Zecken

Anzeige
Mitglied seit
24 Mai 2019
Beiträge
204
Gefällt mir
55
Ich gebe tgl. fünf Tropfen Schwarzkümmelöl ins Futter und massiere ein Tropfen Teebaumöl in Ohrzapfen und aufs Bauchi bevor ich raus gehe. Gut ists und Holzbock meidet Hundl. :)
Solang das funzt, verzichte ich auf die "Segnungen" der Pharmaindustrie.
 
Mitglied seit
10 Jan 2018
Beiträge
777
Gefällt mir
2.029
Ausleiten oder Hyperthermie etc ist alles ein unglaublicher Humbug und Scharlatanerie. Wenn nicht unbedingt gefährlich (und als solches könnte man eine Erhöhung der Körperthemp. auf 41,5 Grad bezeichnen, wenn das überhaupt geht) so zumindest in keiner überprüfbaren Untersuchung wirkungsvoll. Da ist man ganz dicht drank an Professor Hackethalscher "Eminenz- basierter-Kunst".
Und mit Gift hat die Borreliose auch nichts zu tun.

Für viele Erkrankungen gibt es heute medizinische Leitlinien der AWMF, die mittels einer methodisch und fachlich sowie auch seitens eventueller Interessenskonflikte transparent arbeitenden Kommission auf der Basis der publizierten Studien und Daten erstellt und in der großen Runde der Fachgesellschaften und Patientenverbände konsentiert werden.
So auch für die verschiedenen Formen der Borreliosen (also der bakteriellen Infektionserkrankung inkl. evtl immunologischer Folgen, die durch einen Zeckenbiss vermittelt werden können).

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-044.html

Auch für die Primärprophylaxe eines Zeckenbisses beim Hund gibt es diverse Daten. Dazu gibt es weiter vorne in diesem Faden bereits umfangreiche Beiträge und auch verlinkte Primärquellen und Publikationen.

Naturheilkundliche Verfahren, wie Schwarzkümmelöl (geringe Aktivität - siehe vorherige Postes) oder Teebaumöl oder Schneckenschleim etc funktionieren vor allem dann gut, wenn der Hund sich primär auf dem Sofa oder einem gut gepflegten Zierrasen aufhält. Ergo in Bereichen mit naturgmäß geringer Zeckendichte in denen sich auch primär die "Zierhunde-Rassen" der entsprechenden humanen Besitzer und Protagonisten solcher Therapien wohlfühlen.

Ansonsten hat sich die hiesige Medizin für vier- wie zweiläufige Warmblüter glücklicher Weise in den letzten Jahrzehnten von der "Eminenz-basierten" Therapie eines "Doktor Eisenbart" hin zu einer "Evidenz basierten" Therapie entwickelt.

 
Mitglied seit
10 Jan 2018
Beiträge
777
Gefällt mir
2.029
Das muß man relativieren. Stoffwechselprodukte von Bakterien können sehr wohl giftig wirken. Ob man dem mit Ausleiten und Hyperthermie beikommt, ist ein anderes Thema.
Was für Scharlach und das Scharlach Toxin gilt (die Bakterien sind ß-hämolysierende Streptokokken, die einfach durch einen Bakteriophagen, also eine Art Virus im Bakterium, das Toxin bilden können) ist bei Borrelien nicht bekannt und es besteht nach meinen Kenntnissen auch keinerlei Ursache ein Bakterientoxin zu vemuten.

Ging mir nur darum, bei diesen un- oder fehlbehandelt durchaus nicht unbedingt blande verlaufenden Erkrankungen etwas an die aktuellen Therapiestandards zu erinnern. Denn früher oder später greift man dann eh auf diese zurück. Nur kann auch die Schulmedizin besser helfen, wenn der Zeitpunkt des Therapiebeginns im Krankheitsverlauf eher früher liegt.
 
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Anzeige
Oben