Wolf Billy wahrscheinlich in den Vogesen erschossen

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30 Jul 2019
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Eins beweist dieser Thread in aller Deutlichkeit.
Die Taktik Unwahrheiten zu verbreiten, ist auf Kuschlerseite DIE EINZIGE Möglichkeit den Wolf schönzubabbeln.
Und das tut man, wie hier wunderbar belegt, wider alles bessere Wissen, wider alle bekannten (sogar steuerrechtlichen) Gesetz(mässigkeiten).
Alles egal. Hauptsache, man kann mit irgendwelchem haltlosen dafür umso fadenscheinigerem Geschwurbel einem, im besten Fall komplett nutzlosen, aber doch eher extrem schädlichen, Großprädator die Stange halten.
Wozu eigentlich?
Tut es so weh zuzugeben, dass man komplett auf dem Holzweg ist??
Gerät damit ein am Ende ein komplettes Weltbild ins Wanken??
Oder besteht auch hier schon ein finanzielles Interesse an der Aufrechterhaltung des gigantischen Lügenmärchens??

Diese Fragen drängen sich einem geradezu auf.
 
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30 Jan 2006
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Ob es bei der Abschaffung der Schusszeiten für Habichte die selben Diskussionen gab oder gegeben hätte? Internet gabs ja noch nicht...
 
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Unter anderem der DBV, statistische Landesämter, Kollegen aus landwirtschaftlichen Instituten, ... :rolleyes:

In diesem Zusammenhang verweise ich noch mal auf den Zeitungsartikel. Nicht gelesen warum die Risse weniger wurden? Weil keine Schafe mehr da waren und das nur! wegen des Wolfes.
"single study syndrome"

Ein Beispiel belegt garnichts.

Es gibt dazu aber einige inetressante neue Studien in der Fachpresse. ;)

Diese Fragen drängen sich einem geradezu auf.
Man kann sich allerdings bei einigen Leuten hier auch nicht des Eindrucks erwehren, sie währen der personifizierte Dunning-Kruger-Effekt. ;)
 
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Unter anderem der DBV, statistische Landesämter, Kollegen aus landwirtschaftlichen Instituten, ... :rolleyes:



"single study syndrome"

Ein Beispiel belegt garnichts.

Es gibt dazu aber einige inetressante neue Studien in der Fachpresse. ;)



Man kann sich allerdings bei einigen Leuten hier auch nicht des Eindrucks erwehren, sie währen der personifizierte Dunning-Kruger-Effekt. ;)
Absolut, Selbsterkenntnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Dann wünsch ich Dir mal alles gute auf dem Weg.
 
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28 Feb 2016
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Im Kern hat Bromisch Recht , der große Büffel aber auch ...aber Statistiken sind immer nur für den nützlich der sie grade in Auftrag gibt ...!
Wir sitzen zu zweit zusammen und reden über Wölfe ....ich trinke (wie so oft 😂) eine Flasche guten Roten , und Mohawk ein Glas Wasser , ......statistisch gesehen hat jeder von uns ein halbes Glas Wasser getrunken und eine halbe Flasche Dobbio Paso,.....ich bin merkwürdigerweise aber voll und Mohawk aber nicht ......das ist Statistik ...!!!
Wsgs der Wolf hat seine Berechtigung , wie jedes andere Lebewesen auch , aber nicht überall , nicht in dicht besiedelten Gebiet und erst recht nicht um jeden Preis....das ist mir alles zu einseitig und vor allem zu hirnlos, gemäß dem Motto koste es was es wolle, is ja nicht mein Geld.....das sehen wir vor allem in einem ideologisch völlig verblendeten Bereich der uns arbeitende Menschen jährlich ca 50Milliarden € kostet , die uns in jedem zivilen Bereich fehlen.....mehr hierzu nicht sonst wirds politisch, / ähm realistisch.......
Grüße + WMH Olli
 
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30 Jan 2006
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Deswegen ja Äpfel mit Birnen und nicht rote Äpfel 🍎 mit grünen 🍏
Wieso nicht?
beim Vergleich kommts immer darauf an, was der Vergleichende bezwecken oder für einen Hinweis geben will. In meinem Fall:

Als Tierhalter hab ich immer mit Unbillen aus der Natur zu rechnen. Ob als Geflügelhalter gegen Übergriffe des Habichts oder auch Marders, als Schafhalter gegen Wölfe (in GB ists der Fuchs!) usw. Als Geflügelhalter steh ich dann etwas auf verlorenen Posten, weil der Habicht nur mit besonderer Ausnahmegenehmigung geschossen werden kann. Der Fuchs darf geschossen werden, aber lass ich deshalb das Geflügel unbeaufsichtigt nachts draußen?

Jetz kommt der Wolf. Rein vom Ablauf das selbe Problem, nur - und das machts eben deutlich schwieriger - alles in größeren Dimensionen, weils zum großen Teil auch zum Stellvertreterkrieg geworden ist. Der Wolf als Sinnbild des Naturschutzes gegen die Landnutzer. Das schlägt dann recht seltsame Wellen in jede Richtung. Zum einen werden Argumetationsketten noch weit jenseits der Logik aufrechterhalten, weils nur mehr ums Prinzip geht. Weiter erweckt es den Eindruck, das man sich plötzlich um Gruppierungen sorgt, deren Schicksal einem ohne Wolf eher gleichgültig war ("die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde"). Und letzt endlich gehts nur mehr um dafür oder dagegen. Das ist nicht meine Welt.

