Zu alt/spät fürs Down

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1 Sep 2015
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#1
Servus in die Runde,

und vorallem an die erfahrenen Hundeführer und -Ausbilder.
Ich führe einen jetzt gerade 18 Monate alten DW Rüden.
Jugendprüfung haben wir im letzten Jahr bereits gemacht, so stehen für dieses Jahr noch die EPB und evtl. GP auf dem Plan.
Vielleicht bei den DW nicht ganz typisch, habe ich im Herbst auf einer Prüfung zwei Hunde gesehen, bei denen das Down top funktionierte.
Da ich mit meinem Hund im Gehorsam aktuell sicher noch Defizite habe, habe ich überlegt, ob das Down nicht doch auch sinnvoll wäre, um eben das Gehorsam zu festigen.
Beim Versuch allerdings die Anfänge des Down mit dem Rüden zu üben, missfällt ihm das sichtlich und er fängt auch an mich anzuknurren und wirklich aggressiv zu werden. Und genau da sehe ich das Problem bzw. das sichtliche Defizit. Ansonsten ist er im Groben recht gehorsam und leinenführig. Ohne Leine geht allerdings gar nix, und sobald er von dieser los ist, wars das auch mit dem Gehorsam.
Ich würde sagen, dass vielleicht nach wie vor noch die "Rollenverteilung" nicht gänzlich geklärt ist, und das Down würde sich hier sicher positiv auswirken.
Ist es aber evtl. vom Alter her zu spät fürs Down? Und sollte daher das noch fehlende Gehorsam über den Apport weiter gefestigt werden, sofern dies möglich ist?

Vielleicht hat ja jemand einen Tip oder guten Ratschlag.
 
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#3
Servus in die Runde,

und vorallem an die erfahrenen Hundeführer und -Ausbilder.
Ich führe einen jetzt gerade 18 Monate alten DW Rüden.
Jugendprüfung haben wir im letzten Jahr bereits gemacht, so stehen für dieses Jahr noch die EPB und evtl. GP auf dem Plan.
Vielleicht bei den DW nicht ganz typisch, habe ich im Herbst auf einer Prüfung zwei Hunde gesehen, bei denen das Down top funktionierte.
Da ich mit meinem Hund im Gehorsam aktuell sicher noch Defizite habe, habe ich überlegt, ob das Down nicht doch auch sinnvoll wäre, um eben das Gehorsam zu festigen.
Beim Versuch allerdings die Anfänge des Down mit dem Rüden zu üben, missfällt ihm das sichtlich und er fängt auch an mich anzuknurren und wirklich aggressiv zu werden. Und genau da sehe ich das Problem bzw. das sichtliche Defizit. Ansonsten ist er im Groben recht gehorsam und leinenführig. Ohne Leine geht allerdings gar nix, und sobald er von dieser los ist, wars das auch mit dem Gehorsam.
Ich würde sagen, dass vielleicht nach wie vor noch die "Rollenverteilung" nicht gänzlich geklärt ist, und das Down würde sich hier sicher positiv auswirken.
Ist es aber evtl. vom Alter her zu spät fürs Down? Und sollte daher das noch fehlende Gehorsam über den Apport weiter gefestigt werden, sofern dies möglich ist?

Vielleicht hat ja jemand einen Tip oder guten Ratschlag.
Es ist in jedem Alter ohne Probleme möglich wichtig ist das dein Hund und du die Rollen tauschen dann klappt das auch mit dem Ablegen.
Nur der Rudelführer entscheidet wo es langgeht wer das bei euch ist must du vorher klarstellen und zwar nicht nach dem Walldorfprinzip das wird der Hund nicht akzeptieren.
Ich führe 2 sehr große DD Rüden die würden mich genau einmal anknurren oder auch nur ansatzweise sich Aggressive zeigen.
 
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#4
Danke für Eure Rückmeldungen.
Wie vermutet denk ich schon auch, dass grundlegend die Rollenverteilung geklärt werden muss.
Ich bin kein Freund des "Walldorfprinzip", aber ehrlich gesagt weiß ich nicht genau wie ich das klären kann soll bzw. mit welchen Mitteln oder Maßnahmen.
Um hier nicht eine Grundsatzdiskussion loszutreten, genauere Anweisungen, Tipps, Verfahren, Maßnahmen, etc. auch gerne per PN.
 
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#6
Wie schon geschrieben hast Du das Problem selber gesehen.
Das Alter des Hundes hat damit garnichts zu tun. Lernen kann er bis er stirbt.
Aber anknurren ????????
 
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12 Dez 2009
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#7
Danke für Eure Rückmeldungen.
Wie vermutet denk ich schon auch, dass grundlegend die Rollenverteilung geklärt werden muss.
Ich bin kein Freund des "Walldorfprinzip", aber ehrlich gesagt weiß ich nicht genau wie ich das klären kann soll bzw. mit welchen Mitteln oder Maßnahmen.
Um hier nicht eine Grundsatzdiskussion loszutreten, genauere Anweisungen, Tipps, Verfahren, Maßnahmen, etc. auch gerne per PN.


Das siehst du völlig falsch, die Rollen sind klar verteilt. Der Hund ist mit 18 Monaten der Chef und du bist sein Dosenöffner.
 
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#8
Das siehst du völlig falsch, die Rollen sind klar verteilt. Der Hund ist mit 18 Monaten der Chef und du bist sein Dosenöffner.
So wird’s sein. Ich habe bei bisher 8 Hunden den Anfängen gewehrt und daher in der Hinsicht keine Probleme. Aber das scheint auf ne handfeste Auseinandersetzung hinauszulaufen aus der du unbedingt als Sieger rauskommen musst. Bei jungen Hunden kann man sowas auf niedrigerem Niveau provozieren und sich dann deutlich unterschwelliger durchsetzen. Aber wenn du sowas eingreifendes wie das down durchführen willst ist das einerseits ne gute Gelegenheit grundlegende Dinge durchzusetzen, aber ich vermute das geht nur auf die harte Tour. Wenn du die Möglichkeit hat erstmal andere Dinge zu beschränken hilft das vielleicht etwas. Musst halt Situationen finden wo du bzw das befolgen deiner Anforderungen an den Hund der Schlüssel zu Ressourcen sind. Wie verhält er sich denn wenn du ihm Ressourcen wegnimmst weil du es halt gerade willst? Futter, beliebter Liegeplatz, begehrtes Spielzeug/aportel etc.? Wenn er da auch schon falsch wird wird wohl auf niedriger Schwelle nicht mehr funktionieren. Und selbst wenn er das gefressen hat wird „down“ nochmal ne andere Liga befürchte ich.
 
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#9
Servus in die Runde,

und vorallem an die erfahrenen Hundeführer und -Ausbilder.
Ich führe einen jetzt gerade 18 Monate alten DW Rüden.
Jugendprüfung haben wir im letzten Jahr bereits gemacht, so stehen für dieses Jahr noch die EPB und evtl. GP auf dem Plan.
Vielleicht bei den DW nicht ganz typisch, habe ich im Herbst auf einer Prüfung zwei Hunde gesehen, bei denen das Down top funktionierte.
Da ich mit meinem Hund im Gehorsam aktuell sicher noch Defizite habe, habe ich überlegt, ob das Down nicht doch auch sinnvoll wäre, um eben das Gehorsam zu festigen.
Beim Versuch allerdings die Anfänge des Down mit dem Rüden zu üben, missfällt ihm das sichtlich und er fängt auch an mich anzuknurren und wirklich aggressiv zu werden. Und genau da sehe ich das Problem bzw. das sichtliche Defizit. Ansonsten ist er im Groben recht gehorsam und leinenführig. Ohne Leine geht allerdings gar nix, und sobald er von dieser los ist, wars das auch mit dem Gehorsam.
Ich würde sagen, dass vielleicht nach wie vor noch die "Rollenverteilung" nicht gänzlich geklärt ist, und das Down würde sich hier sicher positiv auswirken.
Ist es aber evtl. vom Alter her zu spät fürs Down? Und sollte daher das noch fehlende Gehorsam über den Apport weiter gefestigt werden, sofern dies möglich ist?

Vielleicht hat ja jemand einen Tip oder guten Ratschlag.
Nur als Ergänzung: Mein "Ausbildungshelfer" hat mir bei meinem DD zum Down beigebracht, dass das der ultimative Befehl ist. Keine Belohnung, kein Tätscheln, kein Guddiguddi-Zeugs Down kann Hundeleben retten. Ich habe das zeitweise 50x in der Woche geübt, ob er mit dem Kopf am Boden liegt ist komplett egal, aber er muss liegen auch wenn Wild flüchtig abgeht.

Wenn du noch überlegst: Hund ist hinter Sauen her und du hörst die Autos auf der Strasse.

Kleiner Hinweis noch: hol dir schnell jmd der Jagdhunde ausbildet und dich dazu. Ein grundsätzlich nicht gehorsamer Jagdhund ist ein echtes Problem.
 
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#10
hast du die führer wo es saß mal gefragt wie sie es gemacht haben? Auch nutzt sich das ab wenn man es schleifen lässt- muss man immer wieder nachsetzen. Das macht es dem Führer auch nicht leichter.
Jetzt nach der DJ-Saison gehts halt wieder mit down, schleppen, raubwild und Krähen apportieren und schweissarbeit los bzw weiter in der jagdarmen Zeit um das dann in der nächsten DJ-Saison wieder zu ruinieren und dann wieder nachzuarbeiten..🤷🏼‍♂️
 
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#11
Servus in die Runde,

und vorallem an die erfahrenen Hundeführer und -Ausbilder.
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Jugendprüfung haben wir im letzten Jahr bereits gemacht, so stehen für dieses Jahr noch die EPB und evtl. GP auf dem Plan.
Vielleicht bei den DW nicht ganz typisch, habe ich im Herbst auf einer Prüfung zwei Hunde gesehen, bei denen das Down top funktionierte.
Da ich mit meinem Hund im Gehorsam aktuell sicher noch Defizite habe, habe ich überlegt, ob das Down nicht doch auch sinnvoll wäre, um eben das Gehorsam zu festigen.
Beim Versuch allerdings die Anfänge des Down mit dem Rüden zu üben, missfällt ihm das sichtlich und er fängt auch an mich anzuknurren und wirklich aggressiv zu werden. Und genau da sehe ich das Problem bzw. das sichtliche Defizit. Ansonsten ist er im Groben recht gehorsam und leinenführig. Ohne Leine geht allerdings gar nix, und sobald er von dieser los ist, wars das auch mit dem Gehorsam.
Ich würde sagen, dass vielleicht nach wie vor noch die "Rollenverteilung" nicht gänzlich geklärt ist, und das Down würde sich hier sicher positiv auswirken.
Ist es aber evtl. vom Alter her zu spät fürs Down? Und sollte daher das noch fehlende Gehorsam über den Apport weiter gefestigt werden, sofern dies möglich ist?

Vielleicht hat ja jemand einen Tip oder guten Ratschlag.
Wenn Dich Dein Hund in gewissen Situationen anknurrt, habt ihr tatsächlich ein gewisses Problem in der rudelinternen Rangordnung. WIE groß dieses Problem ist, lässt sich auf die Entfernung schlecht beurteilen. Ob es jedoch einzig über das Down zu beheben sein wird, wage ich zu bezweifeln. Diverse Schritte zurück in der Grundausbildung (allg. Gehorsam, Gehen frei bei Fuß etc.) dürften zielführender sein!
Jagdpraktisch ist das Down für einen Wald-Stöberhund in diesem elementaren Job sowieso absolut entbehrlich bis unsinnig!
 
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#12
Nur als Ergänzung: Mein "Ausbildungshelfer" hat mir bei meinem DD zum Down beigebracht, dass das der ultimative Befehl ist. Keine Belohnung, kein Tätscheln, kein Guddiguddi-Zeugs Down kann Hundeleben retten. Ich habe das zeitweise 50x in der Woche geübt, ob er mit dem Kopf am Boden liegt ist komplett egal, aber er muss liegen auch wenn Wild flüchtig abgeht.


dito!

Down jeden Tag. 1 mal bis x-mal. Jede Entfernung.
 
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1 Sep 2015
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#13
Vielen Dank für Eure Rückmeldung.
Die Führer bei denen das saß haben erzählt, dass sie das bereits im Alter von 16 Wochen angefangen haben. Was sicher richtig und besser ist, wie mit 16 Monaten.
Klar, ob ich das Down jetzt bei meinem Stöberhund brauche ist schon in Frage zu stellen. Allerdings bin ich da schon auch der Meinung, in der Nähe von Straßen kann das Leben retten.
Für mich war/ist es im Moment einfach Mittel zum Zwck um das Gehorsam zu festigen bzw. auszubauen und auch grundlegend die Rollenverteilung zu klären.
Ich denke ich habe in der Grundausbildung nicht alles versäumt und vieles funktioniert auch. Allerdings vermutlich nicht oder nicht immer in letzter Konsequenz, was sich natürlich immer und auch jetzt rächt.
Daher werde ich wohl weiterhin mit mehr Konsequenz die Deffizite versuchen zu beheben, und ihn dabei soweit herauszufördern, bis es auf die Verteilung der Rollen hinaus läuft, um die dann endgültig zu klären.
 
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#14
wenn Dich ein 18 Monate alter Rüde anknurrt, kannst Du mal davon ausgehen, dass Du gar nicht so viel richtig gemacht hast. Das wird nicht das Erste mal gewesen sein und zeigt, dass die Rangordnung überhaupt nicht geklärt ist und das ist nach 11/2 Jahren schon befremdlich. knurrt der auch wenn er vom Sofa soll, Kannst Du Ihm etwas aus dem Fang nehmen, das Futter wegnehmen etc, oder hat er Dich auch schon geschnappt? Darauf brauchst Du nicht antworten, aber sollte etwas davon zutreffen, dann wende Dich bitte an einen erfahrenen Hundeführer.
 
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17 Jul 2008
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#15
Vielen Dank für Eure Rückmeldung.
Die Führer bei denen das saß haben erzählt, dass sie das bereits im Alter von 16 Wochen angefangen haben. Was sicher richtig und besser ist, wie mit 16 Monaten.
Klar, ob ich das Down jetzt bei meinem Stöberhund brauche ist schon in Frage zu stellen. Allerdings bin ich da schon auch der Meinung, in der Nähe von Straßen kann das Leben retten.
??? Ähhh, nein, sicherlich nicht! Wenn Du als HF eines selbstständig und weit jagenden Stöberhundes in Straßennähe postiert wirst, bleibt der Hund am Strick! Wenn Du weiter weg postiert wirst, hast Du im Falle des Falles sowieso keine Einwirkungsmöglichkeit.

Für mich war/ist es im Moment einfach Mittel zum Zwck um das Gehorsam zu festigen bzw. auszubauen und auch grundlegend die Rollenverteilung zu klären.
Ich denke ich habe in der Grundausbildung nicht alles versäumt und vieles funktioniert auch. Allerdings vermutlich nicht oder nicht immer in letzter Konsequenz, was sich natürlich immer und auch jetzt rächt.
Daher werde ich wohl weiterhin mit mehr Konsequenz die Deffizite versuchen zu beheben, und ihn dabei soweit herauszufördern, bis es auf die Verteilung der Rollen hinaus läuft, um die dann endgültig zu klären.
Genau das!
Und dazu suchst Du Rat bei einem erfahrenen DW-Mann, nicht Bracke, nicht Teckel und nicht Hühnerhund!
 
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