Wolfsbegegnung Nähe Wietzendorf / Niedersachsen

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@ Hermann: ich wohne in Wietzendorf, jage auch im Wolfsgebiet, bin des Öfteren Wölfen(auch im Rudel) begegnet und habe mir dabei noch nie in die Hose geschissen!
Wahrscheinlich ( ich bin mir da sogar ziemlich sicher) kennen wir uns!

Nun lasst aber mal die Kirche im Dorf und seid vernünftig - die Wölfe fressen Eich nicht auf!

Forstinspektionsbeamter in der Heide, wohnhaft in Sol?
 
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@ Hermann: ich wohne in Wietzendorf, jage auch im Wolfsgebiet, bin des Öfteren Wölfen(auch im Rudel) begegnet und habe mir dabei noch nie in die Hose geschissen!
Wahrscheinlich ( ich bin mir da sogar ziemlich sicher) kennen wir uns!

Nun lasst aber mal die Kirche im Dorf und seid vernünftig - die Wölfe fressen Eich nicht auf!

Forstinspektionsbeamter in der Heide, wohnhaft in Sol?
......mit Sicherheit nicht , aber es wird Probleme geben, mit Sicherheit, öfter und mehr ....
...die Menschen werden immer bekloppter , das ist das Problem, immer egozentrischer und hysterischer ....!
Heute habe ich einen Brief hinter der Wildcam am Sauenwechsel gehabt .....von "Bärlauchsammlern" ....Sie mögen es nicht beim Sammeln fotografiert zu werden 🤢😖.....ausserdem würde es dort keine Sauen geben , weil sie dort noch nie Trittsiegel sahen (ich habe auch noch keine im Laubwald gesehen, aber am Bach und auf dem Wechsel ) !!!!
So was beklopptes , der Platz ist ca 50qm groß, und rundherum ist das ganze Tal voll mit Bärlauch ...nöö , aber die hampeln vor der Kamera rum !
...da fällt mir nix mehr ein ......so bescheuert ist die Menschheit !
Thats the problem ....😖weniger der Wolf !
Grüße +WMH Olli
 
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Dann verlink mal diese Videos , damit wir die Verhaltensmuster vergleichen können.
Dürfte ja kein Problem dann sein bei der großen Anzahl dürften ja 5-6 locker zusammen können.
Dann können die Fachleute die Unterschiede zwischen dem Video hier und deinen näher erklären.
So können dann auch die nicht Fachleute was lernen.
Hier

kannst Du die Videos vergleichen.

Mbogo
 
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Die Frage ist doch: Wollen wir Menschen noch irgendwas regeln (Betreten des Waldes, der Feldmark usw.) - oder warten wir, bis die Wölfe das tun?
 
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.....jep....die Zeit wird es regeln ......zurücklehnen und zuschauen .....an Selbstschutz denken , fertig !!
die Grauen aber bloß nicht ins Jagdrecht !!
Keine Angst, sollten die Grauen tatsächlich Probleme machen die sich nicht mehr leugnen lassen macht es Pling, und schon haben die Politiker das Problem an jemanden abgeschoben der es nie haben wollte. Und damit der Spaß perfekt wird werden sie ihm nicht die Möglichkeit geben dieses Problem wirklich zu lösen.
 

GSS

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Die ganzen Wolfsdiskussionen sind doch fruchtlos, über kurz oder lang artet es in Beschimpfungen aus. Aus meiner Sicht ist es eigentlich simpel:

Der Wolf ist ein faszinierendes Wildtier welches aufgrund seiner Sozialstruktur und innerartlicher Kommunikation sowie als Stammvater unserer geliebten Hunde einen besonderen Rang einnimmt.

Mit Wildtieren gehen Naturfreunde (Jäger) respektvoll um. Weshalb mich das hier verlinkte Video, wo gehetzte Wölfe lachend von einem Fahrzeugfahrer umgefahren werden ehrlich erzürnt hat. Das ist überaus abstoßend.

