Zecken - Was tun nach Zeckenbiss?

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Hallo,

Ich wohne in einem FSME-Hochrisikogebiet. Daher bin ich selbstverständlich geimpft und gegen FSME geschützt.

Trotzdem besteht ja immer noch das Risiko einer Infektion mit Borelliose. In keiner Gegend Deutschlands sind weniger als 5% aller Zecken Überträger der Lyme-Borelliose. In anderen Gebieten sind bereits mehr als ein Drittel aller Zecken Überträger.

Auf dem letzten Foristi-Treffen in Bremgarten diskutierten wir die Problematik. Es scheint Antibiotika zu geben, die man nach jedem Zeckenbiss nehmen kann, um das Risiko einer Infektion drastisch zu reduzieren.

Ich hätte gerne noch mal die Namen dieser Medikamente, damit ich ab dem nächsten Zeckenbiss anfangen kann, das Risiko zu vermindern.

Wie lange muss man sie einnehmen?

Gruß, hubbert
 
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17 Aug 2004
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Ich hatte schon zwei Infektionen.

Jedesmal zwei Wochen lang Doxycyclin und gut wars!
 
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16 Jan 2006
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Hallo Hubbert,

die Namen der antibiotika kenne ich leider nicht. Ich hatte schon seit vergangenem Herbst starke Gelenkbeschwerden, die wie jetzt herausgefunden wurde, durch Borelliose verursacht werden. Deshalb mache ich im Moment eine Antbiotika- Therapie. Drei Wochen lang bekomme ich einmal Täglich eine Infusion. Das Antibiotikum heißt Rozephin und während der Wirkstoff des Antibiotikums in meinem Körper ist, kann ich nicht nochmals angesteckt werden. Ich weiß aber nicht, ob dieses Antibiotikum auch als "Vorsorge" wirksam gedacht ist!
 
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15 Sep 2005
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@ hubbert:

kuckst du über google - und kommst du dann nach DA
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Gruß...!
 
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[/satire an]Man kann auch präventiv bei jeder Erkältung Anitibiotika einwerfen
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oder nach jedem Spaziergang. SChließlich weiß man nie genau wann man sich mit irgendwelchen Bakterien infiziert.
[/satire aus]

Biss beobachten und wenn man sich nicht sicher ist, weil man Borreliose ja nicht jeden Tag sieht, dann kann man auch zum Arzt gehen!
Gefährlich wirds dann wenn der Biss an einer Stelle ist an der man ihn nie bemerkt.

Aber hauptsache wir kübeln mal wieder viel Antibiotika in uns hinein. Schon mal was von Resistenzbildung gehört?

gopher
 
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Übrigens, wie Twodogs habe ich auch erst Doxiiciclin bekommen, bekam dann aber einen Magen- Darm- Infekt und musste aufhören das Zeug zu schlucken. Jetzt bekomme ich wie gesagt Rozephin!
 
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Ich nehme in der tat lieber vorsorglich ein Antibiotikum, anstatt mir eine chronische Borelliose einzufangen. Ich kenne im Forstbereich genug Leute, die davon betroffen sind. Das ist kein Spaß.
 
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Hubbert

ich bin zwar medizinischer Laie, aber würde dir dringenst davon abraten irgendwelche Antibiotika ohne vorherige konsultation eines Arztes einzunehmen.

Nach Zeckenbiss die Bisstelle im Auge behalte, nach der typischen Rötung um die Bisstelle herum auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. Ansonsten würde ich Personen die öfter von Zecken gebissen werden dazu raten eine regelmässige Untersuchung des Blutes auf Borellien vornehmen zu lassen.
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR>Original erstellt von bolde74:
I hatte, so lange ich jage, oder Holz mache noch nie eine Zecke.<HR></BLOCKQUOTE>

