Wolfsrisse in den Medien

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#1
Um nicht zu viele Einzelfäden zu haben, könnte man es hier zusammenfassen.
Ich bin schon der Meinung, dies hier auch mal aufzuzeigen.


10.02.202
Altmark/Gardelegen/Lindstedt: Wieder Schafe gerissen
https://www.az-online.de/altmark/gardelegen/lindstedt-wieder-schafe-gerissen-13531436.html



14.02.2020
In Rotenburg hat vermutlich ein Wolf ein seltenes Kalb gerissen. Das Muttertier war danach so verstört, dass es notgeschlachtet werden musste.
https://www.az-online.de/deutschland/wolf-kalb-rotenburg-gerissen-wolfsangriff-zr-13533559.html

Remy
 
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#3
Auszug (Screenshot von der Originalkarte) von allen bisherigen bekannten und gemeldeten Nutztierrissen durch Wölfe in Niedersachsen.

Die Originalkarte ist interaktiv. Beim Klick auf die grünen, blauen und roten Symbole wird jeweils angezeigt wann und wo ein Nutztier gerissen wurde. Die grünen Symbole sind Schafrisse, rotes Symbol Rinder und blaues Symbol ist Gatterwild.

1581759667807.png
Quelle:
https://www.umweltkarten-niedersach...en_alle_Jahre&X=5894000.00&Y=552000.00&zoom=4


Aktuelle Informationen über den Bestand an Wölfen im Bereich Niedersachsen sowie über nachgewiesene Nutztierrisse in NI durch Wölfe findet man hier:


Wildtier Management der Landesjägerschaft Niedersachsen

https://www.wolfsmonitoring.com/

1581759607710.png

Quelle:
https://www.wolfsmonitoring.com/monitoring/nutztierrisse/
 
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#4
Danke fürs Einstellen. Ich überlege nur, was wäre wenn es in Bayern auch so aussehen würde bezüglich der grünen, roten und blauen Punkte..:unsure:
 
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#6
Colchicus,
das Biotop für Wölfe in Bayern ist denkbar ungeeignet. Deshalb wird es bei euch diese Häufung von Punkten hoffentlich nie geben. Punkte kommen, Punkte gehen!!!!!!;););)
 
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#7
Die Punkte hätte dann wahrscheinlich Södi! gemeine Grinsekugel
Der reißt aber doch keine Schafe? :unsure:

Also soviel Grüne können wir schon mal überhaupt nicht brauchen. Ich weiß, manche von Euch lachen sich eines aufgrund des wachsenden Grünspananteils in bayerischen Gehirnen.:sick:

Colchicus,
das Biotop für Wölfe in Bayern ist denkbar ungeeignet. Deshalb wird es bei euch diese Häufung von Punkten hoffentlich nie geben. Punkte kommen, Punkte gehen!!!!!!;););)
Ja so ist das Leben. Aus CZ gibt es überhaupt keine Zahlen mehr. Die ganzen Biologen wurden arbeitslos, da aufgrund der gesunkenen Holzpreise Haushaltsmittel eingespart werden müssen. Es werden auch keine Wölfe gesehen, was soll dann der ganze Zirkus? Eine Zeitlang hatte Österreich sogar mehr Wölfe als CZ, aber das hat sich auch wieder gelegt. Jedes Land hat eben andere Prioritäten. Wir wissen vor lauter Geld und Blödheit nicht wohin damit und der Wolf schafft Arbeitsplätze für gestrandete Existenzen die in der freien Wirtschaft längst ausgemustert wären.
 
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#10
Heute in der AZ Uelzen
IMG-20200227-WA0003.jpg

Die Tiere sind auf "Wanderschaft" und durch mobile elektrische Zäune "geschützt"

Remy
 
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#11
Dafür läuft die Entschädigungspraxis echt super, was sind schon 8 Monate? :oops:

Remy
 
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#13
Nun hat es einen der Wölfe erwischt....

Landkreis und Wolfsberaterin sind informiert
Wolf an Lüneburger Ostumgehung überfahren

09.03.20


+
Wolf (Symbolbild).
© Boris Roessler/dpa/Picture-alliance

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pm/mih Lüneburg. Am Montag gegen 04.15 Uhr erhielt die Polizei Lüneburg Kenntnis über ein angeblich verendetes Reh auf der Lüneburger Ostumgehung im Bereich der Anschlussstelle Lüneburg Nord, am Ende des dortigen Auffahrbereiches.

