Wolf in Deutschland: Fakten-Check, keine Meinungsmache, oder Wolf in den Medien!

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Wolfsfotonachweise in Hessen,
unter anderem Welpennachweis (5 Welpen) im Stölzinger Gebirge!

 
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Wölfe reissen 2 Ponys in Lehrte bei Hannover.
Die Rissgutachterin der LWK stellte zweifelsfrei aufgrund der Spurenlage "Wolf" als Verursacher fest.
Neuer Zaun, neue Zaunpfähle, mindestens 7 stromführende Litzen, auf der Waldseite sogar 9 Litzen, mit einer Spannung von 8000 Volt. Zaunhöhe 140 - 180 cm. Keine Beschädigung, keine Untergrabung. Der Zaun wurde einfach übersprungen.

 
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Falls es den geben sollte, dann sitzen die Wolfsfreunde den entspannt aus. Bei uns sind 6 Kleinpferde gerissen worden, nix ist passiert.
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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Hier gab es das schon... ist nichts danach gekommen, ausser das der beste der Wolfsberater kurz darauf das Handtuch geworfen hat.

Nun haben wir nur noch Deppen da sitzen.

 
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Falls es den geben sollte, dann sitzen die Wolfsfreunde den entspannt aus. Bei uns sind 6 Kleinpferde gerissen worden, nix ist passiert.
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
Wölfe die sich auf Ponys spezialisieren verlieren die Sympatien in weiten Teilen der Bevölkerung. So viel "ungezügelte" Natur will man dann auch wieder nicht, Warte mal ab. Und bald wird auch so manch freiheitsliebernder Sofapfiffi beim sonntäglichen Waldspaziergang verschwinden. Zwangsläufig. Das ist dann auch ganz pöse.
Als im Westmünsterland die Nanu Werbetierchen (Flamingos) von Füchsen gefressen wurden, war der Fuchs auf einmal sehr, sehr pöse und wird nun per Ausnahmeregelung mit Unterstützung von staatlicher Naturschutzseite intensiv bejagt. Nix, von wegen Flamingos sind keine autochtone Art und deshalb haben die Pech wenn Reinecke Fuchs seinen Job macht. Beim Sika und Muffelwild verhält es sich "natürlich" gaanz anders.
 
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Manchmal habe ich das Gefühl, dass es mittlerweile vielen Menschen in D dämmert, das es keinen Sinn macht, sich auf Dauer einer Strategie zum Wolfsmanagement zu entziehen und sich in Sachen Wolfsschutz nur auf Ausgleichzahlungen und Fördergelder zu beschränken. Aus dieser politischen "Verweigerungshaltung" ergibt sich zunehmend ein Dilemma selbst für die selbsternannten "Wolfsschützer". Man sieht es ja an der zunehmenden Zahl von Wolfsberatern die hinschmeißen. Offen Tacheless zu reden trauen sich immer noch die wenigisten. Es gibt faktisch noch keine "Vordenker" für ein wie auch immer geartetes Wolfsmanagement. Man lässt es laufen und zahlt. Überall wo die Bestandsentwicklung von Wildtieren übermäßig zu Schaden geht wird versucht durch aktives Mangement (Rotwild, Schwarzwild, Gämse, ...) die "negativen" folgen für Natur, Umwelt und Landwirtschaft zu begrenzen. Mehr oder weniger erfolgreich, aber meistens doch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhend. Bei diesem Thema ist man in D aber noch lange nicht so weit und stellt sich achselzuckend auf Taubstumm. Dann sei es eben so. Ich hoffe nur das nicht in Zukunft die Jägerschft den schwarzen Peter zugewiesen bekommt und die Suppe auslöffeln muss wenn die Karre schon längst gegen die Wand gefahren wurde.
 
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Gestern waren die Äusserungen des für Verkehr und Umwelt (Wölfe inbegriffen) zuständigen NRW Ministers Krischer zur Regulierung des Wolfbesatzes der Aufmacher auf den Titelseiten diveser NRW-Zeitungen. Hier der Link zu einer entsprechenden Medienseite des WDR: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/woelfe-nrw-verordnung-abschuss-100.html

Als Ergänzung noch der Hinweis auf die Wolfskarte da aus Schermbeck: https://www.google.ru/maps/d/viewer...8&hl=de&ll=51.6156643,6.7581029999999975&z=10
 
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@DKDK
Die damalige Umweltministerin NRW hatte auf den Bürgerversammlungen zur Ausweisung des Wolfsgebietes Schermbeck vollmundig den besorgten Bürgern versprochen "Gloria" falls diese zum "Problemwolf" würde (mehrfaches überwinden von Schutzeinrichtungen oder unatürliches Vehalten wie Nähe zu Siedlungen, Verlust der Menschenscheu) würde diese entnommen.
Na ja, was soll man jetzt Jahre später schreiben. Obwohl Gloria sich als Problemwölfin hervorgetan hat, hat die Ministerin die damals zugesicherte Entnahme bis zum Tage ihres Rücktrittes abgelehnt.

Wenn ein Bundesland per Verordnung die Möglichkeit zur lethalen Entnahme schafft, kann die Genehmigung zur Entnahme aufgrund der europäischen Schutzbestimmungen nur eine sorgfältig abgewogene Einzelfallentscheidung sein. Diese ist natürlich jederzeit auf dem Rechtswege angreifbar. Wie wir an NDS sehen konnten werden diese Genehmigungen (Ministerentscheide) auch sofort beklagt.

Wenn ein Management (wie auch immer das aussehen mag) praktikabel ausgestaltet werden soll, muss Deutschland auf europäischer Ebene den Schutzstatus des Wolfes aufgrund seines in D günstigen Erhaltungszustandes ändern lassen. Die EU handelt da aber nicht aus sich selbst heraus sondern nur auf Initiative von D. Von daher sind die Bemühungen einzelner Bundesländer löblich, aber letzlich nur ein Feigenblatt für Lokalpolitiker solange nicht die politische Initiative auf europäischer Ebene angestoßen wird.
 
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