Zeigt her eure Tiefschneegefährte!

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#1
Hallo zusammen,

hier ist ja doch der ein oder andere Bergjäger unterwegs, der auch im tiefsten Schnee sein Wild versorgen muss.

Ich denke die meisten hier nutzen ein Schneemobil dafür - aber nutzt der ein oder andere auch was ungewöhnlicheres? Hägglund, Pistenbully, Utv mit Raupenantrieb...


Ich bin gespannt mit was Ihr so aufwarten könnt 😃
 
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#3
ATV Yamaha Kodiak mit Raupenantrieb. Zeigen ist ein wenig schwierig, da ich kein Bild zur Hand habe.


grosso
 
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#4
Ich denke die meisten hier nutzen ein Schneemobil dafür - aber nutzt der ein oder andere auch was ungewöhnlicheres? Hägglund, Pistenbully, Utv mit Raupenantrieb...
Das ist wohl stark revierabhängig. Bei uns nutzt das kaum jemand.
Alle die ich kannte, die mal für eine Weile einen Motorschlitten hatten (mein Vater war vor 40-50 Jahren sicher einer der ersten bei uns) haben es wieder aufgegeben. Aus den Spuren werden am Wochenende gern angenommene Kirrungen für halbe Heerscharen an Fußgängern. Was dann zur Folge hat, dass das Wild keine Ruhe kriegt.
Zu den Rotwild-Wintergattern werden ganz normal die Wege geräumt, mancher macht das auch bis zu einer (Rotwild-)Fütterung.


Wo noch ein paar hundert Meter zu machen sind - hauptsächlich die Rehwild-Fütterungen - mache ich es tatsächlich so (ähnlich):
Also ich nutze hauptsächlich das hier:
...
Ist aber nur Gägges. Versorgt kriegst damit nix. Nur angelaufen.
Das gibt dann keine für Spaziergänger und/oder Gassigeher angenehme Spur und dient somit dem Wild am besten.
Tiefere Schlittenwanne als die auf dem Foto, Säcke rein. Bergab den Schlitten voraus lassen, bergauf hinterher.
Ein Bergstecken aus Hasel oder Schlehe schadet dabei nicht.
Ski hab ich mal probiert, war nicht meins. Zu wenig Halt wenn man das Gewicht im Schlitten manövrieren will. Man ist zwar schneller wenn der Schlitten auf dem Weg zurück leer ist, aber vorher ist es für mich nicht besser.
Kraxe nur wenn kein Schnee. Viele der handelsüblichen Schneeschuhe kriegen Probleme mit der Gewichtsbelastung. Und auf Schneeschuhen im Schnee mit Gewicht auf der Kraxe das Gleichgewicht halten ist eine Sache für sich.

Einigermaßen voraus gedacht legt man seine Plätze so an, dass es im Winter weniger weite (Rest-)Wege gibt. Kleine Vorratshütten/-kisten mit Fässern kann man auch machen. Ist die sinnvollste Lösung.
Am Anfang vom Winter versuch ich die Vorräte vor Ort noch zu schonen und geh mehr mit dem Schlitten.
 
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#6
Wir bringen das Futter im Herbst hoch und können somit im Winter darauf verzichten, Lasten den Berg hoch zu transportieren oder zu tragen. Aufgrund der nicht unerheblichen Wegstrecken wäre das auch nur bedingt möglich.

Wir hatten über recht lange Zeit einen Motorschlitten und haben den vor ein paar Jahren durch einen Raupenantrieb auf dem ATV ersetzt.

Wenn die Wege lawinengefährdet oder durch Lawinenabgänge unpassierbar sind, bleibt nur der Weg zu Fuß.


grosso
 
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#7
@Löffelmann
Diese Schneeschuhe benutze ich
Anhang anzeigen 136664
damit trage ich auch einen kleinen Rucksack, ca 15 kg und Waffe ohne tief einzusinken.
Die sind sicher gut. (y)
Die letzten, die ich gekauft habe, waren so Plastikdinger ohne Alu-Rahmen. Marke weiß ich jetzt grad nicht. Jedenfalls, man sieht bei denen durchaus schon wo die Belastung am Kunststoff groß ist.
Ich bin schon kein Leichtgewicht, wennst dann noch einige Kilo auf die Kraxe packst ist man schnell bei großer Belastung, insbesondere wenn der Untergrund uneben ist oder bei "blödem" Schnee. So toll wie im Werbefilmchen sind die Bedingungen ja leider nicht immer.
Mal etwas schief aufgetreten und das dann versucht noch aufzufangen, da geht oft viel Kraft auf nur einen Schneeschuh. Deswegen ist mir eine altmodische "lange Holzstange" (Bergstecken) auch lieber. Die Alustöckchen für geführte Wanderungen für Urlauber können auch mal knicken wenn man im letzten Moment einen Sturz noch zu verhindern sucht. :rolleyes:
Außerdem kann man am Bergstecken das Seil vom Schlitten schöner festmachen wenn man die Fuhre bergab bugsiert.
Das Seil ist an meinem Schlitten rechts und links an der Ecke festgebunden, quasi eine lange Schlaufe. So kann man ein wenig "lenken". Bergauf schlüpf ich einfach in die Schlinge, so als würd man sich ein Gewehr über den Rücken hängen geht dann das Seil quer über die Brust.
Bergrunter fädel ich den Stecken ein und wickel das Seil 1x rum. Der Stecken hält dann Steuermann und Fuhre.
 
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#14
Bergstock üblicherweise so bis auf Kinnhöhe bzw. maximal Körpergröße.


grosso

Da er im Schnee ja tiefer einsinkt als man selbst sehe ich auch kein Problem darin wenn er mal etwas über Körpergröße hat.
Ich mache meine Bergstecken i.d.R. etwa ne halbe Armlänge über Kopf, weil ich damit oft im Steilhang stehe und ab und zu auch bergab schießen muss. Da ist dann in manchen Lagen geschickter anzustreichen, wenn der BS ein bisschen länger ist.
 
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#15
Muskelkraft in allen Ehren, richtig Spaß macht unsere Ratrac ST. Sechs Zylinder Ford Industriemotor mit Schaltgetriebe und Knüppellenkung. Leider zu selten richtig Schnee, um den Spaß öfters ausnutzen zu können. Darum würde ich mich eventuell sogar davon trennen.
Ein Jagdkamerad hat noch einen Bombardier Alpine Motorschlitten gut in Schuss. Macht ebenfalls Laune und verlangt beim fahren richtig Körpereinsatz. Zum kirren und bergen perfekt.

Horrido

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