Allerdings müssen Wildtiere in Kulturlandschaften neudeutsch "gemanaged" werden. Das ist für uns nichts Neues. Wir haben Abschußpläne für Schalenwild um die Verbißsituation zu kontrollieren, wir haben die Wildschadensersatzpflicht, um Schäden von Schwarzwild in den Feldfrüchten zu kotrollieren/kompensieren sowie Managementpläne in Bezug auf die ASP welche mit einem respektvollen Umgang mit der Kreatur nicht mehr viel zu tun haben. Nicht zuletzt gestehen wir dem König der Wälder, unserem Rotwild, nur wenige Bereiche zu, außerhalb haben sie geschossen (eliminiert) zu werden. Das ist die gängige Praxis in unserem Land. Und wird kaum hinterfragt.

Jetzt tritt also der Wolf auf den Plan. Dieses faszinierende Großraubwild, welches im Rudel effektive Jagstrategien verfolgt. Damit sind in unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft Konflikte vorprogrammiert. Anstatt nun von vorneherein eine sachliche, emotionsarme Abwägung vorzunehmen, ob es sinnvoll ist, eine Wiederansiedlung des Wolfes in der Fläche zu fördern, also ob der Nutzen den Schaden übersteigt, wird diese Wiederansiedelung aus verschiedenen Gründen stark gefördert und Kritiker dieser Wiederansiedelung werden diffamiert.

Rückhalt suchen die unkritischen Wolfsbefürworter in naturentfremdeten Lagern:

Bei entwurzelten Städtern mit kindlicher Naturromantik welche glauben, durch Wölfe in unseren Wäldern werden vergangene Naturfrevel geheilt und eine Versöhnung des Menschen mit der Natur eingeleitet.

Bei grundsätzlichen Gegnern der Jagd, welche hoffen, dass dieses Großraubwild der Rechtfertigung der Jagd (auf "Schadwild") den Boden entzieht, da dies dann ja der Wolf übernimmt.

Sowie in manchen Teilen der Forstfraktion welche durch den Wolf eine Entlastung von der zeitintensiven Reduktion des zu Schaden gehenden Schalenwildes erhoffen.

Die Diskussion ist emotionalisiert, Landnutzer sowie deren berechtigten Interessen werden nicht im erforderlichen Maße berücksichtigt. Damit einhergehend wird es mit dem Wolf eine im Prinzip vermeidbare aber mittlerweile leider unvermeidliche Entwicklung geben:

Bedingt durch den Zeitgeist und die Emotionalisierung ist ein rationaler Umgang mit dem Wolf nicht möglich. Die Besätze werden weiter steigen, die Kosten für die Entschädigung der Weidetierhaltung sowie für Wolfsmanager zur Beschwichtigung der verunsicherten Bevölkerung ebenfalls. Wolfsrudel leben in zunehmend ungeeigneten Habitaten, erleiden Stress durch Zersiedelung, werden überfahren, vergrämt und vermehren sich dennoch. Erst wenn die Probleme überhandnehmen wird dann eine Reduktion eingeleitet. Bis dahin ist viel Geld und guter Wille verbrannt worden. Und dem Wolf ist damit kein guter Dienst erwiesen worden. Sein Bild bei der Landbevölkerung ist bis dahin nachhaltig beschädigt, Respekt hat dieses Großraubwild dann nicht mehr zu erwarten.

Das ist eigentlich schade. Warum kann man es nicht sehr begrenzt dulden in den zugebenermaßen seltenen geeigneten Habitaten in Deutschland und ansonsten kurzhalten? Das wäre aus meiner Sicht klüger. Aber der Zug ist aus o.g. Gründen bereits abgefahren. Zum Schaden aller. Auch der Wölfe.
 
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👍🏼....habe ich in mehreren anderen Posts schon geschrieben.....Schutzzonen für den Wolf (Grenzstreifen/Zonenrandgebiete etc) außerhalb Reduktion, dann fairerweise Wisent , Elch und Rotwild (als Beute) einbürgern/in Ruhe lassen......dann wäre auch Schluss mit der hirnlosen Raserei auf Waldstrassen (tags + nachts) .....denn wenn ein Wildrind von knapp 1t nachts auf der Straße steht , flutscht es nicht mal eben unterm übermotorisierten Karren durch .......wer den Wolf will muss auch andere Großtiere wiederansiedeln ...sonst ist es unfair !!!!
Grüße +WMH Olli
 
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Inzwischen berichten ja auch nicht Jagdmedien über den Vorfall und es ist interessant dort die Kommentare zu lesen. Es ist leider so es herrscht doch ein recht blauäugiges Bild auf den Wolf und er wird von einem bestimmten Klientel verklärt ohne Ende. "Oh, wie süß, der wollte nur spielen, der war neugierig" (darauf frage ich mich dann, worauf denn neugierig?? Die Grundbedürfnisse eines Raubtiers wurden ja schon hier im Thread geschildert).

