Woran erkennt man eine schlechte Drückjagd?

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Tja. Das wird nu mal auf Hegeringebene festgelegt. Tierschutzrechtlich aber durchaus eine Überlegung wert. Schlag das doch mal vor. Wo ich jage, ist alles was man ohne höhere Mächte zu vergrätzen freigeben kann, frei, einschließlich 2b.
Eure Hegegemeinschaft kann Euch vorschreiben, wie ihr Eure freien Hirsche bejagen könnt, oder habt ihr keinen Einser frei?
 
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Wenn keiner mehr frei ist, ist das eben so. Manchmal werden auch während der Brunft ein paar erlegt. Soll so üblich sein, hab ich gehört.
 
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Da siehste mal, die BaySF. Der Traum jedes Niederwildjägers. Daß andere Staatsforstbetriebe etwas rückständiger sind, weiß ich. In vielerlei Hinsicht. Wo haste denn das Vergnügen? Äh, Leid?
Ach, das ist die Vorgabe eigentlich überall dort, wo die gar zu Ökologischen ihre verquazte Sicht gewisser Dinge (die Sache mit den Mäusen und so) ernsthaft glauben, umsetzen zu müssen - oder dort, wo die Jagdleiter ihren eigenen Gästen - und deren Ehrlichkeit in Sachen Fehl- und Krankschüssen anzweifeln...
Die gleiche Konsequenz bei mit miserablen Schüssen erlegtem Schalenwild, vermisse ich übrigens in den allermeisten Fällen - und das Ziel der Produktion von dem "wertvollen Lebensmittel Wildbret" scheint nicht selten eher zweitrangig zu sein...
 
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Ich war jetzt auf einigen Drückjagden der verschiedenen Forstbetriebe hier in der Ecke. Füchse sind ausnahmslos frei gegeben für Eigenverwerter. Schießen und vergammeln lassen ist ausdrücklich nicht erwünscht.
 
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Ach, das ist die Vorgabe eigentlich überall dort, wo die gar zu Ökologischen ihre verquazte Sicht gewisser Dinge (die Sache mit den Mäusen und so) ernsthaft glauben, umsetzen zu müssen - oder dort, wo die Jagdleiter ihren eigenen Gästen - und deren Ehrlichkeit in Sachen Fehl- und Krankschüssen anzweifeln...
Die gleiche Konsequenz bei mit miserablen Schüssen erlegtem Schalenwild, vermisse ich übrigens in den allermeisten Fällen - und das Ziel der Produktion von dem "wertvollen Lebensmittel Wildbret" scheint nicht selten eher zweitrangig zu sein...
Also nicht pauschal "die Forsten", sondern querbeet. Nunja. Wird sich auch wieder legen. Spätestens, wenn nur noch mit Naturverjüngung unter Schirm gearbeitet wird. Hoffen wir, daß keine Kalamitäten dazwischenfunken. Aber nachdem die Waldbesitzer dem Käfer geopferte Bestände fleißig wieder mit Fichte aufforsten, ist das ja auch kein Thema.
 
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Also nicht pauschal "die Forsten", sondern querbeet. Nunja. Wird sich auch wieder legen. Spätestens, wenn nur noch mit Naturverjüngung unter Schirm gearbeitet wird. Hoffen wir, daß keine Kalamitäten dazwischenfunken. Aber nachdem die Waldbesitzer dem Käfer geopferte Bestände fleißig wieder mit Fichte aufforsten, ist das ja auch kein Thema.
Na da beist sich gerade aber Einiges! In einem reinen Fichtenacker, der gerade dem letzten Sturm oder dem Käfer (oder wahrscheinlich spätestens im kommenden Jahr den Spätfolgen der Trockenheit) zum Opfer gefallen ist, muss man i.d.R. die Fichte - Dank NV - nicht aufforsten; außerdem stehen ganze Heerscharen von Förschtern hier sowieso mittlerweile mehr auf die Douglasie, lustige Tannenarten aus sonstwoher, Schwarznuss und, und und (bei gleichzeitiger Verteufelung der "Faunenverfälscher" Muffelwild, Damwild, Sikawild... :ROFLMAO: - gibt ein echtes Konsequenz-Plus für die Jungs in grün)
 
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Hier wird ausgehende JD gefressen, nix Fichtenbürsten. Die waren vorher dunkelfinster am hellichten Mittag drunter. Was meinst, warum die nicht genug zu saufen hatten. Die werden jetzt vom Käfer erstdurchforstet.
 
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Die werden regelmäßig freigegeben, unter der Vorgabe, das Stück zu verwerten. Sind aber selten Opfer hartnäckiger Verfolgung. Höchstens mal ein Junghund, der noch nicht gecheckt hat, daß das Energieverschwendung ist. Spätestens im Bau ist Ruhe.
Ich glaube fast wir waren auf 1-2 der gleichen Drückjagden, ich persönlich kennen nur einen der diese Freigabe matraartig jedes Mal aufs neue ausgibt, und das trotz Randlage zum Auerwildschutzgebiet. Ich würd den roten Räuber trotzdem schießen und dann mitnehmen (und ggf. entsorgen). In den meisten Fälle werden sie aber pardonieret.
 
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Das ist hier überall Standardsatz inzwischen. Vor einigen Jahren gab's da noch Diskussionen, so zwecks Prägung der Hunde. Hat sich inzwischen wohl durch Verschiebungen im Hundespektrum erledigt.
 
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