waffenschein und dessen Notwendigkeit liegt, eher an der Zunahme der Idioten im täglichen Leben.
Somit würde ich mir mehr Augemaß wünschen. Von der Politik. Aber auch von Verbänden. Die einerseits schlafen, verharmlosen, auf der anderen Seite so Blödsinn wie das Bedürftnis der Selbstverteidigung als einziges Mittel zum Erhalt des legalen Waffenbesitzes sehen. Mir wäre da z.B. eine Aufgabe von max. Kaufmengen und zeitlichen Begrenzungen der 27er Erlaubnis lieber.
Aber ich seh da eher schwarz, wir tendieren da immer zu Extremen. Auf beiden Seiten. Verschwörungen mit bösen Hintergedanken seh ich nicht...
 
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Wer also Jäger solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. :)
Hübsch aus dem Zusammenhang gerissen: Es ging um eine Antwort auf ein angeblich verfassungsgemäßes Recht auf Waffenbesitz.

"Ich brauche kein Recht zum Waffenbesitz, denn zunächst habe ich von Verfassungs wegen das Recht, alles zu besitzen, was ich mir leisten kann."

Und da das nun ausgemachter Unsinn ist, wäre alternativ nach der Verfassung nur über die freie Entfaltung der Persönlichkeit ein Recht auf Waffenbesitz denkbar

Ansonsten gibt es da wohl keinen Hebel.

Und wie würdest du dein Recht auf Waffenbesitz begründen?
 
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Das Zauberwort in diesem Zusammenhang ist "Evidenz". Die wird mit selbst erhobenen Daten für den Einzelnen nicht zu schaffen sein und sie wird auch nicht individuell definiert.

Wenn das Selbstdenken eine vorhandene wissenschaftliche Evidenz ignoriert, wenn es tatsächlich sogar mit "alternativen Fakten" argumentiert, dann ist sein Ergebnis eben eine An- und / oder Weltsicht, ein Glaube, eine Überzeugung - aber eben keine gleichwertige "andere Meinung".

Das ist insbesondere im naturwissenschaftlichem Bereich eigentlich sehr einfach. Das es z.B. dennoch Menschen gibt, die zur Vorbeugung oder gar zur Behandlung von Krankheiten Globuli einnehmen, dass ist eine Frage des (Aber-)Glaubens und nicht die Folge eine der Schulmedizin gleichwertigen "anderen Meinung".

Insofern freue ich mich selbstverständlich über jeden Selbstdenker, der mit evidenzbasierten Fakten die Diskussion über die "Flat Earth-Theorie", über "Chemtrails", über die "inszenierte Mondlandung", über "Pizza Gate", über "Reptiliode unter uns", über "9/11", über die "5G-Verschwörung", über die "Corona-Lüge", über die "Neue Weltordnung" und selbstverständlich auch über die Absichten und Hintergründe der bundesdeutschen Politik zur Entwaffnung der Bevölkerung belebt.

Wem die Autoren des Kopp Verlages und / oder die Herren Tichy, Broder, Kaiser und Kollegen dazu hilf- und aufschlussreiche Informationen und Grundlagen bieten ... nur zu.
Sage mal, was erzählst Du hier eigentlich? Leute die globale Krankheiten leugnen vergleichst Du mit denjenigen die hinterfragen welchen tatsächlichen Mehrwert für die Bürger das alleinige Verbieten von Schreckschusswaffen hat. Kommst Du Dir nicht ein wenig sagen wir mal eigenartig vor? Das Verbieten bedeutet nicht aus dem Verkehr nehmen, und Gefahr gehet davon erstmal direkt 0 aus, alles andere ist an den Haaren herbeigezogen. Und schon wieder behilfst Du Dir mit Parallelen zu den Q-Denker und spielst die Diskussion in Richting Verschwörungstheorien und rechts auf.
Du passt für mich eindeutig in die linge bis grüne Ecke der Politik von der Einstellung aus (egal welche Partei Du vertrittst). Genau Diese Argumentationen wie von Dir bewegen die Leute von den etablierten Parteien weg.

So nur damit Du mal mitkriegst wie Deine Politik so wahrgenommen wird, zumindest von mir.
 
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Und wie würdest du dein Recht auf Waffenbesitz begründen?
Es ist doch zweitrangig, in welches Grundrecht man ein Recht auf Waffenbesitz nun einzugliedern versuchen würde. Wichtig war mir darauf hinzuweisen, dass Du mit Deiner Aussage impliziert hast, niemand brauche zur Entfaltung seiner Persönlichkeit das Recht auf Waffenbesitz. Die Schlussfolgerung daraus ist - und das war die implizite Aussage meiner Antwort - dass anscheinend auch keiner zur Entfaltung seiner Persönlichkeit unbedingt Jäger sein muss . . . und Du anscheinend derjenige sein möchtest, der über diese Entscheidung stellvertretend für andere befindet.
 
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Dann bringe doch mal die "freie Entfaltung der Persönlichkeit" als Begründung zur Anschaffung einer erlaubnispflichtigen Waffe vor.
Viel Spaß!
Und ja: Jäger sein gehört für mich zur Persönlichkeit. Aber das allein reicht ja GSD nicht, um jagen zu dürfen. Man muss eine Prüfung machen und eine Erlaubnis bekommen - und das ist gut so.
Nach deiner Begründung wäre es wünschenswert, ohne den lästigen Jagdschein jagen zu dürfen.
 
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Das Zauberwort in diesem Zusammenhang ist "Evidenz". Die wird mit selbst erhobenen Daten für den Einzelnen nicht zu schaffen sein ...
Gut erkannt. Tatsächlich setzt sich unser, Kraft unseres menschlichen Geistes recht umfangreiches Bild von der Welt beinahe ausschließlich aus Informationen zusammen, die wir aus zweiter Hand erhalten. Davon ausgenommen ist nur, was wir tatsächlich selbst erleben. Das fängt schon in der Schule an, wobei sich da dankenswerterweise einiges selbst überprüfen läßt, wie 2+2=4 beispielsweise und geht mit jedem Buch, jeder Zeitung, jedem Gespräch oder wenn man das Fernsehen oder den PC einschaltet weiter.
Unser Weltbild und damit unsere Ansichten und Entscheidungen hängen maßgeblich davon ab, wem wir als Überbringer dieser Informationen unser Vertrauen schenken, ob dieser es tatsächlich gut mit uns meint und ob er nicht womöglich selbst schon irr geht.
Es soll auch schon vorgekommen sein, daß er eigene Interessen verfolgt, denen sich unterordnet, mit welchen Informationen er uns füttert und welche er uns vorenthält.
Würde man den Verkäufer eines KFZ, das sich im nachhinein als defekt erweist, im Streitfall zur Begutachtung des Schadens heranziehen oder sich von ihm vorschreiben lassen, wen man damit beauftragen dürfe?
Wenn sich in letzter Zeit durchaus nennenswerte Bevölkerungsteile die Überbringer genauer anschauen und eine möglichst große Informationsbasis zur Evaluierung heranziehen, kann das in einer freiheitlichen Gesellschaft wohl kaum ein Schaden sein.
Auch nicht bei Bleigeschossen, die nach hunderten von Jahren plötzlich urgefählich sein sollen, wenn sie nur in der Landschaft liegen.
 
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... Leute die globale Krankheiten leugnen vergleichst Du mit denjenigen die hinterfragen welchen tatsächlichen Mehrwert für die Bürger das alleinige Verbieten von Schreckschusswaffen hat ...
Ich habe einen solchen "Vergleich" nicht gezogen. Falls Du die Stelle findest, an welcher ich das gemacht haben sollte, dann bitte ich um das Zitat.

Ich habe jedoch vorsätzlich verschiedene Beispiele von Unterstellungsdialektik benannt, die aus meiner Sicht und nach den mir bekannten Veröffentlichungen nicht mit Fakten belegt sind.

Selbst nur das oberflächliche Lesen dieses gesamten Fadens offenbart, dass hier eben nicht nur der Mehrwert eines Verbotes von Schreckschusswaffen hinterfragt wird. Das Thema wird in nicht wenigen Posts als Vehikel zum Transport auch anderer Positionen genutzt.

Das ist in Ordnung und letztlich lebt ein Faden / ein Forum sogar davon. Insofern komme auch ich mir nicht "eigenartig" vor.

Wenn - wie Du schreibst - meine ganz persönlichen Beiträge in einen Jagdforum am Ende dazu führen sollten, dass sich Menschen von den etablierten Parteien abwenden, dann stünde ich ja als Person stellvertretend für sog. etablierte Parteien hier? Diese Verantwortung kann und will ich selbstverständlich nicht tragen. Und ich bin mir sicher, dass die etablierten Parteien das auch nicht wollen - nicht einmal "meine eigene". :cool:
 
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Im Gegenteil - Schreckschußwaffen bannen Gefahr! Alec Baldwin wäre sicher froh, wenn er am Set eine in der Hand gehabt hätte.

Blödsinn.

Schreckschusswaffen erhöhen die Gefahr, bei einem Angriff ernsthaft verletzt zu werden. Jede Dose Pfefferspray ist da wirkungsvoller. Bei beiden Möglichkeiten ist weglaufen das Beste.

Und der Unfall mit Baldwin hat mit Schreckschußwaffen nun überhaupt nichts zu tun; nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich ganz offensichtlich um die Nichtbeachtung einer Reihe von entsprechenden Vorschriften, nichts weiter. Es sei denn, jemand hätte versucht, ihn zu diskreditieren, das wäre dann aber "homicide" nach amerikanischer Lesart.

Mbogo
 
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Ich habe einen solchen "Vergleich" nicht gezogen. Falls Du die Stelle findest, an welcher ich das gemacht haben sollte, dann bitte ich um das Zitat.

Ich habe jedoch vorsätzlich verschiedene Beispiele von Unterstellungsdialektik benannt, die aus meiner Sicht und nach den mir bekannten Veröffentlichungen nicht mit Fakten belegt sind.

Selbst nur das oberflächliche Lesen dieses gesamten Fadens offenbart, dass hier eben nicht nur der Mehrwert eines Verbotes von Schreckschusswaffen hinterfragt wird. Das Thema wird in nicht wenigen Posts als Vehikel zum Transport auch anderer Positionen genutzt.

Das ist in Ordnung und letztlich lebt ein Faden / ein Forum sogar davon. Insofern komme auch ich mir nicht "eigenartig" vor.

Wenn - wie Du schreibst - meine ganz persönlichen Beiträge in einen Jagdforum am Ende dazu führen sollten, dass sich Menschen von den etablierten Parteien abwenden, dann stünde ich ja als Person stellvertretend für sog. etablierte Parteien hier? Diese Verantwortung kann und will ich selbstverständlich nicht tragen. Und ich bin mir sicher, dass die etablierten Parteien das auch nicht wollen - nicht einmal "meine eigene". :cool:
Lass doch gut sein. Das argumentierst retorisch geschickt und gern mal etwas, sagen wie mal es so, abtioniert. Ich wollte hat mal auch ein wenig überspitzen 😉 Es geht mir nicht um Die Schreckschussw. die benötige ich nicht. Deshalb möchte ich mir nicht anmaßen zu urteilen warum sie jemand anderes nicht benötigt. Ist halt wie bei vielen anderen Dingen so. Wenn morgen jemand mal wieder mit dem Auto in ne Menschenmenge fährt, wird es dann auch verboten weil die Ordnungshüter nicht einschätzen können ob der Fahrer nun nur zur Arbeit will oder andere Absichten verfolgt? Oder auch Spielzeuge wie Revolver die wir alle als Kinder hatten?
Langes Kochmesser in der Küche auch?

Dieses ICH benötige es nicht und findes es Blödsinn also kann es für alle verboten werden ist halt ein zweischneidiges Schwert…

Lacky, ohne Schreckschusswaffe, geimpft und glaubt nicht an Alternativmedizin 😉😅
 
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Blödsinn.

Schreckschusswaffen erhöhen die Gefahr, bei einem Angriff ernsthaft verletzt zu werden.



Mbogo
gibt’s da ne Statistik/Quelle? Interessiert mich ehrlich!
Falls dem so wäre wäre mein Erklärungsansatz dazu aber auch: wenn es so weit kommt, dass jmd seine SRS einsetzt - wäre es dann ohne SRS nicht vielleicht auch schlimm/schlimmer ausgegangen 🤔🤷🏻‍♂️
 
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@Lacky0_17 Du machst es dir zu einfach.

Im übrigen sollen Schreckschusswaffen gar nicht verboten werden. Sie sollen an ein Bedürfnis bzw Erlaubnis gebunden sein.
Wer also begründen kann warum er sowas braucht kann...
 
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gibt’s da ne Statistik/Quelle? Interessiert mich ehrlich!
Falls dem so wäre wäre mein Erklärungsansatz dazu aber auch: wenn es so weit kommt, dass jmd seine SRS einsetzt - wäre es dann ohne SRS nicht vielleicht auch schlimm/schlimmer ausgegangen 🤔🤷🏻‍♂️

Es gibt Warnungen von Polizeipraktikern. Mir reicht das.

Mit Pfefferspray erzielst Du bei richtiger Anwendung Wirkung, mit einer Schreckschußpistole erzeugst Du nur Ärger, wenn Du erst mal abgedrückt hast. Dann verprügelt Dich die Straßengang erst richtig, bevor sie Dir den Püster wegnimmt.

Gruß,

Mbogo
 
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