Zeigt her Eure montierten Trophäen

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.., ich verstehe jetzt nicht ganz dein wirkliches Problem. Ich wohne auch in einem Blockhaus.....
An hölzernen Schrägen kannst du die Tr. doch direkt an die Holzschalung montieren. Der Anblickswinkel schräg von unten gewähre doch eine frontale Ansicht ? (besser als bei senkrechten Wänden)
 
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Wenn man ein Brett anbringt, gleich so breit machen, dass man eine doppelreihe aufhängen kann.

Weiter sich wichtig, ab die Schilder senkrecht übereinander oder versetzt angebracht werden. Dazu 2 Beispiele.

Senkrecht übereinander Abstand 14 cm von Nagel zu Nagel. Auch wird hier mehr Höhe verbraucht. 20200928_190628.jpg

Oder versetzt. Spart Höhe und Abstand.
Von Nagel zu Nagel 12 cm.
20200928_190744.jpg
 
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.., ich verstehe jetzt nicht ganz dein wirkliches Problem. Ich wohne auch in einem Blockhaus.....
An hölzernen Schrägen kannst du die Tr. doch direkt an die Holzschalung montieren. Der Anblickswinkel schräg von unten gewähre doch eine frontale Ansicht ? (besser als bei senkrechten Wänden)
Die Dachschräge, um die es bei mir geht, ist tatsächlich mit Holz geschalt, aber setzt relativ tief an (Kniehöhe) und knickt dann ab. Hinzu kommt eine niedrige Raumhöhe mit dicken Deckenbalken (wenn der Raum bezugsfertig ist, stelle ich mal ein Foto ein). Ich wohne in einer alten, umgebauten Fachwerkscheune.
 
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Also ich war neugierig und hab gerade mal versuchsweise bei Sohnemann im Zimmer eine Bock Trophäe direkt an die Dachschräge gehalten.
Über Augenhöhe "montiert" sah das ganze echt passabel aus.
Wenn die Trophäen dann noch schräg ausgerichtet werden, gewinnt man noch zusätzlich etwas Platz.
Allerdings könnten die "Hörner" bei einer gewissen Höhe auch Aua machen....
Edith sagt: Dachschräge in meinem Versuch ist recht steil.
Danke für Deine Mühen... Das bedeutet, dass Du jetzt Deine Trophäensammlung auf das Zimmer vom Sohnemann ausdehnen könntest. Da eröffnen sich doch jagdlich wieder ganz neue Perspektiven und der Sohnemann wird auch früh geprägt.😎👍 Was mich und meine schräge Wand betrifft, habe ich Deinen Vorschlag mit dem „schräg“ ausrichten der Gehörnbrettchen noch nicht verstanden. Du willst die Brettchen nicht etwa diagonal aufhängen? Da werde ich von seekrank (und meine Böcke auch).
 
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Danke für Deine Mühen... Das bedeutet, dass Du jetzt Deine Trophäensammlung auf das Zimmer vom Sohnemann ausdehnen könntest. Da eröffnen sich doch jagdlich wieder ganz neue Perspektiven und der Sohnemann wird auch früh geprägt.😎👍 Was mich und meine schräge Wand betrifft, habe ich Deinen Vorschlag mit dem „schräg“ ausrichten der Gehörnbrettchen noch nicht verstanden. Du willst die Brettchen nicht etwa diagonal aufhängen? Da werde ich von seekrank (und meine Böcke auch).
Könnte ich, wenn ich denn so viele Trophäen hätte und seit dem Umzug liegen die wo ich habe auf dem Dachboden...
Hab noch keinen guten Platz gefunden bzw sollte es sich gut einfügen und nicht an ein altbackenes Gruselkabinett erinnern.
Hier im Faden hab ich aber schon eine gute Idee gesehen, welche mir gefallen könnte.
Ja diagonal hab ich gemeint, muss aber nicht ganz so schräg sein. Kannst ja mal probehalber versuchen, sieht nach meinem Geschmack gar nicht so schlecht aus.
 
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Ich habe prinzipiell nichts gegen Trophäen und besitze auch einige aber diese Aneinanderreihung von unzähligen Schädeln einer Wildart erinnert mich eher an die Gebeine von Pesttoten in Katakomben.
Es stellt nichts außergewöhnliches mehr da. Es ist nicht der Erste, der Größte, der Älteste, der Abnormste, der was auch immer. Es ist nur noch eine Aneinanderreihung von Abschüssen. Da zählt nur noch die Masse, mit einer Trophäe hat das aber nichts mehr zu tun. Mein Respekt bei so einer Sammlung gilt ausschließlich der Zeit und Arbeit, welche für das Aufsetzen vonnöten war, ansonsten handelt es sich in meinen Augen, nur um eine Ansammlung von Staubfängern.
 
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Im oberen Drittel der Schräge mit einer größeren Dreiecksleiste arbeiten, den Winkel so wählen, dass die vordere Fläche dann senkrecht ist. Darauf dann eine schöne rustikale Holzdiele/Massivholzbrett mit Rinde. Ergibt eine wunderbare Fläche für die Trophäen, nimmt keinen Raum und gibt Möglichkeit für eine indirekte Beleuchtung. Das ergibt zumindest in meinem Kopf ein schönes Bild.
 