Ich bin absolut für eine Bejagung, aber gut organisiert (man könnte ja die Abschusslizensen über das Umweltministerium verkaufen und daraus das Wolfsmanagement finanzieren:D) Die Kielwasser-Theorie, das mit der Bejagung des Wolfes sich alle Probleme von selbst erledigen ist aber quatsch. Schlimmstenfalls entstehen bei falscher Bejagung noch zusätzliche Probleme. Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit sinkt, es wird nichts daran ändern, das Viehhalter ihr Vieh entsprechend schützen müssen, da Wolf immer kommen kann. Sieht man ja, wo plötzlich Einzelexemplare auftauchen ohne auf einer Strecke von 200km Spuren hinterlassen zu haben.
Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die unterschiedliche Gefährdung von Haustiere durch Wanderwölfe und ortsfesten Rudeln untersucht haben.
 
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Um nochmal auf die Sache mit dem Nebenerwerb zurückzukommen. @H.PB mein ich hatte es schon erwähnt, daß das im Westen und Süden der Republik häufiger vorkommt. Was er nicht erwähnte, daß das so weit geht, daß die landwirtschaftliche Nutzung vieler Regionen neben ein oder zwei Vollerwerbsbetrieben fast ausschließlich im Nebenerwerb stattfindet. Das ist etwas völlig anderes als die drei Schafe hinterm Haus, die er vllt aus dem ehemaligen Osten kennt.

Wenn hier der Wolf mitspielen möchte, wird es nach meiner Einschätzung sehr viel mehr Widerstand geben als in der Lausitz. Hat man ja schon in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemerkt, daß das nicht mehr so einfach geht. Bis dahin muß ein tragfähiges Konzept da sein, sonst gibt es nen Showdown. Da bin ich mir ziemlich sicher.
 
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Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die unterschiedliche Gefährdung von Haustiere durch Wanderwölfe
Mit einem gelegentlichen Verlust durch einen Wanderwolf wird jeder Tierhalter leben können. Was absolut nicht geht sind die wiederholten Attacken durch ansässige Rudel. Da muß ein Konzept her, das solche Dinge unterbindet, sobald sie erkennbar werden. Monate- und jahrelanges Tauziehen auf Kosten der Tiere und der Tierhalter ist ein nogo. Genau diese Szenarien sind es, die die Viehhalter gegen den Wolf einnehmen. Ohnmacht ist eine ganz gefährliche Substanz in der Politik.
 
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Wieso nicht?
beim Vergleich kommts immer darauf an, was der Vergleichende bezwecken oder für einen Hinweis geben will. In meinem Fall:

Als Tierhalter hab ich immer mit Unbillen aus der Natur zu rechnen. Ob als Geflügelhalter gegen Übergriffe des Habichts oder auch Marders, als Schafhalter gegen Wölfe (in GB ists der Fuchs!) usw. Als Geflügelhalter steh ich dann etwas auf verlorenen Posten, weil der Habicht nur mit besonderer Ausnahmegenehmigung geschossen werden kann. Der Fuchs darf geschossen werden, aber lass ich deshalb das Geflügel unbeaufsichtigt nachts draußen?

Jetz kommt der Wolf. Rein vom Ablauf das selbe Problem, nur - und das machts eben deutlich schwieriger - alles in größeren Dimensionen, weils zum großen Teil auch zum Stellvertreterkrieg geworden ist. Der Wolf als Sinnbild des Naturschutzes gegen die Landnutzer. Das schlägt dann recht seltsame Wellen in jede Richtung. Zum einen werden Argumetationsketten noch weit jenseits der Logik aufrechterhalten, weils nur mehr ums Prinzip geht. Weiter erweckt es den Eindruck, das man sich plötzlich um Gruppierungen sorgt, deren Schicksal einem ohne Wolf eher gleichgültig war ("die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde"). Und letzt endlich gehts nur mehr um dafür oder dagegen. Das ist nicht meine Welt.

Ich bin absolut für eine Bejagung, aber gut organisiert (man könnte ja die Abschusslizensen über das Umweltministerium verkaufen und daraus das Wolfsmanagement finanzieren:D) Die Kielwasser-Theorie, das mit der Bejagung des Wolfes sich alle Probleme von selbst erledigen ist aber quatsch. Schlimmstenfalls entstehen bei falscher Bejagung noch zusätzliche Probleme. Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit sinkt, es wird nichts daran ändern, das Viehhalter ihr Vieh entsprechend schützen müssen, da Wolf immer kommen kann. Sieht man ja, wo plötzlich Einzelexemplare auftauchen ohne auf einer Strecke von 200km Spuren hinterlassen zu haben.
Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die unterschiedliche Gefährdung von Haustiere durch Wanderwölfe und ortsfesten Rudeln untersucht haben.
Der Habicht ist hoffentlich nicht der richtige Vergleich.
Da ist tatsächlich entscheidend wie Taubenhalter mit dem Thema Habicht umgehen.
Ich mache jetzt hier keine Fernschulung, wie man einfach Habichte los wird, aber was manche machen, die keine Sorge um ihren Jagdschein haben müssen, weil sie keinen haben, das ist beachtlich. Wie man Habichte los wird, gehört im Ruhrpott zum Allgemeinwissen.
 
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Der Habicht ist hoffentlich nicht der richtige Vergleich.
Da ist tatsächlich entscheidend wie Taubenhalter mit dem Thema Habicht umgehen.
Ich mache jetzt hier keine Fernschulung, wie man einfach Habichte los wird, aber was manche machen, die keine Sorge um ihren Jagdschein haben müssen, weil sie keinen haben, das ist beachtlich. Wie man Habichte los wird, gehört im Ruhrpott zum Allgemeinwissen.
Eben!
 
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