Dann geh mal im Mooswald bei Freiburg spazieren oder Holz machen. Da werden sie geholfen...
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28 Apr 2006
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drehe mir pro saison etwa 5-10 zecken raus! da sich bei mir die bißstellen aber nie röteten, bin ich auch nicht zum arzt gegangen! muss aber auch dazu sagen, dass tägliches absuchen pflicht ist!
eine bis zwei blutuntersuchungen p.a. sollten allerdings auch drin sein.

bin dagegen pro forma medikamente einzunehmen! denn das risiko der resistenz wäre mir zu groß!
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR>Original erstellt von bolde74:

Vor dem Jagen/ Holzmachen schmiere ich mich mit Zedan ein, dann ist Ruhe.
Probiers mal.
<HR></BLOCKQUOTE>

Zedan? Scheint auch nicht der Weisheitletzter Schluss zu sein.

@Hubbert

Ich schliesse mich Hänks Meinung voll und ganz an.

Sämtliche vorbeugende Massnahme gegen einen Zeckenbiss beachten und selbst wenn man schon gebissen wurde brauchen die Borrellien einige Stunden bis sie in ausreichender Menge in die Blutbahn gelangen. Die Therapie im Falle der Infektion kann zwar sicher nie früh genug einsetzen, aber sooo eilig ist es nun auch wieder nicht.

Ich selbst habe im letzten Frühjahr meinen Arzt auf die Möglichkeit einer Borrelliose hingewiesen, nachdem ich über längere Zeit an erheblichen Kopf- und Gliederschmerzen gelitten habe. Die Behandlung scheint ein voller Erfolg gewesen zu sein und das obwohl die Infektion schon Monate vorher erfolgt sein muss.
Jedenfalls bin ich nun schon fast ein Jahr frei von Beschwerden.

Zu lange soll man es natürlich nicht hinaus schieben, aber die oben genannten Vorsichtsmassnahmen, sowie eine gewisse Sensibilität beim auftreten der typischen Sympthome und wie gesagt regelmässige Blutuntersuchungen sollten ausreichen.

Edit: Nähere Informationen gibt es auf dieser Webseite.

[ 09. Mai 2006: Beitrag editiert von: ulle ]
 
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26 Okt 2005
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Ey man soll es ja nicht glauben aber es gibt Leute die werden nicht von Zecken heim gesucht!

Bsp. Wir haben erst kürzlich eine Reviereinrichtung mit mehreren Jägern gebaut,am ersten Tag hatte ich 6 auf dem Körper und einen Biss!Bei meinem Vater sah es genau so aus. Als ich wir das am nächsten Tage einem einem Mitjäger erzählten der auch mitgebaut hat sagte Er ganz trocken :er habe in seinem ganzen Jagdleben nie eine Zecke gehabt"
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und das sind immer hin über 35 JJ!!

Ich konnte es nicht glauben, nach dem 2ten tage habe ich wieder 4 Stück gehabt und er wieder keine
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Sind zecken wählerisch ???


Gruß

Sebatian
 
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Arial, Verdana">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Brandenburg-Jäger:
Sind zecken wählerisch ???
<HR></BLOCKQUOTE>

Könnte vielleicht am unangenehmen Körpergeruch dert Person liegen?
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Ernsthaft. Angeblich soll ja auch der Verzehr von Knoblauch gegen alle möglichen Blutsauger helfen.
 
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Bislang dachte ich auch, daß sich Zecken nur nach der Wärmequelle orientieren.

Ein Kollege vom HuPla hält einen DSH - welcher anscheinend (er ist 8 Jahre alt) noch niemalsnicht eine Zecke hatte.
Täglich gibt es in der Zeckensaison (Februar bis November) Hefe in den Futternapf. Er holt sich ein Stückchen Hefe z.B. bei EDEKA aus dem Kühlregal, teilt die Hefe in acht Teile und gibt täglich eines, in lauwarmer Milch aufgelöst, ins Futter.
Auch er selbst fängt sich beim Fährten anscheinend keines dieser Mistviecher ein, da auch er selbst die Hefe zu sich nimmt.

Ein absolut giftfreies Mittel, welches seine Wirkung konstant seit Jahren zeigt.

Versuch macht klug.


Klaus
 
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