Wolf in Deutschland: Fakten-Check, keine Meinungsmache, oder Wolf in den Medien!

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… und wieder mal bin ich froh, im Ballungsgebiet zu wohnen. Wo alle 400M ein Weg verläuft bzw. was die Hundemutties halt zu einem Weg machen, da lebt sich kein Wolfsrudel ein… schon gar nicht, wenn es einmal die lieben kleinen einer Hundemutties gefrühstückt hat. Sobald die Wölfe die SUV-Fahrenden Städter bedrohen, wird das schon geregelt… ist halt doof für Euch auf dem Land. Bis dahin habt ihr Euch aber auch an den Wolf gewöhnt ;-)
Waidmannsheil
Peter

PS: das war Ironie !
 
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… und wieder mal bin ich froh, im Ballungsgebiet zu wohnen. Wo alle 400M ein Weg verläuft bzw. was die Hundemutties halt zu einem Weg machen, da lebt sich kein Wolfsrudel ein… schon gar nicht, wenn es einmal die lieben kleinen einer Hundemutties gefrühstückt hat. Sobald die Wölfe die SUV-Fahrenden Städter bedrohen, wird das schon geregelt… ist halt doof für Euch auf dem Land. Bis dahin habt ihr Euch aber auch an den Wolf gewöhnt ;-)
Waidmannsheil
Peter

PS: das war Ironie !
Das stört die Grauen nicht die Bohne. Unsere Gloria treibt sich regelmäßig in Wäldern an Halden in Oberhausen rum. Fotos von Wildkameras bestätigen das. Bis jetzt gab es noch keine Zusammenstöße mit den zahlreichen Hundemutties.
 
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Die Bestie hatten wir jüngst erst im Google-Earth-Rätsel. Ich habe mir die Zeit genommen und etwas mehr dazu herumgelesen.

Man kann es kurz machen: Außer Theorien gibt es heute nichts dazu welches Tier die Bestie war - und ob es sich nur um ein Exemplar gehandelt hat.

Praktisch jedes größere Raubtier des Planeten kann es aber gewesen sein, weil es damals schon private Menagerien gegeben hat. Aus denen kann so ziemlich alles, was man sich denken kann, entkommen sein.
Wolf oder Wolfshybrid taucht nur deshalb immer mit auf, weil die Menschen die Wölfe halt als großes heimisches Raubtier eher im Kopf hatten.
Genauso gut könnte man auch mit der (auch im Artikel genannten) "Zeichnung" auf dem Rücken sagen es müsse ein importierter australischer Beutelwolf gewesen sein. 🤷‍♂️

Gibt auch einen französischen Film aus den frühen 2000er Jahren darüber, "Pakt der Wölfe" ist natürlich Fiktion aber spannende Unterhaltung für einen schönen Filmabend......
 
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@Totto danke für das Feedback. Aktuell sagen die Experten dass natürlich mal ein Wolf hier vorbei kommt... aber aufgrund der Dichte der Bevölkerung würde ein Rudel sich schlichtweg nicht ansiedeln... spätestens wenn die Pilze oder die Kastenien kommen, wird hier alles durchgekämmt und da gibt es vielleicht ein oder 2 Schwarzdornhecken, wo keiner rein geht. Aber auch dort schleichen die Vogelkundler und Ehebrecher mal rum.
Aber wenn diese Annahme falsch sein sollte - ich bin über jeden Input dankbar.
Peter
 
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@Totto danke für das Feedback. Aktuell sagen die Experten dass natürlich mal ein Wolf hier vorbei kommt... aber aufgrund der Dichte der Bevölkerung würde ein Rudel sich schlichtweg nicht ansiedeln... spätestens wenn die Pilze oder die Kastenien kommen, wird hier alles durchgekämmt und da gibt es vielleicht ein oder 2 Schwarzdornhecken, wo keiner rein geht. Aber auch dort schleichen die Vogelkundler und Ehebrecher mal rum.
Aber wenn diese Annahme falsch sein sollte - ich bin über jeden Input dankbar.
Peter
Das haben die Experten auch mal von der Habitatsqualität für Wölfe im Ballungsraum Ruhrgebiet gesagt. Seit Gloria dort umherstreift, sich reproduziert, Nutztiere aus Zäunungen reißt glaube ich nichr mehr an die Expertendogmen. Der Wolf ist und bleibt Generalist, schert sich einen um das was sich Experten herbeiträumen.
Und aus Wolfssicht ist es heute gerade in stadtnähe ein Schlaraffenland. In Bulgarien haben ganze Rudel die städtischen Müllhalden als MC Drive erkannt und eben nicht die einsamen Wälder mit den schwer zu erjagenden Wild.
 