Der Wolf ist und bleibt zuallererst aber ein Wildtier und ein Raubtier, dass muss man den Leuten wieder klar machen. Man kann mit ihm leben, aber dazu muss man ihn managen (wie wir das mit fast allen Wildarten in Deutschland machen - weswegen sollte der Wolf anders gehandhabt werden als Fuchs, Reh oder Wildsau?? Was macht ihn besonders im Vergleich zu diesen Wildarten? Eine gefährdete und seltene Art ist er wohl sicher nicht mehr.....). Eine immer größer werdende Population wird zwangsläufig zu immer größer werdenden Konflikten führen. Leider hat man ein stark romantisierendes Bild vom Wolf vermittelt, dass es schwer werden wird den Zug aufzuhalten. In der Politik hat bei manchen so langsam schon ein Umdenken eingesetzt. In ihrem Wahlprogramm fordert die CDU jetzt die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht. Ob das mit einer Koalition mit den Grünen umzusetzen ist bleibt fraglich. In der dortigen Partei und deren Wählerschaft, die immerhin gut 20 Prozent der Bevölkerung ausmacht, ist immer noch das romantische, verklärende Bild vorherrschend.

Auch wenn es zu einem ersten Wolfsangriff auf Menschen kommen sollte, bin ich überzeugt, dass der Fehler dort auch hier beim Opfer gesucht wird und es alle möglichen Erklärungen geben wird um den Wolf zu entlasten.
 
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Meines Wissens sind die Dinger bei uns verboten,auch die ganz Kleinen mit Einweckgummi. Der Gesetzgeber macht da keinen Unterschied......ach war meine Jugendzeit einst schön....
Was nicht verboten ist,ist ein Fitschebogen.Also wenn Deine Frau mit Pfiffi ga..en geht,soll sie so ein Ding mitnehmen und einen Köcher voll Pfeile mit Curare an den Spitzen.Aber das ist dann wohl auch nicht erlaubt,ergo nimm Juckpulver oder Wattebäusche.
Als Futterkatapult beim Angeln immer noch zugelassen, verboten sind doch in jedem Falle Katapulte mit Armstütze.
 
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. Ob das mit einer Koalition mit den Grünen umzusetzen ist bleibt fraglich. In der dortigen Partei und deren Wählerschaft, die immerhin gut 20 Prozent der Bevölkerung ausmacht, ist immer noch das romantische, verklärende Bild vorherrschend.

Auch wenn es zu einem ersten Wolfsangriff auf Menschen kommen sollte, bin ich überzeugt, dass der Fehler dort auch hier beim Opfer gesucht wird und es alle möglichen Erklärungen geben wird um den Wolf zu entlasten.
Die Grünen

haben die Esoterik im Parteiprogramm fest verankert und das wird honoriert. Damit werden wir vorerst leben müssen, Meinung ist wichtiger, als Fakten. Sah man auch an Trumps Regentschaft.

Die Entschuldigerei gehört doch längst zum guten Ton, siehe bei Kommentaren zu Haiangriffen oder Toten durch andere Großraubtiere. Warum sollte das beim Wolf anders laufen?

Gruß,

Mbogo
 
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Inzwischen berichten ja auch nicht Jagdmedien über den Vorfall und es ist interessant dort die Kommentare zu lesen. Es ist leider so es herrscht doch ein recht blauäugiges Bild auf den Wolf und er wird von einem bestimmten Klientel verklärt ohne Ende. "Oh, wie süß, der wollte nur spielen, der war neugierig" (darauf frage ich mich dann, worauf denn neugierig?? Die Grundbedürfnisse eines Raubtiers wurden ja schon hier im Thread geschildert).

Tja, der vom TS gepostet "Vorfall" ist halt eben ein ganz schlechtes Beispiel.
"Besser" wäre es gewesen, wenn der Wolf den Hund zerfetzt hätte,während die Besitzerin das gefilmt hätte (wobei ich das weder dem Hund noch der Besitzerin gewünscht hätte!!!!).
Aber dann hätte man wenigstens nichts mehr über die Absichten des Wolfes zu diskutieren.
 
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