Wolfsaga

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#31
Bei einer realen Zuwachsrate von min. 25% und den Zahlen, die da immer wieder von den Wolfsprofis veröffentlicht werden passt etwas beim momentanen Bestand nicht.
Wir haben wohl eine deutliche Dunkelziffer aber gut ist auch egal gehen wir von 130 Rudel + Einzeltiere aus dann haben wir einen Bestand von ca. 1400 Wölfe. 1400 Tiere benötigen am Tag je 3,5 kg Fleisch das macht 4,9 t Täglich
x365 macht 1.788,50 t

2020 =1.788,50 t Wildbret für 1.400 Wölfe
2021 =2.235,62 t Wildbret für 1.750 Wölfe
2022 =2.794,53 t Wildbret für 2.187 Wölfe
2023 =3.493,16 t Wildbret für 2.734 Wölfe
2024 =4.366,45 t Wildbret für 3.417 Wölfe
2025 =5.458,06 t Wildbret für 4.272 Wölfe
2026 =6.822,57 t Wildbret für 5.340 Wölfe
2027 =8.528,21 t Wildbret für 6.675 Wölfe
2028 =10.660,27 t Wildbret für 8.344 Wölfe
2029 =13.325,34 t Wildbret für 10.430 Wölfe
2030 =16.656,67 t Wildbret für 13.038 Wölfe
2031 =20.820,84 t Wildbret für 16.298 Wölfe

Das Wildbretaufkommen 2018/18 lag bei den Hauptschalenwildarten bei 18.536 t Fleisch damit geht es ab Mitte 2030 an die Reduzierung der Wildbestände durch Wölfe(y). Die Schalenwildpopulation sinkt dann innerhalb weniger Jahre auf 0 und der Wald wäre gerettet(y)(y)(y)

Also Kopf hoch es läuft doch ;) endlich keine Absatzprobleme mehr beim Wildbret.
Wir verfüttern dann Wildbret im Wert von über 300 Mio. € an die Wölfe.
Die Zukunft wird klasse und macht Lust auf mehr.(y)(y)(y)
 
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#33
Genau das wollen die Wolfsfreunde doch zum großen Teil erreichen, die Abschaffung der Jagd.
Der Wolf ist da nur Mittel zum Zweck. Und ein gestrichen Maß an Politikern macht das freudig mit, denn dann brauchen die Jäger ja auch keine Waffen mehr und endlich kehren friedliche Zeiten ein.
(y)(y)(y)(y) so ist genau der Plan
 
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#34
Genau das wollen die Wolfsfreunde doch zum großen Teil erreichen, die Abschaffung der Jagd.
Der Wolf ist da nur Mittel zum Zweck. Und ein gestrichen Maß an Politikern macht das freudig mit, denn dann brauchen die Jäger ja auch keine Waffen mehr und endlich kehren friedliche Zeiten ein.
Sehe ich auch so.
An sich ist der Wolf schon ein tolles Tier.
Ich hab mir den nicht herbeigewünscht, aber von mir aus können wir hier in DE ein paar Rudel dulden, in ausgewiesenen Regionen.
Aber solange es keine klar definierte Obergrenze gibt, die nicht den Wolf allein sondern auch die Jagd berücksichtigt. Solange sehe ich es auch als Kampfansage gegen uns Jäger!
 
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#37
Weil ich sei wieviel ? Beiträgen versuche, darauf hinzuweisen, daß die wölfische Ernährung keine einschneidenden Auswirkungen auf die hierzulande gedeihenden Wildvorkommen hat. Weder jetzt noch in Zukunft.

Da machen sich Förster wie Jäger Illusionen.
 
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#38
Weil ich sei wieviel ? Beiträgen versuche, darauf hinzuweisen, daß die wölfische Ernährung keine einschneidenden Auswirkungen auf die hierzulande gedeihenden Wildvorkommen hat. Weder jetzt noch in Zukunft.

Da machen sich Förster wie Jäger Illusionen.

