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#92
...Dass SW so zunimmt, liegt schlicht daran, dass einfach zu wenige Jäger sich Nächte um die Ohren hauen wollen....
Heee,
was verlangst Du denn da schon wieder vom geplagten Besserjäger...
Du wirst doch einsehen müssen, das Sonntag Nachmittag bei Sonnenschein und 18° eine viel bessere Jagerei möglich ist. Vor allem viel bequemer!
Und wenn schon Nachtjagd, dann doch aber bitte am Tresen mit einem Bier in der Hand und umgeben von möglichst unkundigem Publikum!!!
Da kann man dann auch verbal viel besser mit dem waidheiligen Finger drohend auf diejenigen zeigen, die nebenan schon wieder mehr Strecke gemacht haben.
Gruß-Spitz
 
Y

Yumitori

Guest
#93
Zum Gruße,
nichts gegen Bogenjagd, jederzeit - für m i c h wäre aber die Büchse die bessere Alternative, aber:
Grundsätzlich achte ich die Ratte genau so wie etwa einen Hirsch oder ein Reh, d.h. sie genießt meinen Respekt als Kreatur.
Unbedingt ist mir das meiste jagdbare Wild aber wesentlich sympathischer als eine Ratte.
Letztere treten ja nicht oft einzeln, gerne in größeren Verbänden, auf - wenngleich wir oft nur die "Kundschafter" einzeln wahrnehmen.
Und dann schauen wir in unseren Kleingarten, da sind plötzlich so an die dreißig Sauen, die wühlen, graben und fressen alles auf, was je gewachsen ist... .
Und h i e r beginnt, was mich von @Sir Henry - unterscheidet: Es waren nicht die Jäger, die den Sauen in D perfekte Lebensräume mit viel Fraß geschaffen haben.
Wir werden es als Jäger nicht schaffen, die Sauenplage einzudämmen, nicht einmal der Wolf kann das.
Frischlingsrechen und Saufänge werden wir anwenden müssen; wenn denn der Charakter der Nutzer stimmt, vielleicht auch Nachtsichttechnik.
Ich bin sehr geduldiger Ansitzjäger, ich kenne allerdings nur zwei, die das ähnlich sehen wie ich. Alle anderen haben immer für alles zu wenig Zeit... . Und genau h i e r treffe ich mich wieder mit Sir Henry. Wer Jäger ist, kann nicht gleichzeitig Tennis spielen, Handball oder einen Kochkurs besuchen... .
 
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#94
Zum Gruße,
nichts gegen Bogenjagd, jederzeit - für m i c h wäre aber die Büchse die bessere Alternative, aber:
Grundsätzlich achte ich die Ratte genau so wie etwa einen Hirsch oder ein Reh, d.h. sie genießt meinen Respekt als Kreatur.
Unbedingt ist mir das meiste jagdbare Wild aber wesentlich sympathischer als eine Ratte.
Letztere treten ja nicht oft einzeln, gerne in größeren Verbänden, auf - wenngleich wir oft nur die "Kundschafter" einzeln wahrnehmen.
Und dann schauen wir in unseren Kleingarten, da sind plötzlich so an die dreißig Sauen, die wühlen, graben und fressen alles auf, was je gewachsen ist... .
Und h i e r beginnt, was mich von @Sir Henry - unterscheidet: Es waren nicht die Jäger, die den Sauen in D perfekte Lebensräume mit viel Fraß geschaffen haben.
Wir werden es als Jäger nicht schaffen, die Sauenplage einzudämmen, nicht einmal der Wolf kann das.
Frischlingsrechen und Saufänge werden wir anwenden müssen; wenn denn der Charakter der Nutzer stimmt, vielleicht auch Nachtsichttechnik.
Ich bin sehr geduldiger Ansitzjäger, ich kenne allerdings nur zwei, die das ähnlich sehen wie ich. Alle anderen haben immer für alles zu wenig Zeit... . Und genau h i e r treffe ich mich wieder mit Sir Henry. Wer Jäger ist, kann nicht gleichzeitig Tennis spielen, Handball oder einen Kochkurs besuchen... .
Ich sage es immer wieder, auch wenn es vielen hier nicht passt, man soll und muss Jaagern die kein Revier haben, auch die Möglichkeit ZUR JAGD GEBEN!!!
MfG.
PS: Waidgerechtigkeit fängt bei mir bei der Krähe an.....
 
Y

Yumitori

Guest
#95
Ich sage es immer wieder, auch wenn es vielen hier nicht passt, man soll und muss Jaagern die kein Revier haben, auch die Möglichkeit ZUR JAGD GEBEN!!!
MfG.
PS: Waidgerechtigkeit fängt bei mir bei der Krähe an.....
Zum Gruße,
nichts gegen Einladungen an revierlose Jäger, andererseits muss man jenen, die mit der Waffe im Revier sind, auch wirklich vertrauen, es muss also "passen".
Desungeachtet ist es richtig, man muss die Möglichkeit geben .
Ich will zur Waidgerechtigkeit nur sagen, dass ich bekennender "Drillingsmann" bin und zu Zeiten, als es noch den Begriff "Raubzeug" gab, fast ausschließlich auch dafür die große Kugel nutzte - entweder die Beute blieb am Platz bzw. konnte nicht mehr heim oder es ging vorbei.
Und jedem, der seine Schrotpatrone als "weitschusstauglich" bezeichnet und 40 m als "gar kein Problem" darstellt, gehört in meinen Augen verhauen.
 
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#96
Ich sage es immer wieder, auch wenn es vielen hier nicht passt, man soll und muss Jaagern die kein Revier haben, auch die Möglichkeit ZUR JAGD GEBEN!!!
MfG.
PS: Waidgerechtigkeit fängt bei mir bei der Krähe an.....
Tja leider gibt es vielen Orts mittlerweile zu wenige (vollblut) Jäger...
Möglichkeiten dafür ohne Ende.
 
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#97
Tja leider gibt es vielen Orts mittlerweile zu wenige (vollblut) Jäger...
Möglichkeiten dafür ohne Ende.
,,Vollblut" Jaager, ich möchte es mal so formulieren, wer einer geregelten Arbeit noch nachgehen muss, kann nicht ständig draussen sein. Wer nicht mehr arbeiten muss, aus welchem Grund auch immer, hat in der Hinsicht ,,bessere Karten" und wer dann noch finanziell ,,gut gerüstet ist" noch bessere. Dann gibt es noch Pächter (meist die ältere Generation), den ist der Wildschaden egal (man zahlt jeden Preis) und will OHNE BGS- er 500 ha Reviere bejaagern, (ich kenne persönlich solche Pächter). So lange dieser Egoismus ,,regiert" brauch mir niemand mit zu niedrigen Abschusszahlen (Schwarzwild) zu kommen und Schwarzwild als ,,Schädlinge" zu bezeichnen.
MfG.
 
Y

Yumitori

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#98
,,Vollblut" Jaager, ich möchte es mal so formulieren, wer einer geregelten Arbeit noch nachgehen muss, kann nicht ständig draussen sein. Wer nicht mehr arbeiten muss, aus welchem Grund auch immer, hat in der Hinsicht ,,bessere Karten" und wer dann noch finanziell ,,gut gerüstet ist" noch bessere. Dann gibt es noch Pächter (meist die ältere Generation), den ist der Wildschaden egal (man zahlt jeden Preis) und will OHNE BGS- er 500 ha Reviere bejaagern, (ich kenne persönlich solche Pächter). So lange dieser Egoismus ,,regiert" brauch mir niemand mit zu niedrigen Abschusszahlen (Schwarzwild) zu kommen und Schwarzwild als ,,Schädlinge" zu bezeichnen.
MfG.
Zum Gruße,
bin da im Grunde Deiner Meinung, ich habe aber in meiner (eher kurzen) Zeit als Mitpächter erlebt, was Großzügigkeit auch bedeuten kann. Da wurde absprachewidrig Wild erlegt (Jungjäger, kann sich ja mal irren), ebenso absprachewidrig der falsche Bock - ja, so was gibt es bei mir noch! - erlegt und das war ein alter, erfahrener Jäger, der mir ins Gesicht sagte "...egal, ich nehm' den mit!" und ein Dritter Gast, ebenso kein Jungjäger mehr, brachte die ganze Familie (2 Kinder plus dazugehöriges Frauchen) mit auf die Hütte und erwartete Übernachtung... .
Sicher alles Einzelfälle, danach aber wird man sehr vorsichtig, denn ein Revier, wie klein auch immer pachte ich ganz bestimmt nicht, damit ich Ärger und Unruhe habe... .
Die, die auf Dauer keine Jagdeinladung bekommen, sind oft selbst schuld.
Ja klar, es gibt auch die "Jagdpäpste im Refugium", aber ich kenne nur sehr wenige dieser Sorte und bei allen weiß ich, warum sie sind, wie sie sind.
Unabhängig davon denke ich, dass man revierlosen Jägern eine Chance einräumen muss - nur halt genauer hinschauen, wen oder was man sich da einlädt.
 