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Das haben die Experten auch mal von der Habitatsqualität für Wölfe im Ballungsraum Ruhrgebiet gesagt. Seit Gloria dort umherstreift, sich reproduziert, Nutztiere aus Zäunungen reißt glaube ich nichr mehr an die Expertendogmen. Der Wolf ist und bleibt Generalist, schert sich einen um das was sich Experten herbeiträumen.
Und aus Wolfssicht ist es heute gerade in stadtnähe ein Schlaraffenland. In Bulgarien haben ganze Rudel die städtischen Müllhalden als MC Drive erkannt und eben nicht die einsamen Wälder mit den schwer zu erjagenden Wild.
Auf Müllhalden in Stadtnähe auf dem Balkan treiben sich Wölfe reichlich rum,streifen sogar in Stadtrandgebieten auf Nahrungssuche. Nördlich von Leipzig hat ein Rudel inmitten eines NS-Gebietes mit starker Besucherfrequenz ihr Streifgebiet. Ein Jäger angelt dort an einem See und 100m gegenüber tummeln sich 2 Wölfe im seichten Wasser und schnüffeln vormittags an den aufgehangenen Abfallkörben herum.
 
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Alle "Experten" reden immer davon, dass bei unseren hohen Schalenwildbeständen so und so viele Rudel ein Auskommen finden können. Keiner zieht in Betracht, dass der Wolf vielleicht einfacher Weidetiere, Haustiere und weggeworfene Nahrungsmittel für sich entdeckt. Das für den Wolf deswegen tatsächlich Ballungsräume nahrungstechnich mehr bieten als Wald und Flur. Einzig wirksame Vergrämung könnte das ändern, die ist aber gesetzlich verboten. Aber Sinn im derzeitigen Umgang mit dem Thema Wolf muss man nicht unbedingt finden. Wir sollten uns als Gesellschaft ja schon lange mal überlegt haben wann wir von einem bloßen Wolfsmonitorung in ein echtes Wolfsmanagement gehen wollen und vor allem wie. Stattdessen lässt man die Dinge einfach laufen, schei... alles mit Geld zu und hofft das sich alles von selber löst.
 
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Neuer Wolfsriß im Nordkreis Gifhorn. Südlich der Gemeinde Ummern wude auf der Weide eine trächtige Kuh von Wölfen gerissen ( behaupte ich mal - obwohl sicher wieder erstmal auf Fuchs untersucht wird ). Das Geschehen kann auf 48 std eingegrenzt werden. Das große Tier wurde nahezu komplett aufgefressen. Bild liegt mir vor, ich kann es aber wg. Urheberrechten nicht veröffentlichen. Die Kuh war mit mehreren weiteren trächtigen Tieren gemeinsam auf der Weide.
 
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Die Pressemeldung finde ich echt witzig. In verschiedenen Zeitungsberichten steht, u.a. in https://www.welt.de/regionales/nrw/...hafter-Wolf-im-Kreis-Borken-nachgewiesen.html, dass der Wolf im vergangenen Jahr irgendwo gekotet hat und in diesem Jahr wieder, weshalb er als sesshaft gilt.
Ich bin mir sicher, dass die Behörden, hier wohl das LANUV des Bundeslandes NRW, das wirklich ernst meint, oder vielleicht richtiger, dass ein "Behördianer" Sesshaftigkeit wie folgt definiert hat: Wenn man 2X den Kot von einemTier gefunden hat, im Abstand von etwa einem halben Jahr, dann hat es als sesshaft zu gelten.
Interessant ist auch, dass die zwar herausgefunden haben, woher er stammt, aber wie alt er ist, wissen sie nicht.
Da muss man echt einen kühlen Kopf bewahren, was uns ja demnächst nicht mehr so schwer fallen wird. Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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Vielleicht ist Deiner schon unterkühlt? ;)

Wölfe wandern i.d.R. nicht auf ihren alten Routen ein halbes Jahr später wieder, also deutet der Fund von 2 Losungen in großer Nähe zueinander aber mit deutlichem zeitlichem Abstand darauf hin, dass das Tier sich da permanent aufhält. Normalerweise wird man aber mehr als nur 2 Proben haben wollen um ein Gebiet auszuweisen. Und da man - wurde nicht mal das Monitoring insgesamt als Geldverschwendung tituliert - nicht von jedem Welpen direkt nach dem Wurf eine Genprobe ziehen kann bedeutet der genetische Nachweis in 2020, dass das Tier jetzt 2+X Jahre alt ist, weil man zwar vermuten kann, dass der erstmals als Welpe eine beprobte Losung absetzte, aber der kann da auch schon älter gewesen sein. Abhängig davon, ob das zur Genetik der Eltern passt ...
 

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