Zeckenmittel für Welpen / keine Chemie falls möglich

Anzeige
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
2.162
Gefällt mir
6.218
#16
Halsbänder halt ich für den größten Unsinn überhaupt. Insbesondere, wenn man seine Hunde auch mal streichelt oder mehrere Hunde zusammen hält, die sich auch mal gegenseitig ablecken. Der einzige Vorteil ist, daß man sie vor dem Baden abnehmen kann. Da die Dinger ihren Wirkstoff aber permanent absondern, der Hund auch ohne Halsband also mit Wirkstoff behaftet ist, ist das auch nur ein minimaler Unterschied zu einem frisch aufgetragenen Spot-on. Also für die Wasserwelt.

Die Tabletten zur innerlichen Anwendung sind laut Beipack zur Vermeidung von Infektionen auch nur eingeschränkt hilfreich, da die Zecke IMMER erst zubeißen muß. Wenn die Wirkung ausläuft, hängen die schon mal ein zwei Tage, bevor sie tot sind.

Für Welpen nehm ich ab der 8. Woche Frontline, Wirkstoff Fipronil. Hat den enormen Vorteil, Flöhe auch in Grenzen zu halten. Einziger Nachteil ist die geringere Wirkdauer bei viel Aufenthalt im Wasser. Nach dem Auftragen 48 Stunden nicht lecken oder ins Wasser, nach 4 Stunden kann man schon wieder Streicheln. Ich trag das Zeug abends auf, dann ist alles bis zum Morgen gut durchgetrocknet.

Strategisch kann man die Mittel wechselnd einsetzen. In der Übergangszeit Spot-on, in der Badezeit oder sonst bei viel Aufenthalt im Wasser Tablette.

Bei Welpen würd ich keine Tabletten verwenden.
Es ist ziemlich egal, alles, was man in oder auf den Hund bringt, diffundiert logischerweise nach außen. Zumindest wenn es ein Repellent ist, was für mich die einzig sinnvolle Wirkweise ist, wenn man weiß, dass etliches Viehzeug bereits beim ersten Andocken irgendwelche Krankheiten überträgt.
Es gibt durchaus Hunde, die allergisch auf irgendwelche Mittelchen reagieren. In so einem Fall: Halsband ab und gut ist.
Bei ganz kurzhaarigen Hunden reicht auch die Methode eine Woche mit HB, eine ohne.
 
Mitglied seit
10 Jul 2011
Beiträge
9.466
Gefällt mir
8.622
#17
Und wann ist der Hund dann mal KEIN Wirkstoff-Verteiler? Bei nem Spot-on geh ich davon aus, daß das zumindest im trockenen Zustand nicht abseits des Hundes landet. Wie ist das bei den Halsbändern?
 
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
2.162
Gefällt mir
6.218
#18
Und wann ist der Hund dann mal KEIN Wirkstoff-Verteiler? Bei nem Spot-on geh ich davon aus, daß das zumindest im trockenen Zustand nicht abseits des Hundes landet. Wie ist das bei den Halsbändern?
Da wär ich mir ned so sicher. Zumindest alles, repellentierend ist, diffundiert aus, das Zeug, was nur angesaugte Zecken kaputt gehen lässt, kreist genauso im gesamten Organismus und ist mit Sicherheit auch in der Haut nachweisbar. Egal ob trocken oder naß oder HB oder Tablette.
Da kein Hund auf Couch, Bett etc kommt und man noch genug Fläche am Tier zum Streicheln hat außerhalb Hals, war mir HB immer das sympathischste und einfachste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
57.729
Gefällt mir
9.784
#20
Ein Freund benutzt bei seinem Hovawart Kokosöl, er lebt praktisch im Wald, der Hund ist ständig draußen, bei ihm hilft es, sagt er.
 
Mitglied seit
23 Mai 2009
Beiträge
4.543
Gefällt mir
1.298
#21
Zusätzlich haben Bekannte (ebenfalls erfolglos) folgende Methoden versucht:
- Bernsteinkette um den Hals......
Falsche Anwendungsweise: Bernstein muss schon als Harz aufgetropft werden. Ein paar Milliönchen Jahre später ist das Viech dann wirklich tot:

