Wolf in Deutschland: Fakten-Check, keine Meinungsmache, oder Wolf in den Medien!

Anzeige
Registriert
30 Jan 2006
Beiträge
4.785
Im Prinzip könnte ich mit den 62 % sogar leben, wenn die Tiere wie Wölfe aussehen, also keine niedersächsischen "Schwarzmaulwölfe" mit übergroßen Gehören. Das Problem sind doch die Rissgutachten, die dann einfach zur Hütchenspielerei werden. So kommen Geschädige um ihr Geld, die Rissstatistik wird mit Hunden "aufgehübscht". Da liegt doch der Hund, ähm Wolf begraben.
Hast Du Dir mal die Rissstatistik angeschaut? Alle Welt redet immer von den vielen vielen Hunderissen. Das kann ich in der Rissstatistik gar nicht erkennen. Ein paar sind dabei, aber ich hätte mich eher gewundert, wenn keine dabei gewesen wären.
 
Registriert
14 Feb 2006
Beiträge
12.506
Hast Du Dir mal die Rissstatistik angeschaut? Alle Welt redet immer von den vielen vielen Hunderissen. Das kann ich in der Rissstatistik gar nicht erkennen. Ein paar sind dabei, aber ich hätte mich eher gewundert, wenn keine dabei gewesen wären.
Du weißt doch: Glaube keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast!:ROFLMAO:
Bei den Pferdeverlusten steht z.B. in Niedersachsen nur "Wolf nicht nachweisbar" oder "keine Bestimmung möglich". So windet man sich raus. Es sind Gutachten. Würde da Hund stehen, wäre die Entrüstung groß und der Dümmste würde wissen was er vom Großprädatorenmanagement zu halten hat.
Ja wer hat denn dann die Pferde gerissen? Ein Hund? Den zeig mir mal. Wem haben wir sonst noch als Verursacher?
 
Registriert
27 Jan 2006
Beiträge
11.378
Mal ein Bsp.,wie es oftmals läuft. Vor gut 2 Jahren wurde in einem Reiterhof,ein Katzensprung von mir entfernt,am hellerlichten Tag ein EINZELSTEHENDES Pferd auf einer Koppel schwer verletzt.Kurz zuvor beobachteten Touristen einen Wolf ,der sich im flachen Wasser des Sees einen Schwan schnappte.Am Ufer warteten plötzlich noch 2 Wölfe. Entfernung zum Reiterhof 500m Luftlinie.
Der Wolfsbeauftragte war angeblich im Urlaub und so wurden nur unbeleckte Beamte geschickt. Damit war das Ding gegessen,tauchte weder in der Regionalpresse auf oder wurde untersucht.Ich wette,in der Statistik findet sich das Ereignis nicht wieder.
Am Buß-und Bettag 2020 hetzte beim Gassigehen mit meinem Jagdhund ein Wolf am späten Nachmittag ein Reh über genau diesen Reitplatz des Pferdehofes , 20m von mir und einigen Reitern entfernt vorbei. Da kommt Freude auf.
 
