Wölfe töten Jagdhunde auf DJ?

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#1
Per Whatsapp geht gerade folgende Meldung rum:

"War heute in Brandenburg im Schlaubetal zur Drückjagd. Nach einer Stunde wurde die Drückjagd abgeblasen. Zwölf Hunde waren im Treiben und trafen auf ein Rudel Wölfe. Vier Hunde brauchten nicht zum Tierarzt. Zwei haben sie erschossen. Einem Drahthaar haben die Wölfe beide Hinterläufe abgebissen."

Ich weiß nicht, ob das stimmt. Ich versuche gerade Kontakt in die Region herzustellen und das zu verifizieren.
 
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#3
Lasst halt die Hunde daheim wenn mit Wölfen zu rechnen ist.

Mein Beileid an die HF, aber ich hab da kein Verständnis für. Die letzten Jahre haben doch klar gezeigt (z.B. Bracke in der Lausitz auf dem TrÜbPl) mit was zu rechnen ist, wenn auf Wölfe getroffen wird.
 
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Gelöschtes Mitglied 4585

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#4
Schei....da werden die Jagdgegner und Konsorten ihre Freude haben-
Sollte es stimmen, unbedingt Fotos einsetzen.
So wie auch jedes Foto von Nutz.- und Weide Wild welches durch den Wolf zu strecke kam..---
 
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Yumitori

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#5
Lasst halt die Hunde daheim wenn mit Wölfen zu rechnen ist.

Mein Beileid an die HF, aber ich hab da kein Verständnis für. Die letzten Jahre haben doch klar gezeigt (z.B. Bracke in der Lausitz auf dem TrÜbPl) mit was zu rechnen ist, wenn auf Wölfe getroffen wird.
Zum Gruße,
"...daheimlassen" -ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann, denn
1. Muss man erst mal wissen, dass mit Wölfen definitiv zu rechnen ist. Da kann dann im Grunde jeder eingeladene HF zu Hause blieben, wenn er es nicht genau weiß.
2. G e n a u das ist es, was ich befürchte, auch, wenn ich kein begeisterter DJ-Gänger bin - das E n d e der sinnvollen Drückjagden - aber macht ja nichts... .
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

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#6
Die Frage ist nicht ob sondern nur wann Hunde im Wolfsgebiet sterben. Das wird nicht das Ende der Jagd mit Hunden einläuten. In Schweden wurde erst vor einer Woche wieder ein Hund auf der Jagd vom Wolf getötet.

Ist hier schon oft diskutiert worden. Wer seinen Hund im Wolfsgebiet schnallt... weiss was er tut. Trotzdem Mitgefühl natürlich.

Sollte so ein Vorfall stattgefunden haben, wird er nichts ändern. Vermutlich finden heute 100 Jagden mit Wölfen im Treiben statt und jedes mal läuft das Glücksrad.
 
Y

Yumitori

Guest
#7
Die Frage ist nicht ob sondern nur wann Hunde im Wolfsgebiet sterben. Das wird nicht das Ende der Jagd mit Hunden einläuten. In Schweden wurde erst vor einer Woche wieder ein Hund auf der Jagd vom Wolf getötet.

Ist hier schon oft diskutiert worden. Wer seinen Hund im Wolfsgebiet schnallt... weiss was er tut. Trotzdem Mitgefühl natürlich.

Sollte so ein Vorfall stattgefunden haben, wird er nichts ändern. Vermutlich finden heute 100 Jagden mit Wölfen im Treiben statt und jedes mal läuft das Glücksrad.
Zum Gruße,
das Glücksrad müsste sich ja nicht drehen....
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
#8
Mag sein, aber wenn es sich dreht, entscheidet jeder selbst ob er den Hund reinsetzt.
 
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#9
Zum Gruße,
"...daheimlassen" -ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann, denn
1. Muss man erst mal wissen, dass mit Wölfen definitiv zu rechnen ist. Da kann dann im Grunde jeder eingeladene HF zu Hause blieben, wenn er es nicht genau weiß.
2. G e n a u das ist es, was ich befürchte, auch, wenn ich kein begeisterter DJ-Gänger bin - das E n d e der sinnvollen Drückjagden - aber macht ja nichts... .
Drückjagd ist doch wenn nur genug Prädatoren vorhanden sind ohnehin, wie jede andere Jagd durch Menschen, überflüssig weil wie jeder weiß die Natur ihr Gleichgewicht gut selbst regelt (egal ob dichtbesiedelte Kulturlandschaft oder völlige Wildnis), der Mensch kann sich dann vegan ernähren und alle leben in Glückseeligkeit.

Bzgl. der Meldung bin ich skeptisch, habe diese jetzt mehrfach aus verschiedenster Richtung bekommen, ist dann oft Hoax.
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

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#10
Ähnliche Meldungen gabs schon letztes Jahr genug. Wenns stimmt gibts hier wieder 50 Seiten, ist es fake warten wir halt bis ein bestätigtes Ereignis eintritt. Passieren wird es.
 
