Wolfsaga

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#76
Ich glaube das Wissen war vor einiger Zeit auch schon vorhanden, wurde nur zurückgehalten. Wölfe haben sehr viel in der Praxis ad absurdum geführt, was uns als Expertenwissen verkauft wurde. Entweder hatten die so was von keiner Ahnung oder die Öffentlichkeit wurde bewusst angelogen. Ich denke letzteres, nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
Ist der Wolf erst mal da, lässt sich so schnell nichts daran ändern und Kritiker kriegt man schnell mit ein paar Parolen mundtot.
Ich störe mich gar nicht so sehr daran, dass der Wolf wieder nach D zurückgekehrt ist, sondern daran, dass man verschaukelt und für dumm verkauft wird. Ein ehrlicher Umgang ist das nicht.
 
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#77
??? Ich habe diese Zahlen so nie verteidigt, sondern immer auf die methodischen Probleme dabei und den fehlenden sozio-ökonomischen Bezug hingewiesen und jetzt ist das MEIN Problem, dass die Zahlen nicht auf der besten möglichen Basis stehen? :unsure: Etwas krumme Logik, findest Du nicht?

Nochmal: Ja, die Zahlen sind so nicht besonders belastbar und ja, auch bei methodischen Schwächen zeigen sie dennoch, dass es auch in noch nicht besiedelten Regionen naturräumliches Potenzial für eine Besiedlung gibt. Der Faktor "Mensch" wird dabei ausgeblendet, das ist IMHO ein Fehler.
Ich meine nicht nur die sozioökonomischen Faktoren. Die sogar weniger, da da tatsächlich die Emotionen zu berücksichtigen sind.

In erster Linie sind es die genetischen, mit denen Schindluder getrieben wird. Von wegen absurde Abgrenzung von Populationen, übertriebene Inzuchtbefürchtungen, Kleinreden der Wanderdistanzen etc.

Und dann die absolute Ahnungslosigkeit in Bezug auf die Wirksamkeit angedachter Managementmaßnahmen. Das ist so dermaßen grotesk, was da abgeht. Ja, wenn es zu viele werden, dann wird halt reduziert. Oder "Problemwölfe". Die kann man ja dann entnehmen. Das funktioniert so nicht, und es war von Anfang an klar, daß das so nicht funktionieren wird. Aus den verschiedensten Gründen, die auch aus anderen Ländern gut bekannt sind. Aber man stellt es als einfache Lösung dar.

Das kann man nicht verteidigen. Da bist Du a... A.... gekniffen. Ist so.
 
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#78
Nun ich denke mal mit der Entnahme das könnte man schon hinbekommen: Wenn man "00er" in der Hose hat!!! Siehe Beispiel der Hybriden in Thüringen. Es sind die Reichsbedenkenträger und Schiedsrichter die ständig notwendige Prozesse blockieren. Nicht das derzeitige System ist schlecht, sondern die Angst der Ausführenden vor dem grünversifften Mob. Wolfs ins Jagdrecht und wenn irgenndwo Schäden auftreten dann wird so lange geschossen bis die Zaunspringer nicht mehr springen. Solange jeder Problemwolf einen Namen bekommt und seine "Hinrichtung" in der Woche zwei Mal in der Presse angekündigt wird holt man nur die Gegenseite auf den Plan.
Wenn die ersten Hundert Wölfe in Deutschland liegen, hört der Zirkus schnell auf. Es werden sich Gruppierungen wie gegen die Fuchsjagd bilden. Aber wenn das Gesetz hinter den Ausführenden steht, dann steht man das durch.

Auch wenn ich in Sachen Wolf mit @Mohawk bestimmt nicht einer Meinung bin, es scheint mir, das unser lieber Joe nicht mehr der ist wie vor 5 oder 7 Jahren?
 
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#79
Die Eier sind doch schon lang dem Zeitgeist, vulgo p.c. geopfert. Nicht nur in Bezug auf den Wolf. Oder anders. Die neue Religion heißt Paradies auf Erden. Im anderen aktuellen Wolfsfaden gut zu sehen. Nein, es ist KEIN Unglück, wenn ein Tier auf der Straße stirbt. Es ist der normale Lauf der Dinge. Irgendwann irgendwo stirbt jeder. Wenn nicht auf der Straße dann an Räude, Altersschwäche oder einer Kugel. Die krampfhaften Versuche, das unterdrücken zu wollen, führen zu den absurden Verrenkungen, die man heutzutage in Politik, Medien und Gesellschaft beobachten kann.

Wir haben die Hoffnung auf ein Paradies im Jenseits gegen die irreale Vorstellung getauscht, das ließe sich im Diesseits verwirklichen. Wenn man nur vorsichtig genug ist, daß keinem Wesen ein Leids geschehe. Den Preis dafür zahlen andere. Denn irgendwer muß zahlen. Entropie.
 
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#80
Du hälst Leuten vor, sich damals geirrt zu haben, auf der Basis des damals verfügbaren Wissens. Das kriegen wir Förster ständig vorgehalten und das motiviert nicht dazu, den Leuten immer wieder zu erklären, was da vorlag. Außerdem habe ich damals Äußerungen aus dem Wolfslager anders gehört als Du sie hier wiedergibst, aber da wir wohl schwerlich denselben Leuten zugehört haben und das oft genug Thema war ... Deshalb reicht mir da inzwischen auch ein einfacher Verweis statt langer Erklärungen (weil das zu oft nicht verstanden werden will). Das ist konkret genug.
Du bleibst wieder nur bei allgemeinen Floskeln hängen.Mir liegt es fern,hier alte Aussagen vom Lupusbüro zu zitieren. Wen`s interessiert,das www. ist groß und mein Gedächtnis ist hervorragend.
 
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