Wolf Billy wahrscheinlich in den Vogesen erschossen

Anzeige
Mitglied seit
6 Feb 2015
Beiträge
434
Gefällt mir
154
#17
Aus welchem Rudel in Nds. stammt er denn? Gab es da auch schon Auffälligkeiten?
Er stammt aus dem Herzlaker Rudel und führt somit in negativer Hinsicht die Annahme ad absurdum, dass die Welpen von den Eltern eine falsche Konditionierung auf gewisse Beutetiere erlernen. Oder wie würde ein UM Lies sich das nun erklären, dass GW1554m sich zu gerne an Rindern gütlich hielt, seine Eltern n Herzlake dies aber bis dato nicht getan haben?
 
Mitglied seit
8 Sep 2016
Beiträge
1.897
Gefällt mir
1.245
#18
ist hier bei uns im Grunde noch deutlicher zu sehen. Wölfin "Gloria" hat es in 2,5 Jahren auf über 140 toten Weidetiere gebracht und die Behörden sehen darin noch immer keine Auffälligkeiten.
Warum sollten das Auffälligkeiten sein?
Der Wolf ist ein Großcarnivore (reiner Fleischfresser) und der holt sich das, wo er (am besten) dran kommt.
Und eingezäuntes Weidevieh ist halt eben sehr günstig zu bejagen.
Von daher ist das für mich einfach nur sehr verständlich, was die Wölfe machen.
Ich garantiere, daß das (leider) noch wesentlich mehr wird (mit der Zeit).
 
Mitglied seit
14 Dez 2017
Beiträge
72
Gefällt mir
91
#19
Verständlich ist mir das schon auch, jedoch muss ich es deshalb nicht gut finden und ansonsten die Hände in den Schoss legen.
Das Streifgebiet dieser Wölfin umfasst grad mal ca. 70 Qkm und dummerweise leben hier in der Region mehr als 1.000.000 Menschen.
Wer da noch behauptet, dass dieses Experiment ohne Konflikte bleibt, ist ein Träumer.
 
Mitglied seit
24 Nov 2014
Beiträge
3.126
Gefällt mir
4.318
#20
Zwischen dem 11. August und dem 23. September wurden aus den französischen Vogesen 20 tote Schafe und 15 tote Kühe gemeldet, die dem aus der Art geschlagenen Wolf zugeschrieben wurden
Gott sei Dank wurde das Raubzeug endlich entnommen(y)(y)(y)
n der Nacht zum 23. September gelang es schließlich französischen Jägern das Tier mit der Zustimmung der lokalen Behörden in der Gemeinde Val d’Ajol zu erschießenlegen.
Ich hab das mal korrigiert denn wir erschießen nichts wir erlegen Wild und Entnehmen Problemtiere aus der Natur.
Waidmannsheil nach Frankreich alles richtig gemacht perfekt(y)
Leider gelingt das in D meistens nicht da werden dann für hunderttausende Euro sogenannte Spezialisten aus dem Ausland mit der Entnahme beauftragt die dann jämmerlich versagen.
Deine Überschrift ist irreführend.
Der Wolf wurde im staatlichen Auftrag entnommen, weil er eine Gefahr darstellte.
 
Mitglied seit
22 Jan 2016
Beiträge
372
Gefällt mir
286
#21
Ich wünschte, bei uns wäre es einfacher.
Freunde von mir halten Schafe und die müssen regelmäßig auf andere Weiden umziehen, ist ja irgendwann abgegrast.
Sollen die dann um jede pachtweide einen 2,50m hohen stahlzaun setzen, am besten noch 1m unterirdisch? das ist eine Bodenlose Unverschämtheit, das in der Hinsicht nichts unternommen wird.
Der Fuchs wird zuhauf bejagt, aber das der Wolf viel mehr frisst, ist wohl egal.
selbe Freunde halten auch Hühner, da kommt selten mal ein Fuchs, den könnten die Hütehunde meist aber abwehren.
Der Wolf kann ja nichts dafür, soll wegen mir auch nicht ausgerottet werden. Aber sobald Nutztiere gerissen werden ist Feierabend.
Der gehört genau so reguliert wie der Fuchs, anstatt für irrwitzige Summen Wolfsmobile zu ordern.
 
Mitglied seit
24 Nov 2014
Beiträge
3.126
Gefällt mir
4.318
#23
Die Wünsche und Träume der Wolfsspezialisten die in D Platz für 8.000 bis 10.000 Wölfe (das entspricht etwa 700 bis 900 Rudel) sehen sind doch sehr fern jeder Realität da ist der Wunsch doch eher Antriebsfeder als die Qualifikation.
Die Bestände hier sind an der Grenze von dem, was noch gerade so akzeptiert wird. Wir stünden bei einem realistischen Umgang mit dem Raubzeug Wolf heute schon vor einer großen Herausforderung. Bei etwa einen Bestand zur Zeit von ca. 1500 Tieren haben wir einen jährlichen Zuwachs von ca. 400 Tieren. In 4 Monaten haben wir einen Bestand von knapp 1900 Tieren es läuft gerade völlig aus dem Ruder.
 
Mitglied seit
25 Mrz 2011
Beiträge
1.182
Gefällt mir
2.331
#24
Die Politik wird erst reagieren wenn mehr vom Wolf negativ Betroffene als urbane Balkonökologen rebellieren. Die meisten Politiker sind, angefangen an den Spitzen, rückgratlose Opportunisten, denen die Fleischtöpfe vor der möglicherweise doch vorhandenen Überzeugung kommen. Mut und Konsequenz auch bei persönlichem Risiko sind nur bei ganz wenigen vorhanden.
 
Mitglied seit
10 Jun 2007
Beiträge
595
Gefällt mir
23
#25
-"Wolf Billy, der eventuell für eine Reihe von Schafrissen in Ostbelgien verant"wortlich ist, ist wahrscheinlich in der in Frankreich erschossen worden. Das meldet das Netzwerk Welkom Wolf nach Angaben der VRT. Eine endgültige Bestätigung durch eine genetische Individualisierung steht aber bisher noch aus."-
Diesen selben Wolf hat in diesem Sommer auch 65 Schafe getötet in der Niederländische Provinz Noord-Brabant. Das war in der Umgebung von die Gemeinden Vlijmen und Heusden.
 
Mitglied seit
27 Sep 2006
Beiträge
23.246
Gefällt mir
6.573
#27
... die Leute würden sich mal vor dem Posten oder bei Bekannten Beklagen schlau machen.

Sollen die dann um jede pachtweide einen 2,50m hohen stahlzaun setzen, am besten noch 1m unterirdisch?
Nein. Ganz einfach: nein. Wird seit fast 20 Jahren immer wieder erklärt, aber komischerweise ist das in allen Gebieten, wo Wölfe neu zuwandern, absolutes Neuland und völlig unbekannt.
 
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
2.383
Gefällt mir
6.940
#29
Soviel Tierleid, und diese Spinner wehren sich trotzdem gegen eine Erlegung.
Und besonders lustig in dem Zusammenhang, dass ausgerechnet die allerkrassesten Kuschler genau mit dem Tierleid, dem armen Wolf gegenüber, gegen Entnahme alles auffahren, was iwie möglich ist. Geht mit der Namensgebung los. Da wird aus GW irgendwas dann Wölfi Peterle, der mit heilig-mystischer Aura umgeben, auf den "Wölfe waren schon vor uns da Thron" gehoben wird. Als wäre das irgendein Argument.
Ebola und der süsse Milzbrand Hansi waren vermutlich auch schon vor dem Mensch da.
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben