Woran erkennt man eine schlechte Drückjagd?

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Das ist hier überall Standardsatz inzwischen. Vor einigen Jahren gab's da noch Diskussionen, so zwecks Prägung der Hunde. Hat sich inzwischen wohl durch Verschiebungen im Hundespektrum erledigt.
Na dann kann ich mich ja glücklich schätzen dass es auf allen anderen von mir besuchten Jagden heißt: Alles was der Jagdschein hergibt, klein vor groß und sauber schießen, wer über das Maß entwertet hat sicher schon eine Verwendung nach Übernahme im Auge und ansonsten Wdmh...
Als einer in einer Niederwild Jagd geprägten Gegend aufgewachsener fällt es schwer Gelegenheiten auf Raubwild auszulassen.
 
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Ich war kürzlich auf einer Jagd der Bundesforstbetriebe auf einem ehemaligen TrÜbPl nahe Köln. Die Jagdbetriebskostenbeteiligung liegt bei 70€, das Essen bei 20€, wobei Treiber und Hundeführer selbstredend quersubventioniert werden.
Es waren 68 Schützen aus dem In- und Ausland anwesend. Freigabe entgegen der Einladung, wo IIIer Hirsche (in NRW haben wir eigentlich seit einigen Jahren das Altersklassenprinzip) noch gegen 200€ Kostenbeteiligung hätten erlegt werden dürfen, dann doch "nur" Kahlwild (Kälber, Alttiere zum erlegten Kalb, Schmaltiere), Rehwild ausser Böcke und SW alles. Beutegreifer waren nicht frei.
Der Stand war m.E. schlecht vorbereitet. 30 Grad der Hauptschussrichtung war in 3m Höhe mit Astwerk in 3m Entfernung versperrt, das hätte man mal freischneiden können, die einzige Schneise war wegen Ästen im Nahbereich auch deutlich schmaler wirksam als nötig.
Was mich wirklich genervt hat, war folgendes Detail: in der Einladung hiess es, das Wild sei vor Ort im Wald "zu versorgen", was ich als Aufbrechen interpretiere. Beim morgendlichen Sammeln dann "zentrales Aufbrechen", aber bitte jeder sein Stück, ganz wichtig. Ich als Schütze müsse die Einwandfreiheit des Stückes für den Verkauf bestätigen (es soll ja auch Schützen geben, die sind gar keine "kundige Person" und brauchen das auch nicht bei Eigenverbrauch, oder?). Als ich dann, vom Wilde getrennt, wieder 'reinkam, wurde mein Hirschkalb bereits versorgt, Hilfe wurde von den Forstbediensteten abgelehnt. Die Stücke wurden für den Export direkt vorbereitet, also Läufe ab, eine Niere und 100-200g Leber wurden entnommen. Ich habe also weder aufgebrochen, noch das kleine Jägerrecht verwertet noch irgendwas bestätigt. Ob überhaupt mein Name zu dem Stück aufgenommen wurde, weiss ich nicht.

Beim Brücheverteilen wurde dann vom Forstamtsleiter wieder grosses Danke an das "Aufbruchteam" verteilt (hä, es gibt ein Aufbruchteam?) und auch polemischer Dank von den Gaffern ausgerichtet. Das finde ich link und hämisch. Entweder ich lege fest und bleibe dabei oder ich halte die Klappe...negatives Rosinenpicken at its best.

Ich konnte ein Hirschkalb beisteuern und hatte grundsätzlich einen tollen Jagdtag mit super Anblick.
 
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Gelöschtes Mitglied 21531

Guest
Schade , daß Du negative Eindrücke hattest bei der Jagd in der Wahner Heide, die ich im übrigen nicht genau kenne, aber nur ein paar Anmerkungen auf der Erfahrungsbasis (sehr) vieler Jagden in D:

1. Standgebühr 70 ist bei Rotwildvorkommen abs. günstig.

2. Abweichungen zur schriftl. Einladung sind bzgl Wild-Freigabe oder Orga-Ablauf durchaus möglich, es gilt letztlich die Ansage am Jagdtag. Wer auf Tropähenträger spekuliert, ist auf der Bewegungsjagd eh falsch. Das dortige kleine Rotwildvorkommen gab dann einfach keinen 3er Hirsch mehr her. Man kann sicher keinen Hirsch "vorhalten" bis zum Jagdtermin, dort gibt es auch viele Revier ringsherum.
Ich habe so etwas schon xmal erlebt, das hat man dann einfach zu akzeptieren. Abschußerfüllung beim Rotwild läuft nunmal eher großräumig ab.

3. Zentrales Aufbrechen wird heute im allg. favorisiert, weil die Strecke als Lebensmittel sauber verwertet werden soll und "Profis" (örtl. Aufbrechteam, Dienstleister) das im allg. besser können als viele Jäger.
Viele Schützen sollten froh sein, wenn ihnen das durch die Veranstalter abgenommen wird !
Es ist schon viel Wild versaut worden, v.a. bei schlechten Schüssen, die im Busch aufgebrochen wurden. Auch zentral jeder Erleger selbst arbeitend am Sammelplatz ist aus logistischen Gründen meistens höchst unpraktisch, wenn alle da rumtappen.

3. Wenn du ein Herz/Leber als Erleger hättest haben wollen und Du Dein Stück eh noch kanntest, hätte man sie Dir sicher nicht verweigert. Richtig, für alle Fälle, die Mitwirkung anzubieten.
Glaub mal, daß die Zuordnung der erlegten Stück zum Stand/Schützen sicherlich notiert wurde...

5. Einen schlecht vorbereiteter Stand sollte man über den Ansteller (freundlich!) durchaus der Jagdleitung näher bringen.

4. Mit dem Kalb warst Du erfolgreich, verm. sicher erfolgreicher als viele Andere, freu Dich daran - WMH !
 
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Schade , daß Du negative Eindrücke hattest bei der Jagd in der Wahner Heide, die ich im übrigen nicht genau kenne, aber nur ein paar Anmerkungen auf der Erfahrungsbasis (sehr) vieler Jagden in D:

1. Standgebühr 70 ist bei Rotwildvorkommen abs. günstig.

2. Abweichungen zur schriftl. Einladung sind bzgl Wild-Freigabe oder Orga-Ablauf durchaus möglich, es gilt letztlich die Ansage am Jagdtag. Wer auf Tropähenträger spekuliert ist auf der Bewegungsjagd eh falsch. Das dortige kleine Rotwildvorkommen gabs dann einfach keinen 3er Hirsch mehr.

3. Zentrales Aufbrechen wird heute im allg. favorisiert, weil die Strecke als Lebensmittel sauber verwertet werden soll und "Profis" (örtl. Aufbrechteam, Dienstleister) das im allg. besser können als viele Jäger.
Viele Schützen sollten froh sein, wenn ihnen das durch die Veranstalter abgenommen wird !
Es ist schon viel Wild versaut worden, v.a. bei schlechten Schüssen, die im Busch aufgebrochen wurden. Auch zentral jeder Erleger selbst arbeitend am Sammelplatz ist aus logistischen Gründen meistens höchst unpraktisch, wenn alle da rumtappen.

3. Wenn du eine Herz/Leber als Erleger hättest haben wollen und Du Dein Stück noch kanntest, hätte man sie Dir sicher nicht verweigert. Richtig, für alle Fälle, die Mitwirkung anzubieten.

4. Mit dem Kalb warst Du erfolgreich, verm. sicher erfolgreicher als viele Andere, freu Dich daran - WMH !
Weidmannsdank!
Damit kein falscher Eindruck entsteht: das einzige, was mich wirklich störte, waren die unnötigen hämischen Frotzeleien vom Jagdleiter. Das ist am Ende auch unsouverän, entweder die Bediensteten, für die das Arbeitszeit ist, machen das und basta, oder die Schützen machen das und basta. Man muss sich nur entscheiden und dabei bleiben. Bei Vorhandensein von Profis sollte man diese auch primär arbeiten lassen, gerade bei 72 Stücken (!) auf der Strecke...und dann gerne mit dem Hut rumgehen. Ich reiße mich nicht ums Aufbrechen und Rotwild ist nochmal ne Nummer größer als die bisherigen Frischlinge und Rehe. Ich hätte aber sicher was gelernt.
Ein Metzger war auch vor Ort, sollte aber (nach morgendlicher Ansage) "nur" die schlechten Schüsse aufbereiten, am Abend dann gingen alle Stücke abschließend durch seine Hände. Alles super!

Die Standgebühr stelle ich nicht in Frage, wollte nur berichten, weiter oben wurde ja nach einer gewissen Grenze gefragt, ab wann es eine Bezahljagd sei.

Da mir dieses Jahr das Losglück hold war, habe ich in knapp einer Woche noch eine Möglichkeit an gleichem Ort. Mal sehen, wie es dann wird. Ich freue mich nach der gestrigen Erfahrung!
Losglück? Ja, die Bundeswehr verlost die ihr zugeteilten Stände auf die Bewerbungen (zumindest die offizielle Verlautbarung).
 
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Gelöschtes Mitglied 21531

Guest
In dem Punkt geb ich Dir absolut recht, Häme oder Arroganz haben in einer Jagdleiter-Ansprache - gleich welcher Jagd - nichts zu suchen - naja, wie sag ich immer, "der liebe Gott hat einen großen Tiergarten" ;). Man sollte aber schon die Ernsthaftigkeit erkennen, diese jagdlogistische Großveranstaltung gut ablaufen zu lassen. Bei 100 Mann unter Waffen im Busch setze ich das voraus.
Bei Jagdleitern scheiden sich auch immer die Geister in Bezug auf "Redefähigkeit".
Da erlebt man viel, vom chaotischen Entertainer-Auftritt bis zur militärisch zackigen Vergatterung mit vielen Details, nach der man noch besser mal auf der Standkarte nachliest.

