Zeigt her eure Jagdmesser

Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
64.886
Ein nacktes Stück n 690 kostet wohl kaum 20€, Härten und anlassen dazu und ein Stückchen Holz. Beim Messermachen bezahlst du die Arbeit.
 
Registriert
17 Jul 2008
Beiträge
4.365
Ein nacktes Stück n 690 kostet wohl kaum 20€, Härten und anlassen dazu und ein Stückchen Holz. Beim Messermachen bezahlst du die Arbeit.

Ein nacktes Stück M390 kostet KEINE 2,-€ pro cm... Härten, Anlassen und ein bissel Schleifen passiert in der Fabrik; zwei Stücke Holz aus der Kopierfräse drangeschraubt, kostet dann mal locker das dreifache des oben gezeigten.
Da muss das Auflasern des Müller-Logos verdammt viel Arbeit machen - oder was meinst Du?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
21 Mrz 2007
Beiträge
5.282
Schon komisch, wenn euer Auto Schnupfen hat und in die Werkstatt muss, werden Stundensätze weit über 100 eur als normal empfunden.
Bei einem Messermacher, darf es inkl. der Arbeitsmittel und Maschinenkosten nur die Hälfte vom Mindestlohn sein.

Für ein sauber gearbeites 08/15 Jagdmesser braucht ein Profi etwa 4 Stunden. = 200 eur (50 eur/std)
Material ist etwa 20 Euro.
Wenn er das für 350 eur über den Tisch gibt, ist das mehr Hobby, als Beruf.

Robert
 
Registriert
2 Mrz 2011
Beiträge
1.399
Sind ungarische Messer. Ziemlich niedrigpreisig-- kannst auf jeder Jagdmesse zum Kilopreis kaufen.

Das liest sich abwertender als es der Macher verdient. Die Messer sind gut gearbeitet, allerdings mit deutlich mehr Bearbeitungsspuren als ein Tumpek oder Puli. Als Jagdmesser sind sie mir persönlich allerdings zu schwer.

In Deutschland zahlst aber allein für so ein Scrimshaw schon mehr als bei Szalontai das ganze Messer mit Scheide und Versand kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
3 Jan 2006
Beiträge
6.062
Ein nacktes Stück n 690 kostet wohl kaum 20€, Härten und anlassen dazu und ein Stückchen Holz. Beim Messermachen bezahlst du die Arbeit.
Na ja, ein "Stückchen" Stahl N690 für ein Messer kostet gut 15.-€. Härten mit Versand - der Stahl läßt sich nun mal nicht im Grillfeuer härten, 20.- €. Das Griffmaterial - unbearbeitet belastet den Geldbeutel mit Euronen zwischen 10 und XXX €.
Dazu noch Verbrauchsmaterial wie Schleifpapier, Schleifbänder, Kleber, Fingerschutz, Strom usw. beläuft sich auch noch mal auf gut 15 - 20 €.
Dann kostet ein Messer mit Lederscheide, ohne für die Arbeit auch nur einen einzigen Cent zu kriegen, 70.-Euros.
Vielleicht lassen sich durch Großeinkauf und "Massenproduktion" noch 20% einsparen, dann ist bei dem aufgerufenen Preis (71.-€) immer noch nichts verdient.
 
Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
64.886
Dann müsste also der Ungar drauflegen bei den Preisen.
Denn auch wenn er nur die Hälfte an Kosten hat, fällt ja immer noch die Arbeit an.
Hurra die Ungarn haben im Messerbau den Stein der Weisen entdeckt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
21 Jan 2002
Beiträge
64.886
Schon komisch, wenn euer Auto Schnupfen hat und in die Werkstatt muss, werden Stundensätze weit über 100 eur als normal empfunden.
Bei einem Messermacher, darf es inkl. der Arbeitsmittel und Maschinenkosten nur die Hälfte vom Mindestlohn sein.

Für ein sauber gearbeites 08/15 Jagdmesser braucht ein Profi etwa 4 Stunden. = 200 eur (50 eur/std)
Material ist etwa 20 Euro.
Wenn er das für 350 eur über den Tisch gibt, ist das mehr Hobby, als Beruf.

Robert
(y)

Aber woher soll so ein Buchdrucker unter seiner Rinde das wohl wissen, wahrscheinlich staatlich alimentiertes Dasein.
 
Registriert
3 Jul 2018
Beiträge
572
Man merkt schnell, dass hier wenig Leute mit eigener betriebswirtschaftlicher Erfahrung schreiben. Wer Kosten 1:1 durchreicht ohne Aufschläge für das eigene Wagnis, Investitionskosten, sog. allg. Aufschläge, wird nicht lange überleben. Darüber hinaus muss der, der Messer beruflich baut auch seine Versicherungen bezahlen, laufende Rechnungen begleichen sowie Rücklagen für das Alter bilden. Korrekt berechnet ist damit jedes inländisch gebaute Manufakturmesser recht günstig.
 
Registriert
21 Mrz 2007
Beiträge
5.282
Mir reicht ein kleines Messer. Klinge mit 7-9cm ist mir ausreichend. Gut hab kein Schwarzwild im Revier, da kann ich nichts dazu sagen. Aber ich musste mal ein Rotwildstuck mit einem kleinen Dreifinger Messer aufbrechen und war erstaunt, wie gut es doch auch ging (weil es gehen mußte) Das Stuck war Laufkrank und ich hatte kein anderes Messer dabei. Wnn ein Messer scharf ist, geht einiges mit kleineren Messern.

Robert
 
Registriert
26 Okt 2005
Beiträge
1.328
Wenn man ein Reh hat, sowieso. Bei starkem Wild reicht auch eine kurze Klinge, sofern man nicht Brustkorb und Schlossknochen durchwürgen muss.
 

Online-Statistiken

Zurzeit aktive Mitglieder
86
Zurzeit aktive Gäste
269
Besucher gesamt
355
Oben