Registriert
14 Feb 2006
Beiträge
12.506
Die ersten oder der erste Wolf wurde in Niedersachsen 2007 festgestellt. Also rund 17 Jahre nach der Wende. Über Hundelaufanlagen an der Grenze hier Details:
Also dass sich diese Hybriden dann unerkannt so lange irgenwo herumgetrieben haben, kann ich mir nicht vorstellen.
Von meinem tschech. Jagdfreund weiß ich, dass an der Grenze DDR/CZ auch Grenzhunde eingesetzt waren. Da wurden sozusagen im Erzgebirge welche freigelassen. Mein Jagdfreund hat kurz nach Fall der Grenze einen vermutlichen Hybriden erschossen, der sich ihm beim Aufbrechen drohend näherte.
Auch die tschechische Pohraniční stráž (PS) hat nach dem Prager Frühling und dem Abbau der Minenfelder Hunde zur Grenzsicherung eingesetzt. Diese waren aber ein anderes Kaliber als unsere Schutzhunde von Zoll und Polizei. Ein naher Verwandter war damals beim Zoll und Fußstreifen waren auf beiden Seiten meist mit Hund an der Leine. Es hieß damals unter den Zöllnern, sollte sich einer der Grenzhunde auch nur auf deutschem Gebiet den Beamten nähern, sollten diese sofort schießen. Diese Hunde waren nicht wie unsere Schutzhunde auf den Hetzärmel konditioniert, sonder gingen grundsätzlich an den Hals. Man sei chancenlos gegen sie.
Kann mir auch gut vorstellen, dass da einige Hybriden von den Tschechen ohne großes Tamtam geschossen wurden. Es soll aber schon zu Zeiten der ersten Wölfe in der Lausitz in Südpolen ein Hunderudel gab welches aus Hybriden bestand.
Die Wahrheit wird im lupophilen Neben verborgen bleiben.
Tschech. Wolfshunde wurden ja für die Grenzsicherung extra gezüchtet. Die hier wurden ausgesetzt:
Auch schon ein paar Jahre zu vor waren zwei TWH im Grenzgebiet unterwegs. Dieses "Problem" wurde von den Tschechen schnell und unbürokratisch gelöst.
 
Registriert
27 Sep 2006
Beiträge
24.426
Vieles von seinen Schriften ist halt nicht richtig bzw. grob falsch und / oder unwissenschaftlich.
 
Registriert
24 Nov 2010
Beiträge
4.734
Im Prinzip könnte ich mit den 62 % sogar leben, wenn die Tiere wie Wölfe aussehen, also keine niedersächsischen "Schwarzmaulwölfe" mit übergroßen Gehören. Das Problem sind doch die Rissgutachten, die dann einfach zur Hütchenspielerei werden. So kommen Geschädige um ihr Geld, die Rissstatistik wird mit Hunden "aufgehübscht". Da liegt doch der Hund, ähm Wolf begraben.

Den Geschädigten Geld geben? Lieber spielen sie den "Tango Korrupti". :mad:
 
Registriert
14 Feb 2006
Beiträge
12.506
Das nun direkt Geld in andere Kassen umgeleitet wird, glaube ich nun mal zunächst nicht. Aber es wird unnütz Geld verbrannt mit Zeitverträgen zwischen arbeitslosen Biologen die durch die Gegend laufen, Wölfe anhimmeln und die Presse füttern. Dazu der ganze sonstige Firlefanz wie Krankenwagen, etc.
Das zahlen wir alle. Die Geschädigten hingegen müssen schauen wie sie zu Recht kommen. Es ist ja nur der materielle Wert welcher ersetzt wird.
Gedanken mache ich mir über die ungeklärten Pferderisse. Ist das vielleicht eine andere Liga der Geschädigten? Reagieren die anders als ein Schafhalter? Haben diese Geschädigten vielleicht eine andere Lobby hinter sich?
Was man immer wieder aus den Schilderungen raushört: Es kommt durch mangelhafte Rissbegutachtung oft zu keinen Ergebnissen. So eine Art passiver Widerstand der Lupophilen.
 
Registriert
16 Mrz 2011
Beiträge
1.592
Vieles von seinen Schriften ist halt nicht richtig bzw. grob falsch und / oder unwissenschaftlich.
Zu DDR Zeiten war das der Wissenschaftler für Wildbiologie.@ Totto
hat da mit seiner Aussage schon Recht.
Jeder heutige Wissenschaftler denk halt anders als die Alten, die Zeiten haben sich halt geändert aber zu seiner Zeit war halt manches richtig.

Gruß Seppel
 
Registriert
27 Sep 2006
Beiträge
24.426
Pfanni? Nein, der hat früher über Meerestiere gearbeitet und nebenbei etwas gejagt, aber nie hochrangig wildbiologisch publiziert. Die Stubbes wären da richtig genannt, aber die haben die wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte nicht mitgemacht (Pfanni auch nicht), das merkt man leider. Die Gefahr blüht jedem, der mal in Rente geht ...
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben