Wolf in Deutschland: Fakten-Check, keine Meinungsmache, oder Wolf in den Medien!

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Ich wiederhole gerne immer wieder: die Erfahrung aus anderen Ecken der Republik zeigen, dass es wesentlich wichtiger ist, dass ALLE funktionierende (!) Zäune verwenden als das EINER oder wenige besonders hohe nutzen. Und statt 1,5m Netz unter Strom wären 5 (statt 3) Drähte am Eichenpfosten auch gut, wenn die entsprechend unter Strom stehen.

Das ist ein guter Ratschlag, nur wie soll das jeder Tierhalter umsetzten?
Kosten, Zeit usw, dann braucht er noch einen Untergrabschutz (wird oft vergessen) denn auch das können die Wölfe.

Ach ja, wie macht das der Wanderschäfer, der die Acker/Grünflächen abfressen läßt.
Du bist ein Theoritiker, die von Dir vorgeschlagenen Methoden funktionieren, keine Frage,
sind aberfür die meißten Tierhalter kaum umsetzbar.
Deshalb geben sie ja auch auf.

BTW wie macht unser Wickinger das in Norwegen, bei dem Gelände ? :oops:

Remy
 
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Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit denn im Raum Passau überhaupt, dass es bei dem Vorfall ein Wolf war?

.., möglich wärs schon, 40km weiter südlich auf der österreichischen Seite, lässt er sich auch ab und an blicken.
 
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Tja, die Gesamtstatistik sagt aber was anderes als ihr glaubt. :rolleyes:
Die Gesamtstatistik über das Sprungvermögen von Wölfen? Hast du gekifft? Jeder Riss bestätigt, dass es keiner "Spezialisten" bedarf. Zaunhöhe hin oder her, sie wird übersprungen. Wildtiere springen über Hindernisse, du Experte! Die würden auch zwei Meter oder mehr überspringen. Alles eine Frage der Motivation.
 
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Die Zaunhöhe ist sekundär (und 1,5m IMHO völlig überzogen), viel wichtiger ist, dass die vorhandenen Zäune funktionieren. Und Zäunen muss der Viehhalter sowieso ...

Theoretiker!
Die Zäune mit zwei Litzen bei uns waren bisher wilddurchlässig, da konnten Hasen oder Rehe mit auf die Weide. Ein wolfdichter Zaun wirft bei mir eher schon die Frage auf, ob diese Weide noch als jagdbare Fläche gelten kann.

Und das alles wegen einem Vieh, daß im Grunde kein Mensch braucht und alleine durch seine Anwesenheit massivste Schäden verursacht.
 

z/7

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Schäden ist ein großes Wort. Einschränkungen trifft es besser. Und natürlich Auswirkungen auf die Landschaft. Ob man die so möchte ist eine gesellschaftliche Frage.

Das mit den Zäunen im Lebensraum ist eine Frage, die imho viel zu wenig Beachtung findet. In S-H mein ich gab es einen Fall, wo selbst Einzellitzen wg. bestimmter Vögel nicht vertretbar waren. Artenschutz vs. Artenschutz.
 
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Schäden ist ein großes Wort. Einschränkungen trifft es besser. Und natürlich Auswirkungen auf die Landschaft. Ob man die so möchte ist eine gesellschaftliche Frage.

Das mit den Zäunen im Lebensraum ist eine Frage, die imho viel zu wenig Beachtung findet. In S-H mein ich gab es einen Fall, wo selbst Einzellitzen wg. bestimmter Vögel nicht vertretbar waren. Artenschutz vs. Artenschutz.

Alleine der unnötige Zaunbau in wolfsicherer Ausführung ist ein finanzieller Schaden gegenüber dem üblichen Zaun. Anschaffung u. Unterhalt von Hütehunden wäre der nächste Punkt.
Von "Schlachtfesten" auf den Weiden mal ganz abgesehen...

Da gab es doch mal eine Hochrechnung wieviel Geld diese Maßnahmen in D verschlingen, wenn der Wolf flächendeckend auftaucht, oder?
 

z/7

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Da wäre dann die Bereicherung der Fauna gegenzurechnen.... hat Joe sicher Zahlen zu...
 
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Da blieb es zum Glück nur beim Blechschaden.
 

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Da blieb es zum Glück nur beim Blechschaden.

Also hat das Vorgehen "Problem systematisch aussitzen bis es sich selbst erledigt" wieder mal funktioniert.
Zäune werden wolfsuntypisch übersprungen :LOL::ROFLMAO::LOL: na sowas gibt es ? :unsure: Da sind ja schlaue Kerlchen am Recherchieren.

Was wird da durcheinanderkommen? In jeder Population gibt es Verluste von "Führungspersönlichkeiten". Die Sauen müssen auch damit klarkommen, das meist zuerst die Big-Mamas fallen.

Das Rudel hätte schon längst mal "unter Feuer" genommen werden müssen und zwar ohne Rücksicht auf irgendwelche "Persönlichkeiten mit Namen". Bei den Wildwiederkäuern ist doch die Sozialstruktur auch egal, es wird geschossen bis der Schaden als erträglich angesehen wird. Wenn Förster Abschussquoten beeinflussen, sollten es Schäfer auch können. Beide könn(t)en mit Zäunen schützen, wobei halt der einmalige Verbiss eines Schafes im oberen Drittel schon das Aus bedeutet.

Und verdammt noch mal nein!!! Ich will nicht unsere Landschaft mit kleinen Hochsicherheitstrakts verschandeln, so wie auch Kulturzäune so wenig wie möglich gebaut werden sollten. Aber wie es ausschaut, Schalenwildmanagement ist eine schwierige Aufgabe. Wölfe managen kann jeder Depp solange er nur seine Interessen sieht.
Wen ich jetzt noch an die Millionen denke, ich kann gar nicht so viel essen, wie ich...:mad:
 
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Irgendwas immer nur nach seiner eigenen Zielsetzung und ohne Rücksicht auf andere Ansprüche zu managen ist kinderleicht, deshalb machen das ja auch fast alle so. :rolleyes:
 
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Wir sind wieder mal einer Meinung (y) Ja sag doch selbst: Können wir anders, wenn es uns die Gegenseite zuerst vormacht wie sie es gerne haben möchte und andere Argumente nicht gelten lässt und nur auf auf das Abzeichen der Jack-Wolfskin-Jacke schielt?

Meinst wir treffen uns irgendwann zu einem Wolfsriegler?:unsure:
 
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