Bisher, haben wir tatsächlich keine sehr großen Auswirkungen!
Zunächst einmal können wir aber beide nicht in die Zukunft sehen.
Das heißt es steht Vermutung gegen Vermutung!;)

Auch ich habe ja, mittels Zahlenspielen versucht, die Entwicklung auf das Wild darzustellen.
Und komme aktuell zu dem Ergebnis, dass es ab einer gewissen Wolfspopulation eben doch zu Konflikten kommt!?
Der Wolf wird ab einer bestimmten Populationsgröße, Wild im zweistelligen Prozentbereich der Jagdstrecke reißen!
Das ist Fakt!

Okay, wir könnten sagen, können wir mit Leben, aber....
dabei musst du auch die Entwicklung der Jäger berücksichtigen.
Wir haben einen rasanten Anstieg an Jagdscheininhabern bzw. Jägern, die alle gern Ihr Böcklein und Ihr Schwein schießen wollen!
Auch jetzt merkt man in Ballungsgebieten die hohe Nachfrage und die stetig steigenden Pacht- und BGS Preise!
Das heißt es herrscht ja jetzt schon unter Jägern ein Konkurenzkampf!
Und viele kommen eben nicht "zum Schuss" obwohl sie gerne jagen würden!;)
Das ist auch Fakt!

Wo also liegt der Nutzen im unbegrenzten Zuwachs der Wölfe?
Wenn das Management durch den Mensche gelöst werden kann?

Meinst du wir brauchen gar keine Obergrenze?
 
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#39
Weil ich sei wieviel ? Beiträgen versuche, darauf hinzuweisen, daß die wölfische Ernährung keine einschneidenden Auswirkungen auf die hierzulande gedeihenden Wildvorkommen hat. Weder jetzt noch in Zukunft.
:unsure:Das mag sein, ich hab hallt keine Glaskugel um das zu beurteilen.
Aber gut 1und1 muss ja nicht immer 2 sein die Zukunft wird es zeigen
 
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#40
@z/7
Und noch was, nehmen wir einfach mal als Beispiel unseren heimischen Feldhasen!
Es ist doch unumstritten, dass der Hase auf der roten Liste steht und das er in den letzten Jahren aktiv von uns Jägern geschützt und geschont werden musste, damit sich sein Bestand erholt!
Das ist unumstößlich!;)

Durch bewussten verzicht auf die Hasenjagd, konnte sich sein Bestand erholen.
Ich Lebe im nördlichen NRW, bin im 9JJ und habe noch keinen einzigen Hasen geschossen!

Ich war bisher auf ein paar kleinen Treiben dabei, auf den meisten wurde es untersagt den Hasen zu schießen.
Als es um den Bestand besser stand, wurde er mal freigegeben, mit der Bitte nur für den Eigenbedarf zu schießen.
Ich hatte mal die Möglichkeit, habe aber bewusst drauf verzichtet.

Aktuell jage ich in einem anderen Revier und wir können jetzt einige Hasen im Revier beobachten, was ich super finde.
Dieses Jahr werde ich mir vermutlich meinen ersten Hasen schießen.
Ich denke ich werde es in aller Ruhe vom Ansitz tun, mit der kleinen Kugel!;)

In manchen Revieren mag es ein klein wenig besser aussehen, dennoch wird der Hase noch relativ ordentlich von uns Jägern geschont!

Warum also meinst du, dass der Wolf keine Auswirkungen auf den Hasen haben wird?
Warum sollte ich mir diese paar Hasen die wir noch haben, mit dem Wolf teilen
wenn ich jetzt schon kaum was vom Hasen habe, ausgenommen dem tollen Anblick?;)

Sollen wir unseren liebevoll gehegten Hasen dem Wolf zum Fraß überlassen?
 

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#42
Weil ich sei wieviel ? Beiträgen versuche, darauf hinzuweisen, daß die wölfische Ernährung keine einschneidenden Auswirkungen auf die hierzulande gedeihenden Wildvorkommen hat. Weder jetzt noch in Zukunft.
..., :oops:
, und wenn man selbst sieht/erlebt was der Wolf (3 Rudel Standwild und etliche .....) in einem 16000Ha Revier die letzten 6Jahre anrichtete! Rehwild - bald ausgerottet, Fuchs und Feldhase ebenfalls, Muffelwild ebenso fast weg - umgestellt oder gefressen. Rotwild stark dezimiert, einzig das Schwarzwild hält wacker die Stellung. :unsure:
 
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#43
z/7 zu # 37, was die Höhe der Wildvorkommen betrifft, sehe ich das ähnlich. Zeitgleich mit
einem starken flächigen Eingriff in unser Nutzwild wäre die komplette Weidehaltung gerade
der "Bio"-Betriebe verunmöglicht. Bei dem Räuberdruck hülfen dann weder Zäune noch
Herdenschutzhunde etwas. Nur das veränderte Verhalten (u.a. Großrudel Rotwild) würde
dann große Probleme bereiten, tut es ja mancherorts jetzt schon!
Wildbestandsregulierung durch Wölfe in der Kulturlandschaft, ein Deppenprojekt!
 
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#44
Bisher, haben wir tatsächlich keine sehr großen Auswirkungen!
Richtig (Ausnahme Muffel) - und zwar auch in der Gebieten, wo sie seit vielen Jahren vorkommen und ihre Dichte nicht mehr ansteigt. Was sagt uns das?

(O.k., vielen offensichtlich nichts, aber man kann ja mal wieder drauf hinweisen.)

Wo also liegt der Nutzen im unbegrenzten Zuwachs der Wölfe?
Es gibt keinen absolut unbegrenzten Zuwachs in der Natur. Und auch nicht in der Kulturlandschaft.

Meinst du wir brauchen gar keine Obergrenze?
Die
a) ist nicht zahlenmäßig begründbar,
b) stellt sich normalerweise von alleine ein und
c) ist vom jeweils lokalen Problemdruck abhängig (sozio-politisch).

(oder, mathematisch: das ist das Integral über alle möglichen Territorien, unter BErücksichtigung der natürlichen Schwankungen etc.)

Da ist in ganz D noch viel Platz für neue Rudel, auch wenn man z.B. "Roddy" eliminierte.


z/7 zu # 37, was die Höhe der Wildvorkommen betrifft, sehe ich das ähnlich. Zeitgleich mit
einem starken flächigen Eingriff in unser Nutzwild wäre die komplette Weidehaltung gerade
der "Bio"-Betriebe verunmöglicht.
Wiederholt doch nicht immer diesen Quatsch. Hier stehen seit einem Jahrzehnt die Bio-Kühe im Wolfsgebiet und das ziemlich problemlos. Nur mal als ein BEispiel. Ach so - und das nicht hinter "Zaun Marke Zonengrenze".

Wildbestandsregulierung durch Wölfe in der Kulturlandschaft, ein Deppenprojekt!
Da stimme ich zu! Der wird die Populationen nicht auf ein Maß regulieren, das wir landnutzungstechnisch haben wollen. Da bleibt gerade beim Schwarzwild für Jäger noch jede Menge Arbeit (und Spass) übrig, auch für die aus den Ballungsgebieten.
 
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#45
..., :oops:
, und wenn man selbst sieht/erlebt was der Wolf (3 Rudel Standwild und etliche .....) in einem 16000Ha Revier die letzten 6Jahre anrichtete! Rehwild - bald ausgerottet, Fuchs und Feldhase ebenfalls, Muffelwild ebenso fast weg - umgestellt oder gefressen. Rotwild stark dezimiert, einzig das Schwarzwild hält wacker die Stellung. :unsure:
Hörensagen oder selbst mit der WBK überprüft?

Die Verwechslung von Unsichtbarkeit mit Nicht-Vorhandensein gerade bei Rehwild ist doch notorisch. Und komm mir jetzt nicht mit gesunkenen Strecken....
 
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