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#99
Zum Gruße,
bin da im Grunde Deiner Meinung, ich habe aber in meiner (eher kurzen) Zeit als Mitpächter erlebt, was Großzügigkeit auch bedeuten kann. Da wurde absprachewidrig Wild erlegt (Jungjäger, kann sich ja mal irren), ebenso absprachewidrig der falsche Bock - ja, so was gibt es bei mir noch! - erlegt und das war ein alter, erfahrener Jäger, der mir ins Gesicht sagte "...egal, ich nehm' den mit!" und ein Dritter Gast, ebenso kein Jungjäger mehr, brachte die ganze Familie (2 Kinder plus dazugehöriges Frauchen) mit auf die Hütte und erwartete Übernachtung... .
Sicher alles Einzelfälle, danach aber wird man sehr vorsichtig, denn ein Revier, wie klein auch immer pachte ich ganz bestimmt nicht, damit ich Ärger und Unruhe habe... .
Die, die auf Dauer keine Jagdeinladung bekommen, sind oft selbst schuld.
Ja klar, es gibt auch die "Jagdpäpste im Refugium", aber ich kenne nur sehr wenige dieser Sorte und bei allen weiß ich, warum sie sind, wie sie sind.
Unabhängig davon denke ich, dass man revierlosen Jägern eine Chance einräumen muss - nur halt genauer hinschauen, wen oder was man sich da einlädt.
Sicher, ,,schwarze Schafe" gibt es überall, aber solche Forderung ,,schiess erstmal 5 Schweine, dann kannste auch ein Bock erlegen, ABER NICHT ÜBER LAUSCHER", sind eher kontraproduktiv.
MfG.
 
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Sicher, ,,schwarze Schafe" gibt es überall, aber solche Forderung ,,schiess erstmal 5 Schweine, dann kannste auch ein Bock erlegen, ABER NICHT ÜBER LAUSCHER", sind eher kontraproduktiv.
MfG.
Also die einzige Einschränkung bei meiner ersten Jagmöglichkeit war, der erste Bock ist unter Lauscher hoch.
 
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Was ist an der Auflage erstmal auf Sauen zu jagen so schlimm?

Ja es bedarf je nach Reviergegebenheiten etwas Engagement, Sitzfleisch und/oder Pirscherfahrung. Doch die Sauenjagd macht doch auch Freude, zu sehen, wie sich die Sauen verhalten etc. Je nach Jahreszeit waidwerkt man dazu noch auf Schneefüchse, versucht den Krähen beizukommen, stellt den Dachsen nach, man liesst Kameras aus, beobachtet das Wild und so weiter und sofort - man hat einfach eine gute Zeit bei all den schönen Erfahrungen in der Natur.

Klar ein Rehbock ist auch was feines, aber wenn ich diesen nicht frei habe, dann ist es doch nicht schlimm. Für meinen Fall kann ich gut auf das Gehörn verzichten - gibt es doch außerhalb von Gehörnen & Geweihen so viel schönes. Ein Glück!

OT off...
 