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Ich habe prinzipiell nichts gegen Trophäen und besitze auch einige aber diese Aneinanderreihung von unzähligen Schädeln einer Wildart erinnert mich eher an die Gebeine von Pesttoten in Katakomben.
Es stellt nichts außergewöhnliches mehr da. Es ist nicht der Erste, der Größte, der Älteste, der Abnormste, der was auch immer. Es ist nur noch eine Aneinanderreihung von Abschüssen. Da zählt nur noch die Masse, mit einer Trophäe hat das aber nichts mehr zu tun. Mein Respekt bei so einer Sammlung gilt ausschließlich der Zeit und Arbeit, welche für das Aufsetzen vonnöten war, ansonsten handelt es sich in meinen Augen, nur um eine Ansammlung von Staubfängern.
Anfänger halt...
 
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Ich habe prinzipiell nichts gegen Trophäen und besitze auch einige aber diese Aneinanderreihung von unzähligen Schädeln einer Wildart erinnert mich eher an die Gebeine von Pesttoten in Katakomben.
Es stellt nichts außergewöhnliches mehr da. Es ist nicht der Erste, der Größte, der Älteste, der Abnormste, der was auch immer. Es ist nur noch eine Aneinanderreihung von Abschüssen. Da zählt nur noch die Masse, mit einer Trophäe hat das aber nichts mehr zu tun. Mein Respekt bei so einer Sammlung gilt ausschließlich der Zeit und Arbeit, welche für das Aufsetzen vonnöten war, ansonsten handelt es sich in meinen Augen, nur um eine Ansammlung von Staubfängern.
Ich will jetzt hier keine Grundsatzdiskussion anzetteln. Es ist einerseits eine Geschmacksfrage, andererseits eine Frage der jagdlichen Einstellung, der persönlichen Erinnerungskultur und auch der Möglichkeiten, die ein Jägerleben halt bietet. Am Ende aber ist es eine sehr private Angelegenheit, die jeder für sich regelt und lebt und über die man (gerade als „Anfänger“) nicht vorschnell urteilen sollte. Eines aber ist klar, es geht nicht um Masse - auch wenn da vielleicht viel an der Wand hängt.
 
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Mir mangelt es in diesem Punkt weder an Erfahrungen noch an Schädeln, welche ich aufsetzen könnte. Diese Ansammlungen haben nichts mit der Präsentation von Trophäen zu tun. Eine Trophäe ist etwas besonderes und keine Sammlung von allem möglichen oder hebt ihr bei jedem Einkauf beim Fleischer auch einen Wurstzipfel oder Knochen auf, um euch an das Tier zu erinnern. Ist halt ein ausschließlich deutscher Kult, vom edlen deutschen Jäger.
 
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Mir mangelt es in diesem Punkt weder an Erfahrungen noch an Schädeln, welche ich aufsetzen könnte. Diese Ansammlungen haben nichts mit der Präsentation von Trophäen zu tun. Eine Trophäe ist etwas besonderes und keine Sammlung von allem möglichen oder hebt ihr bei jedem Einkauf beim Fleischer auch einen Wurstzipfel oder Knochen auf, um euch an das Tier zu erinnern. Ist halt ein ausschließlich deutscher Kult, vom edlen deutschen Jäger.
Ja Trophäenkult kann auch übertrieben werden. Aber es ist bei weitem nicht nur ein deutscher Kult. Schau dir die Jagdzimmer von amerikanischen oder canadischen Kollegen, oder britischen Jägern an... da gibt es manchmal keinen freien Platz mehr, auch auf dem Boden.
Deine Einstellung sei dir unbenommen, aber urteile bitte nicht über andere. Ich schaue mir meine Trophäen gerne an- es ist konservierte Erinnerung. Mir fällt dann auch immer die Geschichte dazu ein. Die ein oder andere mahnt mich auch, weil der Schuss nicht ganz so sauber war, wie ich es gerne gehabt hätte.
Ich bewahre mir ja auch ander scheinbar unnütze Dinge auf, zB. die ersten gemalten Bilder meiner Kinder, eine gepresste Blume, die mir meine Frau geschenkt hat, das Gesellenstück meines verstorbenen Vaters...
bin halt nostalgisch.
 
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Ja Trophäenkult kann auch übertrieben werden. Aber es ist bei weitem nicht nur ein deutscher Kult. Schau dir die Jagdzimmer von amerikanischen oder canadischen Kollegen, oder britischen Jägern an... da gibt es manchmal keinen freien Platz mehr, auch auf dem Boden.
Deine Einstellung sei dir unbenommen, aber urteile bitte nicht über andere. Ich schaue mir meine Trophäen gerne an- es ist konservierte Erinnerung. Mir fällt dann auch immer die Geschichte dazu ein. Die ein oder andere mahnt mich auch, weil der Schuss nicht ganz so sauber war, wie ich es gerne gehabt hätte.
Ich bewahre mir ja auch ander scheinbar unnütze Dinge auf, zB. die ersten gemalten Bilder meiner Kinder, eine gepresste Blume, die mir meine Frau geschenkt hat, das Gesellenstück meines verstorbenen Vaters...
bin halt nostalgisch.
Sicherlich gibt es auch in anderen Ländern vereinzelt Jäger, welche alle ihre erlegten Tiere an die Wand nageln. Es sind aber Ausnahmen. Wer mir erzählt, er braucht dies für seine Erinnerungen aber selbst keine weiblichen Schädel an der Wand hängen hat, belügt sich doch selbst. Ist die Jagd auf Ricke und Kitz denn keine Erinnerung wert.

Das du die ersten Bilder deiner Kinder, eine Blume von deiner Frau und das Gesellenstück deines Vaters aufbewahrst hat nichts mit Nostalgie zu tun. Es sind doch besondere ausgewählte Dinge, also auch eine Art Trophäe.
 
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