Vor Ort fanden die Beamten einen verendeten Wolf.
Der ist offensichtlich durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Landkreis und die Wolfsberaterin sind informiert worden.
 
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#14
Ein Schäfer nahe der Verzweiflung
Wiederholte Wolfsrisse setzen dem Suderburger Karl-Heinz Jahnke extrem zu

12.03.20


+
Aktuell weiden die Schafe von Karl-Heinz Jahnke auf einem Feld bei Klein Süstedt. Die wiederholten Wolfsangriffe auf seine Herde machen dem Suderburger finanziell, aber auch körperlich und psychisch zu schaffen.
© Schossadowski

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Suderburg – Manchmal könnte Karl-Heinz Jahnke einfach nur verzweifeln. „Ich komme nicht mehr zur Ruhe“, sagt der Schäfer aus Suderburg, und die Müdigkeit in seinen Augen ist unübersehbar.

Die Angst, dass seine Schafe ein weiteres Mal von Wölfen angegriffen werden, sitzt ihm stets im Nacken. Mehrfach wurden in den vergangenen Wochen Tiere seiner Herde gerissen (AZ berichtete). Die Bilanz: 32 Schafe sind tot, drei schwer verletzt, sechs bis acht lahmen seitdem.
Die wiederholten Wolfsattacken setzen Jahnke auch psychisch zu. „Ich kann nicht mehr richtig schlafen. Ich bin erst beruhigt, wenn ich morgens meine Herde kontrolliert habe und sehe: Es ist alles gut gegangen“, erzählt der 56-Jährige. Aktuell weiden rund 350 seiner Tiere auf einem Feld bei Klein Süstedt.
Immer öfter musste Jahnke feststellen, dass nachts Schafe gerissen wurden. Die Bilder der Kadaver gehen ihm nicht mehr aus dem Kopf. „Das ist echt gruselig“, sagt er. Beim Anblick der toten Tiere habe er Tränen in den Augen gehabt. Und auch die Herde seines Bruders Gerd Jahnke von der Eimker Glockenbergsschäferei ist wiederholt von Wölfen heimgesucht worden.
Für Karl-Heinz Jahnke haben die Verluste an Tieren gravierende finanzielle Folgen. „Ich bewege mich am Rande der Existenz“, sagt er. Hinzu kommt die körperliche Belastung. Zusammen mit einem Freund schiebt er regelmäßig Nachtwachen. „Neulich bin ich um 1.30 Uhr morgens hingefahren und habe stundenlang auf die Tiere aufgepasst“, schildert er. Wenn er vor Ort ist, passiert seiner Herde nichts. Denn dann wittern ihn die Wölfe und halten Abstand. Doch Jahnke kann nicht ständig bei seinen Schafen sein – die nächtlichen Einsätze gehen ihm an die Substanz. „Meine Kapazitäten sind vollkommen erschöpft“, erklärt er.
Neulich waren Mitarbeiter vom Wolfsbüro des Landes bei ihm und haben das Elektronetz, mit dem seine Herde gesichert ist, um 20 Zentimeter auf 1,20 Meter erhöht, um es angeblich wolfssicher zu machen. „Der Wolf schafft es aber, auch über viel höhere Hindernisse zu springen“, sagt Jahnke. Beliebig erhöht werden könnten die Netze nicht, denn sie seien sehr schwer, verhakten sich beim Umzug der Herde oft im Feld, und es dauere Stunden, bis sie neu aufgebaut seien.
Ein weiteres Problem: Es sei kaum möglich, einen Nutztierarzt zu finden, der seine verletzten Schafe behandelt. Vor einigen Wochen habe er dazu mehrere Praxen im Kreis Uelzen angerufen, aber niemanden erreicht, der ihm spontan helfen konnte.
Für Jahnke steht fest: „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem gehandelt werden muss.“ Das Land müsse die Schäfer viel mehr unterstützen. Jahnke fordert aber keineswegs, jeden Wolf zu erschießen. „Ich will ihn doch nicht ausrotten“, betont er. „Es müssen nur die Problemwölfe entnommen werden – diejenigen, die sich darauf spezialisiert haben, über Zäune oder Netze zu springen.“
VON BERND SCHOSSADOWSKI

https://www.az-online.de/uelzen/sud...burger-karl-heinz-jahnke-extrem-13595303.html
 
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