Meine Erfahrungen mit der Bundesimmobilienverwaltung (dem Dienstherr der Bundesforstbetriebe; die Bundeswehr hat da (gsD) gar nix mit zu tun) sind bis jetzt durchweg positiv, dort wird professioneller Jagdbetrieb gepflegt, es ist eines der Unternehmensziele.
Ohne Verwaltungs-Gebühr kann man als Externer dort überhaupt nicht jagen. Wie gesagt, im Vergleich ist diese aber dort vor Köln dann moderat im Vergleich zu anderen BuFo-Betrieben. Die Betriebe haben hier wohl etwas Gestaltungsfreiheit. Die Plätze bei BuFo-Jagden sind jedes Jahr sehr begehrt und man sollte sich da frühzeitig drum kümmern und auch den direkten Kontakt pflegen. Wenn Stände über Vermittler vermarktet werden, ist es uninteressant teuer.
Ich kenne es im übrigen auch so, daß nicht gelost sondern geplant gesetzt wird bei den Schützen.

Wenn das Aufbrechen zentral ohne Beteiligung des Schützen organisiert ist, so kostest das nix extra. Entweder ist internes Personal eingebunden, oder mittlerweile gibt's auch kommerzielle Streckenversorger, die mit ihren Stationen über Land reisen. Deren Kosten sind eben dann integriert bei der Jagdplanung.

Verstehe, daß man bei seltener Rotwilderlegung gern mal selbst aufbrechen will, die Bereitschaft ehrt den Schützen, es kann aber eben den ganzen Betrieb aufhalten und ist durchaus mehr Arbeit.

Guten Anlauf und WMH auf der nächsten Jagd !

Ich kenne das Rotwild dort nur von der BAB 3 bei Rösrath, wo im Spätsommer gern die Rudel auf der Wiese stehen...
 
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Das ist logisch was Du schreibst(y)
Ich weise auch jede Einladung zu Hasen- und Fasanenjagden zurück, wenn nicht wenigstens auch Rotwild frei ist...
Freigeben kann man viel, auch das was gar nicht (mehr) vorhanden ist. Bei so einer, mehrfach erlebten Freigabe beginnt für mich schon die Einstufung als schlechte DJ. Oft werden in der Einladung und in der Jagdbelehrung Freigaben angekündigt und erteilt, die mehr Interesse wecken und Gebühren rechtfertigen sollen, als das Revier wirklich hergibt. Das ist besonders bei ehemaligen Toprevieren der Fall, die aber nun schon jahrelang straff bejagt wurden.

Jagdlich schlecht finde ich auch die Jagden, bei denen für die jeweiligen Verhältnisse im Revier und im Treiben viel zu viele Schützen auflaufen. Mehr ist nicht immer mehr, weil mehr auch mehr Unruhe, Lärm und Probleme machen kann. Wenn sich 50 Schützen auf 200ha vor Beginn des Treibens mehr oder weniger lautstark, jagdlich kompetent und vielleicht noch ortsfremd unter Standsuche einschieben und auf dem Stand wohnlich einrichten, Thermoskanne und Butterstullen aufbauen, Kissen und Decken aus- und 2 Kisten Munition bereit bereitlegen, ist oft schon der Drops gelutscht. Abstände zu gering ist genau so nervig, wie weit abseits noch abgestellt zu werden, weil einfach kein Raum mehr für die vielen Schützen vorhanden ist. Bei geringen Abstand verliert man viel Konzentration und Aufmerksamkeit auf den Nebenmann. Dann kommt ein Stück perfekt und breit und bricht plötzlich vor dem Stand zusammen, weil der Nebenmann voll spitz noch draufgehalten hat.

Nach meinem Eindruck sind auf nicht wenigen Jagden deutlich zu viele Schützen aufgeboten, weil man sich revanchieren, gesellschaftliche, berufliche oder geschäftliche Kontakte pflegen oder Gebühren erlösen will. Das vorrangige Ziel einer DJ ist aber für mich die Jagd und nicht Kontaktpflege. Sicher gibt es Jäger, denen ist eine Strecke mit einem Stück auf 10 Schützen berechtigt egal, wenn sie einen schönen Tag an der frischen Luft mit hübschen Schüsseltreiben hatten und noch gut netzwerken konnten. Für mich ist das aber eher unrelevant. Ich habe Hund und Revier und deshalb frische Luft und Kontakte genug.
 