Aus:
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2017/12/zecke-bernstein-trank-saurierblut
Bei einem wirklich jungen Welpen würde ich zeckenträchtigen Bewuchs vermeiden und 2 x täglich abzeckeln - fördert auch die Bindung zum Hund.
Dann zunächst Fipronil. Ab ca. 1/2 Jahr Perithroide als Spot-on (z. B. Advantix). Da im KLM wohl kein Collie-Blut ist (möglicher MDR 1 - Defekt), werden Antiparasitika in der Regel gut vertragen.
Scalibor- Halsband verwenden wir nur in Spanien (Sandmücken)
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme verteilen sich die Spot-ons zum allergrößten Anteil lediglich auf der Haut und werden allenfalls geringfügig aufgenommen:
"Die Aufnahme und Verteilung des Wirkstoffs hängen von seinen chemischen Eigenschaften ab. So durchdringen beispielsweise Fipronil, Imidacloprid, Deltamethrin, Flumethrin oder Permethrin nicht die Basalzellschicht der Oberhaut, vielmehr werden sie durch Diffusionsvorgänge mit dem Hauttalg über die gesamte Körperoberfläche verteilt"
(Wikipedia)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
30 Jul 2019
Beiträge
2.162
Gefällt mir
6.218
#24
Falsche Anwendungsweise: Bernstein muss schon als Harz aufgetropft werden. Ein paar Milliönchen Jahre später ist das Viech dann wirklich tot:

Aus:
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2017/12/zecke-bernstein-trank-saurierblut
Bei einem wirklich jungen Welpen würde ich zeckenträchtigen Bewuchs vermeiden und 2 x täglich abzeckeln - fördert auch die Bindung zum Hund.
Dann zunächst Fipronil. Ab ca. 1/2 Jahr Perithroide als Spot-on (z. B. Advantix). Da im KLM wohl kein Collie-Blut ist (möglicher MDR 1 - Defekt), werden Antiparasitika in der Regel gut vertragen.
Scalibor- Halsband verwenden wir nur in Spanien (Sandmücken)
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme verteilen sich die Spot-ons zum allergrößten Anteil lediglich auf der Haut und werden allenfalls geringfügig aufgenommen:
"Die Aufnahme und Verteilung des Wirkstoffs hängen von seinen chemischen Eigenschaften ab. So durchdringen beispielsweise Fipronil, Imidacloprid, Deltamethrin, Flumethrin oder Permethrin nicht die Basalzellschicht der Oberhaut, vielmehr werden sie durch Diffusionsvorgänge mit dem Hauttalg über die gesamte Körperoberfläche verteilt"
(Wikipedia)
Verteilen sich auf der Haut und müssen dort ja solange verbleiben, wie die Angabe der Wirkdauer aussagt. Verteilen sich damit auch auf den potentiellen Streichler und mit im Bett Schläfer.
Aber so ist das im Leben.
Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
Und
Die Dosis macht das Gift.
 
Mitglied seit
9 Jun 2016
Beiträge
1.326
Gefällt mir
1.049
#25
Also wenn du gerne einen auf Kräuterhexe machen willst kann ich noch Rainfarn anbieten...

Wenn du natürlich was haben willst was hilft, Tja dann sind wir wieder bei Chemie. Mal unter uns nur weils einer im Labor zusammengekleckert hat ists nich automatisch gefährlich, und immer drann denken : Tollkirsche und Arsen sind auch natürlich!
 
Gefällt mir: z/7
Mitglied seit
9 Okt 2015
Beiträge
500
Gefällt mir
609
#26
Keine Ahnung warum das bei einem klappt und beim anderen nicht.
Bei unseren Hunden wirkt das ziemlich gut.
Kanns auch nicht sagen. Habe mich an die Dosierempfehlung gehalten, aber keinen nennenswerten Erfolg gehabt.
Da Schwarzkümmelöl auch die Leber schädigt habe ich es dann bleiben lassen. Lieber das Gift geben das wirkt...
 
Mitglied seit
10 Jul 2011
Beiträge
9.466
Gefällt mir
8.622
#27
Im anderen Faden schrub jemand, beim Menschen entsteht die Attraktivität für Insekten durch Buttersäure. Der eine hat sie auf der Haut und wird gepiesackt, der andere nicht, den lassen sie in Ruh. Wird bei Hunden ähnlich sein.

Drum geb ich auf die ganzen Aussagen, daß nachweislich wirkungslose Mittelchen angeblich wunderbar wirken würden, keinen Pfifferling. Mag ja sein, daß der Hund keine Zecken hat, aber ob er ohne das Mittel welche hätt, wissen wir nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
4.563
Gefällt mir
6.875
#28
Zecken besitzen Kohlendioxid-Sensoren. Du willst mir doch jetzt nicht sagen dass es Hunde gibt die nicht atmen? :unsure:

Außerdem gibts zwei verschiedene Verhaltensweisen. Die einen jagen aktiv und die andern "lauern" mit vorgestreckten Beinen und klammern sich bei Berührung sofort fest.
 
Mitglied seit
10 Jul 2011
Beiträge
9.466
Gefällt mir
8.622
#29
Anlanden und beißen sind zwei paar Stiefel...und ob die außer Co2 noch anderes riechen, wissen wir auch nicht....
 
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
4.563
Gefällt mir
6.875
#30
Kann mir nicht vorstellen, dass die es sich erlauben können einen potentiellen Wirt laufen zu lassen und auf den nächsten zu warten.
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben