Zu viele LW im gleichen Kaliber auf JJ

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#91
Einfache Antwort:
Nennen Sie mir bitte die gesetzliche Grundlage auf der Sie mir die Eintragung verweigern. Bitte gleich einen rechtsmittelfähigen Bescheid ausstellen!
Vielen Dank!
https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE190035211
Das gleiche in grün nur als Jäger. Die Behörde kann immer eine Begründung fordern ;-)

Gott sei Dank nehmen 99% der SB das so lebensnah wie nur möglich und scheissen sich da ned in die Hose...
 
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#92
So unterschiedl. ist es. Wer hier bei und SB auf der UJB wird, darf explizit keinen Jagdschein haben und auch kein Sportschütze sein.:sneaky:
Fragen ob auf der Führerscheinstelle auch nur SB hocken dürfen, die keine amtl. Fahrerlaubnis haben, blieb seitens der Behörde leider unbeantwortet.:whistle:
ist hier im LRA München identisch ... es werden speziell Mitarbeiter dafür ausgewählt, welche selbst keine Waffen haben ... hab ich aus 1. Hand, da ich mal dort angefragt habe, warum in vielen Punkten so wenig Fachwissen vorhanden ist.
 
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#93
Es ist einfach nur traurig bewußt auf inkompetentes Personal zu setzen. Da wollen die Obertanen mal dem Untertan so richtig zeigen, wer hier am längeren Hebel sitzt.

Ich lasse derzeit auch bei einer Büchse das Lager auf ein anderes Kaliber aufreiben, wenn ich mir vorstelle die Kaliberänderung jemandem erklären zu müssen, der nichtmal Grundkenntnisse besitzt...
 
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#94
Es ist einfach nur traurig bewußt auf inkompetentes Personal zu setzen. Da wollen die Obertanen mal dem Untertan so richtig zeigen, wer hier am längeren Hebel sitzt.
Ist in den "oberen Kreisen" ja nicht anderst:

Finanzminister/Wirtschaftsminister ohne kaufmänn. Ausbildungen
Verteidigungsminister ohne Res.Offz. oder überhaupt jemals Soldat gewesen zu sein
Familienminister, die selber keine Kinder haben
Landwirtschaftsminister, die keine eigenen Scholle haben
Forschungs/Entwicklungsminister, die noch nicht mal Dipl.Ing. sind
Umweltminister, die...naja.

sondern zum Großteil Gymnasiallehrer und Rechtsanwälte, mit selbst darin wenig beruftsprakt. Erfahrungen.


Ich lasse derzeit auch bei einer Büchse das Lager auf ein anderes Kaliber aufreiben, wenn ich mir vorstelle die Kaliberänderung jemandem erklären zu müssen, der nichtmal Grundkenntnisse besitzt...
Altes Lager war verrostet, die Waffe damit nicht mehr sicher und wird nun in einen neuwertigen Zustand versetzt.
Was "Rost" ist und das der an einem techn. Gerät nix gutes ist, sollte selbst der fachlich unkundigste SB kapieren.:sneaky:
 
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#95
Fall A) Es gibt viel mehr sachliche und praktische Argumente, bei einer Anzahl von x Büchsen für den jagdlichen Einsatz in Mitteleuropa nur wenige verschiedene Kaliber (nämlich besonders geeignete) zu haben, als viele oder im Extremfall x verschiedene Kaliber. Aber jeder wie er möchte.

Fall B) Für die theoretische Befürchtung, jemand würde da auf JS die Ausrüstung für eine Privatarmee ansammeln, sprächen im Zweifel auch ganz andere Indizien. Beispielsweise eine sehr hohe Anzahl von gleichen oder gleichartigen, insbesondere niedrigpreisigen, robusten Waffen, insbesondere mit ehemaligem oder aktuellem militärischen Bezug und sehr hoher Magazinkapazität. Hier fänd auch ich es angebracht, wenn der SB mal freundlich fragt, wofür das denn gut sein soll.

Liegen die letztgenannten Indizien o. Ä. nicht vor, wäre es in meinen Augen jedoch schlicht Schikane und Willkür.

Deshalb sollte man sich hüten, auch nur ansatzweise Verständnis für solche Fragen zu zeigen, solange nicht Fall B vorliegt. Sonst existiert die freie und unbegrenzte Wahl der Jagdlangwaffen bald nur noch auf dem Papier.
 
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#96
Fall A) Es gibt viel mehr sachliche und praktische Argumente, bei einer Anzahl von x Büchsen für den jagdlichen Einsatz in Mitteleuropa nur wenige verschiedene Kaliber (nämlich besonders geeignete) zu haben, als viele oder im Extremfall x verschiedene Kaliber. Aber jeder wie er möchte.
Das hatte die DDR ja vorgelebt: 16/70, 12/70, 7x57R, 7x65R und 8x57JRS, sonst nix (jedenfalls für "Normalsterbliche"). :confused:
Mit der "Sportschützen/Jäger-Kalibereinheit", die von vielen propagiert wird: 12/76, .223Rem., 6,5mmCM, 6,5x55, .308Win., .300Win.Mag., .338Lapua sind wir auch nur noch ´nen kleinen Schritt weg davon. :eek:
 
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#99
.......

Ich lasse derzeit auch bei einer Büchse das Lager auf ein anderes Kaliber aufreiben, wenn ich mir vorstelle die Kaliberänderung jemandem erklären zu müssen, der nichtmal Grundkenntnisse besitzt...
....sowas hat mich eine Stunde im KVR gekostet. Die wollten das nicht kapieren, dass sowas möglich ist.
 
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Bei mir sind 2 SB ( Polizei), einer ist selber Sportschütze, und als "pingelig" bekannt, aber nicht übertrieben.
SB 2 is sehr umgänglich, und extrem unkompliziert aber kein Sportschütze.

Bisher hatte ich keinerlei Stress und wurde sehr zuvorkommend unkompliziert und hilfsbereit von Nr. 2 bedient.
 
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Waffen - die Damen und Herren am Amt sind grundsätzlich in der Materie planlos
und haben keinerlei Vorstellung zu der Thematik.
Sie kenne nur die Verwaltungsvorschriften zu dieser Thematik.
Die Politik hat dafür gesorgt, dass die Fachleute heute einen anderen Job machen.
Das ist normal - ich habe mich inzwischen daran gewöhnt!

Ein Kaliber aus mehreren Waffen - das ist für mich durchaus normal und einsatzbedingt.
  1. 7x64 | Matchbüchse mit 73er Machlauf
  2. 7x64 | 98er mit Plastikschaft (Wetterunabhängige Variante)
  3. 7x64 | BBF
  4. 7x64 | Drilling
  5. 7x64 | SLB | H&K für typische Drückjagd-Einsätze
  6. 7x64 | Stutzen | Drückjagd, wo H&K nicht gerne gesehen wird
  7. 7x64 | KLB mit extrem langem Lauf (Gebirge)
  8. 7x64 | Repetierer (für die Jagdeinladungen mit gewissem Anspruch)
Wenn man es darauf anlegt, gibt es sicherlich noch eine weiterreichende Argumentation.
 
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