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Gelöschtes Mitglied 21531

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Nach meinem Eindruck sind auf nicht wenigen Jagden deutlich zu viele Schützen aufgeboten, weil man sich revanchieren, gesellschaftliche, berufliche oder geschäftliche Kontakte pflegen oder Gebühren erlösen will
Ich teile diese Eindrücke, muß aber feststellen, daß das leider vor allem in Privatrevieren der Fall ist. Viele Schützen auf zu kleiner Waldfläche, zuwenig fähige Jagdgebrauchshunde für diese Jagdart ob Stöbern oder Nachsuche, dann kleine Strecken, aber viiieel Geselligkeit.

Nat. gibt es auch Forstbetriebe, wo die Entwicklung ins Negative geht. Zweimalige Jagd im gleichen Jagdbogen in einer Saison ist m.E. nur gerechtfertigt, wenn die 1. Jagd in die Hose ging (Wetter !) und vom angenommene Wildbestand her es noch Sinn macht.

Es gilt: "Viele Jäger sind (nicht immer) des Hasen Tod.";)
 
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Ne schlechte DJ erkenne ich idR an der immensen Freigabe.
Also sämtliche Trophäenträger aller AKs,Rothirsch,Dam,Muffel,Sika,Gams,Steinbock,etc ist alles frei.Und dann 50-80 Schützen in den Wald.Treiber mit Trillerpfeifen,Vuvuzelas,Ratschen,Vogelschreck,etc
Meist ist die Strecke dann 0-5Stück Wild.Dazu noch die Hälfte zu Klump geschossen.Oder nur Dicke Bachen und Alttiere auf der Strecke.
 
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Das bisher schlechteste war eine DJ bei der erst während des anstellens fest gestellt wurde, dass noch Schützen am Treffpunkt stehen, die in der Anzahl so niemand auf dem Schirm hatte...die Folge war, dass dann weitere Stände besetzt wurden, ABER die Leute welche vorher schon angestellt wurden mit einer jetzt nicht mehr passenden Beschreibung der Gefährdungsbereiche der Nachbarschützen agierten :eek::oops:
Da schlug bei den Nachzüglern schon die ein oder andere Kugel in der unmittelbaren Nachbarschaft ein...
Einige haben dann bis zum Hahn in Ruh unter dem Stand ausgeharrt.

Ich war damals nicht gefährdet, war aber auch seither nicht mehr dort und werde das auch so bei behalten.

Dann lieber Tage im Voraus schon fest verplante Standbesetzungen, gerne angepasst an die geführte Waffe und die Erfahrung/Treffsicherheit der Schützen, insofern man sich kennt.

Als BBF-Führer habe ich kein Problem nicht an den Hot-Spot´s zu sitzen. Beute lässt sich auch an vermeintlichen Nebenschauplätzen machen. Und am Ende des Tages zählt doch eh das was gesamt auf der Strecke liegt.
Dann auch gerne ein paar Stücke weniger, als viele Sinnfrei zerschossene Kreaturen.
 
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Gelöschtes Mitglied 21531

Guest
Dann lieber Tage im Voraus schon fest verplante Standbesetzungen, gerne angepasst an die geführte Waffe und die Erfahrung/Treffsicherheit der Schützen, insofern man sich kennt.
Es gibt doch wohl nicht etwa auch noch andere Vorgehensweisen als diese o.a. bei der DJ-Planung ???
Spotane Schützenverteilung irgendwo im Busch ?

...gut, daß ich auf solche Veranstaltungen nicht gehen muß !
 
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Es gibt doch wohl nicht etwa auch noch andere Vorgehensweisen als diese o.a. bei der DJ-Planung ???
Spotane Schützenverteilung irgendwo im Busch ?

...gut, daß ich auf solche Veranstaltungen nicht gehen muß !
Und genau das war das damals...wer zuerst auf den Anhängern saß hatte Glück, der Rest dann nicht mehr so wirklich.
Abgesehen von der nicht mehr vorhandenen Nachvollziehbarkeit WER WAS erlegt hat (um die der Länge nach durch geschossenen Rehe wenigstens halbwegs zuordnen zu können...was ja keiner zugeben kann) war da einiges im Argen.

Mein Beständer macht im Voraus einen genauen Plan , der sich natürlich auch mal Stunden vor der Jagd aufgrund von Zu-/Absagen verändern kann, aber da ist Struktur drin.

Jetzt am WE wurden die Plätze vor Ort zu gelost. War auch ok, aber ich fühlte mich mit meiner BBF an der "Autobahn" wo ich saß, etwas deplaziert. Ein Kollege mit Repetierer hätte womöglich noch ein/zwei Sauen mehr zur Strecke beitragen können. Trotzdem war ich mit der einen gestreckten Sau zufrieden und hatte einen schönen Jagdtag.
 
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