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,,Vollblut" Jaager, ich möchte es mal so formulieren, wer einer geregelten Arbeit noch nachgehen muss, kann nicht ständig draussen sein. Wer nicht mehr arbeiten muss, aus welchem Grund auch immer, hat in der Hinsicht ,,bessere Karten" und wer dann noch finanziell ,,gut gerüstet ist" noch bessere. Dann gibt es noch Pächter (meist die ältere Generation), den ist der Wildschaden egal (man zahlt jeden Preis) und will OHNE BGS- er 500 ha Reviere bejaagern, (ich kenne persönlich solche Pächter). So lange dieser Egoismus ,,regiert" brauch mir niemand mit zu niedrigen Abschusszahlen (Schwarzwild) zu kommen und Schwarzwild als ,,Schädlinge" zu bezeichnen.
MfG.
Es tut mir leid, aber Dein Gejammer geht mir mittlerweile ziemlich gegen den Strich.
Dich läßt niemand mitjagen? Dann frag Dich mal warum. Wenn man heute nicht gerade in einem Deutschen Ballungszentrum wie z.B. dem Ruhrgebiet jagdlichen Anschluß sucht, ist so einfach wie noch nie! Kein Vergleich mit den 80er Jahren, als Sauen noch keine große Rolle spielten.. Du hackst ständig auf den Pächtern rum, die alten Säcke die vor Geld nicht laufen können und niemand mitspielen lassen. Die meisten Pächter mit Denen ich zusammen bin sind Landwirte, Angestellte, Handwerker, Selbstständige, Rentner also ein schönen Querschnitt durch die Gesellschaft und glaubst Du wir gehen keiner gerelten Arbeit nach? Für die meisten von uns ist die Jagd aber Passion und Hobby Nr. 1 und kommen nach Familie und Beruf an 3. Stelle und genau diese Reihenfolge vermissen die meisten von uns bei vielen Jungjägern und jagen besteht nicht nur aus Sauen totschießen. Ich habe heute 100 Pflanzlöcher ausgehoben, auch das ist Jagd.
Kannst Du ja mal drüber nachdenken...
 
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,,Vollblut" Jaager, ich möchte es mal so formulieren, wer einer geregelten Arbeit noch nachgehen muss, kann nicht ständig draussen sein. Wer nicht mehr arbeiten muss, aus welchem Grund auch immer, hat in der Hinsicht ,,bessere Karten" und wer dann noch finanziell ,,gut gerüstet ist" noch bessere. Dann gibt es noch Pächter (meist die ältere Generation), den ist der Wildschaden egal (man zahlt jeden Preis) und will OHNE BGS- er 500 ha Reviere bejaagern, (ich kenne persönlich solche Pächter). So lange dieser Egoismus ,,regiert" brauch mir niemand mit zu niedrigen Abschusszahlen (Schwarzwild) zu kommen und Schwarzwild als ,,Schädlinge" zu bezeichnen.
MfG.
Mit Vollblut Jäger meinte ich eig. nur soöche die öfter als 1x im Monat raus gehen.
Auf die man zählen kann, die selbstständig und anständig mit Passion jagen und auch Ausdauer auf Sauen besitzen wenn nötig.
Ob berufstätig oder nicht ist vollkommen egal.
Dafür gibts bei uns auch freie Büchse und Gleichberechtigung...
 
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Es tut mir leid, aber Dein Gejammer geht mir mittlerweile ziemlich gegen den Strich.
Dich läßt niemand mitjagen? Dann frag Dich mal warum. Wenn man heute nicht gerade in einem Deutschen Ballungszentrum wie z.B. dem Ruhrgebiet jagdlichen Anschluß sucht, ist so einfach wie noch nie! Kein Vergleich mit den 80er Jahren, als Sauen noch keine große Rolle spielten.. Du hackst ständig auf den Pächtern rum, die alten Säcke die vor Geld nicht laufen können und niemand mitspielen lassen. Die meisten Pächter mit Denen ich zusammen bin sind Landwirte, Angestellte, Handwerker, Selbstständige, Rentner also ein schönen Querschnitt durch die Gesellschaft und glaubst Du wir gehen keiner gerelten Arbeit nach? Für die meisten von uns ist die Jagd aber Passion und Hobby Nr. 1 und kommen nach Familie und Beruf an 3. Stelle und genau diese Reihenfolge vermissen die meisten von uns bei vielen Jungjägern und jagen besteht nicht nur aus Sauen totschießen. Ich habe heute 100 Pflanzlöcher ausgehoben, auch das ist Jagd.
Kannst Du ja mal drüber nachdenken...
Moin, ich jammere nicht rum, sondern stelle nur die Mißstände fest! Wenn ich mich zig mal raussetze (auch Nächte durch!!!) und das SW nicht kommt trotz Kirrung usw. aber morgens das Rehwild da ist und man mehr als genug Möglichkeiten hat eines zu erlegen, aber erst die ,,Freigabe" nach 5Stk. SW kriegt, dann ist für mich Jagd keine Jagd mehr.
MfG.
 
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