Wolf in Deutschland: Fakten-Check, keine Meinungsmache, oder Wolf in den Medien!

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Auf die Schulkinder hab ich mich nicht bezogen, aber danke für den Hinweis, beim nächsten Mal werde ich das Zitat so verkürzen, dass selbst der Letzte es versteht.



Das denke ich nicht, zumal schon Haustiere im und am Stall gerissen wurden. Da ist der Gang am Tag zur Weide nicht viel anders als der in der Nacht.
zumal die "Betreuung" tagsüber ja auch keine durchgängige Aufsicht einschließt.

Ich hatte mal ein Buch über Zoo- und Zirkustiere, Anfang des 20.Jh. geschrieben, da kam ein Passus vor den man auch auf die Grauen übertragen kann; die Tiere kennen die Gewohnheiten und die zeitlichen Aktivitäten der Menschen in der Umgebung oft besser als die Personen selbst.


CdB

Richtig, denn wir mit unseren oftmals verkümmerten Wahrnehmungen bzw. Sinnen betrachten uns leider viel zu oft als die uneingeschränkte Spitze aller Lebewesen. :ROFLMAO:
 
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Spielt das eine Rolle? Du willst dich doch nicht einreihen bei den Leuten die ihre Sätze zum Thema Wolf immer anfangen mit "Der Wolf ist eine intelligentes und soziales Wesen, aber..." ?


Wir trainieren die Grauen und leider werden sie immer wieder von den Leuten komplett unterschätzt, die die laute "Mehrheit" repräsentieren.


CdB
 
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Nein, aber in Brandenburg...


Das ist aber auch unerheblich wo das passiert ist, weil man davon ausgehen kann, dass wenn genug Anreiz da ist, sprich Gelegenheit - es auch in anderen Gegenden passieren kann und wird.

Das Problem ist, bei mir zieht die Klatsche mit den "Krokodilstränen" nicht, ich bin selber Tierhalter und arbeite in der Urproduktion. Schafe hier vor Ort beweiden Landschaften die anderweitig nicht gepflegt werden können, sprich der Stall für die Schafe ist mitunter weit, weit entfernt. Der Grund das die Schäfer hier aufgeben hängt nicht an dem schlechten Umsatz an Schaf und Lammfleisch, sondern daran, dass es irgendwann auch mal Gut ist mit den Verlusten...

Dann müssen sich die Behörden halt was anderes Überlegen, betreffend Deich- und Landschaftsschutz. Nur das wird teuer werden, und die anderen Probleme die mittlerweile auftreten, will ich hier gar nicht mal mehr nennen.

Wie gesagt, mit viel Glück habe ich noch ein paar Jahre vor mir. Und mir kann prinzipiell egal sein, was danach passiert.
 
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z/7

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Spielt das eine Rolle? Du willst dich doch nicht einreihen bei den Leuten die ihre Sätze zum Thema Wolf immer anfangen mit "Der Wolf ist eine intelligentes und soziales Wesen, aber..." ?


Wir trainieren die Grauen und leider werden sie immer wieder von den Leuten komplett unterschätzt, die die laute "Mehrheit" repräsentieren.
Natürlich spielt das eine Rolle. So wie Du es darstellst, schließt der Wolf vom Dorf bei Nacht auf Weide bei Tag. Das ist Unsinn. Die schließen nicht, die experimentieren. Vorzugsweise die noch nicht risikobewußten jungen halbstarken ohne Vorerfahrung.

Natürlicher Prozeß zur Anpassung einer Art an veränderte Lebensbedingungen. Erfolgreiches Verhalten wird tradiert. Neue erfolgreiche Verhaltensweisen kommen mit jeder Generation hinzu.
 
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So wie Du es darstellst, schließt der Wolf vom Dorf bei Nacht auf Weide bei Tag.

Das ist falsch, ich schließe überhaupt nichts und lasse auch nichts schließen. Das war ein schlichtes Beispiel dafür, dass sich der Wolf sehr wohl den Bedingungen und den möglichen Veränderungen jederzeit anpassen kann. Und das diese Anpassungsfähigkeit jedesmal von immer den gleichen Leuten unterschätzt oder überhaupt nicht anerkannt wird.

Um etwas anderes ging es nicht, bitte Zusammenhänge der Beiträge mit in die Betrachtung meiner Äußerung einbeziehen.Danke.


Ob nun weiters "Experimentierfreude" von Jungwölfen vorliegt oder nicht, spielt auch für den Tierhalter letztlich keine Rolle, er hat trotzdem den Schaden und wenn der Graue den Erfolg wiederholen kann, wird er auch weiter beispielsweise in den Stall gehen oder tagsüber auf die Weide.



CdB
 
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Pferde haben eine ganz andere Lobby als Rinder und Schafe. Pferdehalter sind durchschnittlich anders finanziell aufgestellt und vernetzt als Rinder- und Schafhalter.

Wenn es mehr wird mit den Pferderissen, dann wird sich was tun
 
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5 Jun 2015
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Ich habe einen ähnlichen Eindruck wie „Hauendes Schwein“.
Nach der Rissliste auf der „Wolfskarte – Gahlen“ (https://www.google.ru/maps/d/viewer...&ll=51.629496754964535,6.868072801951137&z=10) gab es dort im „Schermbecker Wolfsgebiet“ allein im Oktober 2021 vier gerissene Kleinpferde. Mit den beiden Rissen im Frühjahr 2021 sowie Oktober 2020 erhöht sich die Zahl der gerissenen Kleinpferde auf sechs.
Und?
In der überregionalen Presse finde ich nicht so viel, auch in der der Eifelregion nicht, obwohl sich die Wolfsdichte dem Vernehmen nach im Grenzgebiet Belgien/Deutschland erhöht.
Nach einem Beitrag vom 29.10.2021 in dem Internetmedium „heimatreport.de“, bin grad via Metager-Suche drauf gestossen und gesehen, wird berichtet, dass das zuständige Landesministerium jetzt über eine Anwaltskanzlei ein Gutachten zu rechtlichen Möglichkeiten einer Entnahme erstellen lassen will. https://heimatreport.de/land-will-w...en-lassen-derweil-neuer-schafsriss-in-huenxe/
Wenn man so etwas liest, dann denkt man ja, also warten wir mal ab, wird schon werden, aber das hat man in diesem Zusammenhang ja schon häufig gedacht und wird dann ab und an von halbseitigen Tageszeitungsberichten überrascht, in denen nach meiner Interpretation ein Loblied auf Isegrim und seinen Beitrag zur Rettung der Wälder gesungen wird.
Gruß, DKDK.
 
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Diese Entwicklung komme zwangsläufig, sagt Gregor Beyer vom Forum Natur Brandenburg: Hundert Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt ist der optimale Lebensraum der Wölfe, sagt er. Weidetiere, Mülltonnen und damit Essensreste: immer ein gedeckter Tisch. "Wäre ich Wolf, würde ich hier leben wollen", sagt Beyer.
 
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