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Yumitori

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#11
Zum Gruße,

o.k., wir sind mal wieder am jägerischen Einknicken:
I ch kann nicht einsehen, warum überhaupt Hunde, dort, wo es den Wolf vielleicht gerade hinverschlagen hat, eingesetzt werden sollen. Im Grunde muss man das sogar bei Nachsuchen sein lassen, wenn der Hund etwa geschnallt werden müsste.
H ä t t e i c h zu sagen, würde es keinerlei DJen geben, bei deren Durchführung Hunde unabdingbar wären; warum soll man überhaupt noch Arbeit in Zucht und Ausbildung von Stöberern (oder Jagdhunden insgesamt) investieren, angebleites Wild wird kostenfrei vom Wolf entsorgt.
Kapiert Ihr eigentlich die dahinter stehende Systematik nicht ? Das Ende der privaten Jagd wird durch den Wolfskuschler beschleunigt, es gibt dann alsbald bloß noch Wildtiermanager, die sich auch nicht um wundes Wild kümmern müssen.
Begreift es doch endlich, was dahinter steht, wenn dem Wolf an allen Ecken und Enden Raum gegeben wird.
 
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#12
Ich erinnere mich nicht an einen vergleichbaren Vorfall.
Es ist angestiegen und wird natürlich weiter ansteigen.

Irgendwann kommt dan das Forstdilemma. Als Staatsbetrieb verpflichtet Kohle einzubringen.
Nur deshlab gibts diese unsinnigen Ausnahmen ja überhaupt. Weidetiere soll man zäunen. Aufwuchs nicht. Rotwild bekommt Zonen. Wolf nicht usw.

Nun hält die Forst DJ für die einzig wahre Jagd und lassen sich sowohl Teilnahme als auch Wildbret und Trophäen teuer bezahlen.
Jetzt greift der Wolf in die Staatsknete ein. Da ändern sich dann plötzlich vorgeschobene Argumente. Die Politik beginnt zu labern.
Real betrachtet gehts um nichts anderes als Bretterindustrie. Nicht um Wald. Nicht um Wild. Nicht um Natur.
 
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#13
Kapiert Ihr eigentlich die dahinter stehende Systematik nicht ? Das Ende der privaten Jagd wird durch den Wolfskuschler beschleunigt, es gibt dann alsbald bloß noch Wildtiermanager, die sich auch nicht um wundes Wild kümmern müssen.
Begreift es doch endlich, was dahinter steht, wenn dem Wolf an allen Ecken und Enden Raum gegeben wird.
Ich kenne aktuell Reviere, welche im nächsten Jahr keine DJen mehr durchführen werden.
Es ist also bereits Realität.
 
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#14
Ich kenne jemanden ;) der lässt seinen Hund in Brandenburgs Norden noch nicht mals beim Gassi gehen von der Leine, geschweige den auf einer DJ.
#11 wurden schon einige Punkte aufgezählt wie Kosten, Zeit und Mühe bei der Ausbildung aber auch der Faktor, dass der Hund Familienmitglied ist der nicht verheizt wird.
Ich weis nicht wozu ich in der Lage und Willens wäre, würde mein Hund von Wölfen getötet.:mad:
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

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#15
Zum Gruße,

o.k., wir sind mal wieder am jägerischen Einknicken:
I ch kann nicht einsehen, warum überhaupt Hunde, dort, wo es den Wolf vielleicht gerade hinverschlagen hat, eingesetzt werden sollen. Im Grunde muss man das sogar bei Nachsuchen sein lassen, wenn der Hund etwa geschnallt werden müsste.
H ä t t e i c h zu sagen, würde es keinerlei DJen geben, bei deren Durchführung Hunde unabdingbar wären; warum soll man überhaupt noch Arbeit in Zucht und Ausbildung von Stöberern (oder Jagdhunden insgesamt) investieren, angebleites Wild wird kostenfrei vom Wolf entsorgt.
Kapiert Ihr eigentlich die dahinter stehende Systematik nicht ? Das Ende der privaten Jagd wird durch den Wolfskuschler beschleunigt, es gibt dann alsbald bloß noch Wildtiermanager, die sich auch nicht um wundes Wild kümmern müssen.
Begreift es doch endlich, was dahinter steht, wenn dem Wolf an allen Ecken und Enden Raum gegeben wird.
Wieso sind wieder mal "WIR" am einknicken? Seine jagdlichen Entscheidungen trifft jeder selbst.

Mein Hund riskiert bei jeder Baujagd mehr als bei einer DJ im Wolfsgebiet. In beiden Fällen bin ich es, der die Halsung löst und wenn der Hund nicht wiederkommt, richte ich den Vorwurf nicht an Keiler, Automobil, Fuchs, Dachs oder Wolf. Das wäre zwar leicht, ist aber verlogen.
 
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